Holzhäuser brauchen technischen, physikalischen und chemischen Holzschutz

Mit dem technischen Holzschutz erreicht man den optimalen, dauerhaften, konstruktiven Schutz der Holzhäuser gegen Feuchte von außen. Die Regentropfen sind für die Holzwand kein Problem, wenn dafür gesorgt wird, dass das Regenwasser rasch trocknen kann und nicht tief ins Holz eindringt. Breite Traufen schützen gegen waagerechten Regen und reduzieren die Einwirkung starker Sonneneinstrahlung. Balkone und Terrassen, die in Holzkonstruktionen ausgeführt werden, sollten immer überdacht werden.

Technischer Holzschutz - Ausreichend hohe Fundamente und breite Traufen
Uralte Wohnblockhäuser mit ausreichend hohen Fundamenten und breiten Traufen

 Äußerst wichtig ist für Holzhäuser das ausreichend hohe Fundament, das einen natürlichen wirkungsvollen Schutz gegen Schäden durch Pflanzen, Schmelz- und Spritzwasser darstellt. Auch die korrekte Abdichtung des Fundaments gegen Bodenfeuchtigkeit und Grundwasser ist wichtig, da sonst die Feuchtigkeit in die Holzkonstruktion aufsteigen könnte. Der direkte Kontakt des Holzes mit feuchter Erde ist immer zu vermeiden, damit das Holz nicht in wenigen Jahren durchfault.

Dächer von Anbauten (Erker, Carport, Garage, Wintergarten) sollten ein Gefälle von 14° oder mehr weg von der Blockwand haben, um eine schnelle Ableitung der Feuchtigkeit zu gewährleisten. Auch die Regenschutzbleche an der Unterkante der Fenster müssen genügend Gefälle haben.

 Zum konstruktiven Holzschutz wird auch die Holzhaus - Konstruktion mit Hinterlüftung gezählt. Bei jeder Holzverkleidung, die direkt mit Feuchtigkeit, Dampf oder Wasser in Berührung kommt, ist zu hinterlüften. 

Holzhaus in Rot nach skandinavischer Art

Aus ästhetischen Gründen und wegen der aggressiven Umwelteinflüsse oder da, wo der konstruktive Holzschutz nicht ausreicht, wird auf physikalischen Holzschutz zurückgegriffen. Als physikalischen Holzschutz gibt es lichtundurchlässige Pigmente zum Schutze der Holzhaus - Fassade gegen UV-Strahlung, sowie Öle und Wachse gegen Verschmutzung und Abrieb der Innenverkleidung aus Holz.

Unter chemischem Holzschutz versteht man sowohl den vorbeugenden als auch den bekämpfenden Holzschutz gegen Schädlinge (der eventuell nach Bauvorschriften nötig ist).

 

Daraus folgt, daß die Langlebigkeit eines Blockhauses durch eine Kombination von gelungener, formstabiler Konstruktion und Oberflächenbehandlung garantiert wird.

 

 Die Oberflächenbehandlung der Außenfassade der Holzhäuser sollte gegen die heutigen starken Umwelteinflüsse, UV-Strahlung und holzfärbende Pilze mit offenporigem Holzschutz unverzüglich nach der Fertigstellung des Hauses gemäß den jeweiligen Vorschriften des Farbherstellers durchgeführt werden. Die Oberflächenbehandlung der Innenwände des Blockhauses kann z. B. mit Bienenwachs oder Leinölfirnis gegen Verschmutzung erfolgen. Ein heller Außenanstrich ist zur Reduzierung der Oberflächentemperatur zu empfehlen.

Wie lange ist die Lebensdauer eines Blockhauses? Eine Voraussetzung für eine lange Lebensdauer jedes Hauses ist natürlich, dass sie gut gepflegt werden. Bei guter Pflege können massive Blockhäuser mit hoher Holzanteil mehrere Hundert Jahre alt werden.  


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Der Bau eines Blockhauses unterscheidet sich stark von der konventionellen Bauweise eines Steinhauses. Die Blockbauweise erfordert sorgfältige Entwurfsplanung, die wir durch unsere Erfahrung mit den Blockhäusern anbieten können.

 

Mehr Informationen  über die Bauweise der Häuer auf der Homepage von  Blockhaus-Profi.


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Team Blockhauslexikon

Oktober 2014

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