[Blockhauslexikon]
Das Original.

Wissenswertes über Blockhäuser

Hier haben wir Stichwörter aus der Blockhauswelt gesammelt und kommentiert. Sie können sie entweder der Reihe nach lesen - sie sind nach thematischer Nähe sortiert - oder aus der linken Spalte gezielt anspringen. Noch ein Hinweis: Ein Teil dieser Links zeigt auf die selben Einträge - dies ist gewollt, da es für manche Stichwörter Synonyme gibt.
Blockhäuser,
Wohnblockhäuser: Holzbauten, die aus einzelnen formstabilen Blockbalken errichtet werden. Die Blockbalken können aus Rundstammbohlen, massiven Vierkanthölzern oder mehrschichtig verleimten Einzellamellen bestehen. Ein Blockhaus ist jedoch kein Fertighaus in Holzständer- oder Tafelbauweise, auch wenn die Blockbalken industriell vorgefertigt werden. Siehe auch: Wohnblockhäuser.
Blockbalken
sind ein durch Fräsen oder Drechseln und Hobeln industriell hergestelltes Baumaterial, das vornehmlich für Wände Verwendung findet. Ein Blockbalken kann Aussparungen aufweisen sowie Nuten, die die Rissbildung im Holz lenken. Die Blockbalkenstärken sind herstellerspezifisch.
Blockbalkenpaneele dürfen nicht mit echten Blockbalkenkonstruktionen verwechselt werden - hierbei handelt es sich um eine Verkleidung von Fertigwandelementen zur Erzielung einer Blockhausoptik.
Gehobelte Blockbalken:
[Bild: Vierkantblockbalken, verleimt, im Querschnitt]Ein gehobelter Vierkantblockbalken mit Nut und Feder zeigt im Querschnitt eine annähernd viereckige Form. Der Blockbalken sollte für Wohnzwecke mindestens eine Dicke von 95 mm haben. Ein gehobelter Blockbalken kann auch aus 2 oder mehreren Stücken (Lamellen) mit diffusionsoffenen Leimen zusammengeleimt werden. Dann spricht man von einem geleimten Vierkantbalken (siehe Bild). Dies ist die formstabilste Variante der Vierkantblockbalken. Die Steigung der Vierkantblockbalken ist herstellerspezifisch und liegt zwischen 160 und 210 mm, je nach Stärke der Blockbalken.
Vorsicht: Irreführend werden sogar Profilbretter mit 28 mm Stärke als sog. 'Leichtblockbohlen' angepriesen. Siehe auch: Blockbohlen.
Gehobelte Blockbohlen,
'Leichtblockbohlen': Dünne Blockbohlen mit einer Stärke zwischen 40 und 70 mm. Sie haben nur eine geringe Formstabilität und sollten daher nur für untergeordnete Gebäude (Gartenlauben, Verkaufsstände, Schuppen, Saunen, Hundehütten usw.) mit geringer Grundfläche und Firsthöhe verwendet werden. Blockbohlenhäuser sind äußerlich von wertbeständigen massiven Blockhäusern nicht leicht zu unterscheiden, werden aber als solche angeboten. Daher sollten Sie sich nicht von niedrigen Preisen blenden lassen, sondern das Angebot genau auf die Qualität und Stärke der verwendeten Materialien prüfen.
Für Wohnblockhäuser sind diese dünnen Bohlen wegen ihrer fehlenden Formstabilität als tragende Konstruktion nicht geeignet. Solche Konstruktionen sollten gemieden werden. Eine andere Verwendung finden diese Bohlen als Fassadenverkleidung von Holzrahmenhäusern, um das Aussehen von Blockhäusern zu imitieren. Solche Konstruktionen haben einen geringen Anteil an massivem und teurem Holz, aber einen hohen Anteil an vergleichsweise preisgünstigem Dämmmaterial (daher die rechnerisch guten U-Werte dieser Häuser). Siehe auch: Blockbalken.
Rundblockbohlen,
Rundstammbohlen, Rundbohlen: Sie sollten mindestens einen Durchmesser von 150 mm aufweisen. Um die Rissbildung steuern zu können, sollte die Rundblockbohle unterseitig mit einer Nut (Entlastungsschnitt) versehen sein (siehe Bild). [Bild: Rundblockbohle im Querschnitt]Die Steigung der Rundblockbohlen ist herstellerabhängig und liegt zwischen 130 und 180 mm, je nach Durchmesser der Rundblockbohlen. Industriell bearbeitete Rundbohlen haben im Allgemeinen - je nach Hersteller - einen maximalen Durchmesser von 230 bis 250 mm.
Sollen Wohnblockhäuser ohne Zusatzdämmung der Außenwände realisiert werden, ist meist mindestens eine Rundbohlenstärke ab ca. 210 mm nötig.

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Steigung:
im Blockhausbau die tatsächlich erzielte Höhenzunahme der Blockwand, wenn eine Blockbohle aufgelegt wird. Sie darf nicht mit dem Außenmaß der Blockbohle verwechselt werden.
Polarkiefer:
Polarkiefernholz wächst in Finnland im Bereich des 65. Breitengrades (da, wo die Rentiere zu Hause sind :-). Polarkiefernholz hat durch die kurze Wachstumsperiode sehr dicht aufeinander folgende Jahresringe, ein hohes Eigengewicht, hohe Dichte, einen starken angenehmen Duft. Etwa 2/3 des Querschnitts ist von deutlich röterer Farbe und sehr harzhaltig, daher natürlicherweise wasserbeständiger. Die Farbe des Holzes ist von dessen Wuchsort und den Umweltbedingungen abhängig, als Faustregel gilt: je heller das Holz, desto weiter südlich des Polarkreises ist es gewachsen. Das bearbeitete Kiefernholz ist bei Polarholz mindestens 80-100 Jahre alt und älter, je nach der Blockbohlenstärke (ein Jahresring entspricht einem Jahr).
Hölzer aus weiter südlich gelegenen Gebieten wie z.B. dem Baltikum entsprechen qualitativ nicht dem hochwertigen Polarkiefernholz und dürften auch nicht so deklariert werden.
Totholz:
auch Keloholz, Kelo-Holz, Kelohonka, Kelo: Kelo und Kelohonka sind finnische Wörter für eine uralte dichtfaserige Föhre mit einer silbergrauen Oberfläche und einer starken rötlichen Färbung des Kernholzes. Die Kelo-Föhren sind aus Altersgründen von selbst abgestorben und getrocknet. Die dicken Baumstämme von Kelo-Föhren werden meistens zufällig in den Wäldern der kargen arktischen Klimazone Lapplands entdeckt und sie werden erst nach dem Ende des natürlichen Trocknungsprozesses abgeholzt und bearbeitet. Kelo-Holz gilt als äußerst wertvolles Material für ausgefallene Möbel und Bauwerke.
Dickholz:
Vorgefertigte großformatige Wand- und Deckenelemente (-bauteile) aus mehrlagig kreuzweise verleimter Seitenware und Ausschußbretter aus Nadelholz ohne Hohlräume. Häuser aus Dickholz haben nicht das charakteristische Aussehen von Blockhäusern.
Furnierschichtholz:
Ein Konstruktionsholz für bautechnische Anwendungen im Innen- und Außenbereich. Furnierschichtholz wird sowohl in konventionellen Holzkonstruktionen wie auch für anspruchsvolle Tragwerkskonstruktionen verwendet.
Keilverzinkung:
Technik zum nahtlosen Aneinanderfügen von Holzbohlen, ermöglicht die Produktion beliebig langer Blockbalken in Vierkant- oder Rundprofil.
Holzbausatz,
Bausatzhaus: die Holzteile, die zur Montage eines Blockhauses (ab Oberkante Bodenplatte bzw. Kellerdecke) benötigt werden. Holzbausätze können je nach Hersteller sehr große Unterschiede im Lieferumfang und der Qualität von Material und Konstruktionen aufweisen, Fundament, Montage und Haustechnik sind nicht im Preis enthalten. Siehe auch: [öffnet eigene Seite ->]Abschnitt Holzbausätze
Eckverkämmung,
Kreuzecke, Eckverbindung, Kreuzverbund: Mit Eckverkämmung oder Kreuzecke bezeichnet man die Kreuzungsstelle von zwei oder mehreren Blockbalken. Die Eckverbindung in der Blockbauweise ist die Basis der Verbindungen von Blockbalken und gibt den Blockhäusern Standsicherheit und das charakteristische Aussehen.
Eckverbindungen werden nicht nur an den Ecken eingesetzt, sondern auch an anderen Stellen, z. B. dort, wo tragende Innenwände auf die Außenwände treffen oder wo eine statische Last abgeleitet werden muß. Daher sind konstruktiv richtig angeordnete und ausreichend vorhandene Eckverkämmungen ein Qualitätsmerkmal.
Bezeichnungen verschiedener Eckverbindungen sind z.B. Verblattung, Tiroler Schloß, Schwalbenschwanz, Chaletverbindung oder Sattelecke.
Die Dichtigkeit der Eckverkämmungen ist zum einen von der konstruktiven Ausführung, andererseits vom sorgfältigen und gewissenhaften Einbau des Dichtmaterials abhängig.
Holzhäuser, bei denen Eckverbindungen ausschließlich an den Außenecken vorhanden sind, sind oft nur 'Blockhausimitate' mit wenig Holzanteil und dünnen Blockbohlenwänden von 40...70 mm Stärke.
Langecke:
eine Ecke in der Blockbauweise, bei der die Bohlenenden über die Ecke hinausragen.
Fugenaussparung
(auch: Auskerbung oder Längsfräsung): die herstellerspezifische Form der Fugen zwischen zwei übereinanderliegenden Bohlen.
Dichtung,
[Bild: Dichtungen einer Rundblockwand]Dichtbänder: ein dauerelastisches Material, das in die Fugen zwischen den Blockbalken montiert wird und in erster Linie dazu dient, die Winddichtigkeit zu erhöhen. Blockbohlenhäuser aus dünnen Bohlen von 40...70 mm zeigen dieses Qualitätsmerkmal im allgemeinen nicht.
Holzzapfen,
Holzdübel, Fixierstift, Holznagel: ein Dübel, der zur Verzapfung von Blockbalkenwänden in Vertikalrichtung eingesetzt wird. Diese Verzapfung stabilisiert die Blockwand. Es gibt auch Verbindungslaschen aus Metall, die zur Verbindung von Balken in der Horizontalrichtung verwendet werden.
Verzapfung
oder Verdübelung: Verfahren, um die vertikale Bewegung der einzelnen Blockbalken zu verhindern. Bei Blockbohlenhäusern aus dünnen Bohlen von 40...70 mm wird der Wandaufbau ohne Verzapfungen realisisert.
Rißbildung:
[Bild: Abnahme durch Trocknung (am Umfang und am Durchmesser)] Wegen der natürlichen Eigenschaften des Holzes trocknet das Holz am Kreisumfang der Bohle etwa doppelt so schnell wie in der Richtung des Radius. Weil das Trocknen an der Oberfläche vom Baumstamm beginnt, übersteigen die Spannungen die Zugfestigkeit des Holzes, so entstehen Risse. Durch die Anwendung von geleimten Vierkantbalken kann die Rissbildung minimiert werden. Geschickte Ausformung und Plazierung der Fugenaussparungen steuert die Rißbildung und sorgt dafür, daß sie an der vorgesehenen Stelle erfolgt. Risse beeinträchtigen die Wärmedämmung und Festigkeitseigenschaften des Blockbalkens nicht. Sternförmig vom Kern ausgehende Rißbildung des Holzes allerdings ist ein Hinweis darauf, daß das Holz schnell gewachsen, daher nicht dichtfasrig, aber weich und wenig harzhaltig, kurz: von minderer Qualität ist.
Setzung,
Sackung: Nach dem Aufbau setzen sich die aus Blockbohlen errichteten Wände um ein gewisses Maß, wodurch die Winddichtigkeit sich erhöht. Dieses wird verursacht durch die Trocknungsschrumpfung und durch die Belastung der Nut- und Federverbindung durch das Gewicht von Dachkonstruktion und Zwischendecke. Dieses blockhausspezifische Verhalten muß bei Planung und Montage berücksichtigt werden, damit es keine Bauschäden gibt.
Senkrecht verleimte Vierkantblockbalken gelten als die formstabilsten, es gibt wenig Setzung und kaum Rißbildung. Sie sind ein ideales Baumaterial für anspruchsvolle Wohnblockhäuser.
Setzraum
Vom Hersteller bei der Konstruktion festgelegter Raum über starren, sich nicht setzenden Gebäudeteilen (z.B. Steinwänden), der zum Ausgleich der Setzung der Blockbalkenwände vorgesehen ist.
Durchbolzung,
Gewindestangen, Zugstangen, Spannstangen: Um die Setzung der Blockbalkenwände kontrolliert zu steuern, wird über die ganze Wandhöhe der Blockhäuser an den Kreuzecken und Eckverkämmungen eine anziehbare Gewindestange eingesetzt.
Verbindungen von Blockbalken:
Die horizontal übereinander montierten Vierkant- oder Rundblockbohlen bilden mit Hilfe von Holzzapfen, Nut- und Federverbindung, Spannstangen und aussteifenden passgenauen, rutschsicheren und winddichten Eckverbindungen eine stabile Wandkonstruktion. Blockbohlenhäuser aus 'Leichtbohlen' von 40...70 mm verfügen im allgemeinen nicht über alle diese Qualitätsmerkmale.
Gleitleiste,
T-Holz, Rutschleiste, Dübellatte: ein vertikal anzubringendes T-Holz, das in einer Nut der Rahmen von Tür- und Fensteröffnungen in der Blockbalkenwand angebracht wird. Es läßt die Setzung der Blockwand zu, verhindert aber horizontale Verschiebungen. An den Gleithölzern werden Konstruktionen (z.B. Fenster/Türen) befestigt, die sich nicht setzen können oder dürfen.
Aussteifungsrohre:
sie verhindern das Verdrehen der Blockbalken und dienen gleichzeitig zur Aussteifung der Blockbalkenelemente.
Gleitbeschläge,
Rutschbeschläge, Führungseisen: blockhausspezifische Metallbauteile, die in mehrschichtigen Wandkonstruktionen die Setzung ermöglichen und steuern. Auch bei senkrechten Verbindungen zwischen Blockwand und Mauerwerk werden sie eingebaut. Wenn die tragenden Wände im Obergeschoß als Blockbalkenwände ausgeführt werden, müssen alle Dachsparren gemäß dem Sparrenplan auf Mittel- und Fußpfette mit Gleitbeschlägen eingebaut werden.
Gewindefuß,
Gewindefuß

Gewindefuß

Schraubfuß, höhenverstellbarer Pfostenfuß, Justierschraube: notwendig, um die Verbindung eines sich nicht setzenden Gebäudeteiles mit einer Blockbalkenkonstruktion zu ermöglichen. Bei Blockhaussystemen mit tragender Blockwandkonstruktion werden alle statisch erforderlichen Stützen immer mit diesen höhenverstellbaren Justierstücken ausgestattet. Siehe auch Setzung.
Setzungspaßstück:
eine Holzscheibe, die am Ende von Holzpfeilern eingesetzt wird und die mit der Setzung der Wände entfernt wird.
Stützhölzer:
Stützholz von oben gesehen

Stützholz von oben gesehen

Hilfskonstruktion mit zwei innen und außen an der einschaligen Blockwand vertikal angebrachten Hölzern, die bei einem langen Stützabstand ein Einknicken der dünnen Blockbohlenwände verhindern sollen. Sie werden mit Bolzen, die durch die einschalige Blockbohlenwand verlaufen, montiert. Anstelle von Stützhölzern werden auch Stahlprofile mit entsprechender Steifigkeit verwendet, was allerdings Korrosionsprobleme mit sich bringen kann. Konstruktionen mit Stützhölzern dürften heutzutage nur noch gelegentlich in älteren Blockhäusern oder bei Althaussanierungen anzutreffen sein.
Deckenbalken:
Die tragende Zwischendecke kann aus Vierkantblockbalken, Rundblockbohlen oder Vierkantbalken hergestellt werden. Dies hängt ab von der ausgesuchten Blockhauskonstruktion und dem herstellerspezifischen System und von dem nach Statik erstellten Deckenbalkenplan.
Blockbalkenträger,
Dübelbalken: Träger aus einer oder mehreren tragenden Blockbalken. Für die Übertragung von hohen Lasten werden Blockbalkenträger aus mehreren, mit Gewindestangen verbundenen Blockbalken eingebaut.
Schnitt,
Schnittzeichnung: wird vom Architekten erstellt und liefert wichtige Informationen schon für Angebotserstellung und Werksplanung. z.B. über die Firsthöhe, Dachneigung, Kniestock, Brüstungshöhe, Traufbreite, Außenwände, Fußbodenaufbauten, Türhöhen und vieles mehr. Weil diese Vorgaben vom Statiker geprüft und vom Hersteller an sein System und z.B. die Balkenstärke angepaßt werden müssen, können sich geringe Abweichungen ergeben.
Blockholzwandzeichnungen
Detailzeichnung eines Rundbohlenhauses

Detailzeichnung eines Rundbohlenhauses

bzw. Blockbohlenwandzeichnungen sind herstellerspezifische Konstruktionszeichnungen der Blockwände, nach denen erfahrene Handwerker die Wände errichten. In Zeichnungen fortschrittlicher Hersteller sind alle wichtigen Angaben für die Montage enthalten, z.B. die Lage der Bohrungen für Elektroleitungen, Holzzapfen, Spannstangen, Fenster- und Türöffnungen. Die Wandbalken sind nach den Zeichnungen mit einer herstellerabhängigen Zahlen- und Buchstabenkennung für die [öffnet eigene Seite ->]Montage versehen. Außerdem werden in modernen Produktionsstätten alle Blockbalken per Barcode und Scanner nachprüfbar registriert. Hier im Bild: die Detailzeichnung eines Rundbohlenhauses.
Fertighäuser mit Blockhausoptik:
Es handelt sich hier um Fertighäuser in Tafelbauweise aus Großelementen, deren Außenwände mit Holzpaneelen oder dünnen Blockbohlen verkleidet werden. Die Innenwände werden mit Gipskarton oder Profilbrettern versehen. Außen werden zur Dekoration funktionslose Schein-Eckverkämmungen angehängt, um Blockhausoptik vorzutäuschen.
Lesen Sie dazu unsere [öffnet eigene Seite ->]Informationsseite!
Siehe auch: [öffnet eigene Seite ->]Schwedenhäuser, [öffnet eigene Seite ->]Blockbohlenhäuser in Leichtbauweise.
Fertighäuser:
Die ganzen Wandelemente und teils auch die Zwischendecken- und Dachkonstruktionen für Fertighäuser werden im Werk industriell vorgefertigt und zur Montage auf die Baustelle transportiert. Der Holzanteil vom Fertighaus in Holzbauweise ist im Vergleich zum Blockhaus erheblich geringer.
Siehe auch: Fertighäuser in Blockhausoptik, [öffnet eigene Seite ->]Schwedenhäuser.
Lieferzeit von Wohnblockhäusern:
Die realistische Lieferzeit beträgt seriös berechnet außer im Hochsommer (wo mit längeren Lieferzeiten zu rechnen ist) je nach Blockbalkenstärke und Größe des Wohnhauses im allgemeinen etwa 10...13 Wochen ab Werk und Vorliegen der Baugenehmigung sowie Vertragsabschluß.
Montagezeit eines Holzbausatzes:
Die realistische Montagezeit eines Wohnblockhauses beträgt je nach Montageumfang, Hausgröße, Wand- und Dachkonstruktion zwischen 4 und 13 Wochen.
Montagezeit, nur Blockwände: Wenn eine einschalige Wandkonstruktion für ein mittelgroßes Blockhaus (etwa 1500 m Blockbalken) von vier bis fünf qualifizierten Fachleuten montiert wird, kann die Montagezeit ca. eine Woche betragen. In dieser Zeit werden nur die Blockbalken montiert!

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Montageanleitung:
herstellerspezifische Anleitung, die zusammen mit den erstellten Statikberechnungen und Konstruktionszeichnungen des jeweiligen Blockhauses bei der Montage eingesetzt wird. Montageanleitungen verschiedener Blockhaushersteller und Häuser sind wegen der unterschiedlichen Konstruktionen und Problemstellungen nicht miteinander austauschbar.
Montagekurse,
Blockhausbaukurse, Bauherrenseminare: Schulungen für Blockhausbau. Falls Sie Interesse an einem solchen Kurs haben, beachten Sie, daß der angebotene Lehrinhalt zu Ihrem Projekt passen sollte - die Anforderungen an die Montage unterscheiden sich stark und sind je nach Hersteller und Konstruktion oft nicht übertragbar. Z.B. ist das Erlernen der Herstellung von Eckverkämmungen oder Nuten für industrielle Holzbausätze überflüssig. Diese Verbindungen werden bereits in der Fabrik computergesteuert erzeugt. Auch Kenntnisse im Gebrauch und der Wartung von Motorsägen sind zum Aufbau industriell gefertigter Blockhausbausätze nicht nötig. Eventuell ist daher Ihr Geld für einen fähigen Richtmeister besser angelegt.
Siehe auch: [öffnet eigene Seite ->]Holzhaus oder Blockhaus?
Montagearten: Die Blockhausanbieter offerieren viele verschiedene Angebote für den Montageumfang der gelieferten Holzbauteile, wobei gleichlautende Montagearten durchaus unterschiedliche Leistungen enthalten können. So gibt es z.B. Eigenmontage, Richtmeistermontage, Rohbaumontage, Richtfestmontage, Außendichtmontage, Komplettmontage, schlüsselfertige Montage - achten Sie auf die Leistungsbeschreibungen und lesen Sie unsere [öffnet eigene Seite ->]Übersicht der wichtigsten Montagearten.
Kreuzmaß:
Methode zum Überprüfen der Rechtwinkligkeit von Rechtecken - beide Diagonalen müssen übereinstimmen. Wird beim Aufbau von Blockhäusern angewandt.
Niedrigenergiehaus,
Energiesparhaus: Der Begriff Niedrigenergiehaus wird häufig zu Werbezwecken verwendet. Alle Bauvorhaben in Deutschland müssen die Anforderungen der gültigen Energie - Einsparverordnung (EnEV) erfüllen und sollten daher schon Mindeststandards der Energieeffizienz einhalten. Die Vorgaben der Kreditanstalt für Wiederaufbau zur Förderung energieeffizienter Wohngebäude (KfW55/70) können als weitere, allerdings unverbindliche Standards genannt werden.
Siehe auch: Wohnblockhaus als Niedrigenergiehaus.
Energieeinsparverordnung (EnEV):
Die ehemaligen Wärmeschutz- und Heizungsanlagen - Verordnungen sind am 1.2.2002 durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) ersetzt worden, die seitdem mehrmals aktualisiert wurde. Bei allen Bauvorhaben in Deutschland muß diese Verordnung in der jeweils gültigen Fassung beachtet werden. Daraus ergeben sich erhöhte Anforderungen an die Bauplanung und Ausführungsqualität. [öffnet eigene Seite ->]Hier finden Sie zum Beispiel viele aktuelle Informationen.
Siehe auch: Wohnblockhaus als Niedrigenergiehaus.
KfW
(Kreditanstalt für Wiederaufbau): bundesdeutsche staatliche Bank, die unter anderem staatliche Förderprogramme zum Energiesparen realisiert. Hier geht es zur [öffnet eigene Seite ->]Homepage der KfW mit vielen Informationen.
KfW 55, KfW 70: Vorgaben der KfW für die Förderung von Neubauten, die die Anforderungen der EnEV übertreffen. Die Zahlen beziehen sich auf den Primärenergieverbrauch (KWh/m², je niedriger, desto besser). Diese strengen Vorgaben werden teils als Quasi-Standards für energieeffiziente Hauskonstruktionen verwendet, sie haben aber keinen Gesetzesrang.
U-Wert (= k-Wert) der Wandkonstruktionen:
Der U-Wert gibt den Wärmedurchgang durch ein Bauteil an: wieviel Leistung wird je m² des Bauteils benötigt, um eine Temperaturdifferenz von 1 Kelvin aufrechterhalten zu können? Je niedriger der U-Wert, desto günstiger.
Holz isoliert recht gut, daher werden bei einschaligen Wandkonstruktionen mit Vierkantblockbalken 205 mm schon gute Wärmedämmwerte von 0,53 W/m²K erreicht, aber nach der Energieeinsparverordnung ist der erforderliche U-Wert normalerweise erst mit einer zweischaligen Wandkonstruktion mit Dämmung zu erreichen. Eine Wandkonstruktion mit Vierkantblockbalken 95x170 mm, einer Dämmschicht von 120 mm Stärke und einer Blockpaneelabdeckung von 19 mm hat einen U-Wert von 0,21...0,25 W/m² K je nach der Wärmeleitfähigkeit (lambda-Wert) der gewählten Dämmung. Mit zunehmender Stärke der Blockbalken bzw. der Dämmschicht wird der U-Wert immer günstiger (also < 0,21...0,25 W/m² K). Als Nebeneffekt erhöht eine zweischalige Wandkonstruktion den Schallschutz und außerdem wird bei den Heizkosten kräftig gespart. Siehe auch Wohnblockhäuser, [öffnet eigene Seite ->]Wandkonstruktionen.
Im Netz finden Sie einfache U-Wert-Rechner. Hier können Sie als Orientierung selbst die U-Werte der verschiedenen Konstruktionen und Materialstärken miteinander vergleichen. Nach den neuesten Ergebnissen der Forschung kann für Blockbalken aus Polarkiefer ein Lambda-(Wärmeleitfähigkeits-)Wert von 0,12 W/m K angenommen werden. Bei einer Berechnung des U-Wertes von Rundbalkenkonstruktionen müßten neben dem Durchmesser auch die Breite der Fugenaussparungen und die Form der Rundbohlen berücksichtigt werden - dies leisten die Online-Rechner allerdings nicht.
Die alte Bezeichnung 'k-Wert' für den Wärmedurchgangskoeffizienten wurde durch die europäische Bezeichnung 'U-Wert' abgelöst.
Die U-Wert-Beispiele sind auf der Basis des in der finnischen Baurichtlinienkartei RT vorgegebenen lambda-Wertes von 0,12 W/m K für Polarkiefernholz berechnet worden. Je nach Wärmeleitgruppe der Dämmung ergeben sich die angegebenen 'Von-bis-Werte'.
Wohnblockhaus,
Wohnblockhäuser: Zur Verwendung eines Blockhauses als Wohnhaus ist normalerweise eine Wandkonstruktion mit Wärmedämmung (Thermowand) erforderlich, um die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) zu erfüllen.
Da bei der EnEV sowohl die Gebäudehülle wie auch die Heizanlage und -technik in die Berechnung einbezogen werden muß, empfehlen wir: Achten Sie darauf, daß eine dünne und auf den ersten Blick preiswerte Blockwandkonstruktion möglicherweise eine sehr teure Heizanlage erforderlich macht.
Thermowand:
Blockbalkenwand mit Zusatzwärmedämmung der Außenwände. Wenn die Stärke der Vierkantbalken unter 200 mm bzw. der Durchmesser der Rundbohlen unter 210 mm liegt, ist eine Dämmung zur Erfüllung der Anforderungen der EnEV nötig. Eine Ausführung ohne zusätzliche Dämmung ist nach den Anforderungen der EnEV bei größeren Balkenstärken meistens möglich. Hier spielen das Grundstück, eine sorgfältige Planung und Ausführung aller Gewerke eine bedeutende Rolle.
Wärmegedämmte Blockwände werden auch als 'zweischalige' Wandkonstruktionen bezeichnet: gemeint sind die Blockwandschale und die zweite wärmedämmende Schicht, nicht unbedingt zwei ineinanderliegende Blockwandschalen (Doppelblockwände). [öffnet eigene Seite ->]Die einzelnen Wandkonstruktionen sind auf einer eigenen Seite genauer beschrieben.
Naturstammhaus,
Baumstammhaus, Vollstammhaus: Individuelles, nach alter Handwerkstradition in maßgenauer Handarbeit erstelltes Rundstammhaus mit einschaliger [öffnet eigene Seite ->]Außenwandkonstruktion. Die Rundstämme werden von Hand, mit einem Schälmesser oder mit Wasserhochdruck entrindet. Die Eckverkämmungen werden einzeln gefertigt und angepasst. Charakteristisch für Naturstammhäuser sind die voneinander abweichenden Durchmesser der einzelnen Rundbohlen.
Für Naturstammhäuser werden Baumstämme aus Nadelholz verwendet, deren Durchmesser deutlich größer als 250 mm ist. Diese Hölzer können meist in modernen Sägewerken nicht zu qualitativ hochwertigem Schnittholz verarbeitet werden.
Hochwertige Naturstammhäuser sind durch den hohen Massivholzanteil und die Handarbeit sehr teuer. Eine Kostenreduzierung ist meist nur durch Vergrößerung der Fensterfronten (unter Berücksichtigung der statischen Erfordernisse) möglich. Ansonsten gelten die gleichen Anforderungen und Regeln der Baukunst für Naturstammhäuser wie für industriegefertigte Blockhäuser. Z.B. sind die Konstruktionen winddicht und gemäß der Energieeinsparverordnung durchzuführen.
Siehe auch: [öffnet eigene Seite ->]Holzhaus, Blockbohlenhaus oder echtes Blockhaus.
Elektroleitungen
in einschaligen [öffnet eigene Seite ->]Wandkonstruktionen: fortschrittliche Blockhaushersteller berücksichtigen die Wünsche des Bauherrn bereits bei der Fertigung. Die erforderlichen Bohrungen werden bereits kostensparend und präzise im Werk und nicht erst beim Aufbau vorgenommen.
Fundamente,
Falsch!

Falsch!

Richtig!

Richtig!

Bodenplatte: Für die Montage von Blockhäusern ist eine genaue Einhaltung der mit dem Hersteller des Blockbausatzes vereinbarten Maße unerläßlich. Die Abweichung darf in der Höhe maximal +/- 5 mm betragen, die Außenmaße müssen ebenfalls genau beachtet werden. Auch die Höhe der Fundamente darf nicht zu gering gewählt werden, um einen optimalen Schutz der Blockwände gegen Spritz- und Schmelzwasser und Bodenfeuchte zu erhalten (technischer Holzschutz!). Die Mindesthöhe von 35 cm über der fertig angelegten angrenzenden Bodenfläche muß daher unbedingt eingehalten werden. Sparmaßnahmen bei der Fundamenterstellung zahlen sich meist nicht aus!
Balkenschuhe:
aus feuerverzinktem Stahlblech gefertigte Bauteile z.B. zur schnellen Befestigung der Anschlüsse der Zwischendecke aus Voll- und Leimholzbalken an der Blockbalkenwand.
Balkenträger: aus feuerverzinktem Stahlblech gefertigte Bauteile für verdeckte Balkenanschlüsse z. B. zur Verbindung von Unterzügen mit der Blockwand.