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Das Original.
Ein gehobelter Vierkantblockbalken mit Nut und Feder zeigt im Querschnitt eine annähernd viereckige Form. Der Blockbalken sollte für Wohnzwecke mindestens eine Dicke von 95 mm haben. Ein gehobelter Blockbalken kann auch aus 2 oder mehreren Stücken (Lamellen) mit diffusionsoffenen Leimen zusammengeleimt werden. Dann spricht man von einem geleimten Vierkantbalken (siehe Bild). Dies ist die formstabilste Variante der Vierkantblockbalken. Die Steigung der Vierkantblockbalken ist herstellerspezifisch und liegt zwischen 160 und 210 mm, je nach Stärke der Blockbalken.
Die Steigung der Rundblockbohlen ist herstellerabhängig und liegt zwischen 130 und 180 mm, je nach Durchmesser der Rundblockbohlen. Industriell bearbeitete Rundbohlen haben im Allgemeinen - je nach Hersteller - einen maximalen Durchmesser von 230 bis 250 mm.Werbung
Dichtbänder: ein dauerelastisches Material, das in die Fugen zwischen den Blockbalken montiert wird und in erster Linie dazu dient, die Winddichtigkeit zu erhöhen. Blockbohlenhäuser aus dünnen Bohlen von 40...70 mm zeigen dieses Qualitätsmerkmal im allgemeinen nicht.
Wegen der natürlichen Eigenschaften des Holzes trocknet das Holz am Kreisumfang der Bohle etwa doppelt so schnell wie in der Richtung des Radius. Weil das Trocknen an der Oberfläche vom Baumstamm beginnt, übersteigen die Spannungen die Zugfestigkeit des Holzes, so entstehen Risse. Durch die Anwendung von geleimten Vierkantbalken kann die Rissbildung minimiert werden. Geschickte Ausformung und Plazierung der Fugenaussparungen steuert die Rißbildung und sorgt dafür, daß sie an der vorgesehenen Stelle erfolgt. Risse beeinträchtigen die Wärmedämmung und Festigkeitseigenschaften des Blockbalkens nicht. Sternförmig vom Kern ausgehende Rißbildung des Holzes allerdings ist ein Hinweis darauf, daß das Holz schnell gewachsen, daher nicht dichtfasrig, aber weich und wenig harzhaltig, kurz: von minderer Qualität ist.
Gewindefuß
Stützholz von oben gesehen
Detailzeichnung eines Rundbohlenhauses
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Falsch!
Richtig!