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![]() | Links: BlockhäuserStichwörterArgumente für Blockhäuser Holzbausätze für Blockhäuser Wandkonstruktionen für Blockhäuser Einführung Montage der Blockhäuser Holzschutz für Blockhäuser Montage der Blockhäuser Schwedenhäuser Presseinformationen über Blockhäuser Das Blockhauslexikon in der Presse |
![]() | Blockhäuser, Wohnblockhäuser: Holzbauten, die aus einzelnen formstabilen Blockbalken errichtet werden. Die Blockbalken können aus Rundstammbohlen, massiven Vierkanthölzern oder mehrschichtig verleimten Einzellamellen bestehen. Ein Blockhaus ist jedoch kein Fertighaus in Holzständer- oder Tafelbauweise, auch wenn die Blockbalken industriell vorgefertigt werden. Siehe auch: Wohnblockhäuser. |
![]() | Blockbalken sind ein durch Fräsen oder Drechseln und Hobeln industriell hergestelltes Baumaterial, das vornehmlich für Wände Verwendung findet. Ein Blockbalken kann Aussparungen aufweisen sowie Nuten, die die Rissbildung im Holz lenken. Die Blockbalkenstärken sind herstellerspezifisch. Blockbalkenpaneele dürfen nicht mit echten Blockbalkenkonstruktionen verwechselt werden - hierbei handelt es sich um eine Verkleidung von Fertigwandelementen zur Erzielung einer Blockhausoptik. |
![]() | Gehobelter Blockbalken: Ein gehobelter Vierkantblockbalken mit Nut und Feder zeigt im Querschnitt eine annähernd viereckige Form. Der Blockbalken sollte für Wohnzwecke mindestens eine Dicke von 95 mm haben. Ein gehobelter Blockbalken kann auch aus 2 oder mehreren Stücken (Lamellen) mit diffusionsoffenen Leimen zusammengeleimt werden. Dann spricht man von einem geleimten Vierkantbalken (siehe Bild). Dies ist die formstabilste Variante der Vierkantblockbalken. Die Steigung der Vierkantblockbalken ist herstellerspezifisch und liegt zwischen 160 und 210 mm, je nach Stärke der Blockbalken. Vorsicht: Irreführend werden sogar Profilbretter mit 28 mm Stärke als sog. 'Leichtblockbohlen' angepriesen. Siehe auch: Blockbohlen. |
![]() | Rundblockbohle, Rundstammbohle, Rundbohle: Sie sollte mindestens einen Durchmesser von 150 mm aufweisen. Um die Rissbildung steuern zu können, sollte die Rundblockbohle unterseitig mit einer Nut (Entlastungsschnitt) versehen sein (siehe Bild). Die Steigung der Rundblockbohlen ist herstellerabhängig und liegt zwischen 130 und 180 mm, je nach Durchmesser der Rundblockbohlen. Industriell bearbeitete Rundbohlen haben im Allgemeinen - je nach Hersteller - einen maximalen Durchmesser von 230 bis 250 mm. Sollen Wohnblockhäuser ohne Zusatzdämmung der Außenwände realisiert werden, ist meist mindestens eine Rundbohlenstärke ab ca. 210 mm nötig. |
![]() | Polarkiefer: Polarkiefernholz wächst in Finnland im Bereich des 65. Breitengrades (da, wo die Rentiere zu Hause sind :-). Polarkiefernholz hat durch die kurze Wachstumsperiode sehr dicht aufeinander folgende Jahresringe, ein hohes Eigengewicht, hohe Dichte, einen starken angenehmen Duft. Etwa 2/3 des Querschnitts ist von deutlich röterer Farbe und sehr harzhaltig, daher natürlicherweise wasserbeständiger. Die Farbe des Holzes ist von dessen Wuchsort und den Umweltbedingungen abhängig, als Faustregel gilt: je heller das Holz, desto weiter südlich des Polarkreises ist es gewachsen. Das bearbeitete Kiefernholz ist bei Polarholz mindestens 80-100 Jahre alt und älter, je nach der Blockbohlenstärke (ein Jahresring entspricht einem Jahr). Hölzer aus weiter südlich gelegenen Gebieten wie z.B. dem Baltikum entsprechen qualitativ nicht dem hochwertigen Polarkiefernholz und dürften auch nicht so deklariert werden. |
![]() | Holzbausatz, Bausatzhaus: die Holzteile, die zur Montage eines Blockhauses (ab Oberkante Bodenplatte bzw. Kellerdecke) benötigt werden. Holzbausätze können je nach Hersteller sehr große Unterschiede im Lieferumfang und der Qualität von Material und Konstruktionen aufweisen, Fundament, Montage und Haustechnik sind nicht im Preis enthalten. Siehe auch: Abschnitt Holzbausätze |
![]() | Eckverkämmung, Kreuzecke, Eckverbindung, Kreuzverbund: Mit Eckverkämmung oder Kreuzecke bezeichnet man die Kreuzungsstelle von zwei oder mehreren Blockbalken. Die Eckverbindung in der Blockbauweise ist die Basis der Verbindungen von Blockbalken und gibt den Blockhäusern Standsicherheit und das charakteristische Aussehen. Eckverbindungen werden nicht nur an den Ecken eingesetzt, sondern auch an anderen Stellen, z. B. dort, wo tragende Innenwände auf die Außenwände treffen oder wo eine statische Last abgeleitet werden muß. Daher sind konstruktiv richtig angeordnete und ausreichend vorhandene Eckverkämmungen ein Qualitätsmerkmal. Bezeichnungen verschiedener Eckverbindungen sind z.B. Verblattung, Tiroler Schloß, Schwalbenschwanz, Chaletverbindung oder Sattelecke. Die Dichtigkeit der Eckverkämmungen ist zum einen von der konstruktiven Ausführung, andererseits vom sorgfältigen und gewissenhaften Einbau des Dichtmaterials abhängig. Holzhäuser, bei denen Eckverbindungen ausschließlich an den Außenecken vorhanden sind, sind oft nur 'Blockhausimitate' mit wenig Holzanteil und dünnen Blockbohlenwänden von 40...70 mm Stärke. |
![]() | Langecke: eine Ecke in der Blockbauweise, bei der die Bohlenenden über die Ecke hinausragen. |
![]() | Fugenaussparung (auch: Auskerbung oder Längsfräsung): die herstellerspezifische Form der Fugen zwischen zwei übereinanderliegenden Bohlen. |
![]() | Dichtung, Dichtbänder: ein dauerelastisches Material, das in die Fugen zwischen den Blockbalken montiert wird und in erster Linie dazu dient, die Winddichtigkeit zu erhöhen. Blockbohlenhäuser aus dünnen Bohlen von 40...70 mm zeigen dieses Qualitätsmerkmal im allgemeinen nicht. |
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![]() | Holzzapfen, Holzdübel, Fixierstift, Holznagel: ein Dübel, der zur Verzapfung von Blockbalkenwänden in Vertikalrichtung eingesetzt wird. Diese Verzapfung stabilisiert die Blockwand. Es gibt auch Verbindungslaschen aus Metall, die zur Verbindung von Balken in der Horizontalrichtung verwendet werden. |
![]() | Verzapfung oder Verdübelung: Verfahren, um die vertikale Bewegung der einzelnen Blockbalken zu verhindern. Bei Blockbohlenhäusern aus dünnen Bohlen von 40...70 mm wird der Wandaufbau ohne Verzapfungen realisisert. |
![]() | Rißbildung: Wegen der natürlichen Eigenschaften des Holzes trocknet das Holz am Kreisumfang der Bohle etwa doppelt so schnell wie in der Richtung des Radius. Weil das Trocknen an der Oberfläche vom Baumstamm beginnt, übersteigen die Spannungen die Zugfestigkeit des Holzes, so entstehen Risse. Durch die Anwendung von geleimten Vierkantbalken kann die Rissbildung minimiert werden. Geschickte Ausformung und Plazierung der Fugenaussparungen steuert die Rißbildung und sorgt dafür, daß sie an der vorgesehenen Stelle erfolgt. Risse beeinträchtigen die Wärmedämmung und Festigkeitseigenschaften des Blockbalkens nicht. Sternförmig vom Kern ausgehende Rißbildung des Holzes allerdings ist ein Hinweis darauf, daß das Holz schnell gewachsen, daher nicht dichtfasrig, aber weich und wenig harzhaltig, kurz: von minderer Qualität ist. |
![]() | Setzung, Sackung: Nach dem Aufbau setzen sich die aus Blockbohlen errichteten Wände um ein gewisses Maß, wodurch die Winddichtigkeit sich erhöht. Dieses wird verursacht durch die Trocknungsschrumpfung und durch die Belastung der Nut- und Federverbindung durch das Gewicht von Dachkonstruktion und Zwischendecke. Dieses blockhausspezifische Verhalten muß bei Planung und Montage berücksichtigt werden, damit es keine Bauschäden gibt. Senkrecht verleimte Vierkantblockbalken gelten als die formstabilsten, es gibt wenig Setzung und kaum Rißbildung. Sie sind ein ideales Baumaterial für anspruchsvolle Wohnblockhäuser. |
![]() | Durchbolzung, Gewindestangen, Zugstangen, Spannstangen: Um die Setzung der Blockbalkenwände kontrolliert zu steuern, wird über die ganze Wandhöhe der Blockhäuser an den Kreuzecken und Eckverkämmungen eine anziehbare Gewindestange eingesetzt. |
![]() | Verbindungen von Blockbalken: Die horizontal übereinander montierten Vierkant- oder Rundblockbohlen bilden mit Hilfe von Holzzapfen, Nut- und Federverbindung, Spannstangen und aussteifenden passgenauen, rutschsicheren und winddichten Eckverbindungen eine stabile Wandkonstruktion. Blockbohlenhäuser aus 'Leichtbohlen' von 40...70 mm verfügen im allgemeinen nicht über alle diese Qualitätsmerkmale. |
![]() | Gleitleiste, T-Holz, Rutschleiste, Dübellatte: ein vertikal anzubringendes T-Holz, das in einer Nut der Rahmen von Tür- und Fensteröffnungen in der Blockbalkenwand angebracht wird. Es läßt die Setzung der Blockwand zu, verhindert aber horizontale Verschiebungen. An den Gleithölzern werden Konstruktionen (z.B. Fenster/Türen) befestigt, die sich nicht setzen können oder dürfen. |
![]() | Gewindefuß, Schraubfuß, höhenverstellbarer Pfostenfuß, Justierschraube: notwendig, um die Verbindung eines sich nicht setzenden Gebäudeteiles mit einer Blockbalkenkonstruktion zu ermöglichen. Bei Blockhaussystemen mit tragender Blockwandkonstruktion werden alle statisch erforderlichen Stützen immer mit diesen höhenverstellbaren Justierstücken ausgestattet. Siehe auch Setzung. |
![]() | Setzungspaßstück: eine Holzscheibe, die am Ende von Holzpfeilern eingesetzt wird und die mit der Setzung der Wände entfernt wird. |
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![]() | Stützhölzer: Hilfskonstruktion mit zwei innen und außen an der einschaligen Blockwand vertikal angebrachten Hölzern, die bei einem langen Stützabstand ein Einknicken der dünnen Blockbohlenwände verhindern sollen. Sie werden mit Bolzen, die durch die einschalige Blockbohlenwand verlaufen, montiert. Anstelle von Stützhölzern werden auch Stahlprofile mit entsprechender Steifigkeit verwendet, was allerdings Korrosionsprobleme mit sich bringen kann. Konstruktionen mit Stützhölzern dürften heutzutage nur noch gelegentlich in älteren Blockhäusern oder bei Althaussanierungen anzutreffen sein. |
![]() | Lieferzeit von Wohnblockhäusern: Die realistische Lieferzeit beträgt seriös berechnet außer im Hochsommer (wo mit längeren Lieferzeiten zu rechnen ist) je nach Blockbalkenstärke und Größe des Wohnhauses im allgemeinen etwa 10...13 Wochen ab Werk und Vorliegen der Baugenehmigung sowie Vertragsabschluß. |
![]() | Montagezeit eines Holzbausatzes: Die realistische Montagezeit eines Wohnblockhauses beträgt je nach Montageumfang, Hausgröße, Wand- und Dachkonstruktion zwischen 4 und 13 Wochen. |
![]() | U-Wert (= k-Wert) der Wandkonstruktionen: Der U-Wert gibt den Wärmedurchgang durch ein Bauteil an: wieviel Leistung wird je m² des Bauteils benötigt, um eine Temperaturdifferenz von 1 Kelvin aufrechterhalten zu können? Je niedriger der U-Wert, desto günstiger. Holz isoliert recht gut, daher werden bei einschaligen Wandkonstruktionen mit Vierkantblockbalken 205 mm schon gute Wärmedämmwerte von 0,53 W/m²K erreicht, aber nach der Energieeinsparverordnung ist der erforderliche U-Wert normalerweise erst mit einer zweischaligen Wandkonstruktion mit Dämmung zu erreichen. Eine Wandkonstruktion mit Vierkantblockbalken 95x170 mm, einer Dämmschicht von 120 mm Stärke und einer Blockpaneelabdeckung von 19 mm hat einen U-Wert von 0,21...0,25 W/m² K je nach der Wärmeleitfähigkeit (lambda-Wert) der gewählten Dämmung. Mit zunehmender Stärke der Blockbalken bzw. der Dämmschicht wird der U-Wert immer günstiger (also < 0,21...0,25 W/m² K). Als Nebeneffekt erhöht eine zweischalige Wandkonstruktion den Schallschutz und außerdem wird bei den Heizkosten kräftig gespart. Siehe auch Wohnblockhäuser, Wandkonstruktionen. Im Netz finden Sie einfache U-Wert-Rechner. Hier können Sie als Orientierung selbst die U-Werte der verschiedenen Konstruktionen und Materialstärken miteinander vergleichen. Nach den neuesten Ergebnissen der Forschung kann für Blockbalken aus Polarkiefer ein Lambda-(Wärmeleitfähigkeits-)Wert von 0,12 W/m K angenommen werden. Bei einer Berechnung des U-Wertes von Rundbalkenkonstruktionen müßten neben dem Durchmesser auch die Breite der Fugenaussparungen und die Form der Rundbohlen berücksichtigt werden - dies leisten die Online-Rechner allerdings nicht. Die alte Bezeichnung 'k-Wert' für den Wärmedurchgangskoeffizienten wurde durch die europäische Bezeichnung 'U-Wert' abgelöst. Die U-Wert-Beispiele sind auf der Basis des in der finnischen Baurichtlinienkartei RT vorgegebenen lambda-Wertes von 0,12 W/m K für Polarkiefernholz berechnet worden. Je nach Wärmeleitgruppe der Dämmung ergeben sich die angegebenen 'Von-bis-Werte'. |
![]() | Wohnblockhaus, Wohnblockhäuser: Zur Verwendung eines Blockhauses als Wohnhaus ist normalerweise eine Wandkonstruktion mit Wärmedämmung (Thermowand) erforderlich, um die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) zu erfüllen. Da bei der EnEV sowohl die Gebäudehülle wie auch die Heizanlage und -technik in die Berechnung einbezogen werden muß, empfehlen wir: Achten Sie darauf, daß eine dünne und auf den ersten Blick preiswerte Blockwandkonstruktion möglicherweise eine sehr teure Heizanlage erforderlich macht. |
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