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Jedes Blockhaus als Wohnhaus, Ferienhaus oder Gewerbeobjekt ist ein Unikat mit unterschiedlichen Eigenschaften und Ausstattungsmerkmalen. Sie werden in diesem Blog praxisnahe Tipps rund ums Blockhaus Bauen und Anregungen zum Thema Blockhaus, Holzhaus in echter Blockbauweise finden. Blockhaus ABC ist ein Blog zu den Themen aus der Blockhauswelt und bietet Informationen aus erster Hand über die Bauweise, aber auch über andere Themen aus dem Bereich Bauen und ökologische Bauprodukte. Möchten Sie als Blogger mitwirken und hin und wieder in unserem Blog einen informativen Gastbeitrag veröffentlichen?  


Auch im Blockhaus kuschelige Momente vor dem Kamin

Der Brennstoff Holz spielt heute eine wichtigere Rolle als je zuvor. Der Grund ist, dass Öl und Gas mit Lieferschwierigkeiten im Preis stark steigen und somit zu günstigeren Heizmethoden gegriffen wird. Gerade Holz ist als Brennstoff geeignet, da es umweltfreundlich und günstig ist. Zusätzlich gehört es zu den nachwachsenden Rohstoffen, wodurch ein gleichbleibender Preis gesichert wird. Selbstverständlich kommt der Brennstoff Holz nicht nur in einer Pelletheizung zum Einsatz, sondern auch der Kamin ist ein perfekter Ort für die Verbrennung. Neben den Heizmöglichkeiten eines Kamins, versprüht dieser auch eine angenehme Atmosphäre und ein uriges Gefühl. Deshalb ist es kein Wunder, dass Kamine immer beliebter werden.

 

Offener Kamin im Wohnzimmer - ©  MB Fire
Offener Kamin im Wohnzimmer - © MB Fire


Welcher Kamin darf es sein?

Heute gibt es verschiedene Kaminarten und Brennstoffe, die zum Einsatz kommen können. Bei der Anschaffung eines Kamins spielen drei wichtige Punkte eine Rolle: Die Anschaffungskosten, die laufenden Kosten und die Vorliebe des Einzelnen. Schon vor dem Kauf eines Kamins sollte man sich entscheiden, ob zum klassischen Holzkamin gegriffen werden soll, oder das Modell mit Ethanol oder Bio-Ethanol bevorzugt wird. Die gängigsten Arten sind die Kaminöfen, welche mit Brennholz, Holzpellets oder Kohle beheizt werden. Praktischerweise gibt es in diesem Bereich die größte Auswahl. Vom gemütlichen, klassischen und schlichten Kaminofen bis zum modernen, edlen und eleganten Kamin ist alles vertreten, was das Herz begehrt. Ansonsten kann zu einem Kaminofen gegriffen werden, welcher mit Flüssiggas beheizt wird. Allerdings fallen diese meist in den Bereich der „Dekokamine“ und sind somit nur im geringen Maße zum Heizen verwendbar. Insofern ist ein Kamineinsatz für Holz die richtige Wahl, wenn er zum Heizen verwendet werden soll.

 

Was muss vor dem Kauf eines Kaminofens beachtet werden?

  • Wie sind die baulichen Gegebenheiten?
  • Wird ein Schornstein benötigt und ist dieser vorhanden?
  • Wurden alle gesetzlichen Bestimmungen zum Bau eingehalten?
  • Angebote von verschiedenen Herstellern zum Kaminofen einholen.
  • Kleinteile kaufen, wie Rohre, Verbindungsstücke und Rosette.
  • Alle Schornstein-, Dach- und Wandanschlüsse müssen in einem massiven Blockhaus gleitend ausgeführt werden.
  • Rechtzeitig eine feuerfeste Bodenplatte und einen Funkenschutz kaufen.
  • Kaminleistung immer an den vorhanden Raum und der Isolation anpassen.
  • Kaminart und Brennmaterial wählen.
  • Zubehör, wie Kaminbesteck und Kaminholzschale, kaufen.
  • Der Schornsteinfeger muss den Kaminofen abnehmen. 

Einen Bausatz wählen

Kaminbausatz U-Form - © MB Fire
Kaminbausatz U-Form - © MB Fire

Bei den heutigen Anbietern gibt es eine bunte Auswahl an schicken Kaminen. Natürlich weiß man nicht genau, welcher Kamin es sein soll. Praktisch sind Kaminbausätze, da man so den perfekten Kamin in wenigen Schritten und in Eigenregie zusammenstellen kann. Durch Kaminbausätze können die diversen Faktoren des Kamins eigenhändig bestimmt werden. Das bedeutet, das Material, der Brennstoff, die Größe, die verwendeten Dekorationen und vieles mehr. Insofern kann ein Kamin entstehen, welcher den eigenen Wünschen entspricht. Zusätzlich kann er der Dekoration eines Raumes oder der Baustruktur eines Hauses angepasst werden.  Grundsätzlich lässt sich in jedes Holzhaus in massiver Blockbauweise auch ein Kaminofen einbauen. Allerdings sind bei der Planung die speziellen Anforderungen der Bauweise zu berücksichtigen.

 

Die Kleinigkeiten für einen Kamin

Ein wichtiger Punkt beim Kamineinsatz ist das Zubehör. Ohne dieses ist die Benutzung des Kamins gefährlich und aufwändig. Vor allem das Kaminbesteck mit Besen, Schürhaken, Schaufel und Zange, ist wichtig, wenn ein mit Holz befeuerter Kamin gewählt wird. Ansonsten können die alte Asche und die Reste des Holzes nicht aus dem Kamin entfernt werden, ohne großen Schmutz aufzuwirbeln. Darüber hinaus wird das Besteck während des Verbrennungsprozesses verwendet, um Holzscheite in die richtige Position zu bringen. Am besten wird zu dem Besteck ein passender Ständer gekauft. Dieser ist schick anzusehen und kann das Besteck vom Boden fernhalten. Somit kommen Ruß und Asche nicht auf teure Möbelstücke oder den Teppich. Darüber hinaus ist eine Holzschale oder ein Korb zu empfehlen. In diesem können einige Holzscheite und Anmachholz gelagert werden. Natürlich ist ein mit Holz befeuerter Kamin etwas mehr Aufwand, da immer wieder neues Holz benötigt wird. Allerdings muss dieses heute nicht mehr selbst gehackt werden, sondern es gibt spezielle Lieferdienste, welche diese Aufgabe übernehmen. Ansonsten kann das Hacken und Stapeln von frischen Holz eine beruhigende, wenn auch anstrengende Aufgabe sein. Dennoch können mit einem Kamin hohe Heizkosten eingespart werden.


Weitere Informationen: Mbfire.com

Für diesen Gastbeitrag ist die Autorin Stefanie Fischer verantwortlich.


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Wandgestaltung im Blockhaus – wie Sie farbliche Harmonie schaffen

Die Wandgestaltung eines Blockhauses sollte man sorgfältig planen. So sollten die Farbtöne zur Holzart passen und dennoch der persönliche Geschmack in die Einrichtung einfließen. Es gibt mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten, ein Holzhaus modern und stilvoll zu gestalten. Neben der Planung und Gestaltung stellt sich die Frage, wie man dazu passend den Haushalt organisieren kann. Die besten Tipps erfahren Sie hier. 

Tapeten und Wandfarbe für individuelle Vielfalt

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Blockhaus nach moderner Art - Trennwände mit Tapete

Bei einem Blockhaus steht das Holz im Vordergrund: die Wände und Decken, sowie meist auch Türen und Interieur bestehen in Blockhäusern häufig aus Holz. Vielen ist heutzutage eine hohe Präsenz des natürlichen Baumaterials zu rustikal. Der Trend geht hin zur individuellen Gestaltung – es soll bitteschön nicht jeder Raum gleich aussehen.

 

... Und das ist auch richtig so. Ein Blockhaus erstrahlt erst dann in seiner vollen Pracht, wenn sich das natürliche Element Holz mit einer modernen Einrichtung und Gestaltung des Bewohners verbindet. Um dies zu verwirklichen, gibt es mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten. So lassen sich die Holzwände nach eigenem Gusto gestalten, streichen oder tapezieren. Dies schafft Abwechslung und bietet Raum für die eigene Kreativität.

Bei der Gestaltung der massiven Holzhäuser sollte darauf geachtet werden, dass die Vorzüge des Holzes erhalten bleiben: angenehme Holzoberfläche, Neutralisierung von Gerüchen, antibakterielle Wirkung des Kiefernholzes, Feuchtigkeitsregulierung und geringer Staubgehalt der Raumluft im Blockhaus. 

Achten Sie auf die Helligkeit des Raumes!

Das naturbelassene Kiefernholz kann im Blockhaus auch mit bunten Tapeten, Fliesen oder Anstrich kombiniert werden. Die Trennwände sind meistens so konstruiert,  dass eine sehr individuelle Gestaltung der Zimmerwände nach rustikaler oder moderner Art möglich ist.

Wer eine Wand nachträglich im Blockhaus tapezieren möchte, muss eine von der Blockwand komplett entkoppelte Lattung als Unterkonstruktion für die Befestigung der Holzfaser-, Gipskarton oder Fermacellplatten errichten. Ein weiterer Vorteil: Die Außenwandkonstruktion kann gleichzeitig gedämmt werden, wenn erforderlich.

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Jugendzimmer im Blockhaus, Außenwände mit 275x220 mm Lamellenbalken, lasiert

Bei der Auswahl von Farben und Mustern sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt. So lässt sich auch im Blockhaus problemlos ein Kinderzimmer, Gästezimmer oder ein modernes Wohnzimmer individuell herrichten. Dennoch sollten Sie stets darauf achten, dass die Farbauswahl zu der Gesamtoptik des Hauses passt. So sollten die Grundfarben mit der Helligkeit des Raumes zusammenstimmen: dunkle Töne in einem dunklen Raum können schnell einengend wirken. Wer einzelne Bauelemente streichen möchte, kann auch zu leicht transparenten Farben, Leinöl oder Bienenwachs greifen – so schimmert die Holzmaserung noch durch die Farbe hindurch und der Charme des Blockhauses bleibt erhalten. Der Innenanstrich der Außenwände in massiver, einschaliger Blockbauweise wird mit wasserdampfdurchlässigen Farben, die keinen Schutzfilm auf der Holzoberfläche bildet, durchgeführt.

Instandhaltung der Farben durch Reinigung und Pflege

Damit der persönlich gestaltete Innenraum auch langfristig ansprechend bleibt, ist eine sorgfältige Instandhaltung, Pflege und Reinigung essenziell. Ordnung ist nach wie vor das wirksamste Mittel, wenn man den Haushalt organisieren will. In einem aufgeräumten Haus harmoniert die Inneneinrichtung mit der farblichen Gestaltung am besten und man kann sich immer wieder daran erfreuen. 

Um die verarbeiteten Farben an Wänden und Balken zu erhalten, ist eine regelmäßige Reinigung ebenso wichtig. Gerade in Familien- oder Gästehäusern kommen Wände, Türen oder Geländer immer wieder mit schmutzigen Händen in Kontakt. Damit keine bleibenden Flecken entstehen, sollten Sie jene Flächen immer wieder vorsichtig wischen und abtrocknen. Denn so geschmackvoll Sie Ihr Blockhaus auch einrichten – nur wenn es sauber ist, können die Farben auch elegant miteinander harmonieren.


Verantwortlich für diesen Artikel ist der Autor Lukas Schüz.


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Formschöne Objekte sorgen für Ordnung im Garten - Gerätehaus, Mülltonnenbox, Gartenbox

Ein schöner und gepflegter Garten ist oft der ideale Ort, wo man Ruhe und Entspannung findet. Um solche Phasen der Erholung mit allen Sinnen genießen zu können, sind vorher viele sorgfältigen Arbeiten nötig: Rasenmähen und Pflege der Gemüsebeete, Laub harken und Unkraut jäten sind nur einige Beispiele. Die Gerätschaften hierfür sind unterschiedlich. Sie alle sollten auch trocken und sicher untergebracht werden. Ideal dafür eigenen sich qualitativ hochwertige und optisch ansprechend gestaltete Gartenhäuschen und Geräteschränke, die sich nahtlos in das Gesamtbild des Gartens einfügen. Auch andere zweckmäßig konstruierte Objekte wie Unterstände für Fahrräder, Boxen für Mülltonnen oder für Auflagen für Gartenmöbel können im Garten an entsprechenden Plätzen wunderbar platziert werden und sorgen damit stets für Ordnung und Sauberkeit. Wer sich nicht sicher ist, ob Gartenboxen oder ein Gartenhaus auch wirklich in seinen Garten passt, der kann auf der Website von Biohort.com ein wenig experimentieren. Man benötigt nur ein Foto des eigenen Gartens. Dort kann man dann die verschiedenen Objekte platzieren und schauen, ob sie in die grüne Oase passen.

 

Individuelle Ausführungen – langlebig und wartungsfrei

Garagebox von Biohort im Einsatz - Wohnen, Planung, Garage, Haus  Garten, Gerätehaus, Gartenhütte, Gartenbox, Wohnen,  Garage, Garten, Gerätehaus, Gartenhütte, Gartenbox, Wohnen, Planung, Mülltonnen, Werkstatt, Hobbyraum, Kaminholzregal, Rollatorgarage
Garagebox von Biohort im Einsatz - © Biohort

Ein Metallgerätehaus zeichnet sich in erster Linie durch sein Material aus. Feuerverzinkter und polyamid-einbrennlackierter Stahl hat sich seit Jahrzehnten so bewährt, dass Hersteller hierauf eine Garantie von 20 Jahren geben. Diese Aufbewahrungsremisen gibt s in vielen Größen und Farben. Sie sind praktisch ein Leben lang wartungsfrei und müssen auch nie gestrichen werden. Lediglich die Scharniere der Türen und Fenster sollte man einmal im Jahr ölen. Ein Metallgerätehaus sollte nach dem individuellen Gebrauch konzipiert sein. Es gibt zum Beispiel Ausführungen mit oberen Lichtbändern, die zu jeder Tagesszeit ausreichend Helligkeit verbreiten. Verdeckt liegende Ventilationskiemen sorgen für eine permanente Belüftung und beugen damit einer Schimmelbildung vor.

 

Luxuriöses Gartenhaus als Werkstatt oder Hobbyraum

Vom kleinen platzsparenden Geräteschrank aus lebenslang wartungsfreiem Stahlblech bis zum komfortablen Nebengebäude in unterschiedlichen Größen gibt es zahlreiche komfortable Objekte, die einen Garten verschönern und die Zeiten der Ruhe und Entspannung für seinen Besitzer zum echten Erlebnis machen. Fast luxuriös mutet zum Beispiel ein isoliertes und geräumiges Gartenhaus an, das aus stranggepressten Aluminiumprofilen und Sandwichelementen besteht. Das ist durch seinen hohen Wärmedämmwert sogar ideal dazu geeignet, den Raum behaglich aufzuheizen. Der isolierte Kern dieses Gartenhauses besteht aus 40 mm Styropor. Ein solches Haus eignet sich nicht nur zum Aufbewahren von Geräten, sondern lässt sich auch als Hobbyraum oder Werkstatt hervorragend nutzen.


Große Produktpalette ermöglicht optimale Nutzung des Gartens

 Durch verschiedene Produkte kann man Garten Ordnung schaffen und dadurch für ein wesentlich schöneres Gesamtbild sorgen, als wenn Gebrauchsutensilien überall verstreut aufbewahrt werden. Zu diesen Produkten zählen nicht nur Gartenhäuser, sondern auch Mülltonnenboxen und funktionelle Behälter für jeden Zweck, Fahrradständer in mehreren Varianten und regenwasserdichte Aufbewahrungsboxen in formschönem Design. Die praktischen Gartenboxen sind abschließbar und auch zum Aufbewahrung auf der Terrasse vom Blockhaus und im Garten bestens geeignet. Auf die Qualität und Ausführung sollte schon geachtet werden, ansonsten werden die Boxen und Gartenhäuser bald selbst zum Schandfleck.

 

Praktisches Kaminholzregal als optisches Highlight

Zylinderschloss bei einer Auflagenbox - Garten, Gerätehaus, Gartenhütte, Gartenbox ,   Hobbyraum, Kaminholzregal, Rollatorgarage, Aufbewahrungsbox, Fahrradständer, Keller
Zylinderschloss bei einer Auflagenbox - © Biohort

Ein echtes Highlight und ein echter Hingucker ist ein schönes Kaminholzregal im gepflegten Garten. Diese Art der Aufbewahrung von Brennholz für den Kamin hat sich nicht nur in der Praxis glänzend bewährt, sondern lässt sich sowohl an der Hauswand als auch auf freier Fläche ideal realisieren. Auch ein solches Kaminholzregal sollte aus feuerverzinktem Stahlblech und hochwertigen Alu-Profilen gefertigt sein. Schrauben und Scharniere aus Edelstahl beugen nachhaltig einer Rostbildung vor. Die Tiefe dieses formschönen Objektes erlaubt das Stapeln von zwei Reihen Brennholz, wenn die einzelnen Scheite nicht länger als 35 cm sind. Ein massiver Alurohrrahmen sorgt für eine gute Seitenstabilität und eine integrierte Regenrinne an der Vorderseite schützt das Brennholz vor Regen.

 

Aufbewahrungsboxen – formschön, funktionell und sicher

 Optisch ansprechend und gerne genutzt sind auch dekorative Aufbewahrungsboxen in edlem Design. Während die Seitenwände aus verzinktem Stahlblech viel aushalten, besteht der Deckel aus pulverbeschichtetem Aluminium und ist ebenso widerstandsfähig. Diese belüfteten Boxen sind regenwasserdicht und mit einem Drehknebel-Zylinderschloss gesichert. Eine weitere Möglichkeit, schlichtweg alle denkbaren Utensilien wie Spielzeug, Sportartikel und sonstige Gebrauchsgegenstände unterzubringen, ist die so genannte Freizeit-Box, die zwar etwas schlichter gehalten, dennoch aber äußerst funktionell und witterungsbeständig ist.


Weitere Informationen: www.biohort.com

Verantwortlich für diesen Beitrag ist die Gastautorin Stefanie Fischer


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Fenster und die individuelle Gestaltung der Fassade von Blockhäusern

Massive Holzhäuser mit viel Liebe zum Detail.  Es geht auch in Farbe optisch an die Umgebung Ihres Blockhauses angepasst. Gestalten Sie nach Lust und Laune mit Farbe. Die außergewöhnliche, ansprechende Blockhausarchitektur und Individualität Ihres Hauses kann kontrastreich durch die farbliche Abstimmung von Fenstern und Fassade unterstrichen werden.    

 

Fenster prägen die Fassade und geben dem Blockhaus ein Gesicht

Auch bei der Blockhausplanung spielt die Auswahl der geeigneten Fenster bereits eine wichtige Rolle. Im Prinzip gibt es drei Fensterbauarten: Holzfenster, Holz-/Alufenster und Kunststofffenster. Im Vordergrund sollten jedoch die optischen, technischen und funktionellen Aspekte stehen.

 

Die Fenstereinbauten im Blockhaus müssen nach gewissen Faustregeln fachgerecht ausgeführt werden. Es ist zu empfehlen, dass ein erfahrener Fenster- Fachbetrieb die Montage und später die zeitaufwändigen Einstellungs- und Wartungsarbeiten selbst durchführt. 

 


Für diesen Beitrag ist Team Blockhauslexikon verantwortlich.


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Ratgeber Energie: 10 große Irrtümer beim Energiesparen

Wer durch gezielte Maßnahmen den Energieverbrauch seines Eigenheims reduziert, spart langfristig nicht nur bares Geld ein, sondern leistet gleichzeitig ebenfalls einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz. Im Laufe der Zeit hat der Energiespartrend jedoch ebenfalls einige Mythen zum Vorschein gebracht, die sich bei genauerem Hinsehen als Irrtümer entpuppen.

Wieso entstehen immer wieder Irrtümer in Bezug auf das Energiesparen?

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Stromkosten sparen

Die immer knapper werdenden Ressourcen haben in der Vergangenheit dazu geführt, dass die Energiekosten in einigen Bereichen drastisch angestiegen sind. Um dieser Kostenbelastung entgegen zu wirken bleibt die Reduzierung des Verbrauchs für Hausbesitzer nicht selten die einzige Gegenmaßnahme. Häufig passiert es hierbei jedoch, dass wie bereits oben angeführt vermeintliche Einspartricks im Endeffekt gar nicht zu einer Verbrauchsreduzierung führen. Irrtümlicherweise werden manche Punkte auch von diversen Unternehmen für Ihre Pressearbeit in den Medien zur Erhöhung der Aufmerksamkeit genutzt. Daher soll in  folgende Checkliste zeigt welche, welche die weitverbreitetsten Irrtümer in diesem Zusammenhang sind bzw. worauf dabei zu achten ist...

Die 10 größten Irrtümer in Bezug auf das Energiesparen:

Mythos 1: Elektrische Verbraucher ausschalten

Zwar lässt sich durch das Abschalten von Elektrogeräten in der Tat der Stromverbrauch reduzieren, allerdings ist das Ausschalten dabei nur die halbe Miete. So verbrauchen die integrierten Trafos auch im ausgeschalteten Zustand kontinuierlich Strom, weshalb immer auch der Netzstecker gezogen werden sollte.

Mythos 2: Lüften mit gekippten Fenstern spart Wärmeenergie

Viele Verbraucher denken, dass der verringerte Luftdurchlass von gekippten Fenstern den Verlust von Heizungswärme effektiv verringert ohne dabei auf eine Durchlüftung verzichten zu müssen. In der Praxis erweist sich regelmäßiges Stoßlüften mit weit geöffneten Fenstern über einen Zeitraum von wenigen Minuten jedoch als deutlich effizienter aus.

Mythos 3: Duschen spart Wasser

Ob beim Duschen wirklich Wasser im Vergleich zum Baden eingespart wird, ist in erster Linie von der Dauer des Duschvorgangs abhängig. Bei einem handelsüblichen Duschkopf laufen in knapp 7 Minuten rund 100 Liter Wasser durch die Leitung, was in etwa der Füllmenge einer Badewanne entspricht. Duschen spart also nicht zwangsläufig Wasser.

Achten Sie auch auf die richtige Einstellung der Eckventile unter dem Waschbecken. Wenn der vorhandene Warmwasserzähler bei der Kaltwasserabnahme läuft,  soll die Einstellung der Eckventile nachjustiert werden.  

Mythos 4: Hauptsache Energiesparlampe

Wie bei fast allen Produkten, existieren auch bei Energiesparlampen große Unterschiede. So verbraucht eine Energiesparlampe zwar nur geringfügig mehr Strom als eine LED-Leuchte, allerdings sind Leuchtdioden im direkten Vergleich deutlich langlebiger. Auf diese Weise ist die Gesamtenergiebilanz von Energiesparlampen deutlich schlechter als bei LED-Leuchtmitteln.

Mythos 5: Mit der Hand spülen verbraucht weniger Wasser

Moderne Geschirrspülmaschinen arbeiten heute absolut effizient und holen aus jedem Wassertropfen die maximale Reinigungsleistung heraus. Hier kann die Handwäsche in Bezug auf den Wasserverbrauch in der Regel nicht mithalten.

Mythos 6: Abtauen von Gefrierschränken dient nur der Sauberkeit

Bereits eine ein Zentimeter dicke Eisschicht kann dafür sorgen, dass der Stromverbrauch von Gefrierschränken um 50 Prozent anwächst. Da die Geräte rund um die Uhr laufen, sollten Mehrkosten dieser Art durch regelmäßiges Abtauen vermieden werden.

Mythos 7: Flachbildschirme verbrauchen kaum Energie

Auch diese Aussage ist sehr pauschal und führt daher nicht immer zu einer maximalen Einsparung im Haus. So gelten beispielsweise auch Plasma- und LCD-TVs als günstige Flachbildschirme obwohl diese deutlich mehr Energie verbrauchen als ein Gerät mit LED-Technik. 

Mythos 8: Dreifachverglasungen sparen dreimal mehr Energie

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Diese Rechnung ist schlichtweg falsch, da die Isolationswirkung bei dreifachverglasten Fenstern im Vergleich zu Einfachverglasungen sogar deutlich größer ist. So wird der Energieverlust im direkten Vergleich um bis Faktor 12 reduziert.

Mythos 9: Eine bessere Dämmung erhöht die Schimmelgefahr

Die Schimmelbildung in Häusern ist in erster Linie von den Baufehlern oder dem Feuchtigkeitsgehalt und der Durchlüftung abhängig. Nur wenn diese Faktoren nicht stimmen, erhöht sich die Gefahr der Schimmelbildung und ganz unabhängig an der Dämmung.

Mythos 10: Bei voll aufgedrehtem Thermostat wird der Raum schneller warm

Wird ein Thermostat bis zum Anschlag aufgedreht, so ändert sich nicht die Geschwindigkeit der Erwärmung, sondern lediglich die Länge der Heizintervalle. Aus diesem Grund sollten Thermostate immer nur stufenweise erhöht werden.

Das Fazit

In der Gesamtbetrachtung wird schnell deutlich, dass es durchaus zahlreiche Faktoren gibt, die dem Verbraucher eine vermeintliche Einsparwirkung vorgaukeln. Maßnahmen dieser Art sollten daher unter allen Umständen vermieden werden. 


Verantwortlich für diesen Artikel sind die Autoren Per Schwarz/ Nord Display GmbH


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Die 10 beliebtesten Parkettarten

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Spielen auf dem Fußboden - Foto Pixabay/Lukas

Wer gerne seinen Fußboden mit Parkett auslegen möchte, der sollte sich grundlegend mit den Arten befassen. Welche gibt es und wie kann man diese am besten nutzen. Nicht jedes Parkett ist für Bad und Küche geeignet. Deswegen sollte man sich als Heimwerker genauer mit den Arten befassen. 

Parkettarten: Welche gibt es und welche Merkmale haben sie

Parkett ist nicht gleich Parkett. Das sollte man sich als Heimwerker bewusst werden. Damit das richtige Parkett ausgewählt wird, möchten wir hier über die vielschichtigen Arten informieren. 

Mehrschichtparkett

Mehrschichtparkett wird auch als Fertigparkett beschrieben. Es besteht aus versiegelten Dielen oder vereinzelten Stücken, die wohnfertig sind. Das heißt für jeden Heimwerker, dass man dieses Parkett einfach verlegen kann. Damit das Parkett fugenfrei auf dem Boden verlegt werden kann, muss der Hersteller die Nut- und Federverbindung ordentlich verarbeitet haben. Ist das nicht der Fall, wird das Verlegen des Parketts zu einem Problem. Mehrschichtparkett ist durch seine solide Verarbeitung meist etwas dicker als beispielsweise Laminat. Wer nun an eine Renovierung mit Fertigparkett interessiert ist, dem können wir mitteilen, dass es wegen seiner Dicke (10 und 14 mm) oftmals nicht besonders gut geeignet. Alternativ kann man tafelförmiges Mosaikfertigparkett mit einer Dicke unter 10 mm nutzen. Dieses muss jedoch verklebt werden. 

Vorteilhaft ist, dass Fertigparkett überwiegend kostengünstiger ist als ein massiver Holzboden. Das liegt daran, dass die Unterkonstruktion meist aus Nadelholz besteht und nur die obere Schicht aus gewünschtem edel Holz.

Diese Form vom Parkett bietet die Möglichkeit schwimmend oder verklebt verlegt zu werden. Außerdem bietet das Parkett eine hohe Haltbarkeit und Stabilität. Ideal ist, dass man weder das Parkett abschleifen muss und auch eine Behandlung mit Wachs oder Öl ist nicht notwendig.

Landhausdiele

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Landhausdielen - Foto Pixabay/Pexels

Wer seinen Bodenbelag gerne selber verlegen möchte, der kann gerne zu den mehrschichtigen Landhausdielen greifen. Sie sind als Parkettboden leicht zu verlegen und als vorgefertigte Elemente zu bekommen. In Kombination mit einer hellen Beleuchtung entsteht ein wohnlicher Raum, der zum Entspannen einlädt.

Landhausdielen lassen sich in vielen Ausführungen finden. Sie sind leicht zu kombinieren und passen sowohl in den Landhausstil als auch in die moderne Einrichtung. Vorteilhaft ist, dass sich Landhausdielen mehrfach abschleifen lassen, da die Laufschicht recht dick ist. Zudem sind die Dielen pflegeleicht und vertragen auch das regelmäßige feuchte Wischen. 

Zwei-Schicht-Boden

Wer ein Altbaugebäude renovieren möchte, der kann zum Zwei-Schicht-Boden greifen. Dieses Parkett wird sehr gerne bei Renovierungsarbeiten verwendet. Denn es lassen sich mit diesem Modell Höhendifferenzen ausgleichen. Den Zwei-Schicht-Böden kann man in den Holzarten Nussbaum, Eiche und Räuchereiche erhalten. Natürlich haben Hersteller dieses Bodens verschiedenen Designs und Oberflächen im Sortiment.

Massivholzparkett

Eine Schicht aus massivem Hartholz zeichnet das Massivholzparkett aus. Wer dieses Parkett verarbeiten möchte, der darf darauf achten, dass es üblicherweise beim Verlegen vollverklebt wird. Nach dem Verlegen kann es dann entsprechend behandelt werden. Dazu wird, dass Massivholzparkett abgeschliffen und anschließend mit Lack, Wachs oder Öl behandelt. 

Massivholzparkett hat sehr viele Vorteile, da es eine hohe Robustheit aufweisen kann. Die Haltbarkeit wird auf mindestens 10 Jahre geschätzt. Als Heimwerker kann man über das gewünschte Verlegemuster eigenständig entscheiden. Ideal ist ebenfalls, dass man den Boden mehrfach renovieren und auffrischen kann, ohne ihn neu verlegen zu müssen. 

Massivholzparkett ist üblicherweise in einer Breite von 160-200 mm zu bekommen. In der Dicke kann man den Bodenbelag mit 22 mm finden. Aufgrund dieser gigantischen Spanne kann man das Parkett in verschiedenen Preisklassen finden.

Beim Verlegen und auch beim Renovieren des Parketts muss einiges beachten werden:

  • Beim Abschleifen maximal 0,5 mm der Nutzschicht abtragen. Dadurch wird nur gering die Nutzfläche abgetragen und man kann das Parkett viele Jahre nutzen.
  • Sollte man sich für eine Fußbodenheizung entscheiden, dann verlegt man am besten Mosaikparkett. Zeitgleich sollte man eine Holzart wählen, die der Hitzeeinwirkung standhalten kann. Eichenparkett, Nussbaumparkett ist sehr zu empfehlen.

Wir empfehlen, das Verlegen des Massivholzparketts von einem Fachmann machen zu lassen.

Industrieparkett

Das Industrieparkett wird eigentlich Hochkantlamellen-Parkett genannt. Wie auch das Mosaikparkett besteht dieses aus einzelnen Holzlamellen. Diese sind jedoch hochkant angeordnet. 

Das Industrieparkett ist robust und preisgünstig. Durch eine Dicke von 22 mm kann man diese Parkettform recht oft abschleifen, weswegen eine lange Lebensdauer ermöglicht wird.

In Verwendung ist das Parkett meist in öffentlichen Gebäuden, denn es kann eine hohe Belastbarkeit ertragen. Wer das Parkett für den Wohnraum nutzen möchte, kann auf eine große Auswahl zurückgreifen. Aber Achtung: Dieses Parkett ist ungenormt.

Stabparkett

Wer bis heute noch nichts von dem Stabparkett gehört hat, der hat jetzt die Chance dazu. Denn es handelt sich um ein sehr flexibles Produkt. Zusammengesetzt wird dieses Parkett aus vielen einzelnen Stäben, wodurch eine große Bandbreite an Mustern entsteht. Auch diese Art hat eine beachtliche Materialdicke, die bei 22 mm liegt. Die Breite der Parkettstäbe variiert jedoch.

Stabparkett bietet deswegen eine sehr große Vielfältigkeit, was die Gestaltungsmöglichkeit betrifft. Außerdem kann das Stabparkett aus unterschiedlichen Holzarten und Farben bestehen, wodurch jeder sein individuelles Design erstellen kann. Um die einzelnen Stäbe herum stellen Feder und Nut die feste Verbindung dar. 

In folgenden Mustern kann das Parkett verlegt werden:

  • „Englischer Verband“
  • „unregelmäßiger Verband“
  • „Schachbrettmuster“

Wichtig beim Verlegen ist, dass der Untergrund zu 100 % ebenerdig ist. 

Mosaikparkett

Das Mosaikmuster wurde hier im Ratgeber bereits mehrfach benannt. Nun wollen wir uns das Mosaikparkett genauer ansehen. Es besteht aus Holzlamellen, die eine Dicke von 8 mm ergeben. Damit ist dieses Parkett wesentlich dünner als beispielsweise das Stabparkett. Das Mosaikparkett wird meist in Würfelform verlegt. 

Mosaikparkett ist langlebig und ein echter Klassiker. Zu bekommen ist es in zahlreichen Holzarten und Sortierungen. Auch die Verlegemuster sind variabel, sodass jeder etwas für seinen Geschmack finden wird.

Welche Vorteile kann man mit diesem Parkett erhalten? Die geringe Bauhöhe des Parketts ermöglicht es jedem, eine Fußbodenheizung zu verlegen. Außerdem ist die Langlebigkeit besonders hervorzuheben.

Eichenparkett

Eiche - Eichenparkett - Eichenholz - Holz -  Fußböden - Neubau - Innenausbau
Eiche - Foto Pixabay/Konevi

Eichenholz ist das in Deutschland am meisten verwendete Holz. Deswegen greifen auch Parketthersteller auf dieses Holz zurück. Rund 75 % des Produktionsanteils wird auf Eichenparkett angewendet.

 

Eichenholz ist als Bodenbelag geradezu geeignet. Die Eigenschaften des Holzes sprechen für sich. Es ist hart, schwer und besitzt eine hohe Dichte, wodurch der Abnutzungswiderstand gering ist. Aus diesem Grund kann man das Eichenparkett im Grunde überall finden.

Selbst in Feuchträumen kann man das Eichenparkett finden. Deswegen wird es in Badezimmer und Küchen ideal verwendet. Eichenholz wächst in heimischen Forsten und ist damit ökologisch unbedenklich.

Mittlerweile kann man eine ganze Menge an verschiedenen Varianten finden. Das Eichenparkett kann man in verschiedenen Farben finden.

Erwerben kann man das Eichenparkett in folgenden Varianten: 

  • Klassisches Eichenparkett: Es handelt sich um ein Zwei-Schicht-Parkett, mit dem sich Höhendifferenzierungen gut ausgleichen lassen.
  • Modernes Eichenparkett: Eine besondere Optik unterstreicht dieses Parkett. Es ist beispielsweise in Titan-Blau zu bekommen.
  • Dunkles Eichenparkett: Hierbei handelt es sich um ein Parkett, welches sehr dunkel ist und eine urige Optik hinterlässt.

Buchenparkett

Parkett - Parkettfußboden - Buchenparkett - Holzfußboden - Buche - Holz
Buchenparkett - Foto Pixabay/PIRO

Wegen seiner hellen Farbe war das Buchenparkett, welches aus Buchenholz hergestellt wird, sehr lange beliebt. Das Parkett wird vor allem von heimischen Hölzern gewonnen und ist deswegen umweltfreundlich. Verwenden sollte man es unter keinen Umständen bei feuchten Räumen, da dieses Parkett keine Nässe verträgt.

Starke Beanspruchungen setzen diesem Boden zusätzlich zu, da Buchenholz ehr ein weiches Parkett ist. Deswegen sollte man es nicht in Küchen anwenden. Bei der Reinigung muss man auf viele Dinge achten. Empfehlenswert ist ein leistungsstarker Staubsauger. 

Olivenholzparkett

Olivenholz - Olivenholzparkett -Fußboden - Parkett - Holzparkett - Parkett verlegen - Holz
Olivenholz - Foto Pixabay/Stefan Schweihofer

Liebhaber des mediterranen Wohnstils werden dieses Parkett wegen seiner Optik lieben. Neben der schönen Erscheinung kann man sich auf eine strapazierfähige Oberfläche freuen. Bei einer guten Behandlung und Pflege kann das Parkett eine enorm lange Haltbarkeit aufweisen.

 

Aufgrund der vielen guten Eigenschaften kann man dieses Parkett für den Wohnbereich perfekt nutzen. Auch da, wo viel Publikumsverkehr herrscht, ist es angesehen. 

Das sollte man beim Verlegen beachten und wissen

Wer seinen Bodenbelag austauschen möchte, der steht vor der Wahl der Qual. Denn es gibt sogar im Bereich Parkett viele unterschiedliche Sorten und Farben. Wer sich für Parkett entscheiden möchte, der sollte beim Verlegen auf einiges achten. 

Viele Haushalte überlegen sich, ob Laminat eine gute Alternative zum Parkett ist. Grundlegend lässt sich eines sagen, Parkett ist aufwendiger zu verlegen. Jedoch kann es eine wesentlich höhere Stabilität aufbringen und eine längere Haltbarkeit.

Zusätzlich lassen sich Schäden am Parkett leichter beheben, da sie einfach weggeschliffen werden können. Parkett lässt sich zusätzlich fugenlos verlegen, wodurch ein Eindringen von Wasser und Feuchtigkeit verhindert wird. Bei Laminat kann das wesentlich schneller passieren und es kommt zum Aufquellen der Materialien. 

Das richtige Werkzeug zum Verlegen des Parketts

Um Parkett selber verlegen zu können, sollte der Werkzeugkoffer eine gewisse Ausstattung besitzen. Eine gute Werkzeugauswahl sollte so zusammengestellt werden, dass kleine und große Reparaturen und Aufgaben leicht erledigt werden können. 

Bei der Zusammenstellung der Werkzeuge sollte man vor allem auf die Qualität achten. Es spielt nicht die Quantität eine Rolle, sondern die Qualität. Minderwertige Werkzeuge gehen nicht nur schneller kaputt, sie tragen auch ein Verletzungsrisiko.

Das gehört in den Werkzeugkoffer:

  • Hammer
  • Lattenhammer
  • Schlagklotz
  • Zugeisen
  • Akkuschrauber
  • Stichsäge
  • Schleifpapier
  • Feilen
  • Schlitz- und Kreuzschraubenzieher
  • Sägen
  • Inbus- und Ringschlüssel
  • Schrauben
  • Dübel
  • Nägel
  • Wasserwaage
  • Bohrmaschine
  • Kneif- und Rohrzangen

An die eigene Sicherheit denken

Wer als Heimwerker sein Parkett selber verlegen möchte, der sollte unbedingt an seine eigene Sicherheit denken. Besonders wichtig ist es, an die Schutzbrille und die Handschuhe denken. Zusätzlich sollte man unbedingt daran denken seine Gelenke und besonders die Knie zu schützen. Die passende Ausrüstung kann man wie auch sein Werkzeug im Baumarkt kaufen.


Für diesen Artikel ist der Autor Andreas Maurer verantwortlich.



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Wasserschäden im Haus beseitigen

Allgemeines zu Wasserschäden in Einfamilienhäusern

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Frost - Foto Pixabay

Blockhäuser in massiver diffusionsoffener Bauweise haben im Gegensatz zu Häusern aus Massivstein kaum Probleme mit Wasseransammlungen und Feuchtigkeit. Es gibt dennoch Möglichkeiten, wie auch in ein Blockhaus Feuchtigkeit und Wasser eindringen kann. 

Tritt ein Wasserschaden auf, muss unabhängig von der Bauweise schnell gehandelt werden, da sich der Schaden sonst ausweiten kann. Wie Sie einen Wasserschaden im Einfamilienhaus aus Holz am besten beseitigen, lesen Sie im Folgenden.

Wie Feuchtigkeit in Ihr Haus kommt

Hausbesitzer klagen meistens über folgende Ursachen, die zu einem Wassers- oder Schimmelschaden führen:

  • Durch einen Wasserschaden im Haus (z. B. defekte Spül- oder Waschmaschine, Schäden an Aquarium oder Wasserbett, Wasserrohrbruch oder Wasserüberschwemmung wegen vorstoppte Wasserabflüsse. 
  • Durch Zu-/Abluftanlagen entsteht wegen Installations- oder Wartungsfehler Kondenswasser. Auch die undichte Gebäudehülle ist häufig eine Ursache für die Feuchteschäden wegen der unkontrollierten Luftströmungen.
  • Wasserschaden durch undichtes Dach z. B. wegen Frostschäden, Starkregen, verstopfte Regenrinnen und Fallrohre. 
  • Verstopfte Grundstücksentwässerungssysteme. 
  • Schäden wegen Hochwasser oder zu geringe Fundamenthöhe.
  • Der unterste Holzbalken des Hauses hat Schäden durch Spritz- und Schmelzwasser, weil der Bauherr selbst oder sein Gartenarchitekt die erforderliche freie Fundamenthöhe nach Fertigstellung der Außenanlagen nicht eingehalten hat. Das Fundament eines Wohnhauses sollte immer mindestens 35, besser 40 cm frei sichtbar sein! "Die Holzkonstruktionen eines Hauses dürfen nie die Erde küssen!" 
  • Wasserschaden - es sammelt sich Feuchtigkeit im Keller, da es während der Bauzeit stark geregnet hat.
  • Mit dem Innenbau wird häufig zu früh begonnen. Obwohl der Nassestrich noch nicht trocken ist, wird der Fußbodenbelag auf dem noch leicht feuchten Estrich verlegt. 
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Bodenplatte - Foto Pixabay

Feuchtigkeit entsteht oft während der Bauphase

Lüftung in der Bauzeit

Mit Nassestrich kommt Feuchtigkeit ins Haus. Estrich und alle eingebauten Bauteile und  fertiggestellten Konstruktionen einer Gebäudehülle, die z. B. durch Regen nass geworden sind, müssen mit Bautrockner oder durch starkes Lüften getrocknet werden.  

Hat der Bauherr durch eine feuchte Bodenkonstruktion (nasser Estrich) Wasser mit ins Haus gebracht, sollte die Feuchtigkeit schnellstmöglich abgeführt werden. Die überflüssige Feuchtigkeit kondensiert sich ohne Bautrockner besonders schnell an den Steinwänden eines Hauses oder Wohnkellers. 

Hohe Luftfeuchtigkeit durch Estrich kombiniert mit Wärme verursacht in Holzhäusern - auch im Blockhaus - leicht unästhetische graugrüne schwer entfernbare Flecken auf den fertigen Holzoberflächen.

Im Blockhaus ist es äußerst wichtig, dass nach Estrichlegen die hohe Luftfeuchtigkeit durch dauerhaftes kräftiges Lüften möglichst schnell auf den normalen Stand reduziert wird, damit keine Farbflecken durch Bläue entstehen. Wenn das kräftige Lüften nicht ausreicht, sollen Sie hier auch elektrische Bautrockner anwenden. (Keine Heizelemente mit Gasbetrieb benutzen). 

Mit der Beplankung der Wände und dem Belegen des Fußbodens z. B. mit Laminat, Holzdielen, Vinyl, Fliesen oder ähnliches darf unabhängig von der Bauweise erst dann weitergemacht werden, wenn im Haus keine Feuchtigkeit mehr vorhanden ist. 

Beim guten Bauwetter ist ein Blockhaus nach Fertigstellung sofort bezugsfertig, wenn wiederum bei einem Steinhaus ohne Bautrockner immer eine längere Trocknungszeit erforderlich ist.

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Rohbau - Foto Pixabay

Wasserschäden entfernen

Zum Glück sind Wasserschäden in einem massiven Blockhaus sofern keine Folie verbaut wurde weniger problematisch als in einem Massivhaus aus Stein oder Beton. Das Holz saugt das Wasser nicht so wie Konstruktionen aus Beton und trocknet bei sofortiger guter Lüftung schnell von selber aus.

Wenn gedämmte Bauteile von Fertighäusern mit wenig Holz großflächig nass geworden sind, ist meistens das Öffnen der Konstruktionen und ein Bandtrockner erforderlich.

Bei großen Wasserschäden muss die Feuchtigkeit schnellstmöglich abgeführt und die Temperatur im Holzhaus gesenkt werden, damit keine unästhetische bläuliche oder blaugraue Verfärbung des Holzes durch hohe Luftfeuchtigkeit und Wärme entsteht.  

Wie entsteht die Bläue?

Alte Holzkirche in Blockbauweise mit Patina  - Blockhaus, Holzhaus, Holz,  Haus,  Planung, Bläue, Holzschutz, Wartung, Bauen, Fertighaus, Steinhaus, Schwedenhaus, Niedrigenergiehaus, Energiesparhaus, Deutschland
Alte Holzkirche in Blockbauweise mit Patina - Foto Pixabay

Bläuliche unästhetische Verfärbungen auf dem Holz entstehen durch hohe Luftfeuchtigkeit und Wärme. Die Verfärbung wird von Bläuepilzen verursacht. Es handelt sich dabei nicht um eine Holzfäule. Der Pilze ernährt sich lediglich von Zucker, Stärke und Eiweiß der Zellen vom Splintholz. Die Bläuepilzen greifen nicht die eigentliche Holzsubstanz an. Solche Verfärbungen können auch in der Bauzeit bei warmen Wetter verbunden mit hoher Luftfeuchtigkeit sowohl auf der Innen- als auch auf der Außenfläche aus Holz erscheinen. 

Wenn ein Holzhaus in der Außenbereich unbehandelt bleibt, würde sich das Holz  mit der Zeit eine dunkelgraue Patina annehmen, wie die Kirche (Bild) in Blockbauweise. Die Farbänderung kann auch chemisch beschleunigt werden.

Wie entstehen Wasserflecken?

Wasserflecken im Innenbereich entstehen normalerweise während des Baus, noch bevor das Haus versiegelt wird, oder aufgrund eines fortlaufenden Wasserlecks. Sie können besonders hässlich sein. 

Wasserflecken auf den Oberflächen entstehen in der Regel wegen des Trecks in dem ausgelaufenen Wasser und sind meistens nicht mit dem reinen Wasser zu entfernen. Holzseife aus dem Baumarkt gilt als ideale Reinigung und Pflege für kleine geölte, gewachste und geseifte Holzoberflächen.  Für das Entfernen einer kleinen Flecke kann sogar schon ein paar Tropfen Sonnenblumenöl und einer Prise Salz ausreichen. 

Was können die Besitzer eines Blockhauses tun?

Der erste Schritt besteht darin, herauszufinden, wie tief die Feuchtigkeit bereits in das Holz eingedrungen ist.

  • Wenn die Verfärbung nicht tief in das Holz eingedrungen ist, versucht man die unästhetische Farbänderung durch Bläuepilz schleifen, abschaben oder mit speziellen Produkten chemisch zu entfernen.
  • Wenn sich die Verfärbung tief ins Holz eingedrungen ist, können die Wände mit einem deckenden diffudionsoffenen Anstrich gestrichen werden.
  • Eine weitere Möglichkeit ist, dass man die unschöne Wand hinter der entkoppelten Unterkonstruktion versteckt. Die Unterkonstruktion mit Dämmung und Dampfsperre wird für die Befestigung der Holzfaser-, Gipskarton- oder Fermacellplatten beplankt und anschließend tapeziert oder gestrichen.  

Das Kondensationsprinzip eines Bau- und Gebäudetrockners

Ein Gebäudetrockner nimmt Feuchtigkeit aus der Luft auf. Man kann sich das so vorstellen, wie einen leistungsstarken Luftentfeuchter, der nach dem Kondensationsprinzip arbeitet.

Das Wirkprinzip in vier Schritten

  1. Zunächst wird die feuchte Luft mittels eines eingebauten Ventilators aus dem Raum abgezogen und durch den Gebäudetrockner geleitet. 
  2. Dann wird die feuchte Luft durch einen Verdampfer – sozusagen durch gekühlte Eisenbleche - geleitet. Die Feuchtigkeit in der Luft kondensiert dabei auf den Eisenblechen.
  3. Anschließend wird das Kondensat gesammelt und über ein Reservoir abgelassen.
  4. Die trockene Luft verlässt den Bautrockner. Durch dieses Verfahren steigt die Lufttemperatur um etwa zwei Grad. Im Holzhaus ist in der Zeit die Raumtemperatur möglichst kühl zu halten. Die Trocknungszeit Ihres Projekts hängt von der Feuchtigkeit in Ihrem Gebäude und auch von der Innentemperatur ab. 

In jedem Fall bietet Ihnen ein Bautrockner die effizienteste Lösung, um Ihr Keller, Wohnkeller oder Projekt schnell und sicher trocken zu bekommen. Der Bautrockner hilft dabei, dass die Feuchtigkeit des Wasserschadens oder Nassestrich nicht an die Wände kondensiert. Die Räume werden schneller trocknen und dadurch mögliche Schimmelbildung und Farbänderungen an Holz durch Bläu verhindert. Ein guter Gebäudetrockner für Hausbau  folgt nämlich dem zeitlich natürlichen Trocknungsprozess: Dem Kondensationsprinzip. Und dieses kann als eine sichere Methode zur Feuchtigkeitsbekämpfung angesehen werden.


Verantwortlich für diesen Artikel ist der Autor Constantin Lücke.


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Die 5 besten Tipps für ein besseres Wohngefühl

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Ein traditionelles Wohnblockhaus in der Schweiz - Foto Pixabay

Das allgemeine Wohlbefinden liegt sicherlich jedem von uns am Herzen. Gesunde Ernährung, Bewegung an der frischen Luft und ausreichend Zeit für Freunde, Familie und Hobbys haben einen entscheidenden Einfluss auf das körperliche und seelische Wohlbefinden. In Vergessenheit gerät dabei allzu oft, dass wir einen Großteil unserer Zeit innerhalb der eigenen vier Wände verbringen und sich auch auf unser Wohlbefinden auswirkt. Abseits von Feng Shui und anderen konkreten Einrichtungstheorien gibt es viele Möglichkeiten, mit welchen sich die Wohnatmosphäre oft mit kleinen Veränderungen deutlich angenehmer gestalten lässt. 

1. Gesundes Raumklima schaffen

Ein Zimmer alleine kann noch keine gute Laune schaffen, Du kannst die Wahrscheinlichkeit aber durch Beachtung einiger Grundprinzipien erhöhen. Viel Licht und helle Farben lassen jeden Raum bekanntlich wesentlich größer Wirken. Die Stimmung eines Raumes kann weiterhin durch zahlreiche Aspekte beeinflusst werden, insbesondere die Beleuchtung hat einen entscheidenden Einfluss auf die Atmosphäre eines Raums. Warmweißes Licht schafft dabei eine angenehmere Stimmung als Tageslicht-weißes Licht. Einzelne Lichtquellen können punktuelle Akzente setzen. Auch Pflanzen beeinflussen das Raumklima weiterhin positiv, Du solltest Dir also bestenfalls ein paar stille Mitbewohner zulegen, es gibt auch Zimmerpflanzen für Menschen ohne grünen Daumen. 

2. Funktional und zweckmäßig Einrichten

Alles an seinen Platz. Nicht ohne Grund haben Wohnungen in der Regel mehrere Zimmer, selbst in Lofts wird die Fläche meist in verschiedene Bereiche unterteilt. Es ist von großem Vorteil, jedem Raum tatsächlich eine eigene Funktion zuzuordnen und möglichst zweckmäßig einzurichten. Dabei spielt die Größe Deiner Wohnung praktisch keine Rolle, auch der kleinste Raum kann zu einem perfekten Zuhause werden.

Multifunktionale Möbel sind sicher eine Möglichkeit um Platz zu sparen, in vielen Altbauwohnungen lässt sich auch die Höhe der Räume maximal ausnutzen. Auch wenn insgesamt nur wenig Platz zur Verfügung steht, das Schlafzimmer solltest Du bestenfalls einzig und alleine als solches Nutzen. Klar, gegen Kleiderschränke und Co. ist nichts einzuwenden, unnötig überfrachten oder gar zur Abstellkammer verkommen lassen, solltest Du es aber nicht. Schließlich verbringen wir alle etwa ein Drittel unseres Lebens mit Schlafen.

3. Ankerpunkte platzieren

Im Blockhaus wohnen, bedeutet gesundes Wohnen - Blockhausbau - Allergikerhaus - Ökohaus - Biohaus - Niedersachsen - Harz - Wann ist ein Holzhaus ein echtes Blockhaus? Sind alle Holzhäuser gesund? Bauen mit Holz - Holzbaus - Deutschland
Wohnblockhäuser mit besonderem Flair - © Blockhauslexikon

Mit Ankerpunkten sind Gegenstände gemeint, die an bestimmten Orten in der Wohnung platziert werden. Wichtig dabei ist, dass diese Gegenstände ein positives Gefühl bei Dir auslösen. Es können Auszeichnungen, Pokale oder Urkunden auf die Du besonders stolz bist, motivierende Sprüche oder auch Poster sein. Diese Anker solltest Du unübersehbar an geeigneten Stellen platzieren, sodass Du oft positiv erinnert wirst. Dieser Tipp eignet sich auch insbesondere für Morgenmuffel und solche die öfter mit dem falschen Bein aufstehen. Schlechte Stimmung ist in der eigenen Wohnung fehl am Platz. Der Tagesbeginn stellt in vielen Fällen die Weichen für den ganzen Tag und sollte daher möglichst zu Deinem Vorteil verlaufen. Vorausgesetzt, dass Du ausgeschlafen bist, fehlt Dir vielleicht oft noch ein letztes Quäntchen Motivation um den Tag anzugehen. Eine bewusst angegangene Morgenroutine (was nicht bedeutet halbwach in Richtung Kaffeemaschine zu kriechen), kann entscheidend dazu beitragen, dass Du optimal in den Tag startest. Deine Wohnungseinrichtung kann diese Routine positiv unterstützen. Eine Hantelstange im Türrahmen, ein Whiteboard für den Lernplan oder eine Yoga-Ecke sind hier nur Beispiele für entsprechende Ankerpunkte.

4. Ordnung halten mit der 60-Sekunden-Regel

Eine saubere, aufgeräumte Wohnung ist Grundvoraussetzung für das Wohlbefinden. Wenn Du auch dazu neigst, die kleinen Dinge aufzuschieben und am Ende wieder einen ganzen Tag damit verbringst Ordnung ins Chaos zu bringen, solltest Du Dich ab sofort an die 60 Sekunden-Regel halten. Diese besagt, dass Du alles, was Du innerhalb von 60 Sekunden erledigen kannst, sofort angehen und nicht aufschieben solltest, das Geschirr ist nach dem Essen schnell abgespült, das Bett ist innerhalb von 60 Sekunden gemacht und auch die 2, 3 Wäschestücke lassen sich innerhalb einer Minute nahezu beiläufig in den Korb befördern.

5. Mach einen Frühjahrsputz!

Auch wenn es sich fast altmodisch anhört, ein Frühjahrsputz ist die ideale Gelegenheit frischen Wind in die Wohnung zu bringen und das Wohngefühl für das neue Jahr zu optimieren. Neben dem gründlichen Reinigen von Fenstern, Schrankoberseiten und anderen eventuell vernachlässigten Stellen, kannst Du in diesem Zusammenhang auch gleich die Wohnung umstellen und so für einen neuen Look sorgen. Auch mit kleinen Veränderungen, etwa dem Umstellen eines Sofas lässt sich schnell ein ganz anderer Gesamteindruck schaffen. So lassen sich die Vorsätze für das laufende Jahr durch eine Umgestaltung bestimmter Zimmer mitunter bekräftigen.

Fazit

Der eine lebt lieber in einer Dachgeschosswohnung, der andere im Erdgeschoss, Möbel- und Designtrends ändern sich alle Jahre aufs Neue. Natürlich sind auch die Einrichtung und Gestaltung der Wohnung eine sehr individuelle und im wahrsten Sinne des Wortes persönliche Sache, dennoch kann sich jeder von den genannten Tipps inspirieren lassen. Eine optimale Wohnsituation sollte vor allem die beiden Grundbedürfnisse des Menschen, Sicherheit und Geborgenheit bieten. Vielleicht hast ja auch Du nach dem Lesen dieses Textes direkt Lust auf eine Veränderung mit langfristiger Erhöhung Deines Wohngefühls. 

 

Lesetipps 


Für diesen Artikel ist die Autorin Kerstin Schmidt verantwortlich.


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Wie integriere ich eine Garage stilvoll in das Setting eines Blockhaus-Ambientes?

Ein barrierefrei geplantes Blockhaus ganz in Weiß - Massivholzhaus bauen, Holzhaus planen - Deutschland - Architektenhaus - Bungalow j
Ein barrierefrei geplantes Blockhaus ganz in Weiß © Kuusamo

Aufgrund der vielen Argumente dafür haben Sie sich für ein schönes Holzhaus in Blockbauweise entschieden. Nun steht ein Blockhaus, gefertigt aus gewachsenen Stämmen, umringt von Pflanzen und Bäumen auf Ihrem Grundstück. Es schmiegt sich harmonisch in den naturbelassenen Garten. Die malerische Umgebung rundet den harmonischen Eindruck zusätzlich ab.  Es könnte so schön sein… Das Problem? Die Garage. Als grauer Betonklotz zerstört sie leider jegliches Ambiente, das durch Blockhaus und Garten aufgebaut worden ist. Doch das Auto soll untergebracht werden, schließlich soll es für Vandalismus, Wind und Wetter geschützt werden. Wie also vorgehen? Ist der Betonklotz die einzige Lösung oder gibt es Alternativen, um die idyllische Umgebung zu erhalten? Dabei gibt es verschiedene Hersteller und Lösungen für das “Garagenproblem“. Welche Garage dann letztendlich gewählt wird, das liegt vor allem an den eigenen Wünschen und dem Budget.

Im Folgenden haben wir die besten Lösungen im Bereich Garage und Blockhaus etwas näher beleuchtet:

Garage aus Holz: Passend, pittoresk, aber nicht preiswert

Nichts passt besser zu einem Blockhaus als eine Holzgarage. Die Holzart und -farbe lassen sich an die des Hauses angleichen, so wird die Garage vom Makel zur schönen und dennoch funktionellen Ergänzung für das Grundstück. Zur Garage aus Holz kann man auf vielfältige Weise kommen: Von Grund auf selber bauen, einen Zimmermannsbetrieb beauftragen oder einen Bausatz zur Hilfe nehmen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Eine Holzgarage behält das natürliche Gesamtbild des Grundstücks bei und fügt sich wunderbar in die Umgebung ein. Wird die Garage aus dem gleichen Material wie das Haus gebaut, ergänzen sich beide und fügen sich auf wunderbare Weise zusammen. Holz als natürlicher Rohstoff ist besonders umweltbewusst. Bei der Herstellung werden keine Abgase produziert und Abfallprodukte können wiederverwendet werden.

Doch auch die Nachteile einer Garage aus Holz lassen sich nicht von der Hand weisen: Wie Sie es wahrscheinlich schon von Ihrem Blockhaus kennen, ist auch eine Garage aus Holz nicht die preisgünstigste Alternative. Wird ein Bauunternehmen beauftragt, kann das ganz schön ins Geld gehen. Günstige Bauunternehmer können sich dagegen als Scharlatane herausstellen. Es müssen also Profis ans Werk, um eine ideale Isolation der Garage zu garantieren. Oft versuchen sich Hobby-Handwerker auch selbst beim Bau der Holzgarage um Geld zu sparen, doch endet das oft in wackeligen Konstruktionen, in denen Fahrzeuge und andere Maschinen Nässe und Feuchtigkeit ausgesetzt werden. Schimmel kann so sehr leicht entstehen.

Carport: Unauffällig, aber kein All-round-Schutz

Wohnblockhaus mit Carport  - Bauausführung Lerg Holzhaus - Hessen - Garage, Carport, Doppelgarage - Massivholzhaus - Ökologisch Bauen
Wohnblockhaus mit Carport in Hessen © Blockhauslexikon

Carports werden immer häufiger als wahre Alternative zu Garagen aufgeführt – und auch in unserem Fall könnte ein Carport eine gute Lösung für das Garagenproblem darstellen. Doch was ist ein Carport überhaupt? Der Begriff stammt aus dem Amerikanischen und bedeutet wörtlich übersetzt „Autohafen“. Ein Carport ist also ein Unterstand, ein Hafen, an dem das Auto abgestellt werden kann. Carports bestehen meist aus einem Dach und 2-4 Standpfeilern. Sie können direkt an das Haus angebaut werden oder auch frei auf dem Grundstück stehen.

Die Vorteile eines Carports liegen vor allem im Preis. Carports sind in der Anschaffung meist um einiges günstiger als Garagen jeglicher Art. Auch sind sie durch ihre geringe Größe eher unauffällig und unaufdringlich. Sie schmiegen sich meist sehr gut in die restliche Umgebung ein und ziehen wenig Aufmerksamkeit auf sich. Die offene Bauweise verleiht dem Gesamteindruck durch die offene Bauweise eine Leichtigkeit und Eleganz, die bei regulären Garagen wegfallen würden. Auch können schädliche Abgase besser abfließen und Feuchtigkeit effizienter abgeführt werden. Auch wird die Errichtung von Carport meist weitaus leichter genehmigt als die von Garagen.

Doch die Nachteile eines Carports sind natürlich nicht von der Hand zu weisen. Wegen der typischen Beschaffenheit von Carports bieten sie natürlich weit weniger Schutz als reguläre Garagen. Diebstahl, Vandalismus oder Beschädigungen durch Tier wie z.B. Mader können genauso vorkommen, wie Defekte durch Wettereinflüsse. Auch bieten Carports keine Privatsphäre; die Unterbringung von Maschinen, Gartenwerkzeug oder Ähnlichem, das nicht nass werden darf, ist nicht möglich.

Fertiggarage: Preiswert, schnell aber Abstriche in der Optik

Eine klassische Fertiggarage passend zu Massivhaus, Schwedenhaus oder Fertighaus - Planen - Bauen - Hausbau - Hauskauf - Grenzbebauung  - Grundstück - Hausplanung - Deutschland - Entwurfsplanung - Baugenehmigung
Eine klassische Fertiggarage, Copyright: Hundhausen GmbH

Der letzte Lösungsvorschlag für unser Garagendilemma lautet Fertiggarage. Kurz zur Definition: Beton-Fertiggaragen sind Garagen, die aus Stahlbeton-Fertigteilen hergestellt werden. Für diese Fertigteile wird mit Stahl bewehrter Beton hergestellt, da dieser eine besonders hohe Tragfähigkeit und lange Lebensdauer hat. Fertiggaragen werden mit einem speziellen Transportfahrzeug im Ganzen geliefert und können ohne umlaufendes Fundament befestigt werden.

Die Vorteile einer Fertiggarage liegen vor allem im Preis und der einfachen Montage Fertiggaragen sind um einiges preisgünstiger als Garagen aus Holz oder gemauerte Garagen. Sie unterscheiden sich preislich gesehen nicht viel von Carports bieten aber einiges mehr an Schutz. Im Gegensatz zur Unterbringung in einem Carport leisten KFZ-Versicherungen deswegen auch oft bei der PKW-Unterbringung in (Fertig-)Garagen Nachlässe auf die Versicherungssumme. Ein klarer Vorteil von Fertiggaragen ist auch die einfache und schnelle Montage. Fertiggaragen sind meist innerhalb einer Stunde fertig aufgestellt. Das heißt das Grundstück wird nicht zur vorübergehenden Baustelle, wie es bei gemauerten Garagen der Fall wäre. In Sachen Grenzbebauung und  Baugenehmigung erweisen sich Fertiggaragen meist auch als unkomplizierter als gemauerte Garagen oder Garagen aus Holz. Auch lassen sich Fertiggaragen leicht mit Extras wie elektrischen Garagentoren, Regalen, Dachbegrünung oder sogar Solaranlagen ausstatten, was sie multifunktional macht. Multifunktional sind Fertiggaragen auch in der Hinsicht, dass sie auch als Technikraum für Haustechnik verwendet werden können. Ist ein Keller keine Option, ist eine Fertiggarage eine preiswerte und barrierefreie Option zur Lagerung von technischem Equipment oder Apparaturen.

Aber auch Fertiggaragen kommen mit Nachteilen. Vor allem bei sehr billigen Anbietern gibt es sehr unansehnliche Exemplare, die in keiner Weise zur Architektur Ihres Blockhauses passen. Mittlerweile gibt es zwar auch viele Hersteller, die Fertiggaragen anbieten, die sich in Form und Design individuell anpassen lassen, wie die Garagen vom Hersteller Hundhausen. Doch eine Holz-Fassade wird auch dort nicht wirklich möglich sein. Das erschwert die Integration einer Fertiggarage auf dem Grundstück mit Blockhaus enorm, wobei es natürlich immer die Möglichkeit gäbe, die Fertiggarage im Anschluss an die Errichtung mit Blockpaneelen verkleiden zu lassen. Wohnen Sie auf einem schwer zugänglichen Grundstück in ländlicher Umgebung, wie bei Blockhäusern des Öfteren der Fall, kann dies weiterhin auch Probleme bei der Lieferung der Fertiggarage geben. Da die Lieferfahrzeuge von Fertiggaragen, schwere LKWs, viel Platz zum Abladen und Wenden brauchen. Ist dieser nicht vorhanden kann die Fertiggarage nicht geliefert werden.



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Weitere Lesetipps


Pfosten- und Laserwasserwagen: Die ultimativen Helfer beim Hausbau

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Baustelle - Laserwasserwaage - Foto Pixabay

Auf der Baustelle muss es mit geraden Dingen zugehen, damit alles passt: Mauern, Außen- und Innenwände, Fliesen und Parkett, Regale und Schränke. Wo eine handelsübliche Wasserwaage nicht mehr hilft, bietet der Baumarkt spezielle Helfer an. Dazu zählen die Pfosten-Wasserwaage und die Laser-Wasserwaage. Worum es sich bei den beiden Werkzeugen genau handelt und wann sie effektiv eingesetzt werden können, erklärt Baumarkt.net 

Für die perfekte senkrechte Ausrichtung: die Pfosten-Wasserwaage

Um mit einer Wasserwaage ein senkrecht stehendes Objekt exakt auszurichten, muss in der Regel wenigstens eine Person tatkräftig zur Seite stehen, um die Waage festzuhalten. Eine mühselige und leider auch ungenaue Angelegenheit mit zumindest lästigen Folgen. Mit dem Einsatz einer Pfosten-Wasserwaage kann der Heimwerker solche Probleme von vornherein vermeiden. Die Wasserwaage wird direkt am Winkel eines auszurichtenden Objekts befestigt. Pfosten-Wasserwaagen werden daher auch als Winkel-Wasserwaagen bezeichnet. 

Pfosten-Wasserwaagen sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Bei den preisgünstigen Modellen ist der rechte Winkel fixiert, bei höherwertigen Wasserwaagen können die beweglichen Schenkel aufgeklappt werden. Wer gebräuchliche Kanthölzer ausrichten möchte, wird mit den rechtwinkligen Pfosten-Wasserwaagen zufrieden sein. Für die die flexible Anwendung bei auszurichtenden Objekten mit unterschiedlichem Kantenverlauf ist die aufklappbare Version allerdings die bessere Wahl.

Die Vorteile einer Pfosten-Wasserwaage

Da die Wasserwaage direkt am auszurichtenden Objekt befestigt werden kann, hat der Handwerker beide Hände frei, um zum Beispiel die Kreuzmaße eines Rahmens zu nehmen und die rechteckige Ausrichtung zu prüfen oder um Zaunlatten oder ähnliches am Pfosten zu fixieren. Pfosten-Wasserwaagen sind darüber hinaus handlich und auch auf engem Raum - zum Beispiel in Nischen - verwendbar. 

Die klassische Wasserwaage perfektioniert: die Laser-Wasserwaage

Laser-Wasserwaagen senden einen deutlich sichtbaren Lichtstrahl aus und ermöglichen eine Orientierung über bis zu 20 Meter hinweg. Damit schlägt die moderne Version den Klassiker im wahrsten Sinne des Wortes um Längen. Bei Laser-Wasserwaagen unterscheidet der Fachmann zwischen Punktlaser und Laserlinie, die je nach Bedarf eingeschaltet werden können. 

Die angegebene maximale Reichweite einer Laser-Wasserwaage bezieht sich immer auf den Punktlaser. Nach dem Umschalten auf Laserlinie reduziert sich die Reichweite häufig auf ein Viertel dessen. Je preiswerter eine Laser-Wasserwaage angeboten wird, desto größer können die Toleranzen für Abweichungen sein. Für exakte Messungen auch auf Reichweiten von 20 Metern sind höherwertige Waagen notwendig, die entsprechend teurer in der Anschaffung sind.

Gute Modelle verfügen über zwei Libellen - einmal für die waagerechte Messung, einmal für die Höhenmaße. Mit einer gegebenenfalls dritten vorhandenen Libelle lassen sich 45 Grad-Winkel ausloten. Manche Modelle verfügen über Libellen, die flexibel eingestellt werden können.

Wofür eine Laser-Wasserwaage auf der Blockhaus Baustelle?

Im Blockhausbau ist eine gute Laser-Wasserwaage von Anfang an ein wichtiges Prüfgerät zur horizontalen und vertikalen Ausrichtung der Konstruktionen. Bei der Montage der Blockbalken eines Blockhauses muss die vertikale und horizontale Richtung nach jeder Balkenlage überprüft werden. Erst wenn alles korrekt ist, darf die nächste Balkenlage montiert werden. 

Fazit:

Passionierte Heimwerker wissen ebenso gut wie Profi-Handwerker, dass es auf der Baustelle nie genug Unterstützung geben kann. Die ideale Ausrichtung in senkrechter und/oder waagerechter Ausrichtung ist in fast jeder Situation das A und O, um bauliche Fehler zu vermeiden und langfristige Folgen zu verhindern.

Pfosten-Wasserwaagen und Laser-Wasserwaagen überzeugen in zum Teil unterschiedlichen Einsatzbereichen. Ihre grundlegende Aufgabe erfüllen sie jedoch gleichermaßen. Es spielt keine Rolle, ob Sie die Eckpfeiler eines einfachen Gartenhäuschens ausrichten oder mehrere Hängeschränke auf gleicher Höhe anbringen möchten - Wasserwaagen sind für die exakte Arbeit unverzichtbar.

Pfosten- und Laser-Wasserwaagen arbeiten nach demselben Prinzip wie die klassische Wasserwaage, deren Ursprünge bis in das alte Ägypten zurückreichen.


Verantwortlich für diesen Artikel ist der Autor Klaus Fischer.



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Wie führt man ein Gutachten für ein Blockhaus richtig durch?

Die Inspektion oder Begutachtung eines Blockhauses stellt für Käufer einen wesentlichen Schritt dar. Denn Sie gibt Aufschluss über den aktuellen Zustand des Objekts und bewahrt Sie davor, Fehlinvestitionen zu tätigen. 

Als Käufer einer Bestandsimmobilie müssen Sie besondere Sorgfalt walten lassen, um keine Fehlinvestition zu tätigen. Deshalb ist es sinnvoll, einen professionellen Gutachter bzw. Sachverständigen mit der Inspektion zu beauftragen. Alternativ können Sie die Begutachtung auch selbst durchführen. In diesem Beitrag beantworten wir wichtige Fragen rund um die Inspektion von Blockhäusern und zeigen Ihnen, wie Sie anhand der folgenden Inspektions-Checkliste sich selbst einen schnellen Überblick über den Gesamtzustand des Gebäudes verschaffen können.

Baumängel und falsche Pflege gehören (leider) dazu

Blockbohlenhaus - Blockhaus - Restaurant  - Holzhandwerk
Restaurant und Hotelempfang in einem alten, rustikalem Rundbohlenhaus - Foto MS/Blockhauslexikon

Grundsätzlich muss festgehalten werden, dass kein Gebäude – ob Blockhaus oder in anderer Bauweise – gänzlich ohne Baumängel und Fehler auskommt. Naturgemäß treten bei den meisten neu errichteten Gebäude jedoch weniger Mängel auf als bei Bestandsgebäuden. Dabei müssen die auftretenden Probleme und Mängel nicht unbedingt Verstöße gegen bauliche Vorschriften und ähnliches sein. Grundsätzlich ist von einem Mangel die Rede, wenn der Ist-Zustand von der ursprünglich vereinbarten Bauleistung abweicht. Die VOB (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen) sieht auch dann einen Baumangel vorliegen, wenn das Werk nicht den anerkannten Regeln der Technik entspricht.  

Das bedeutet, dass bereits ein kaputter Lichtschalter oder ein undichtes Fenster einen Mangel darstellen können.

Die Arbeit des Gutachters oder Sachverständigen

Wohnblockhaus - Architektenhaus - Holzhaus in Blockbauweise - Massivholzhaus - Designhaus - Traumhaus - Holzbau
Ein einzigartiges Architektenhaus in massiver Blockbauweise - Foto Fachberater Harald Lerg

Zunächst ein wichtiges Detail: Die Begriffe Sachverständiger und Gutachter sind gleichbedeutend. Sie beschreiben dasselbe Aufgabenfeld und stellen keine Wertung in Bezug auf die Qualifikation oder Kompetenzen der bezeichneten Person dar. Diese Personen stellen im Auftrag von Privatpersonen, Unternehmen oder Behörden fachlich qualifizierte Aussagen zu einem bestimmten Sachverhalt an. 

In Deutschland wird zwischen verschiedenen Arten von Sachverständigen unterschieden:

  • Ein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger wird auf gesetzlicher Basis bestellt, muss einen Eid ablegen und unterliegt einem umfassenden Pflichtenkatalog.
  • Zertifizierte Sachverständige haben Qualifizierungsprogramme privater Anbieter oder einer Zertifizierungsstelle durchlaufen.
  • Amtlich anerkannte Sachverständige (aaS) unternehmen für Bund, Länder oder Ämter technische Überprüfungen.
  • Ein staatlich anerkannter Sachverständiger (saS) untersteht der Aufsicht von Staat oder Ländern.
  • Privatrechtlich anerkannte Sachverständige sind Teil verschiedener privatrechtlicher Organisationen.
  • Ein freier und sonstiger Sachverständiger ist eine Person, die Gutachten auf Basis ihrer beruflichen und fachlichen Qualifikation erstellt. 

Zu den Kosten von Gutachtern: Die Kosten für einen Gutachter beim Hauskauf beginnen bei ungefähr 400 Euro (Stand März 2022). Umfasst die Beratungsleistung auch die Anfertigung eines schriftlichen Gutachtens, kommen nochmals 200-300 Euro hinzu. Ein Gutachten zur Mängelfeststellung ist ab rund 700 Euro erhältlich, wobei die Kosten auch davon abhängen, wie viele Mängel im Gebäude ausgemacht werden. Bei der Feststellung bestimmter Schäden (z.B. beim Schimmelbefall oder im Fall von Sturmschäden) können auch mehrere tausend Euro anfallen.

Die Durchführung einer Inspektion samt Erstellung eines Gutachtens kann somit durchaus ins Geld gehen. Grund genug für viele, die Inspektion eines Gebäudes selbst in die Hand zu nehmen. Doch wie läuft dieser Prozess im Detail ab?

Auf diese Punkte sollten Sie bei der Blockhaus-Inspektion besonders achten

Wohnhaus - Einfamilienhaus - Massivholzhaus - Architektenhaus - Ökohaus  - Bauherrenhaus - Kataloghaus - Hanghaus
Blaues Wohnblockhaus am Hang - Foto MS/Blockhauslexikon

Der Begutachtungsprozess ist rein visuell und nicht-invasiv. Das bedeutet, dass im Zuge der Inspektion keine Veränderungen am Gebäude und seiner Ausstattung vorgenommen werden (z.B. Bohrungen oder der Ausbau von technischer Ausstattung). Im Zuge des Prozesses nimmt der Gutachter jedes Gebäudeelement genau unter die Lupe. Entsprechend der Größe des zu begutachtenden Objekts kann die Inspektion somit einige Stunden in Anspruch nehmen.

Die folgende Liste gibt Ihnen einen groben Überblick über die verschiedenen Gebäudeteile und Ausstattungen, die Sie bei der Begutachtung berücksichtigen sollten:

  • Gebäudestruktur – Fundamente, Außenwände, etc.
  • Elektrische Systeme – Verkabelung, Lichtschalter, Steckdosen, technische Ausstattungen
  • HLK (Heizung, Lüftung, Klima) – Kühl-, Heizungs- und Lüftungsgeräte, Verteilungs- und Steuerungssysteme
  • Sanitäranlagen – Armaturen und Wasserhähne, Rohrleitungen, Warmwasserbereitungssysteme, usw.
  • Dämmung — Dachboden- und Außenisolierung
  • Dach — Dachstuhl und Dacheindeckungen, Regenrinnen, etc.
  • Innenraum – Trennwände, Innentüren, Zwischendecken, Fußböden, usw.
  • Außenraum – Fenster, Türen, Verkleidungen, Balkone, Garagen
  • Garten – Brunnen, Grünflächen, Zufahrten, etc.

Für effizientere Inspektionsprozesse greifen viele Hausbesitzer und Gutachter zu Immobilienverwaltungssoftware. Diese bietet den Vorteil, dass erfasste Mängel, Baupläne, Dokumente und mehr digital auf einer Plattform erfasst und verwaltet werden können, wodurch die Gebäudedokumentation effizienter wird.

Nach der Begutachtung wird ein umfassender Bericht zum Status Quo des Gebäudes erstellt. Mit enthalten sein sollten auch Bilder sowie genaue Beschreibungen der erfassten Mängel. Der Bericht kann auch Empfehlungen zu weiteren Bewertungen durch Spezialisten enthalten. Wichtig: Das Gutachten ist als Teil der Gebäudedokumentation zu verstehen und kann im Streitfall vor Gericht von großer Relevanz sein.

Das weitere Vorgehen, wenn Mängel festgestellt werden

Welche Möglichkeiten haben Sie, wenn im Blockhaus Mängel festgestellt wurden? Grundsätzlich haben Sie folgende Optionen:

  • Die Behebung der festgestellten Mängel durch den Besitzer (bzw. in weiterer Folge durch das für den Mangel verantwortliche Unternehmen) verlangen.
  • Eine Herabsetzung des Kaufpreises bewirken, falls der Besitzer die festgestellten Mängel nicht beheben lassen kann oder will.
  • Vom Kauf des Objektes absehen.
Blockhaus - Holzhaus in Blockbauweise - Restaurant - Gewerbe
Restaurant in einem eintigartigen Kelo Blockhaus - Foto MS/Blockhauslexikon

Sollte der Verkäufer die Behebung der Mängel beauftragen und durchführen, führen Sie vor dem Kauf unbedingt eine erneute Inspektion des Objekts durch. Denn nur so können Sie feststellen, ob die Behebung ordnungsgemäß erfolgt ist. Erfolgte keine Behebung der Mängel sollten Sie sich vom Verkäufer Dokumente und sonstige Informationen zur Gewährleistung rund um das Gebäude und seine technische Ausstattung aushändigen lassen. Denn die Gewährleistung kann abhängig vom betroffenen Teil sowie der Art des auftretenden Mangels mehrere Jahre dauern, was Ihnen die Möglichkeit gibt, ihn auf Kosten des verantwortlichen Unternehmens beheben zu lassen.

Achtung! Der Bauherr/Hausbesitzer ist für die falsch ausgeführten Arbeiten in der Eigenleistung mit Folgeschäden immer selbst verantwortlich. Auch für die Schäden wegen der mangelhaften Wartung ist der Eigentümer selbst zuständig.

Achten Sie beim Kauf auf die Breite der Blockbohlen und Vollständigkeit der Hauptzeichnungen, Konstruktionsunterlagen inklusive Statik und Wartungsprotokolle. Ein Holzhaus, das außen sichtbare dünne Bohlen als Verkleidung aufweist, ist kein echtes langlebiges Blockhaus, sondern eine minderwertige Mogelpackung. Die Wandkonstruktionen dieser Häuser haben wenig Holz, aber viel preiswerte feuchteempfindliche Dämmung, Plastik und Gipskarton. Holzhäuser, die nur eine dünne Bohlenfassade mit Blockhausoptik vorweisen, sind keine Blockhäuser.


Verantwortlich für diesen Artikel ist der Autor Herr Johannes Heinrich.


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Nova Sedes Erfahrungsbericht – Preissteigerung in der Baubranche

Die Corona-Pandemie führte zu einem rasanten Anstieg der Materialkosten im Baugewerbe. Laut einem Bericht auf der Website Presseportal vom 16. März 2020, zeigte sich die Nova Sedes Wohnungsbau während der Corona-Pandemie krisenfest. Auch wenn sich der Bauboom etwas abmildern wird, schätzte man die Immobilienbranche weiterhin als Wachstumsmarkt ein. Nun kommt auch noch der russische Angriffskrieg in der Ukraine hinzu, so dass Branchenverbände in den nächsten Jahren mit einem Einbruch des Wohnungsbaus in Deutschland rechnen.

Neue Bauvorhaben unkalkulierbar?

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Viele verschiedene Faktoren führen dazu, dass Kosten neuer Bauvorhaben nahezu unkalkulierbar werden. Viele Wohnungsunternehmen setzen derzeit noch fleißig ihre Bauvorhaben um. Nach Einschätzung verschiedener Branchenverbänden könnte es im Jahr 2023 zu einem Einbruch kommen. Der Hauptgrund ist nicht, dass es an Aufträgen mangelt, sondern die durch die Corona-Pandemie und den russischen Angriffskrieg in der Ukraine verursachte Materialverknappung. Die derzeitigen Nova Sedes Bauprojekte „Hugo49“ und „Sonnenwohnen Weiden“ litten bisher nicht unter den aktuellen Zuständen am Markt. Derzeit prüft die Nova Sedes Wohnungsbau den Kauf eines 19.000 qm² großen Grundstückes und die Verwirklichung eines Bauprojektes mit mehreren Wohnkomplexen. Sollte die Nova Sedes Wohnungsbau zu einem positiven Prüfungsergebnis kommen, könnte aufgrund der örtlichen Bauvorschriften mehr Wohnraum als bei „Hugo49“ geschaffen werden. Die Wohnanlagen des Bauvorhabens „Hugo49“ wurden auf einem ca. 20.000 qm² großen Grundstück in Bayreuth errichtet.

Für die Genossenschaft als auch für viele ausführende Baufirmen und Handwerker sind die Kosten derzeit schwer kalkulierbar, wie es auch übereinstimmend in der Wohnungs- und Baubranche heißt. Laut dem Direktor des Verbands der bayerischen Wohnungswirtschaft (vdw), Herrn Hans Maier, wird es daher ganz deutliche Einbrüche in der Branche geben. Der norddeutsche Schwesterverband VNW teilt diese Einschätzung. Ein Sprecher der VNW verkündete, „86 Prozent der Wohnungsgenossenschaften und der sozial orientierten Wohnungsgesellschaften in Norddeutschland schätzen die Aussichten für den Neubau derzeit als schlecht beziehungsweise als sehr schlecht ein“. In der Veröffentlichung des VNW-Sprechers heißt es weiter, „60 Prozent wollen deshalb den Start von Neubauprojekten verschieben beziehungsweise sind noch unsicher.“. Die beiden Verbände setzen sich überwiegend für den sozialen Wohnungsbau über Genossenschaften ein. Die Nova Sedes Wohnungsbau ist mit einer überdurchschnittlichen Eigenkapitalquote gut gerüstet, so dass sich die Genossenschaft weiterhin als krisensicher zeigt und an geplanten Projekten festhalten kann.

Baustopps befürchtet

Unsere globale Gesellschaft ist vernetz wie nie zuvor, ein Großteil des in Deutschland verbauten Stahls kam aus Russland oder der Ukraine, diese Lieferanten fallen nun weg und hinterlassen eine große Lücke. Neben Stahl fehlt es auch an Asphalt, Beton und Öl. Der Verband der Baubranche in Mecklenburg-Vorpommern schlägt daher Alarm. Der Präsident des Landesverbandes, Herr Thomas Maync, befürchtet sogar die Einstellung von Bauprojekten speziell im Straßenbau. Nicht nur der Materialmangel, sondern auch die steigenden Kosten für Sprit und Betriebsstoffe werden zu einem dramatischen Anstieg der Baupreise führen, so die Verbandsspitze.

 

Für die aktuellen sozialen Wohnungsbauprojekte der Nova Sedes Wohnungsbau, ist das nötige Material und Kapital gesichert, so dass einer Vollendung der bestehenden Bauprojekte nichts im Wege steht. Man sieht sich aber bereits nach alternativen Lieferanten und Materialien um, so dass die Genossenschaft auch in der Zukunft ihren wohnungswirtschaftlichen Förderzweck erfüllen kann. Eine dramatische Verkürzung der Planungsverfahren wäre wohnungswirtschaftlich sicherlich förderlich.

 

Die Corona-Krise und der russische Angriffskrieg in der Ukraine sind für den Wohnungsmangel in Deutschland kontraproduktiv, und die Politik müsste schon lange gegensteuern. Der Landesverband der Baubranche in Mecklenburg-Vorpommern appelliert daher im Interesse der Steuerzahler an die Regierung und Verwaltung. Viele langwierige Planungsverfahren auf kommunaler Ebene könnten sonst dazu führen, dass sich die Kosten der Bauvorhaben mehr als verdoppeln werden. Die Ampelkoalition hat sich beim Bau von neuem Wohnraum sehr ehrgeizige Ziele gesteckt, so sollen 400.000 neue Wohnungen entstehen. Die Situation hat sich aber auch dramatisch geändert und ein schnelles und schlüssiges Handeln ist erforderlich. Experten schätzen aufgrund der Ukraineflüchtlinge den zusätzlichen Wohnungsbedarf auf 500.000 Wohneinheiten. Verkürzte Planungsverfahren könnten Baustopps oder Projekteinstellungen vermeiden, die auf einen künftigen Kostenanstieg zurückzuführen wären. Auch der Mehrbedarf an Wohnungen ist nur mit einem verkürzten Planungsverfahren zu erreichen.

Ich bau mir ein Haus aus Holz

Ist Holz die alternative zum Stahl? So hat doch Deutschland eine Waldfläche von 10,7 Millionen Hektar, was 29,8 Prozent der Gesamtfläche ausmacht. Trotz dieser riesigen Waldfläche importiert Deutschland jährlich ca. 6,5 Mio. m³ Rohholz. Etwa ein Viertel der gesamten Rohholzeinfuhr kommt aus Polen, auch Tschechien und Lettland gehören zu den wichtigen Importländern für Rohholz. Für den Wohnanlagenbau kommt Holz als alternative zum Stahl weniger infrage, aber für den kleinen Häuslebauer ist das Holz- oder Blockhaus durchaus eine Überlegung wert. Die Nova Sedes Wohnungsbau schätzt die Kosten für ein Blockhaus auf 2.400,00 bis 3.200,00 Euro je m² pro Wohn-/Nutzungsfläche. Die Kosten sind wie beim Massivhausbau und Holzrahmenbau natürlich stark vom Grundriss, Dachstuhl, Bauart und anderen Faktoren abhängig. Vergleicht man die Baukosten eines Massivhauses mit den eines Blockhauses aus Holz, kann das Blockhaus mit dem Preis eines gleichwertigen Massivhauses durchaus mithalten, eine günstigere Alternative zum Massivhaus stellt das echte Blockhaus nicht dar. Auch das Rohholz erfährt derzeit laut Nova Sedes Wohnungsbau eine Preissteigerung am Markt, weshalb auch künftig kein Preisvorteil zu erwarten ist. Blockhäuser in massiver Blockbauweise sind aber in der Regel schneller errichtet, sorgen für ein gutes Raumklima und bringen noch andere Vorteile mit sich.

Harte Fakten

Die Preise für Leistungen im Baugewerbe stiegen bereits im Jahr 2021 deutlich an. Nach einer kurzen Beruhigung Ende 2020, kam es wieder zu einem dramatischen Anstieg der Kosten. Der russische Angriffskrieg in der Ukraine sollte diesen Trend beschleunigt haben. Das Diagramm zeigt die Kostensteigerung ohne MwSt. in Prozent zum Vorjahresmonat.

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Die Preise für Leistungen im Baugewerbe stiegen bereits im Jahr 2021 deutlich an

Der Durchschnittspreis für einen Neubau im Monat November 2021 stieg im Vergleich zum Monat November 2020 um satte 11,8 % an. Die Preissteigerung im Baugewerbe fällt bei Betriebs- und Wohngebäuden am stärksten aus. Obwohl der Bitumenpreis gegenüber dem Niveau im Jahr 2020 mit ca. 36 % sehr stark gestiegen ist, fällt die Preissteigerung im Straßenbau relativ moderat aus. Die Preissteigerung allein im Straßenbau beträgt lediglich 7 %, was auf die schwache Nachfrage in dieser Bausparte zurückzuführen. Der Erzeugnispreisindex für Betonstahl in Stäben steigerte sich im Jahresdurchschnitt 2021 um 53,2 % und das Bauholz legte im Preis sogar um 61,4 % zu. Preissteigerungen von über 50 % können ein Unternehmen schnell in Schräglage bringen. Das Eigenkapital in der Baubranche beträgt im deutschlandweiten Durchschnitt gerade mal 40 %. Die Nova Sedes Wohnungsbau steht hier auf einem festen Fundament, mit einer Eigenkapitalquote von über 55 % liegt die Genossenschaft über den Branchenschnitt und dem Durchschnitt der Gesamtwirtschaft, der lediglich bei 48 % liegt.


Verantwortlich für diesen Artikel ist der Autor Herr Gunnar Hackl.


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Brandschutz liegt in den Händen der Hausbewohner und -besitzer

Die Brände in den Einfamilienhäusern und Wohnungen werden meistens durch sorglosen Umgang mit Feuer verursacht. Es ist zu empfehlen die Schwachstellen bezüglich Brandschutz von Zeit zu Zeit unabhängig von der Bauweise der Häuser systematisch zu überprüfen.

Brandschutz innerhalb der eigenen vier Wände unabhängig von der Bauweise des Hauses

Die Funktionalität aller Rauchmelder ist monatlich zu testen. Die Batterie oder der ganze Rauchmelder kann während der Abwesenheit von zu Hause. z. B. im Winter wegen Kälte und Nässe kaputtgegangen sein.

Ein Specksteinofen in der Mitte des Blockhauses teilt die Wärme gleichmäßig - © Blockhaus Kuusamo
Ein Specksteinofen im Blockhaus - © Blockhaus Kuusamo

Vorheizen nach langer Abwesenheit im Winter, oder wenn das Haus längere Zeit leer stand. Heizen Sie Ihren Kamin im Winter die ersten paar Male vorsichtig, um gefährliche Schäden im Schornstein zu vermeiden. Mit brennenden Zeitungspapier oder Zündwürfel können Sie testen, ob der Schornstein richtig zieht. Danach heizt man bei den ersten Malen die Feuerstätte langsam mit kleinen Scheithölzer ein wenig auf. Die Schornsteine und Feuerstätten der Wohn- und Ferienhäuser müssen regelmäßig gekehrt werden.

Überprüfen Sie die Strom- und Gas-Anlagen Ihrer Zweitwohnung / Ihres Ferienhauses / Ihrer Immobilie nach der Winterpause. Im Winter können die Kälte und Feuchtigkeit Schäden in den Anlagen verursacht haben. Auch die Mäuse können elektrische Leitungen genagt haben. Defekte Geräte sind sofort zu reparieren oder mit neuen Geräten zu ersetzen.

Die Gefahr bei Gas sind die Lecks in den Leitungen, die Explosionen und rasche Brände verursachen. Biegen Sie den Schlauch stark, wenn Sie Risse sehen, ersetzen Sie den Schlauch gegen einen neuen. Prüfen Sie die Anschlüsse auf Dichtheit, indem sie mit einer Seifenlösung angestrichen werden, wenn Blasen auftreten, sind die Anschlüsse undicht und müssen angezogen werden.

Kontrollieren Sie von Zeit zu Zeit, dass die Haustiere an den Elektrokabeln von Anlagen und Haushalsgeräten nicht genagt haben.

Staub von den elektrischen Geräten. Reinigen Sie die Kühlsysteme der elektrischen Anlagen regelmäßig vom Staub.

Oberhalb oder in der Nähe von Saunaöfen darf keine Wäsche oder sonstige Gegenstände zum Trocknen gelegt werden.

Feuerlöscher - Ferienhaus, Massivhaus, Einfamilienhaus, Wohnhaus, Immobilien, Löschdecke, Haus, Rauchmelder, Kamin, Sicherheit, Sauna, Eigenheim, Heizen, Elektrogeräte, Feuerlöscher, Brandschutz
Feuerlöscher

Glasschmuck auf der Blumenbank. Dekorative Glasflaschen können bei starker Sonnenstrahlung durch den Brennglaseffekt schnell zur Brandursache werden. Überprüfen Sie, dass es auf den Fensterbänken keine solchen Gegenstände aufgestellt werden, die spontan ein Feuer entzünden können.

Fluchtwege. Überlegen Sie mit Ihrer Familie und Hausgemeinschaft, wie man sich bei einem Brand aus dem Gebäude schnell retten kann. Sorgen Sie dafür, dass auch Ihre Gäste wissen, wie man bei einer Brandgefahr sich zu verhalten hat. Überlegen Sie im Voraus, wie das Gebäude zu verlassen ist. Wo die Bewohner zusammenkommen, wer kümmert sich um Kinder und ältere Menschen, wer ruft den Notruf und wer sollte als erster gegen die Flammen kämpfen. Finden Sie die genaue Adresse ihres Aufenthaltsortes und Anfahrtsbeschreibung im Voraus heraus.

Stellen Sie sicher, dass im Gebäude Feuerlöschmittel vorhanden sind und alle wissen, wie man sie benutzt. Eine Löschdecke und Feuerlöscher sind wirksame Instrumente zur Bekämpfung auch im Ferienhaus. Wasser darf nicht bei Fett oder elektrischen Bränden verwendet werden. Das traditionelle, leistungsfähige Eimer-Spritzgerät ist auch nicht als Löschgerät zu verachten. Eine gute Idee ist das Aufbewahren des Regenwassers in den Fässern oder anderen großen Behältern.

Der Brandschutz im Außenbereich des Hauses

Das Scheitholz muss gelagert werden und eine möglichst geringe Restfeuchte aufweisen. Kaminholz, Ferienhaus, Einfamilienhaus, Wohnhaus, Immobilien, Haus, Rauchmelder, Kamin, Sicherheit, Sauna, Eigenheim, Heizen, Feuerlöscher, Brandschutz, Schornstein
Das Scheitholz ist ein idealer Brennstoff für alle, die eigenes Holz haben.

Achten Sie darauf, dass die Abfallbehälter und Holzvorräte nicht neben der Hauswand platziert werden. Abfallbehälter und trockene Haufen von Ästen und Brennholz sind ein leichtes Ziel für Brandstifter. Eine Reihe von Bränden werden absichtlich gezündet und beginnen aus Abfallbehältern und Mülltonnen. Das Aufbewahren von einem Holzstapel und Behälter mit brennbaren Inhalt an der Hauswand ist für die Sicherheit der Bewohner als schwere Missachtung zu betrachten.

Mit dem Feuer sollte man auch draußen in der Natur vorsichtig sein. Das Brennen der trockenen Zweige der Sträucher und Obstbäume kann sich leicht zu einem großen Flächenbrand verbreiten.

Achten Sie darauf, dass die Abfallbehälter und Holzvorräte nicht neben der Hauswand platziert werden. Abfallbehälter und trockene Haufen von Äste und Brennholz sind ein leichtes Ziel für Brandstifter. Eine Reihe von Bränden werden absichtlich gezündet und beginnen aus Abfallbehälter und Mülltonnen. Das Aufbewahren von einem Holzstapel und Behälter mit brennbaren Inhalt an der Hauswand ist für die Sicherheit der Bewohner als schwere Missachtung zu betrachten.

Mit dem Feuer sollte man auch draußen in der Natur vorsichtig sein. Das Brennen der trockenen Zweige der Sträucher und Obstbäume kann sich leicht zu einem großen Flächenbrand verbreiten.

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Waldbrand - Foto Pixabay

Wenn Sie Äste brennen möchten, überprüfen Sie, ob es auf Ihrem Grundstück erlaubt ist, auf dem Ihre Immobilie sich befindet. Achten Sie auf die Windrichtung und räuchern Sie nicht ihre Nahbaren ein. Die Umgebung der Feuerstelle soll feucht gehalten werden und es muss Windstille sein. Offenes Feuer muss kontinuierlich überwacht werden. In der Nähe hat reichlich Löschwasser zu sein. Beim windigen Wetter ist das Brennen der Gartenzweige und -abfälle sehr gefährlich und sollte unterlassen werden. Bei der Waldbrandwarnung ist das Zünden eines offenen Feuers verboten. Alleine das unachtsame Wegwerfen einer Zigarettenkippe kann einen verheerenden Waldbrand verursachen.

 

Der Brandschutz-Tag findet jährlich am 09. Oktober statt. 


Für diesen Beitrag ist Team Blockhauslexikon verantwortlich.


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Weitere Lesetipps von uns: 


Arbeitsschutz auf Baustellen: Welche Gefahren gibt es?

Verletzungen durch herumliegende Gegenstände, schwere Lasten oder defekte Werkzeuge führen zu Risiken auf der Baustelle. Hinzu kommen Fußverletzungen durch herabfallende Gegenstände, beim Arbeiten mit ätzenden Stoffen sind Verbrennungen möglich. Fahrzeuge wie Gabelstapler, die unachtsam über das Baugelände fahren sind an vermeidbaren Unfällen beteiligt. Gefahren im Arbeitsbereich der Baustelle sind breit gefächert, sie werden auch auf kleinen Baustellen unterschätzt und können dadurch das Unfallrisiko begünstigen. 

Die Gesundheit des Baustellenarbeiters muss geschützt werden, damit die Arbeitskraft erhalten bleibt. Die Sicherheit der Mitarbeiter soll durch die Verordnungen, Vorschriften und Gesetze gewährleistet werden. Wichtig sind staatliche Kontrollen, damit die gesetzlichen Vorgaben von den Arbeitgebern und Bauherren mit Eigenleistungen in die Realität umgesetzt werden. Im aktuellen Arbeitsschutzgesetz, in der Betriebssicherheitsverordnung, in der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) oder in der Baustellenverordnung (BaustellV) gibt es Vorschriften für den Schutz der Beschäftigten am Baustellenplatz.

Die Gefährdungsbeurteilung als entscheidende Grundlage

Nach dem Erkennen der Gefährdung kann die Gefahr beseitigt werden. Witterungseinflüsse sind zum Beispiel eine Quelle der Gefahr, mit dem rechtzeitigen Abbruch der Arbeiten beispielsweise bei einem Orkantief werden betriebliche Risiken minimiert. Die Gefährdungsbeurteilung ist das Fundament, wenn die Gefahrenlage nicht korrekt beurteilt wird, hat den Auswirkungen auf die Sicherheit des Baupersonals. Notwendige Schutzvorkehrungen müssen so rechtzeitig wie möglich getroffen werden. Mit der verkehrten Einschätzung geht wertvolle Zeit für die präventiven Maßnahmen verloren. Am häufigsten von Unfällen betroffen ist das Transport- und Verkehrsgewerbe, aber das Baugewerbe hat ebenfalls Stolperfallen. Betriebswege, die nicht freigeräumt werden, sind ein Ort, der zu Unfällen führen kann. Der Gesamtrahmen ist bei der Beurteilung der Gefahren zu berücksichtigen, kleinere Unachtsamkeiten können sich zu einer Gefahrenkette summieren. Sind betriebsfremde Subunternehmer auf der Baustelle, erhöht sich das Gefahrenpotential, wenn sie nicht rechtzeitig und angemessen eingewiesen werden. Hoch-, Tief- oder Straßenbau, mit der Art des Projektes macht sich das Gefahrenpotential bemerkbar. Arbeitnehmer auf den Baustellen müssen zusammen mit den Vorgesetzten darauf achten, dass die Vorgaben zur Unfallverhütung eingehalten werden.

Gruben oder Schächte auszuheben erhöht das Risiko

Mit dem Ausheben der Grube oder Schächte erhöht sich das Risiko, dass der Schacht vor der Fertigstellung einstürzt oder die Arbeiter in der Grube begraben werden. Herabstürzen von schlecht gesicherten Lasten eines Krans können die Gesundheit der Kollegen gefährden. Die Hebebühne oder die Leiter, die einen wackeligen Stand hat, kann zum Absturz eines Mitarbeiters führen. Das Arbeiten auf den Dächern der Hochhäuser oder den Gerüsten ist mit dem Risiko des Absturzes bei ungünstiger Witterung verbunden, wenn ein Kollege plötzlich ausrutscht und den Halt verliert.

Anfahren oder Einquetschen ist möglich

Erdbaumaschinen im Einsatz sind Quellen der Gefahr des Anfahrens oder des Einquetschens. Gefährlicher Werkzeuge wie etwa Sägen, die nicht sachgerecht bedient werden, führen zu schweren Verletzungen. Schimmel oder Feinstaub, der in großen Mengen auftritt, schädigt die Lunge. Munition im Boden, die bei Bauarbeiten entdeckt wird, verschärft die Gefahrenlage. Bei Abbrucharbeiten ist frei gesetzter Asbest eine zusätzliche Gefahr für die Bauarbeiter. Baustellenfahrzeuge, die rückwärtsfahren und durch den toten Winkel den Kollegen übersehen, gefährden die Gesundheit der Mitarbeiter auf der Baustelle. Die Elektrosicherheit der technischen Geräte muss beachtet werden, der Funkenflug kann zu Verletzungen führen.

Neben dem fließenden Verkehr zu arbeiten

Die Baustelle bedeutet ein erhöhtes Risiko für die Arbeiter durch vermehrte Gefahrenquellen, befindet sich die Baustelle neben einer belebten Straße, steigt das Risiko weiter an. Unbedachte Lenkbewegungen der Autofahrer bedrohen die Bauarbeiter, hohe Geschwindigkeiten der Raser belasten den Arbeitsplatz auf dem Straßenbau. Ein zusätzlicher Sicherheitsabstand ist wichtig, um das Risiko zu reduzieren. Technischen Regeln für Arbeitsstätten in diesem Bereich weisen den Weg zu mehr Sicherheit. Im Grenzbereich zum Straßenverkehr auf der Baustelle zu arbeiten ist ein Risikogebiet, dass durch den notwendigen Abstand zum Straßenverkehr und durch Nachtbaustellen verringert wird. Mit dem richtigen Verhalten auf einer solchen gefährlichen Baustelle und der Schutzkleidung im Straßenbau leisten die Arbeitgeber und die Bauarbeiter einen wichtigen Beitrag zum Eigenschutz. Vor Unfällen oder Gesundheitsgefährdungen müssen die Bauarbeiter geschützt werden, das schreibt die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) vor.

Persönliche Schutzausrüstung für mehr Sicherheit

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Auf Baustellen kann ohne die persönliche Schutzausrüstung und eine Einweisung in die Gefahrenvermeidung nicht gearbeitet werden. Der Helm ist unverzichtbar, um den empfindlichen Kopf zu schützen. Sicherheitsfachkräfte/-koordinatoren sind die Visitenkarte jeder Baustelle, sie sorgen für reibungslosen Abläufe und die Einhaltung der Sicherheitsstandards. Mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit (SiFa werden die Details besprochen, kein Bauarbeiter darf aus städtischen Gründen oder aus Leichtsinnigkeit auf die Schutzausrüstung verzichten. Arbeitsbedingte Gesundheits- und Unfallgefahren lassen sich durch die passende Schutzbekleidung und das angemessene Verhalten auf der Baustelle deutlich reduzieren. Die Überprüfung und Instandhaltung der technischen Geräte trägt zu Arbeitssicherheit auf dem Baustellenarbeitsplatz bei. Anforderungen des Arbeitsschutzes können nicht bei Bedarf beachtet, sondern müssen ständig eingehalten werden, auch wenn das Einweisen der Subunternehmer sie einen Zeitverlust im Projektablauf bedeuten kann.


Verantwortlich für diesen Artikel ist der Autor Andreas Baumann.


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Instandhaltung von Blockhäusern

Denken Sie beim Bauen unabhängig von der Bauweise immer daran, ob es sich wirklich lohnt, die günstigste, schwer zu wartender Haustechnik, das billigste Material oder die Arbeit zu kaufen. Materialien von geringer Qualität nutzen sich schnell ab. Die eigenen Lebensgewohnheiten und schlecht gemachten Endarbeiten können Schimmelbildung, undichte Rohre und Verstopfen der Entwässerungsrohre begünstigen. Stellen Sie schon bei der Planung sicher, dass Ihre Haustechnik möglichst leicht zugänglich ist.

Wie sieht die Instandhaltung von Blockhäusern aus?

Zu der Komplettmontage gehört in der Regel die Inspektion der Funktion von Konstruktionen - Foto Wolfgang Brandt
Zu der Komplettmontage gehört in der Regel die Inspektion der Funktion von Konstruktionen - Foto Wolfgang Brandt

Die Blockhausbauherren und Blockhausfreunde von echten Blockhäusern möchten wir mit dem Wissen beruhigen, dass die Instandhaltung eines Qualitätsblockhauses aus dicken Lamellenbalken keine tägliche Aufgabe ist. Die Instandhaltung eines hochwertigen Blockhauses unterscheidet sich kaum von den Häusern in den anderen Bauweisen. Schließlich ist es ganz einfach. Im modernen Blockhausbau gibt es konstruktive Lösungen, die bis zur Instandhaltung verschiedener Wohnblockhäuser durchdacht sind.

Besonderheiten

Das Blockhaus ist eine ökologische Lösung für den gesamten Lebenszyklus. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, und für die Bearbeitung des Baustoffs Holz benötigt man nur wenig Energie. Ein wachsender Baum absorbiert Kohlendioxid aus der Atmosphäre. Wenn das Holz für den Bau verwendet wird, wird Kohlenstoff in den Holzkonstruktionen für die Zeit des gesamten Lebenszyklus gespeichert. Das echte Blockhaus ist auch vollständig recycelbar und verursacht keine schädlichen Emissionen in die Umwelt während seines Bestehens.

Wassserwaage - Montag - Blockhaus - Wartung - Blockhausbau
Wassserwaage
Rollgabelschlüssel  - Montag - Blockhaus - Wartung - Blockhausbau
Rollgabelschlüssel (Engländer)
Drehfüße
Drehfüße

Bei einem Blockhaus liegen die Schwerpunkte auf der Besonderheit bei der Senkung. Für die Regulierung braucht man in der Regel in den ersten 2 bis 3 Jahren eine Wasserwaage, Akkuschrauber, Leiter, Rollgabelschlüssel zum Verstellen der Drehfüße und Spannstangen.

Es ist wichtig zu wissen, dass die Besonderheiten eines selbst mit traditionellen Materialien (dickes Vollholz) gebauten Blockhauses sich nur auf die ersten Baujahre konzentrieren. Danach liegt die jährliche Instandhaltung wie bei allen anderen konventionellen Holzhäusern. 

  • Beim Vollholz je nach Holzqualität liegt die Senkung erfahrungsmäßig bei 20 bis 40 mm je Meter Wandhöhe.  Rundbohlen schwinden je Form des Profils am meisten von 50 bis sogar 70 mm je Meter Wandhöhe. 
  • Die Rundbohle und die dünnen Vollholz-Bohlen sacken deutlich mehr als dicke Lamellenbalken. Je nach Profil aus Vollholz, Bohlenstärke und Montagewetter kann die Senkung 2 bis 5 Jahre andauern.
  • Die Senkung der Konstruktion mit dicken Lamellenbalken ist in der Regel in zwei Jahren vollendet, aber mit Rundbohlen und Vollholzbohlen kann der Vorgang sogar 5 Jahre andauern.

Wir empfählen für hochwertige Blockhäuser formstabile, fast setzungsfreie dicke Lamellenbalken. Die Bauteile aus Lamellenbalken sind passgenau und das Schwinden bewegt sich zwischen 10 und 30 mm je Meter Wandhöhe. Der Wert ist theoretisch und variiert z.B. wegen des Montagewetters. Die Sackung ist in der Regel unter zwei Jahren vollendet.

Die Wartung des Blockhauses nach Jahreszeiten

Fachwerkhaus  - Wohnen - Hausbau - Dach - Dachsteine - Dachdecker - Satteldach - Dachreinigung - Dachreparatur - Massivhaus  - Steinhaus - Bauherr
Jedes Haus unabhängig von der Bauweise muss gepflegt werden

Viele fragen sich vielleicht auch, wie viel Wartung zum Beispiel durch die Jahreszeiten oder den Standort des Gebäudes bestimmt wird. Wichtiger bei allen Häusern sei vielmehr, das Gebäude über das ganze Jahr gleichmäßig im Auge zu behalten und gegebenenfalls gleich die möglichen Reparaturen ausführen.

 

Hier sind einige praktische Pflegetipps nach den Jahreszeiten aufgeteilt. Wie bei allen Gebäuden ist auch beim Blockhaus hin und wieder eine Sichtkontrolle eine gute Orientierungshilfe.

Frühling

Im Frühjahr sollten Sie sich das Schmelzwasser etwas genauer anschauen, damit es vom Gebäude wegfließt. Wenn das Wasser nicht neben den Wänden steht, bleiben die Bauwerke – Sockel und Wände - trocken. Ist Putz des Sockels/der Kellerwände abgeplatzt? Sind Risse im Fundament erkennbar?

Sind die Dachziegel nach Winter unbeschädigt, vollständig und außerdem richtig angebracht?

Auch die Dachrinnen und Entwässerungsrohre sind zu überprüfen. Sichtüberprüfung der Photovoltaik-Anlage.

Außerdem ist es in einem Gebäude mit Lüftungsanlage ratsam, die Belüftungsfilter zu reinigen oder auszutauschen.

Sommer

Schützen die Anstriche noch gut? Der Sommer ist witterungsbedingt die günstigste Zeit für diverse Malerarbeiten, nicht die Beschichtungen und Schutzbehandlungen zu vergessen. Überprüfen Sie, dass der diffusionsoffene Anstrich der untertesten Blockbohlen auf dem Sockel, unter dem Fensteröffnungen und Kopfenden der Blockbalken in Ordnung sind. 

 

Nach dem Winter ist es auch gut, die Regulierung der Sackung bei noch geringer Luftfeuchtigkeit anzupassen.

 

Überprüfen Sie, dass die Konstruktionen des Balkons und der Terrasse nicht unter dauerfeuchte ausgesetzt sind. Entfernen Sie mögliche Ziersträucher und Bäume, die zu nahe an der Hauswand stehen.

Herbst

Schiebenschläfer  auf Entdeckungstour  auf dem Dach
Schiebenschläfer auf Entdeckungstour - Foto Pixabay

Reinigung von Dachrinnen und Inspektion von Vogelgitter und Entwässerungsanlage auf deren reibungslosen Betrieb. Es ist auch ratsam, den Zustand der Dacheindeckung, insbesondere im Hinblick auf die Durchdringungen von Schornsteinen und Lüftungsrohre vor Regenfälle im Herbst zu überprüfen. Auch beschädigte Dachsteine und die Filter der Klimaanlage werden ausgetauscht. Im Herbst sollten auch die Funktion der Dichtungen von Fenstern überprüft und mögliche Löcher in den Vogelgittern beseitigt werden.

Winter

Die Terrassen und Balkone sind regelmäßig vom Schnee frei zu fegen - Vorbeugen der Feuchteschäden
Die Terrassen und Balkone sind regelmäßig vom Schnee frei zu fegen - Foto Pixabay

Im Winter sitzen die Bewohner gemütlich am Kamin und genießen die Wärme und schöne Stimmung im Haus. Je nach Schneemenge des Winters sollte die Schneelast auf dem Dach überwacht werden. Die örtlichen Behörden und der Wetterdienst geben Schneewarnungen, die beim starken Schneefall auf dem Dach befolgt werden sollen. Achten Sie beim Schneebeseitigung auf dem Dach besonders auf die Sicherheit (Gurt, Seil, Helm und gutes Schuhwerk).

Nie den Schnee an den Wänden lagern. Die Terrassen und Balkone sind regelmäßig vom Schnee frei zu fegen.

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Zu guter Hauspflege gehört, dass die Terrassen und Balkone regelmäßig vor Schneeschmelze von Schnee frei gefegt werden

Sonstiges

Regelmäßige Reinigung der Abschlüsse in der Sauna und dem Bad. Die Wasserventile und Absperrhähne sollten jährlich mindestens einmal auf- und zugedreht werden, damit die Ventile im Notfall schnell zu- oder aufgedreht werden können. 

Wegen der Brandgefahr ist das Fettfilter der Dustabzugshaube in der Küche regelmäßig zu reinigen oder auszutauschen.

Das Entstauben der Hinterseite von Kühl- und Gefriergeräten mit Kompressor und Verflüssiger wirk postiv auf die Energiekosten. 

Wenn in den Innenräumen sich Kondenswasser an dem Fenster bildet oder kleine Punkte mit Farbänderungen auf den Wandoberflächen erscheinen, wurde ungenügend bzw. falsch gelüftet. 

Nach einem Sturm soll der Eigentümer selbst kontrollieren, ob eine Wartung der Photovoltaik-Anlage vom Fachbetrieb wegen der gefallenen Gegenstände aufs Dach oder Blitzschäden erforderlich ist.

Regelmäßige Überprüfung der Funktion von Rauchmeldern. 

Lagern Sie nie Brennholz oder Mülltonnen an der Hauswand.

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Lagern Sie nie Brennholz oder Mülltonnen an der Hauswand wegen der Gefahren z. B. durch Brandstifter oder heiße Asche

Fazit

Ein modernes Blockhaus mit einschaligen dicken Wänden aus Lamellenbalken hat keine wirklichen Schwächen, beispielsweise ist die Energieeffizienz mit anderen Lösungen konkurrenzfähig. Darüber hinaus sind die gute Raumklima, die gesunde, ökologische Bauweise des echten Blockhauses als bauliche Lösung und die umweltbezogenen Werte für den heutigen Bauherrn von Interesse.


Verantwortlich für diesen Artikel ist Zimmerermeister Wolfgang Brandt. Zimmerei Wolfgang Brandt plant und baut seit über 25 Jahren deutschlandweit Blockhäuser zum Wohnen.


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Lesetipps 


Riecht die Innenluft des Hauses abgestanden? Vielleicht hilft regelmäßiges Reinigen

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Riecht die Innenluft des Hauses abgestanden? Foto Pixabay

Achten Sie auf die Gerüche Ihres Hauses und reinigen Sie es regelmäßig. Die Sauberkeit des Hauses hat einen großen Einfluss auf die Qualität der Raumluft. Bei regelmäßiger Reinigung reichen milde Reinigungsmittel zur Reinigung aus. Für die normale Haushaltsreinigung sind keine desinfizierenden und starken Putzmittel erforderlich. Mit einfachen Hausmitteln wie Essig, Soda und Natron können fast alle Reinigungsmittel ersetzt werden. 

Es ist ratsam den Abluftfilter des Staubsaugers, die Filter der vorhandenen Klima- und Lüftungsanlagen  regelmäßig zu überprüfen, damit die in den Raum eintretende Abluft richtig gereinigt wird. Dies minimiert die Menge an Feinstaub in der Innenluft, die die Atemwege reizen kann. 

Ökologisches Blockhaus mit einschaliger dicken Wandkonstruktion ist eine gute Alternative für Allergiker und Asthmatiker, weil der Staubgehalt in der Raumluft geringer ist. Der Staub sammelt sich schnell auf den vorhandenen Oberflächen. Dies wird auf die elektrostatischen Eigenschaften des Holzes zurückgeführt. Es wird empfohlen, die verschiedenen Oberflächen des Hauses vom Staub  mit einem leicht feuchten Tuch zu entfernen.

Wenn Gerüche ein Merkmal für das Unwohlsein sind, sollten Sie geruchlose Reiniger wählen. Aus Komfortgründen ist es gut, die Geruchsbelastung Ihres Zuhauses gering zu halten.

Obwohl das Kiefernholz gute hygienische Eigenschaften hat, muss auch im Blockhaus hin und wieder aufgeräumt werden. Das Kiefernholz hat antibakteriell wirksame Stoffe, die das Vermehren der Bakterien verhindert und sogar effizient abtötet. 

Ein modriger Geruch ist bei allen Haustypen meistens als Warnzeichen von den verstopften Dachrinnen, undichten wasserführenden Rohren oder dem Dach wahrzunehmen. Ein weiterer Grund kann der Fußbodenaufbau sein, wenn die Verlegung des Fußbodenbelags auf den schon begehbaren, aber noch feuchten Estrich in der Bauphase zu früh erfolgte. Der Hausbesitzer soll sofort die Schäden am Gebäude erkennen und effektiv entgegenwirken, um schlimmere Schäden zu verhindern.

Verlassen Sie sich nicht auf Grünpflanzen als Raumluftreiniger

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Grünpflanzen am Fenster - Foto Pixabay

Der Einfluss von Grünpflanzen auf die Wohnraumluft spaltet ständig die Meinung von Experten. Es gibt nur sehr wenige objektive Hinweise auf ihre Auswirkungen, und es können daraus keine Empfehlungen abgeleitet werden.

Viele glauben, dass grüne Pflanzen den Wohnkomfort erhöhen und in gewissem Maße auch die Luftqualität verbessern können, indem sie beispielsweise Sauerstoff produzieren.

Bei einigen Menschen können jedoch Schimmelbildung im Blumentopf von Zimmerpflanzen  allergische Symptome hervorrufen.

Grüne Pflanzen haben in der Wirklichkeit nur einen sehr geringen Einfluss auf die Raumluft in Ihrem Zuhause. Wenn es ein Problem mit der Feuchtigkeit des Hauses gibt, können die Grünpflanzen den Schaden, den sie verursachen, nicht beseitigen. 

Wählen Sie emissionsarme, geruchsneutrale Materialien

Es wird empfohlen, für Renovierungs- und Dekorationsarbeiten Umwelt- und gesundheitsverträgliche Bauprodukte und Materialien  zu verwenden.

Es gibt keine vollständig emissionsfreie Konstruktions- und Innenausbaumaterialien, aber in der Europäischen Union gibt es einige vertrauenswürdige Gütesiegel und Zertifikate zur Orientierung. Die Klassifizierung der Bauprodukte gibt an, dass das Produkt sehr emissionsarm ist.

Beispielsweise können z. B. Produkte für die Lüftungsanlage, Baumaterialien, Armaturen, Einbauküchen und Farben klassifiziert werden.


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Mögliche Gründe für Schimmelprobleme im Haus

Das Planen und Bauen von Häusern nach den geltenden Vorschriften.

Die massive Blockwand gleicht die Schwankungen der Temperatur und der Feuchtigkeit in der Raumluft auf dem optimalen Niveau aus
Die massive Blockwand gleicht die Schwankungen der Temperatur und der Feuchtigkeit in der Raumluft auf dem optimalen Niveau aus

Raumluft und Lüftungsanlagen 

 

Die Erfahrung von vielen Hausbesitzern und Baufachleuten lässt sich vermuten, dass die nach den neuen Bauvorschriften eingebauten effektiven Lüftungsgeräte und dicke Isolierung für die Probleme in der Innenluft der Gebäude aller Art zuständig sind. 

 

Die Ziele von der EU in den Häusern Energie zu sparen und die Bekämpfung gegen den Klimawandel  haben dazu geführt, dass eine natürliche Belüftung auch in vielen alten Häusern mit einer mechanischen Lüftungsanlage ohne und mit Wärmerückgewinnung ersetzt wurde.  

Lüftungsanlage ein Schimmelschleuder?

Die Erfahrung hat gezeigt, dass im schlimmsten Fall auch ein regelmäßig gewartetes Lüftungsgerät zu einem Schimmelschleuder werden kann. Die Lüftungsgeräte arbeiten meistens mit dem Unterdruck, so dass die Raumluftfeuchte nicht an der Außenwand des Hauses kondensieren kann. Das Problem des Unterdrucks im Gebäude ist, dass die Ersatzluft die entstandenen möglichen Verunreinigungen über die beschädigten Bauteile oder auf dem Boden der Räume saugt und gibt diese Verunreinigungen in der Atemluft weiter. Undichte Stellen können z. B. von Vögeln und Mäusen verursacht werden. Auch der Bauherr selbst kann undichte Stellen in der Konstruktion durch eigenes Tun verursachen.

Die Konstruktionen der alten Häuser z. B. aus massiven Holzbalken  oder aus Ziegeln gebaut, regulieren die Raumluft und den Feuchtegehalt der Wandkonstruktionen. Je nach Jahreszeit trocknet die Wärme die Konstruktionen von Innen oder Außen und die Bauteile bleiben trocken.  

Heute haben die neuen Häuser wegen des Energiesparens einen Außenmantel mit mehrschichtigen Konstruktionen und diversen dichten Materialschichten, die das Abweichen der Feuchte aus den Konstruktionen verhindern kann.  Dies kann auch ein Grund für schlechte Raumluft sein. Die neuen Häuser sind wie Thermosflaschen und sind ununterbrochen auf eine Lüftungsanlage durch das ganze Jahr angewiesen, damit keine Schimmelprobleme entstehen.

Störungsfreie Nutzungsdauer eines Hauses

Wichtig ist auch die störungsfreie Nutzungsdauer eines Hauses. Denn je länger diese ist, umso mehr werden Ressourcen und Energie gespart. Die nach den neuen Energievorschriften notwendige mehrschichtige Wandaufbauten sind kompliziert und sehr störanfällig, sowie die zunehmende Komplexität der Haustechnik. Es ist schwer zu glauben, dass solche Gebäude und Haustechnik 50 Jahre oder mehr ohne größere Reparaturen nutzbar bleiben. Wenn die Häuser praktisch alle 50 Jahre neu erstellt werden müssen, können sie nicht in irgendeiner Weise Energie sparen. Stattdessen belasten sie die Umwelt als schwer recycelbare, giftige Bauabfälle.

Das traditionelle Blockhaus ist langlebig, recycelbar und verursacht keine schädlichen Emissionen in die Umwelt während seines Bestehens

Die Lebensdauer von allen Häusern und deren Haustechnik sollte auf viele Jahre angelegt werden, womit sie wichtige Ansprüche an Bauweise, Ökologie und Ökonomie verbinden. Die Bedienung der neuartigen Haustechnik sollte auch für ältere Besitzer eines Einfamilienhauses ohne Fachleute leicht und kostengünstig zu bedienen sein. Falsche Einstellungen von Haustechnik können enorm die Energiekosten des Hauses erhöhen. Es sollte auch nicht vergessen werden, dass die komplette Haustechnik sowohl im Sommer wie im Winter bei Temperaturen bis um minus 40°C von dem Strom immer abhängig ist und somit neben Stromkosten auch sehr störungsanfällig ist. 

Traditionelle Blockwandkonstruktionen sind eine Klasse für sich und oft gute Alternative für Allergiker und Asthmatiker

Komfortables, wohngesundes Wohnblockhaus -  Blockhaus - Blockhausbau  - Umweltfreundliches Bauen
Wohngesundes Blockhaus - Bild Blockhaus Kuusamo

Traditionelles Blockhaus reguliert (“atmet“) die An- und Abnahme der Feuchtigkeit, weil je nach Jahreszeit die Wärme von der Innen- oder Außenseite  die Konstruktionen trocknet. Die Schimmelpilze gedeihen nicht in einem trockenen Blockhaus und die niedrige Luftfeuchte verhindert ihr Wachstum.

Die Raumtemperatur eines echten Blockhauses ist ganzjährig angenehm. Holz speichert die Wärme und gibt sie langsam ab. 


Für diesen Artikel ist die Admin von Blockhauslexikon verantwortlich.


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Nachhaltige Heizmethoden im Holzhaus

Stückholzheizung Technik im Detail - Heizmethoden, Warmwasser, Pelletheizung, Hackgutheizung - Wohnhaus - Einfamilienhaus - Energie sparen
Stückholzheizung Technik im Detail - © KWB

Steht jemand vor der Entscheidung, welche neue Heizungsmethode in das eigene Wohnhaus eingebaut werden soll, so kommt nicht selten eine Holzheizung in diversen Gesprächen vor.

Es ist eine jener Entscheidungen, die für jeden Haushalt teuer und mit Sicherheit nicht einfach zu wagen ist. Denn abgesehen von zahlreichen  Vorstellungen und Extrawünschen, die von den jeweiligen Personen im Haushalt ausgehen, muss diese Heizung sich für das entsprechende Haus eignen und es im Winter als ganzes und im Sommer zumindest das Warmwasser heizen. 

Das Heizen mit Holzheizungen auch im Holzhaus ist mit Sicherheit sehr vorteilhaft. Dies nicht nur, weil die Preise für eine Pelletheizung recht günstig sind. Auch die Energiepreise für den Brennstoff verhielten sich in den letzten Jahren überaus konstant und auf niedrigem Niveau. Eine Heizung wie die Pelletheizung punktet demnach nicht nur bei oben genannten Preisen sondern vor allem auch aufgrund der hervorragenden Klimabilanz. Umweltbewusste Menschen, die sich auch Gedanken über eine Welt nach der Erdölförderung machen, können diese Art von Heizung als ideal einstufen. 

Gleichzeitig haben Hersteller in den letzten Jahren immense Summen aufgewendet, um die Bedienung derartiger Holzheizungen komfortabler zu gestalten. Durch das erhöhte Arbeitspensum der im Haushalt lebenden Menschen wird die Bedienung der Heizung in der Wohnung zu einem nicht selten schwierigen Unterfangen. Denn man hat einfach nicht die Zeit, Regler zu verstellen und/oder diverse Vorkehrungen zu treffen, bloß um es abends warm im Zimmer zu haben. 

Heute sind fossile Brennstoffheizungen nicht mehr aufgrund der einfachen Bedienung gefragt, sondern höchstens noch aufgrund der geringeren Anschaffungskosten. Allerdings ist eine Entscheidung pro fossiler Brennstoffheizung nicht selten ein Trugschluss, der erst später seine Auswirkungen zeigt. Denn aufgrund der schwankenden Rohstoffpreise sind die Kosten für die zukünftigen Brennstoffmengen kaum vorherzusehen. So konstant wie jene für Holz werden sie allerdings bestimmt nicht sein. Vielmehr wird erwartet, dass sie schon in absehbarer Zukunft stark ansteigen werden und dadurch das Heizen mit Erdöl oder Gas zu einer sehr teuren Angelegenheit werden kann. 

Scheitholz - Holzheizung - Wohnhaus - Einfamilienhaus - Heizung
Scheitholz - Holzheizung - © KWB

Beim Brennstoff  Holz ist dies nicht der Fall. Dieser wächst in ungeheuren Mengen nach und hat konstant seinen Preis in der europäischen und nationalen Wirtschaft.

Aus diesem Grund kann man heute viel eher auf ein Produkt von KWBheizung.de vertrauen als auf fossile Brenner. Dabei ist es gleich, ob Scheitholzverbrenner, Pelletheizung oder Hackgutheizung – die Preise dafür sind vergleichsweise anfangs hoch, allerdings sind die Rohstoffpreise nachvollziehbar niedrig. So gelangt man zu einem sehr preiswerten Produkt von KWBheizung.de, das in den späteren Jahren seine etwas erhöhten Anschaffungskosten abbaut und zu einem sparsamen und vergleichsweise günstigem Heizprodukt wird. 

 


Eine ausführliche Beratung bezüglich Holzheizung erfährt man unter: KWBheizung.de

Für diesen Gastbeitrag ist die Autorin Stefanie Fischer verantwortlich.


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Blockhaus bauen - Montage mit Kran

Die Montage von einem neuen Blockhaus als Wohnhaus beginnt. Es ist immer sehr interessant zu sehen, wie sich alles in wenigen Tagen so entwickelt. Die schweren Blockbalken des Hauses  werden Lage für Lage per Kran aufgesetzt. Es ist eine wahre Freude anzusehen, wie die dicken Blockbalken einer nach dem anderen die Wände des neuen Eigenheims schnell höher werden lassen. 

Das Blockhaus sollte von der Planung bis zur Komplettmontage aus einer Hand sein

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Blockhausmontage mit Turmdrehkran

Auf der Baustelle kann jeder vor Ort feststellen, was die erfahrenen Handwerker mit harter Arbeit in kurzer Zeit erreichen können. Blockhaus mit Planung und Montage sollte immer aus einer Hand erfolgen. Alle Werke und verschiedene Montageabschnitte des Blockhauses werden sorgfältig im Voraus geplant. In der Planung werden unter anderem der größere Bedarf eines Krans in der Montagezeit berücksichtigt: z. B. für Entladearbeiten der Bausatzlieferung, Errichten der dicken Blockbalkenwände und Montage des Dachstuhls und der schweren Leimbalken.

Arbeitssicherheit auf der Baustelle

Vor allem die runden Blockbalken machen sich leicht selbständig. Eine saubere Baustelle und die Montage von schweren Wandbalken mit Kran schützen auch erfolgreich gegen Arbeitsunfälle.

Es ist sehr wichtig, dass bei der Ankunft des Mobilkrans und der Bausatzlieferung auf der Baustelle alle Arbeitsabläufe gut organisiert sind. Die Kosten für Mobilkräne werden stundenweise abgerechnet und nur gute Organisation hilft Kosten sparen. Gabelstapler, Hoflader oder Bagger sind für die Entladearbeiten ungeeignet.

Bei der Montage eines Blockhauses wird meistens ein Turmdrehkran für die ganze Montagezeit der Wand- und Dachkonstruktion auf der Baustelle stehen. 


Für diesen Beitrag ist Team Blockhauslexikon verantwortlich.


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Wann und für wen lohnt sich eine Wärmepumpe?

Die Wärmepumpe funktioniert im Prinzip wie ein „umgekehrter“ Kühlschrank. Die Wärmepumpe entzieht Wärme aus der Luft, Erde oder dem Grundwasser. Dies gelingt durch den Einsatz eines speziellen Kältemittels auch bei kälteren Umgebungsbedingungen, da dieses bereits bei geringeren Temperaturen verdampft. Mit idealerweise, grünem Strom wird durch die Verdichtung des Dampfes diese „kalte“ Wärme auf ein derartig, hohes Niveau „gepumpt“, dass ein behagliches Heizen von Räumen möglich ist. Hierbei ist der Stromverbrauch bei idealen Einsatzbedingungen der Wärmepumpe gering, was die Heizkosten schont. Warum also Öl, Gas, Koks bei 1000°C verheizen, wenn wir Raumwärme bei 20°C benötigen, und dabei die natürliche Umgebung (Luft, Erde, Wasser) als Wärmequelle nutzen können? Das Prinzip der Wärmepumpe klingt doch vernünftig, oder? Wir sehen uns das genauer an.

 

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© Darstellung Cleverello GmbH

Die „kalte“ Wärmequelle bzw. das „warme“ Zuhause sind eigene Kreislaufsysteme. Im obig, symbolisch dargestellten Bild sind diese nicht abgebildet.

 

Zunächst einmal grundlegende Informationen zu Wärmepumpen

Die Wärmepumpen werden nach der Art der Wärmequelle (vorangestellt) und der Art der Heizwärmeverteilung (nachgestellt) bezeichnet. Eine Luft/Wasser Wärmepumpe unterscheidet sich daher von einer Luft/Luft Wärmepumpe. Sie nutzen beide Luft als Wärmequelle, jedoch erfolgt die Heizwärmeverteilung unterschiedlich. Während die Luft/Wasser Wärmepumpe idealerweise mit einer Fußbodenheizung zur Anwendung kommt, wird die Luft/Luft Wärmepumpe z. Bsp. bei der kontrollierten Wohnraumlüftung zur Wärmerückgewinnung eingebaut. Auch innerhalb der Wärmequelle gibt es unterschiedliche Umsetzungen. Die Erdwärme kann über Flächenkollektoren oder Tiefenbohrungen angezapft werden. Dabei wird ein Sole-Kreislauf installiert. Jetzt ist es aber genug und wir wollen die Fakten wissen:

 

Wann ist eine Wärmepumpe also sinnvoll?

Hat man die Arbeitsweise einer Wärmepumpe erst einmal verstanden, dann ist auch klar unter welchen Voraussetzungen eine Wärmepumpe überhaupt in Frage kommt.

Wie effizient und damit stromsparend eine Wärmepumpe aber sein kann, hängt vorwiegend vom Temperaturunterschied der eingesetzten Wärmequelle zum Wärmeverbraucher ab, also zumeist von der:

  • Vorlauftemperatur der Heizung (Fußboden, Heizkörper etc.) und der
  • Temperatur der Luft, Erde, od. des Grundwassers 

Eine Wärmepumpe ist nicht sinnvoll, wenn sie fernab vernünftiger Rahmenbedingungen betrieben wird. Lassen sich Vorlauftemperaturen unter ca. 50°C (durch z. Bsp. Fußbodenheizung, Niedertemperaturheizkörper) realisieren kommt eine Wärmepumpe überhaupt in Frage. Was bei einem Neubauprojekt kein Problem darstellt, entpuppt sich oft bei einer Altbausanierung als Stolperfalle. Da hohe Vorlauftemperaturen zumeist einen großen Temperaturunterschied zur Wärmequelle bedeuten und daher zu einem signifikanten Stromverbrauch führen, ist es daher auch kein Zufall, dass hier verschiedene Fördergeber ein Grenze bei Altbausanierung festsetzen. D. h., dass z. Bsp. in Österreich eine max. Vorlauftemperatur (<40°C) in den meisten Förderungen ein Kriterium für einen Anspruch ist.

Andererseits ist der Aufstellungsort bzw. auch die zur Verfügung stehende Wärmequelle von Bedeutung. Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe ist z. Bsp. in Österreich oder Deutschland vertretbar, in der Arktis wird aufgrund der kalten Außenlufttemperatur und des hohen Temperaturunterschieds zum Vorlauf kein sinnvoller Betrieb ohne hohen Stromverbrauch möglich sein. Die Luft/Wasser Wärmepumpe erfreut sich besonderer Beliebtheit beim Neubau, unerheblich ob es sich dabei um ein Block- oder Fertighausein Massivhaus, oder einem Fertighaus handelt. Die Erde oder das Grundwasser sind aber gerade in der Heizsaison im Winter wärmere Quellen als Luft, weshalb diese einen geringen Stromverbrauch aufweisen. Es gibt zum Vergleich von den Heizkosten eine Fülle von Online-Heizkostenvergleichsrechner im Netz. Eine gute Übersicht über die Kosten der verschiedenen Wärmepumpensysteme findet man auf dem Ratgeber von Cleverello. Hier kann auch eine Einschätzung des Hauses bezüglich der benötigten Heizlast bzw. Heizwärmebedarfs vorgenommen werden.

 

Bewertung der Wärmepumpen bzw. Heizsysteme?

Zur Bewertung der Effizienz bei bestimmten Bedingungen bzw. auch über die jahreszeitlichen Änderungen der Wärmequelle geben folgende Kennzahlen Aufschluss:

  • COP – Coefficient of Performance (Leistungszahl): Die Leistungszahl gibt das Verhältnis der von der Wärmepumpe abgegebenen Wärmeleistung zur aufgenommen elektrischen Antriebsleistung für einen Betriebspunkt (Wärmequellen- und Vorlauftemperatur) an. Der COP bezieht sich dabei nur auf die Wärmepumpe, nicht aber auf das gesamte Heizungssystem. Z. Bsp. bedeutet ein COP = 4 für einen bestimmte Wärmequellen- und Vorlauftemperatur): bereitgestellte Heizleistung 12 kW bei elektr. Leistung 3 kW. Der COP kann am Prüfstand vor Auslieferung gemessen werden. 
  • JAZ – Jahresarbeitszahl: berücksichtigt z. Bsp. die saisonalen Schwankungen der Wärmequelle wie auch die Bedingungen des Heizungssystems. Z. Bsp. bedeutet JAZ = 4: bereitgestellte Heizwärme 12kWh, dabei 3 kWh durch Strom und 9 kWh durch Umweltwärme. Die JAZ kann vorab nur theoretisch berechnet werden. Eine Messung des JAZ kann nach Installation erfolgen. 

Was umfasst alles ein Wärmepumpensystem?

Ein Wärmepumpen-Heizsystem umfasst zumeist:

  • Wärmepumpen-Einheit
  • Trinkwasserspeicher
  • Pufferspeicher
  • Equipment zur Erschließung der Wärmequelle
  • Heizverteilungssystem (Fußbodenheizung, etc.) 

Ein Puffer wird oftmals aus folgenden Gründen ins System einbezogen:

  • Einbinden weiterer Wärmeerzeuger möglich
  • Trennung Verbraucherkreis von Erzeugerkreis wegen untersch. Durchflüsse
  • Vermeidung von häufigen Takten bei Heizkörpern mit geringem Wärmespeichervolumen
  • Überwinden von Energieversorger-Sperrzeiten
  • Enteisung/Abtauung des Außenluftwärmetauschers bei Luft/Wasser Wärmepumpen mit Außeneinheit. 

Sind aber große Heizflächen vorhanden, wie z. Bsp. eine flächendeckende Fußbodenheizung, so kann auf den Pufferspeicher u. U. verzichtet werden.

Aus dem Trinkwasserspeicher erfolgt die Versorgung fürs Duschen oder das Baden. Ist die Wärmequelle das Erdreich, so benötigt es Bohrungen oder Kollektoren. Es kann aber auch das Grundwasser als Wärmequelle dienen. Hier sind jedenfalls Bohrungen erforderlich.

 

Welche Wärmequellen sind am besten geeignet?

Luft-Wasser Wärmepumpen werden zumeist monoenergetisch ausgelegt, d. h. hier wird durch einen zusätzlichen elektr. Heizstab die Wärmepumpe zur Bereitstellung des Gebäudeheizleistungsbedarfs unterstützt. Diese Heiz-Unterstützung ist aber nur in wenigen Tagen im Jahr bei sehr niedrigen Temperaturen erforderlich. Warum einen Heizstab zusätzlich einbauen? Dies erfolgt deshalb, da sonst aufgrund NUR weniger kalter Tage im Jahr, die Wärmepumpe mit der „gesamten, d. h. einer sehr großen Heizleistung“ ausgelegt werden muss, was zumeist nicht wirtschaftlich ist. Durch den benötigten Heizstab, bekommt man aber schnell den richtigen Eindruck, dass die Luft als Wärmequelle in unseren Breiten nicht die bevorzugte Wärmequelle sein sollte.

Grundwasser- oder Erdwärmepumpen können monovalent betrieben werden, d. h. es benötigt hier keine zusätzliche Unterstützung durch einen elektr. Heizstab. Diese Wärmequellen liefern beinahe über das ganze Jahr hinweg konstante Bedingungen und sind aufgrund ihres höheren Temperaturniveaus effizienter.

Selbstverständlich kann jede Wärmepumpe zusätzlich neben anderen Wärmeerzeugern auch betrieben werden (bivalente Betriebsweise).

Zusammenfassend kann gesagt werden, Grundwasser- und Erdreichpumpen sind zwar teurer, aber stromsparender als Luft-Wasser Wärmepumpen.

Neben den klassisch angesprochenen Wärmepumpen im Beitrag, gibt es bei Erdwärme als Wärmequelle auch noch Direktverdampfer Wärmepumpen. Diese können mit z. Bsp. CO2 betrieben werden und kommen also ohne Kältemittel aus. Diese Wärmepumpen arbeiten besonders effizient, da hier im Erdreich-Kreislauf keine Pumpe erforderlich ist.

 


Verantwortlich für diesen Artikel ist Dipl.- Ing. Martin Knoglinger studierte Maschinenbau an der TU Wien und hat über viele Jahre in der Verfahrens- und Anlagentechnik, unter anderem auch bei Firmen für die techn. Gebäudeausstattung, gearbeitet.


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Ökologischer Hausbau: Warum wird dieser immer wichtiger und worauf gilt es bei der Umsetzung zu achten?

Der ökologische Hausbau hat in den letzten Jahren viel an Bedeutung gewinnen können. Beim nachhaltigen Bauen geht es in erster Linie um die wichtigen Themen umweltfreundliche Baustoffe, Ressourcenschonung und regenerative Energien. Doch was verbirgt sich genau dahinter und worauf kommt es bei der ökologischen Bauweise an? 

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Sonnenuntergang - Foto Pixabay

Warum ist ökologisches Bauen ein solch wichtiges Thema?

Mittlerweile legen die Menschen einen großen Wert darauf, die Gesundheit der eigenen Familie bestmöglich zu erhalten. Gleichzeitig möchten viele auch aktiv zu einer intakten Natur und dem Klimaschutz beitragen. Daher entscheiden sich vermehrt Bauherren für ein ökologisches Eigenheim. Dabei sind verschiedene Aspekte besonders wichtig. Angefangen bei der Wahl schadstofffreier Materialien, über einen ressourcenschonenden Bau bis hin zu passenden Wärmedämmungen sind mittlerweile für eine ökologische Bauweise die Möglichkeiten nahezu unerschöpflich.

Ökologisch Bauen: Worauf kommt es in erster Linie an?

Nachhaltiges Bauen heißt, dass in jeder "Lebensphase" eines Bauwerks eine ökologische Herangehensweise im Fokus steht - und zwar sowohl bei der Planung, als auch bei der späteren Nutzung. Wer ökologisch baut, optimiert den Einsatz von Baumaterialien, minimiert den Wasser- und Energieverbrauch und schont bestmöglich die natürlichen Ressourcen, wodurch das Ökosystem bewahrt wird. 

Bereits in der Planungsphase müssen sich Bauherren darum kümmern, dass umweltfreundliche Baustoffe eingesetzt werden, denn dies zeichnet einen nachhaltigen Bau aus. Die Baustoffe und Materialien bestehen aus nachwachsenden und natürlichen Rohstoffen und sind frei von künstlichen Bestandteilen. Hier gehört etwa Kork, Holz, Lehm, Naturstein oder Ziegel dazu. Für den Anstrich der Wände eignen sich beispielsweise Lehmfarben gut, denn sie bestehen ausschließlich aus natürlichen Komponenten und nehmen die Luftfeuchtigkeit gut auf und geben sie dementsprechend schnell auch wieder ab. Dies sorgt für ein optimiertes Raumklima und ein deutlich besseres Wohngefühl. 

Weiterhin ist nachhaltiges Bauen besonders ökologisch, wenn das Haus sich aus regenerativen Energiequellen selbst versorgt, denn dies macht den Bauherren unabhängig von steigenden Energiekosten. Hierfür eignet sich unter anderem ein Solar-Hauskraftwerk oder eine Kleinwindanlage.

Besonders massive Blockhäuser aus Holz bieten im Hinblick auf nachhaltiges Bauen gleich mehrere Vorteile: Zum einen, wenn das Holz aus zertifizierten Beständen ein nachhaltiger Baustoff ist und nachwächst. In der Produktion eines Massivholzhauses ist wenig Energie notwendig. Holz hat auch hervorragende, selbstregulierende Isoliereigenschaften, sodass in einem Holzhaus grundsätzlich weniger Heizenergie aufgebracht werden muss. 

Worauf muss beim Hausbau verzichtet werden, wenn ökologische Gesichtspunkte beachtet werden sollen?

Das nachhaltige Haus: Unbegrenzte Nutzungsmöglichkeiten

Grundsätzlich wird die meiste Energie beim Wohnen für das Heizen verbraucht. Noch immer werden heute die meisten Häuser durch fossile Brennstoffe wie Erdöl oder Gas beheizt. Diese geben zahlreiche Schadstoffe in die Luft ab und belasten damit stark die Umwelt. Am umweltfreundlichsten ist es, bei einem ökologischen Gebäude eine Heizung zu wählen, die keine fossilen Brennstoffe verbraucht und damit auch weniger schädliche Stoffe in die Umwelt abgibt. Auch hier ist es wieder nachhaltiger, mit nachwachsenden Stoffen wie beispielsweise Holz zu heizen. Noch umweltfreundlicher ist es natürlich, wenn die Wärme z.B. durch Wind-, Sonnen- oder Wasserenergie gewonnen und genutzt wird.

Das Fazit

Gesund zu leben und gleichzeitig die Umwelt zu schonen sind zwei wichtige Kriterien, die mittlerweile bei den Bauherren vermehrt Anklang finden. Ein ökologisches Haus ist dann effizient, wenn mit einem geringem Energie- und Ressourcenaufwand ein größtmöglicher Nutzen entsteht. Eine nachhaltige Bauweise zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass möglichst wenig Energie und Ressourcen verschwendet werden. Ein Ökohaus ist dann konsistent, wenn langlebige und nachhaltige Materialien verwendet wurden und aus diesen langfristig ein funktionierendes System entstehen konnte. 


Verantwortlich für diesen Artikel ist die Autorin Alina Schneider.


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Blockhaus zum Wohnen - ein gesundes Zuhause

Blockhaus zum Wohnen - ein gesundes Zuhause aus Holz - Blockhäuser - Blockhausbau - Wohnblockhaus - Rundbohlenhaus als Gästehaus - Wohngesunde Holzhäuser -Thüringen - Eisenach - Blockhausbau  in echter Blockbauweise in Deutschland oder nur  Imitate?
Wohnblockhaus in massiver Blockbauweise - © Blockhaus Kuusamo

Blockhaus ist für die ganze Familie eine ökologische, energieeffiziente und gesunde Wohnumwelt. Die Ökologie des echten Blockhauses ist die Summe von vielen Faktoren. Es beginnt schon mit dem Aussuchen der Baumaterialien und wirkt bis Ende  des Lebenszyklus immer umweltfreundlich und ökologisch.

Das Blockhaus ist eine energieeffiziente und ökologische Wahl für alle, die sich für gesundes umweltfreundliches Wohnen ohne Plastik interessieren. Frische, saubere Luft und naturnahe Atmosphäre tragen zu Gesundheit und Wohlbefinden bei. Ein echtes Blockhaus ist eine dauerhafte Wahl.  In Finnland, der Schweiz und Österreich sind die ältesten Holzhäuser in massiver Blockbauweise mehrere hundert Jahre alt.

Nachhaltige und energieeffiziente Bauweise

Die Raumtemperatur eines echten Blockhauses ist ganzjährig angenehm, im Sommer kühl und im Winter angenehm warm. Holz speichert die Wärme und gibt sie langsam ab. Die Blockhäuser zum Wohnen sind nicht nur im kalten Norden überlegen, sondern wegen seiner Standfestigkeit auch in Erdbebengebieten. Nach dem Erdbeben sind die echten Blockhäuser oft die einzigen erhaltenen Gebäude.

Holz und Holzhäuser der Umwelt zu Gute

Holz ist auf jeden Fall die umweltfreundlichste der heute vorhandenen Baustoffe. Es ist ein nachwachsender Rohstoff, und für die Bearbeitung des Baustoffs Holz benötigt man nur wenig Energie. Wenn Holz als Baumaterial verwendet wird, wirkt sich das unmittelbar auf die Höhe der Treibhausgas-Emissionen aus, und wirkt als Kohlenstoffsenker. In einem mittelgroßen Wohnblockhaus werden circa 30 Tonnen Holz eingebaut. Das eingebaute Holz bindet etwa die gleiche Menge an Kohlendioxid wie ein Wagen bei einer Fahrstrecke von 400 000 km erzeugt.

Das Blockhaus ist eine ökologische Lösung für den gesamten Lebenszyklus. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, und für die Bearbeitung des Baustoffs Holz benötigt man nur wenig Energie. Ein wachsender Baum absorbiert Kohlendioxid aus der Atmosphäre. Wenn das Holz für den Bau verwendet wird, wird Kohlenstoff in den Holzkonstruktionen für die Zeit des gesamten Lebenszyklus gespeichert. Das Blockhaus ist auch vollständig recycelbar und verursacht keine schädlichen Emissionen in die Umwelt während seines Bestehens.

Saubere Raumluft im Blockhaus

Blockhaus bauen - Wohnen -Wohnblockhäuser mit besonderem Flair - Blockhausbau - Allergikerhaus - Ökohaus - Biohaus - Niedersachsen - Harz - Wann ist ein Holzhaus ein echtes Blockhaus? Sind alle Holzhäuser gesund? Bauen mit Holz - Holzbaus - Deutschland
Wohnblockhäuser mit besonderem Flair - © Blockhauslexikon

Die massive Holzwand gleicht die Schwankungen der Temperatur und der Feuchtigkeit in der Raumluft auf dem optimalen Niveau aus. Das Holz bindet die überschüssige Feuchtigkeit aus der Raumluft und gibt sie wieder in die Raumluft ab, wenn sie zu trocken ist. Die größten Feinde, Schimmelpilze, Hausstaubmilben, Bakterien und Viren gedeihen nicht in einem gepflegten Blockhaus und die optimale Luftfeuchte verhindert ihr Wachstum. Die Holzwand durchlässt aus der Raumluft gasförmige Schadstoffe. Die Luftfeuchtigkeit ist in den Wohnblockhäusern niedrig und deshalb ist ein Blockhaus zum Wohnen vielen Menschen mit Asthma und Schimmelempfindlichkeit die sicherste Wahl.

Blockhaus ist eine ökologische Alternative

Studien haben gezeigt, dass eine Blockwandkonstruktion in der ökologischen Betrachtung eine Klasse für sich ist. Für die Produktion eines Blockhauses wird wenig Energie verbraucht und die Kohlendioxidbelastung ist sehr gering. Energie, die für die Produktion eingesetzt wird, ist heutzutage hauptsächlich erneuerbare Energie. In der Produktion entstehen für das Heizen geeignete Nebenprodukte wie Pellets und Häcksel. Bei der Herstellung entsteht durch Wiederverwertung (z.B. Heizen)  zwei Mal mehr Energie als für die Produktion genötigt wird.


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Skandinavische Highlights setzen - für gemütliche Stunden im Blockhaus!

Wer ein  Blockhaus baut, der hat Eines ganz bestimmt, eine Vorliebe für Natur, Holz und Skandinavien. Die Liebe zu natürlichen Materialien und Designs, sowie Einrichtungsgegenständen und -stilen wird auch von dem skandinavischen Einrichtungstrend, der nicht erst seit IKEA in Deutschland angekommen ist, genutzt und großgeschrieben. Bei diesem Trend vereinen sich schlichtes Design, wie für Skandinavien üblich, mit erdigen und sanften Farben, sowie unterschiedlichen, Wärme ausstrahlenden Stoffen und Materialien. Dass hier auch Holz ganz weit vorne mit dabei ist, verwundert somit niemanden wirklich. Doch wie genau bringt man nun diese skandinavische Gemütlichkeit in die eigenen Vierwände!? 

1. Holz

 Schaukelstuhl - eine DIY-Upcycling-Idee aus Holz
Schaukelstuhl - eine DIY-Upcycling-Idee aus Holz - laets.com

Sehr gut übermitteln helle Holzarten wie zum Beispiel Buche, Eiche, Kiefer, Esche oder auch Ahorn eine ganz besondere Wohlfühlatmosphäre. Egal ob im Bereich Dekoration oder auch als Möbelstück - helles Holz wirkt freundlich, gemütlich und natürlich. Zudem kann man helles Holz mit so gut wie allem kombinieren - Materialien, Farben, Stile. Massivholzmöbeln wird sogar nachgesagt, sie sollen das Raumklima nachhaltig verbessern.

Setzt man dann noch auf Selbstgemacht anstatt gekauft, steigt nicht nur der Wohlfühlfaktor enorm, sondern auch gleich der Nachhaltigkeitsgedanke. Hier gibt es zum Beispiel eine DIY-Upcycling-Idee aus Holz zu diesem Thema.

Und auch mother nature kann beim Steigern des Gemütlichkeitsfaktors helfen: Dekorative Äste oder Treibhölzer, die man bei Spaziergängen o.ä. sammeln kann, verleihen den Räumen, richtig in Szene gesetzt, ebenfalls eine tolle Wohlfühlatmosphäre. 

Tipp: Um die Helligkeit des unbehandelten Holzes zu erhalten, sollte man dieses regelmäßig neu positionieren, um so die Sonneneinstrahlung zu variieren.

2. Lichtspiele

Eine DIY-Upcycling-Idee aus Holz - laets.com
Eine DIY-Upcycling-Idee aus Holz - laets.com

Neben den richtigen Möbelstücken und Deko-Elementen spielt auch das Thema Licht eine entscheidende Rolle beim gemütlich machen des eigenen Blockhauses. Hierbei gilt es auch wieder darauf zu achten, natürliche und nicht zu grelle Lichtquellen wie zum Beispiel indirekte Beleuchtung, Kerzenschein oder auch Lichterketten zu nutzen. Hierbei kann man ruhig klotzen statt kleckern. Viele unterschiedliche kleine Lichtquellen verleihen dem Raum eine wohlige Wärme und speziellen Charme. Um auch wirklich alle Sinne zu beflügeln, empfehlen sich beispielsweise Duftkerzen. Wenn sich ihr angenehmer Duft mit der holzigen Note der Möbel und des Blockhauses mischt, kann man sich einfach nur entspannt zurücklegen und tief durchatmen. Bei der Wahl der Duftkerzen sollte man allerdings unbedingt auf natürliche Inhaltsstoffe achten, da diese sonst schnell zu intensiv und/oder künstlich riechen können. Eine DIY-Idee, die beide bereits genannten Komponenten Holz und Kerzenschein miteinander vereint, ist zum Beispiel diese hier.

Aber auch Lichterketten drapiert in einer beigen Glasvase oder aber kombiniert mit anderen glasigen Deko-Accessoires machen sich gut und passen hervorragend zu diesem Einrichtungsstil. 

3. Materialien & Deko

DIY-Stickrahmen mit Trockenblumen
Upcycling-Idee -Stickrahmen mit Trockenblumen - laets.com

Aber auch weiche Stoffe und Materialien wie Felle, Decken, Kissen und Teppiche verleihen dem eigenen Blockhaus zusätzlich Gemütlichkeit und Wärme. Sie laden zum Kuscheln und Zurücklehnen ein und spiegeln den Gedanken hinter diesem Trend zu 100 % wider. Noch eine heiße Tasse Tee oder Schokolade eingeschenkt und schon kann man, egal bei welchem Wetter, unbeschwert die Seele baumeln lassen. Ein weiterer und sehr aktueller Trend sind Trockenblumen. Diese, meist in sanftem Pastell- und Brauntönen gehaltenen, getrockneten Blüten, Gräser oder auch komplette Blumensträuße, unterstreichen den natürlichen Gedanken dieses Einrichtungsstils zusätzlich - und sind obendrein auch sehr hübsch anzusehen. 

Diese kann man auch sehr leicht selbst machen: Einfach gewünschte Blüten in ein Buch legen und wie früher in der Schule pressen und warten, bis auch der letzte Tropfen Flüssigkeit verschwunden ist. Einen ganzen Blumenstrauß hängt man am besten einfach an einem Haken zum Trocken Kopfüber auf. Hierfür benötigt man natürlich etwas Geduld, aber es lohnt sich auf jeden Fall. 

Oder man bastelt tolle Upcycling-Ideen mit den getrockneten Blüten und hier bspw. einem alten Stickrahmen

Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten das eigene  Wohnhaus noch gemütlicher und heimeliger zu machen, als es bereits ist. Je nach persönlichem Geschmack kann das auf unterschiedlichste Art und Weise umgesetzt werden - Möbel, Dekoration, Licht. Und am Wichtigsten bei Allem ist ja doch immer noch Eines: Gemeinsam eine schöne und entspannte Zeit in den eigenen Vierwänden zu verbringen.

 


Verantwortlich für diesen Artikel ist die Autorin Lisa Baumann. Content Managerin und DIY-Liebhaberin bei der neuen DIY-Plattform laets.com.

Fotos Lisa Baumann laets.com 


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Ist ein Rohbausatz wirklich ein preiswertes Schnäppchen?

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Baustelle - Beginn der Bauarbeiten - Foto Pixabay

Ein korrekter Preisvergleich ist sogar vielen Baufachleuten sehr schwierig. Für den Blockhausbau gilt, dass die nicht identischen Konstruktionen der Blockhäuser zum Wohnen kaum miteinander vergleichbar sind. Das Risiko ist groß, dass man auf einen unseriösen Anbieter mit Schnäppchen-Angebot hereinfällt.

 

Wie der eng. Sozialphilosoph John Ruskin schon in der 19. Jahrhundert feststellte: "Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgendjemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte." Das kluge Zitat ist heute aktueller denn je.

  

Rohbausatz billig oder preiswert?

Wer sich für ein Rohbausatz ohne Montage entscheidet, hat sich die aufwändigste Variante ein Blockhaus in Eigenleistung zu bauen ausgesucht. Neben der Eigenmontage muss der Bauherr viele Materialien eigenständig selbst besorgen.  

Wenn der Außenwandaufbau eines Schnäppchen-Hauses viel billige Dämmung, Folien, Gipskarton und wenig Holz hat, hat das Haus wenig mit einem Blockhaus zu tun. Die Konstruktionen der langlebigen Blockhäuser zum Wohnen haben keine Glas- oder Steinwolle, kein Plastik oder Styropor / EPS, aber viel Holz.

 

Welche Bauteile und Leistungen beinhaltet ein Rohbausatz im Allgemeinen nicht?

KEINE Türen, Fenster bzw. keine wohnhausfähigen Fenster- und Türelementen

KEINE Rollläden, Geschosstreppe, Parkett, Wand-/ Bodenfliesen, Profilholz etc.

KEINE Wand- und Deckenpaneele, kein Gipskarton

KEINE Geländer für Galerie, Geschosstreppe

KEINE Geländer für Balkon und Terrasse; abhängig von Wandkonstruktion und Architektur

KEINE Bauteile für die Terrasse

KEINE Materialien für den Fußbodenaufbau im EG und OG

KEINE Kanthölzer für die Dämmebene der Außenwände

KEINE Dämmung mit Zubehör

KEINE Kanthölzer für leichte Trennwände

KEIN   Dachstuhl nach Statik dabei? Häufig werden Bausätze ohne Dachstuhl geliefert.

KEINE Windschutzplatten

KEINE Montagematerialien wie Nägel und Schrauben  

KEINE Estrich-/Fliesenarbeiten, Trockenbau 

KEIN   Montagekran, keine Entladearbeiten, kein Kran fürs Entladen

KEINE Montagearbeiten der Holzbauteile

KEINE Tiefbauarbeiten (Erd-/ Kanalbau, Erschließungsarbeiten)

KEIN   Keller, keine Bodenplatte, keine Maurerarbeiten

KEINE Schutz- und Arbeitsgerüste

KEINE Gerüstarbeiten / Dachklempnerarbeiten /Dachdeckerarbeiten und Dacheindeckung

KEINE Baustelleneinrichtung, Bauabfallcontainer, mobile Baustellentoilette 

KEINE Elektro-/ Sanitär-/ Heizungsarbeiten.

 

Es entstehen weitere hohe Kosten, die die Bauherren im Budget nicht vernachlässigen dürfen. Meistens sind folgende Leistungen nicht im Preis eines Rohbausatzes berücksichtigt worden.

 

KEINE Bauleitung/Baubetreuung

KEIN   Bauantrag

KEINE Genehmigungsplanung, Baustatik

KEIN   Fundamentplan, Standsicherheitsnachweis

KEIN   Energieausweis

 

Wenn ein Energieausweises mitgeliefert wird, gilt es nur, wenn die weiteren Baumaßnahmen nach den Angaben des Energieausweises ausgeführt werden. Für alle Wohnhäuser sind viele Maßnahmen zur Energieeinsparung obligatorisch, Die Kosten einer effizienten Anlagentechnik für Heizung darf auch nicht außer Acht gelassen werden.

 

Wenn kein Energieausweises mitgeliefert wird, handelt es sich sehr wahrscheinlich nicht um ein Wohnhaus. Für ein kleines Blockbohlen-Sommerhaus gelten die zahlreichen kostspieligen Auflagen des Gesetzgebers nicht.  

 

Wenn der Außenwandaufbau eines Schnäppchen-Hauses viel billige Dämmung, Folien, Gipskarton und wenig Holz hat, hat das Haus wenig mit einem Blockhaus zu tun. Die Konstruktionen der langlebigen, wohngesunden Blockhäuser zum Wohnen haben keine Glas- oder Steinwolle, kein Plastik oder Styropor / EPS, aber viel Holz.

 

Weitere Qualitätsmerkmale eines echten Blockhauses sind Holzdübel, T-Hölzer, Spannstangen und Abdichtungsmaterial zwischen den dicken Blockbohlen/-balken, Eckverkämmungen und Kreuzecken. 

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Versicherungen für die Bauzeit

Jeder Bauherr soll den Hausbau, sich und seine Bauhelfer vor Baubeginn ausreichend versichern. Informieren Sie sich über die Konditionen bei Ihrem Versicherungspartner.  

 

Zum Einhalten der geplanten Baukosten, sollte der Bauherr sich folgende Fragen beantworten können:

  • Ist das geplante Haus für das Grundstück geeignet? Das mehrfache Umplanen ist meistens mit erheblichen Mehrkosten verbunden.
  • Wurde die von der geografischen Lage und Form des Bauwerks abhängige Schneelast in dem Angebot berücksichtigt? Gilt für mein Grundstück Sonderregelungen?
  • Dachneigung, welche Dacheindeckung ist zulässig? Kann auf dem Dach auch Photovoltaikanlage montiert werden? 
  • Brauche ich auch einen Schornstein?
  • Ist in dem Angebot die Stärke und Art der Blockbalken genau definiert? oder handelt es sich nur um ein Blockhausoptik mit Profilbrettern oder dünnen Bohlen.  
  • Was wird dem Bauherrn Angeboten? Ein Blockbohlen-Ferienhaus oder Wohnblockhaus
  • Ist der Bausatz überhabt für ein Haus als Wohnsitz geeignet. Die Bausätze für Gartenhäuser oder ähnliches sind nicht für ein Wohnhaus geeignet.
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Blockhausbau - Engmaseriges Kiefernholz - Blockbalken 275x220 mm

Handelt es sich in meinem Angebot um ein Garten- oder Wochenendhaus mit geringem Holzanteil (dünne Profilbretter oder Blockbohlen 40-70 mm) oder um ein richtiges Wohnblockhaus oder Zweitwohnhaus in echter Blockbauweise mit hohem Holzanteil (Blockbalkenstärke bis 275 mm)?

Wer einen absoluten Schnäpschen-Bausatz für ein Gartenhaus sucht, der findet sicherlich im Internet-Shop oder Baumarkt das Richtige. Mit Blockhäusern haben aber diese Holzbausätze nichts zu tun, wenn sogar 19 mm dünne Profilbretter die Außenwände bilden sollten.

  • Merkmale der langlebigen Blockbalken:
    • Kernholz von Kiefernholz ist wegen des Harzgehalts widerstandsfähiger als Fichtenholz.
    • Das langsam gewachsene Nadelholz vom Polarkreis ist langlebiger als die schnell gewachsenen Nadelhölzer aus den südlicheren Regionen in Europa. 
    • Blockbalken aus Massivholz sind rissanfälliger und preiswerter als formstabile Lamellenbalken mit gleicher Balkenstärke.
    • Blockbalken aus Fichtenholz sind preiswerter als Kiefernholz
  • Welche Raumhöhe hat das Haus des Angebots?  Die Wochenendhäuser und Gartenhäuser haben in der Regel eine viel geringere Raumhöhe als Wohnhäuser.  Die Raumhöhen von Ferienhäusern entsprechen oft nicht den Vorschriften für Wohnhäuser. Bei einem Ferienhaustyp als Wohnhaus muss häufig der fehlenden Höhendifferenz in der Kalkulation und Planung nachträglich berücksichtigt werden. 
  • Habe ich als Bauherr für die Montage professionelle Werkzeuge, Organisationstalent, genug Fachwissen, im Bau erfahrene zuverlässige Helfer und viel Zeit?

Einige alternative Montagevarianten

Für die im Bau unerfahrenen Bauherren gibt es auch andere Lösungen mit weniger Eigenleistung. Einige gängige Varianten nach Schwierigkeitsgrad:

  • Holzbausatz mit Montag nach Statik, nicht regendicht 
  • Holzbausatz mit Montage nach Statik und regendicht (Innenausbau komplett bauseitig)
  • Holzbausatz als Ausbauhaus / Mitbauhaus / schlüsselfertige Ausführung. Genaue Liefer- und Montageumfang variiert stark je nach Anbieter, Fachkenntnisse des Bauherrn und Vereinbarung. 
  • Holzbausatz mit Komplettmontage
  • bezugsfertige Ausführung.

Zufahrt

In der Regel hat der Bauherr auf seine Kosten dafür Sorge zu tragen, dass eine geeignete Zufahrt für LKWs mit einem Gesamtgewicht bis 40 Tonnen, ein Baustromanschluss (220 Volt) mit mindestens 16 Ampere, Bauwasseranschlüsse, Entwässerungsleitungen, genug trockene Lagerfläche, ein Kran, und Beibringung evtl. erforderlichen Straßensperrungen vor Baubeginn vorhanden sind.

Lohnt sich dieses Sparmodell wirklich? Diese Frage kann nur der Bauherr eines Wohnhauses selbst beantworten. Unsere Antwort lautet eindeutig nein.  


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Blockhaus als Wohnhaus und Energieverbrauch

Heizenergieverbrauch vom Blockhaus ist ein viel diskutiertes Thema. Viele denken, dass die massive Blockwandkonstruktion eines Blockhauses schlechte Wärmedämmeigenschaften hat. Dies wurde in der Vergangenheit nur sehr pauschal mit dem bloßen Wärmedurchgangskoeffizienten (k-Wert) begründet. Wegen des ungünstigen rechnerischen Werts wurde der Energieverbrauch der Blockhäuser als Wohnhaus eindeutig zu hoch gesetzt. Daraus folgte, dass für den Erhalt einer Baugenehmigung immer größere Mengen Außenwand- und Dachisolierungen erforderlich wurden. Auf diese Weise wurde erfolgreich durch die Konstruktionen verloren gegangener Energieverbrauch kompensiert.

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Blockhaushotel - Restaurant - Eine gute Planung ist die halbe Miete - © Blockhaus Kuusamo

Bei der Beurteilung des Energieverlustes durch die Konstruktionen eines Einfamilienhauses ist darauf hinzuweisen, dass ein Wohnhaus rund 15 % von dem Gesamtenergieverbrauch des Gebäudes durch die Wände verliert. Nach den neuesten Kenntnissen war und ist eine massive Blockwand unterbewertet und wurde jetzt in ein ganz neues Licht gerückt.

In den letzten Jahren gab es auch eine öffentliche Debatte über die neuen strengeren Bestimmungen für den Energieverbrauch. Die Debatte war teilweise sehr widersprüchlich und von den Lobbyisten geführt. Es wurde die Meinung vertreten, dass eine ökologische massive Wandkonstruktion aus Holz nicht die strengeren Vorschriften für Wohngebäude erfüllen.

Die Baufachleute haben sich jetzt verstärkt an der Diskussion teilgenommen und haben darauf aufmerksam gemacht, dass ein Haus auch viele andere Bauteile als nur Außenwände hat. Nach den Bausachverständigen müssten auch Decke, Boden, Haustechnik und die Belüftung des Gebäudes viel stärker in den Berechnungen berücksichtigt werden.

Der Energieverbrauch eines Blockhauses ist in der Beurteilung des gesamten Energiebedarfs des Gebäudes zu berücksichtigen. Zu dem Gesamtenergiebedarf gehören Baukosten, Betriebskosten, die Energie für die Herstellung von Baustoffen und Bauteilen. Für eine mögliche Wiederverwendung der alten Bauteile oder deren Zurückführung in den natürlichen Lebenszyklus muss auch ein gewisser Energiebedarf berücksichtigt werden.

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Komfortables Hotelzimmer im Blockhaus - Eine gute Planung ist die halbe Miete - © Blockhaus Kuusamo

Das moderne Blockhaus gehört sicher bei einem Vergleich mit anderen Bauweisen zu den hochwertigsten Gebäuden in Bezug auf Energiebedarf zu decken. Die wichtigste Tatsache in Bezug auf dauerhafte Reduzierung vom Energiebedarf aller Häuser und Bauweisen ist, dass man Energiebedarf nur durch richtige Strukturen, Leitlinien und Umsetzung reduzieren kann.

Eine gute Planung ist bereits der halbe Weg zum Erfolg

Nicht vergessen, dass auch am Bau gilt, dass scheinbar günstige Angebote aller Art fast immer zu Lasten der Qualität gehen. Vielen ist auch nicht bewusst, was für ein Großprojekt ein Eigenheim überhaupt ist. Der Traum von den eigenen ökologischen vier Wänden wird nur zu einem Erfolg, wenn man das Projekt richtig anpackt.

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Wohnblockhaus oder Gewerbeobjekt - Eine gute Planung ist immer die halbe Miete - © Blockhaus Kuusamo

Wohne und lebe ökologisch im Massivholzhaus

Um bequem und ökologisch zu leben, ist ein Blockhaus dafür eine großartige Wahl. Ein mit fachmännischer Montage und moderner Technik produziertes Blockhaus ist luftdicht und energieeffizient. Die gute Wärmespeicherfähigkeit der massiven Holzblockwand gleicht die Raumtemperatur gleichmäßig aus.

Im Frühjahr und Herbst ist die Blockwand in der Lage die Wärme von direkter Sonneneinstrahlung zu speichern. Im Sommer wird die Kühle in der Nacht gespeichert. Die massiven Blockwände regulieren die Raumtemperatur und helfen so die Kosten von Heizen und Kühlen zu reduzieren, und trägt so beim Sparen von Energiekosten bei.


Gastbeitrag blockhaus-kuusamo.de 

Aktuelle Informationen gibt´s auf  Blockhaus-Kuusamo.de


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Warum Holzschutz gegen Witterungseinflüsse

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Zwischen 1763 und 1764 erbaute unbehandelte Holzkirche in Finnland

Holzoberflächen müssen gegen Sonneneinstrahlung, Regen und Feuchte geschützt werden. Sowohl außen wie innen sollte möglichst bald nach dem Aufbau die Behandlung erfolgen. Vorab muss geprüft werden, dass das Holz während der Lagerungs- und Aufbauphase nicht nass geworden ist und ausreichend trocken ist. Danach sollten die Oberflächen mit gut geeigneten, erprobten, diffusionsoffenen Holzschutzmitteln behandelt werden. Die Eigenschaften der Mittel auf dem Markt variieren und sind je nach Luftfeuchtigkeit und Temperaturverhältnisse unterschiedlich. Daher empfehlen wir ein Mittel zu wählen, das für die Verhältnisse am Bauort am besten geeignet ist. Der Außenanstrich darf nicht bei Frost oder starkem Sonnenschein ausgeführt werden. Das Mittel muss ins Holz richtig einziehen können. Die Behandlung muss von Zeit zu Zeit, so wie es die Anleitungen vorschreiben, wiederholt werden. So bleibt das Holz immer widerstandsfähig gegen Umwelteinflüsse, hält lange und macht auch kommenden Generationen Freude.

Die Oberflächen können Sie in dem Innenbereich farblos unbehandelt belassen. In dem Außenbereich hält das unbehandelte Holz sich stets eigenwillig naturschön, aber mit der Zeit ändert sich die Farbe ungleichmäßig und wird zum Schluss grau. Manche Bauherren sind der Meinung, dass die Holzmaserung durch eine glänzende transparente Lasur noch besser in Erscheinung tritt. Man kann die Oberfläche natürlich auch mit einer deckenden Holzfarbe streichen, aber alle Holzschutzmittel müssen immer diffusionsfähig sein.

Auf der Holzoberfläche darf durch den Anstrich kein undurchdringlicher Film für Wasserdampf entstehen.

Beispiele vom mangelhaften technischen Holzschutz

Das Hausfundament muss gemäß den Zeichnungen korrekt hergestellt werden. Die Erfahrung hat gezeigt, dass der Sockel mindestens 35 - 40 cm ab Gelände rausragen muss. Das ist die Voraussetzung dafür, dass der Blockrahmen exakt auf dem Fundament ruht und der technische Holzschutz korrekt ausgeführt werden kann. Ein hoher Sockel schützt Ihr Haus optimal gegen Schmelz- und Regenwasser und ist eine Voraussetzung für ein langlebiges Haus.

Ein hoher Sockel schützt Ihr Haus optimal gegen Schmelz- und Regenwasser


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Estrich in Blockhäusern – Was ist zu beachten?


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Wohnblockhaus in Finnland

Blockhäuser - beziehungsweise Holzhäuser in massiver Blockbauweise - haben ihren ganz besonderen Glanz. Majestätisch, elegant und überwältigend zugleich heben sich die robusten Balken und Leisten nach oben. Im Endprodukt gibt es optisch wohl kaum einen schöneren Anblick als ein Haus aus Holz. Doch jeder der sich schon einmal näher mit dem Thema beschäftigt hat weiß, dass es beim Bau eines Blockhauses einige Dinge zu beachten gibt. So auch beim Gießen des Estrichs. Welcher Estrich ist der richtige für Ihr Blockhaus und welche Rolle spielt das Trocknen? Im folgenden Beitrag erklären wir Ihnen auf was Sie beim Estrich in Blockhäusern achten müssen.

Verschiedene Arten von Estrich

Die wohl am häufigsten verwendeten Estricharten bestehen aus Beton oder Zement. Letzterer ist jedoch sehr schwer und aus diesem Grund für ein Blockhaus und dessen Holzböden eher weniger geeignet. Vor allem im ersten und höheren Stockwerken sollte dieser nicht eingebaut werden. Beim Betonestrich besteht zudem das Problem, dass er relativ viel Wasser mit in den Bau einbringt. Das ist gerade bei Holzbauten nicht von Vorteil, da Feuchtigkeit die Verbreitung des Blaupilzes fördert. Ein besonderer Zusatz kann allerdings dafür sorgen, dass der Wasseranteil verringert wird. Zwar ist diese Variante etwas kostspieliger, sorgt aber zeitgleich auch dafür, dass Sie früher in Ihr neues Zuhause einziehen können.

Eine weitere Alternative bietet der Teerestrich. Dieser ist zwar deutlich wasserärmer als der Estrich aus Beton, aber zugleich auch um einiges schwerer, wodurch er sich wieder weniger eignet.

Zu guter Letzt gibt es noch den sogenannten Trockenestrich. Dieser wird im Gegensatz zu den drei vorigen Varianten nicht gegossen. Er besteht stattdessen aus fertigen Platten, die im Voraus auf den Raum zugeschnitten wurden und nur noch eingebaut werden müssen. Trockenstrich bringt keine unerwünschte Feuchte in den Bau und ist zudem sehr leicht. Deswegen empfiehlt er sich besonders für die oberen Stockwerke eines Blockhauses.

 

Estrich im Blockhaus richtig trocknen

Wer sich für einen Betonestrich entscheidet, sollte dafür sorgen, dass dieser so schnell wie möglich trocknet und auch die eingebrachte Feuchtigkeit aus den Innenkonstruktionen zügig verschwindet. Zwar ist der Blaupilz nicht schädlich, jedoch sieht er recht unschön aus und zerstört die Optik der Holzoberfläche. Auch wenn Sie sich für einen schnell trocknenden Betonestrich entscheiden und ausreichend lüften sollten, empfiehlt sich die Nutzung eines Bautrockners oder Luftentfeuchters, um die Feuchtigkeit so schnell wie möglich aus dem Blockhaus zu entfernen. Solche Bautrockner ziehen die Feuchte aus dem Bau und der Raumluft. Bei manchen Anbietern erhalten Sie diese auch zur Miete, sodass Sie für eine einmalige Verwendung nicht extra einen kaufen müssen. In der Regel ist der Betonestrich nach circa 14 bis 18 Stunden so weit getrocknet, dass Sie ihn begehen und den Bautrockner darauf platzieren können. Die Trocknungsdauer ist abhängig von der während des Baus eingebrachten Feuchte und der Gesamtgröße des Objekts.  

Überlegen Sie also vorher genau, für welchen Estrich Sie sich entscheiden. Zu empfehlen ist eine Kombination aus Betonestrich fürs Erdgeschoss und Trockenestrich für die übrigen Stockwerke. Den Estrich ausgiebig trocknen sollten Sie bei den drei Flüssigvarianten ohnehin. So sorgen Sie dafür, dass Ihr Blockhaus seine beeindruckende und überwältigende Optik behält.


Verantwortlich für diesen Gastbeitrag ist der Gastautor Marius Müller


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Prüfsiegel und Prüfzeichen für Bauprodukte

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Labels, Logos und Zertifikate gibt es wie Sand am Meer

Labels, Logos und Zertifikate gibt es wie Sand am Meer. Was ein Qualitätssiegel oder Zertifikat versprechen darf, ist gesetzlich nicht geregelt. Die Zielsetzungen und Aussagen der Qualitätssiegel sind sehr unterschiedlich. Die Prüfsiegel und Prüfzeichen sollten dem Bauherrn bei der Orientierung und Aussuchen der Bauprodukte helfen. Vor einer falschen Anwendung, Fehlern bei den Eigenleistungen oder der mangelhaften bzw. fehlenden Pflege schützen die Plaketten den Bauherrn oder Hausbesitzer aber nicht. Unten ist eine kleine Auswahl von Gütesiegeln und Zertifikate, die den Bauherren von massiven Blockhäusern etwas weiterhelfen sollte.

  • Der Blaue Engel ein freiwilliges und unabhängiges deutsches Umweltzeichen
  • AgBB-Schema in Verbindung mit dem Blauen Engel. Auf freiwilliger Basis, Unterstützung durch Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt.
  • Dänisches Produktgütesiegel DIM - für das Innenraumklima.  Auf freiwilliger Basis, Unterstützung durch die Regierung.
  • Finnische Gütesiegel M1-Emission Classification of Building Materials -Klassifizierung der Emissionen aus Baumaterialien. Auf freiwilliger Basis, Unterstützung durch die für Umwelt und Land und Forstwirtschaft zuständigen Ministerien.

M1-Kennzeichen:  das M1-Kennzeichen des finnischen Innenraumklima-Verbandes und der Bauinformationsstiftung RTS. Im M1-Zertifikat wird der VOC-Wert in Einzelwerten angegeben.

Ein Produkt erhält die M1-Klassifizierung nur, wenn es spezifische Anforderungen erfüllt und von einem unabhängigen Labor untersucht wurde. Zusätzlich zu den chemischen Tests müssen die Produkte einen sensorischen Prüfungsprozess in einem Geruchsrat durchlaufen. 

Indoor Climate Label: dem Indoor Climate Label besteht darin, dass der Gehalt flüchtiger organischer Verbindungen (VOC-Wert) in einer einzigen Kennzahl ausdrückt.  

  • Allergy Friendly der britischen Organisation Allergy UK. Der "Allergy Friendly Product Award“ wird nur an Produkte verliehen, die Gesundheit und Wohlergehen von Asthmatikern und Allergikern verbessern können.
  • Österreichisches Umweltzeichen Auf freiwilliger Basis, Kennzeichnung durch das Lebensministerium.
  • Portugal LQAI-Schema Bewertung durch das Laboratorio da Qualidade do Ar Interior.  Auf freiwilliger Basis, Unterstützung durch öffentliche Einrichtungen und private Organisationen.
  • PEFC- und FSC-Zertifikat Für inländische und ausländische Lieferanten gilt gleichermaßen, das Holz der Holzbausätze von Blockhäusern sollte zertifiziert sein. Hierfür stehen vor allem zwei Systeme FSC und PEFC zur Verfügung. Beide Forstzertifikate erfüllen die Kriterien der EU-Kommission.   
  • ETA Die Europäische Technische Zulassung wird für Bauprodukte und Systeme (Bausätze)  auf der Grundlage der EU-Bauproduktenrichtlinie erteilt, wenn harmonisierte europäische Normen noch nicht vorhanden sind. Die ETA gilt als Brauchbarkeitsnachweis für diese nicht geregelten Bauprodukte und Bausätze und als Grundlage für deren CE-Kennzeichnung. Die ETA  Zulassungen haben in allen EU-Mitgliedstaaten Gültigkeit. 
  • CE- Europäischen Konformitätszeichen für Bauprodukte Mit der CE-Kennzeichnung wird die Übereinstimmung von Bauprodukten mit europäischen technischen Spezifikationen deklariert. Je nach Verwendungszweck sind von den Bauprodukten weitere Anforderungen zu erfüllen. Es bestehen zusätzliche nationale Anforderungen an die Verwendbarkeit und an den Übereinstimmungsnachweis. Die mit einem CE-Zeichen versehenen Bauprodukte dürfen in Deutschland unter dem Aspekt der Beseitigung von Handelshemmnissen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes ebenso verwendet werden wie die nationalen Bauprodukte mit Ü-Zeichen. 

Ein besonderer Vorteil der echten Blockhäuser ist, dass diese wegen des hohen Holzanteils klimaneutral sind und in der Regel eine sehr geringe Schadstoffbelastung aufweisen. Nach vielen Studien hat Kiefernholz gute hygienische Eigenschaften.  Das Kiefernholz hat antibakteriell wirksame Stoffe, die das Vermehren der Bakterien verhindert und sogar effizient abtötet. 

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Labor - Foto Pixabay

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Energiewende: Nachhaltige Energie im Eigenheim für mehr Umweltschutz

Die fortschreitende Technisierung der Gesellschaft führt zwangsläufig dazu, dass auch der Energiebedarf kontinuierlich ansteigt. Allerdings zeigen aktuelle Entwicklungen wie die Luftverschmutzung und der Klimawandel, dass dieser Hunger auf lange Sicht nicht allein mit der Hilfe von konventionellen Energieträgern gestillt werden kann. Aus diesem Grund ist die Energiewende heute ein zentrales Stichwort in Bezug auf die nachhaltige Zukunft.

Energiewende: Was versteht man eigentlich unter dem Begriff?

Energiewände - Umweltschutz
Energiewände - Umweltschutz

Die Energiewende bezeichnet im Wesentlich den Prozess der Umstellung hin zu einer nachhaltigen Energienutzung. So sollen statt fossilen Rohstoffen und der Kernenergie vor allem erneuerbare Energien die Versorgung sicherstellen. Ziel dieser Maßnahme ist es, die durch die konventionelle Energieversorgung entstehenden Schäden auf ein Minimum zu reduzieren. Beispielsweise sorgt die Nutzung fossiler Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas dafür, dass massive Mengen an CO2 innerhalb kürzester Zeit in die Erdatmosphäre gelangen. Durch die Änderung der chemischen Zusammensetzung der Atmosphäre verändern sich allerdings auch deren physikalischen Eigenschaften, was im Allgemeinen unter dem Schlagwort Klimawandel zusammengefasst wird. Da regenerative Energien im Gleichgewicht mit der Umwelt stehen, bieten sie die Chance, diese besorgniserregende Entwicklung einzudämmen.

Warum ist die Nutzung von regenerativen Energien vor allem für Hausbesitzer interessant?

Neben wichtigen Zielen wie der Reduzierung der CO2-Emission und der Verbesserung der allgemeinen Luftqualität können regenerative Energien auch im wirtschaftlichen Sinn viele Vorteile bringen. So können zum Beispiel elektrische Verbraucher wie Fernseher, Computer oder Küchengeräte im Haus durch Solaranlagen auf dem Dach betrieben werden, was die allgemeinen Stromkosten deutlich reduziert. Zudem kann ebenfalls die Beheizung und Warmwasserversorgung mit der Hilfe umweltfreundlicher Technologien teilweise sichergestellt werden. Weiterhin sind Häuser mit partieller Eigenversorgung weniger stark von den Preisschwankungen auf dem Rohstoffmarkt abhängig. Auch die effiziente Nutzung von Kreiselpumpen in Heizsystemen die zum Beispiel Wärme aus dem Abwasser zurückführen, sind dazu in der Lage die Höhe der Verbrauchskosten signifikant zu senken.

Welche regenerativen Energien sind in Deutschland besonders beliebt und warum?

Wind und Sonne als erneuerbare Energiequellen
Wind und Sonne als erneuerbare Energiequellen

Mit rund 29 % sind die erneuerbaren Energien schon heute (Stand 3/2018) der wichtigste Stromlieferant in Deutschland. Der größte Anteil mit 11,9% stammt hierbei aus Windkraftanlagen. Die Windenergie ist in Deutschland vor allem deshalb beliebt, da sie im Gegensatz zum Sonnenlicht zu jeder Jahreszeit in großen Mengen verfügbar ist. Ein Nachteil ist jedoch, dass leistungsstarke Windkraftanlagen eine große Höhe und viel Platz benötigen und daher für private Hausbesitzer eher ungeeignet sind. Für Wohnhäuser sind hier Photovoltaik-Anlagen deutlich attraktiver, welche insgesamt einen Anteil von 5,9 % der Bruttostromversorgung in Deutschland ausmachen. Die Solarelemente können im Gegensatz zu Windturbinen platzsparend auf Dächern montiert werden. Jedoch ist die gelieferte Energiemenge stark von den Wetterverhältnissen abhängig und damit starken Schwankungen unterworfen.

Wohnblockhaus - Holzhaus in massiver Blockbauweise - Ökologisches Holzhaus in massiver Blockbauweise -  Blockhaus als Wohnhaus  - Umweltfreundliches Bauen mit Holz
Wohnblockhaus - Holzhaus in massiver Blockbauweise

In den letzten Jahren hat ebenfalls die Energiegewinnung aus Biomasse deutlich an Relevanz hinzugewonnen. So wird mittlerweile knapp 7 % der Stromerzeugung durch die Vergärung von organischen Materialien erzeugt. Im Sinne der Umweltverträglichkeit spielt beim Hausbau jedoch nicht nur die Energieversorgung eine Rolle, sondern ebenfalls die verwendeten Baumaterialien. Beispielsweise können natürliche Baustoffe wie Holz – wie sie z.B. bei Holzhäuser in Blockbauweise verwendet werden - die Gesamtbilanz eines Hauses positiv beeinflussen, während Materialien wie Styropor und ähnliches sie massiv beeinträchtigen. Ein weiterer Vorteil von regenerativen Energien ist die Tatsache, dass diese durch die Bundesregierung gefördert werden. So ist die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit einer Vielzahl an lukrativen Programmen gefüllt. Die Grundlage der meisten Förderprogramme bildet dabei das Erneuerbare-Energien-Gesetz, welches unter anderem die Abnahme und Vergütung von Strom aus regenerativen Quellen regelt. 

Unser Fazit…

In der Gesamtbetrachtung wird schnell deutlich, dass von der Energiewende nicht nur die Umwelt profitiert, sondern ebenfalls der Mensch und dessen Geldbeutel. So können Hausbesitzer beispielsweise einen Großteil ihres Bedarfs selbst erzeugen, während überschüssige Energie gewinnbringend in das Netz eingespeist werden kann. 


Verantwortlich für diesen Artikel sind die Autoren Peter Schmidt / Deutscher Medienverlag GmbH.


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Einen bienenfreundlichen Garten einrichten

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Insektenhotel für Wildbienen - Foto Blockhauslexikon.de

Wer sich für ein Blockhaus entschieden hat, besitzt meist ein Grundstück, auf dem vielfältige Möglichkeiten existieren, einen Garten zu gestalten. Ob Vorgarten oder die Flächen hinter dem Haus: Bei der Einrichtung ist es ganz einfach, dabei auch etwas für Bienen zu tun. Nicht nur die Honigbienen, die auch in verwilderten Arten vorkommen, sondern auch die Wildbienen benötigen ein entsprechendes Nahrungsangebot. In den letzten Jahren ist dieses durch Monokulturen, Überdüngung, großflächigen Pestizideinsatz sowie durch bienenunfreundliche Schottergärten mit kargem Nahrungsangebot immer knapper geworden. Gut 80% der heimischen Pflanzen werden jedoch von Bienen bestäubt. Wer zu seinem Blockhaus einen solchen bienenfreundlichen Garten anlegen möchte, hat gute Karten und leistet einen Beitrag gegen das Bienensterben. Für jeden Boden und für jeden Standort gibt es die unterschiedlichsten Pflanzen, die gerne von Bienen und anderen Insekten angeflogen werden.

Direkt beim Kauf auf bienenfreundliche Pflanzen achten

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Blumenwiese - Foto Blockhauslexikon.de

Ob eine Pflanze bienenfreundlich ist oder nicht, ist inzwischen leicht zu erkennen, da der Handel insektenfreundliche Stauden und Sträucher meist als solche kennzeichnet. Die grobe Regel besagt, dass neuere Züchtungen mit gefüllten Blüten Bienen und anderen Insekten nur wenig zu bieten haben. Geranien oder Petunien landen häufig im Einkaufswagen, sind aber – ebenso wie die hübsch blühenden Magnolienbäume – für Bienen unattraktiv. Dies gilt ebenso für neuere Rosensorten.  Mögen sie auch noch so schön blühen, sind dennoch viele Neuzüchtungen alten Sorten hinsichtlich Nektar, Pollen und Erreichbarkeit unterlegen. Ältere Rosengewächse hingegen sowie ungefüllte Pfingstrosen oder Kletterpflanzen wie Clematis und Waldrebe sind ausgesprochen insektenfreundlich. Stauden wie die Gewöhnliche Sonnenbraut oder die Königskerze sind häufig sehr winterhart, pflegeleicht und verwandeln jede Grünfläche in ein Bienenparadies.

Der Garten eines Blockhauses: bienenfreundlich ganz einfach

Sonnige Standorte, ob im Vorgarten oder um das Blockhaus herum, können also ohne großen Aufwand zu bienenfreundlichen Refugien gestaltet werden. Lavendel, Salbei, Sonnenhut oder Flockenblume, Hosta und Echter Alant: Mit robusten Stauden und Kräutern summt es schnell, auch wenn der Schatten fehlt. Das Gute an den meisten altbewährten Stauden ist, dass sie ohne großen Aufwand ausdauernd blühen und nicht zwingend ständig gegossen und gedüngt werden müssen. Auch in Kübeln gedeihen bienenfreundliche Pflanzen wie Bodendecker, die Sonne mögen und bienenfreundlich sind. Dies gibt es zudem in verschiedensten Farbvarianten. Grasnelke, Katzenminze oder Teppich-Phlox eignen sich beispielsweise ebenfalls sehr gut.

Halbschatten und Schatten

Die Auswahl an bienenfreundlichen Pflanzen beschränkt sich natürlich nicht auf sonnige Standorte. Für Beete im Halbschatten können Eisenhut, Beinwell oder die Herbstzeitlose in Betracht gezogen werden. An weniger sonnigen Standorten rund um das Blockhaus bedecken Waldmeister, Buschwindröschen oder Leberblümchen den Boden. Als Rankpflanzen im Schatten oder Halbschatten fühlen sich Geißblatt oder Clematis wohl.

Nutzpflanzen, auf die Bienen fliegen

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Foto Pixabay

Blühpflanzen im Beet sind schön anzusehen, aber auch zahlreiche Obstgehölze und Gemüsepflanzen werden bevorzugt von Bienen und Hummeln besucht. Bienenfreundlich sind unter anderem Brombeeren, Himbeeren, Zucchini, Kürbis und Kohl. Vor allem Hagebutten sind wahre Bienenmagnete und zudem sehr pflegeleicht.

Bäume, Hecken und Sträucher, von denen Bienen etwas haben

Sollte mehr Platz vorhanden sein, können gerne Hecken und Bäume gepflanzt werden. Dabei sollte der Kirschlorbeer besser nicht in Betracht gezogen werden. Dies gilt auch für Magnolienbäume, die zwar hübsch blühen, aber Bienen nichts bieten können. Mit Apfel-, Birnen oder Quittenbäumen tut man Insekten viel Gutes. Ein richtiger Blickfang ist auch der Wollige Schneeball mit seinen weißen Blüten. Nicht sonderlich anspruchsvoll macht sich dieser Strauch gut im Kübel oder gleich als Hecke.

Der Rasen rund ums Blockhaus

Kurz und akkurat getrimmt und aufwändig bewässert: Je nach Lage ist es durchaus viel Arbeit, eine einheitliche und unkrautfreie Rasenfläche zu erhalten. Für Bienen und Insekten ist das alles nicht sehr einladend. Schon ein bisschen Klee hier und da und Löwenzahn ergänzen das Nahrungsangebot deutlich. Das gilt auch für unbeliebte Pflanzen wie Giersch, Schafgarbe und Disteln. Wer entschlossen ist, den Bienen zu helfen, lässt diese Gewächse einfach stehen und mäht beispielsweise nur ein paar Wege durch den Rasen. Ergänzt werden kann die restliche Grünfläche durch die Aussaat von Kapuzinerkresse, Kornblumen, Sonnenblumen und Ringelblumen. Phacelia gibt dem Boden zudem einige Nährstoffe zurück und wird bevorzugt angeflogen.

Ganzjährig den Bienen etwas bieten

Idealerweise achtet man bei der Gartenplanung darauf, dass ganzjährig den Bienen ausreichend Nahrung zur Verfügung steht. Von den ersten Krokussen im Frühjahr bis zu Herbstastern ist nicht nur durchgehend für die Insekten gesorgt, sondern auch für das Auge. Zahlreiche bienenfreundliche Pflanzen blühen ausdauernd und bringen bis in den Herbst Farbe in den Garten.  Um Bienen und andere Tiere zu unterstützen, eignen sich flache Wasserschalen mit Steinen als Auftankstelle sehr gut. Kleine „wilde Stellen“ wie ein Laubhaufen oder eine Unkrautecke unter der Hecke bieten des Weiteren Igeln einen sicheren Unterschlupf.

Wenig Platz? Kein Problem mit Kräutertöpfen

Auch wenn das Grundstück zum Blockhaus nicht allzu groß sein sollte, kann man trotzdem jede Menge für Bienen tun und ihr Nahrungsangebot mit der richtigen Pflanzenauswahl ergänzen. Kübel und Hochbeete eignen sich für die Bepflanzung mit Kräutern hervorragend. Thymian, Borretsch, Oregano, Liebstöckel oder auch Koriander und Ysop: die Liste an bienenfreundlichen Kräutern ist recht lang – und praktisch für die Küche sind sie auch noch.


Lisa Bönemannn
Lisa Bönemannn

 Verantwortlich für diesen Artikel ist die Autorin Lisa Bönemannn.

Sie ist  Geschäftsführerin der Meyutu UG, welche das Immobilienportal Hausverwaltung-Ratgeber.de mit dazugehörigem Branchenverzeichnis betreibt. Sie kennt sich nicht nur mit den verschiedensten Fragestellungen rund um eine ordnungsgemäße Verwaltung von Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) aus, sondern interessiert sich auch für das Gärtnern. Dabei ist es ihr wichtig, mit dem eigenen Garten etwas für Bienen zu tun und so einen eigenen Beitrag für die Natur zu leisten.


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Lesetipps:


Hausbau richtig absichern: Hausrat- vs. Wohngebäudeversicherung

Kosten, Leistungen, wichtige Hinweise - was Sie über die Wohngebäudeversicherung wissen müssen.

ACIO networks GmbH - © clipdealer.de
ACIO networks GmbH - © clipdealer.de

Im Jahr 2015 planten laut Statistik 3,74 Millionen deutsche Familien einen Hausbau oder -kauf. Diese Zahl zeigt, dass viele Familien gewillt sind, ein hohes Maß an Kapital zu investieren, welches dementsprechend abgesichert werden sollte. Andernfalls droht ein immenser finanzieller Verlust und nicht selten ein Bankrott.

In diesem Ratgeber erhalten Sie Tipps, wie Sie Ihre Investition richtig absichern. Sie bekommen Infos, warum man eine Wohngebäudeversicherung mit Elementarschadenklausel und eine Hausratversicherung benötigt und wie Sie das richtige Produkt finden. Sie bekommen Ratschläge, worauf Sie bei Ihrer individuellen Versicherung achten müssen. Dabei betrachten wir Fragen des ersten Fragebogens des Versicherungsantrags bis hin zu den Schadensfällen selbst. Als Beispiel für diesen Ratgeber wurde die Webseite von Versicherung-Vergleiche.de herangezogen. Hier gibt es weitere ausführliche Informationen über Wohngebäudeversicherungen.

 

Was wird durch eine Wohngebäudeversicherung abgesichert?

Zunächst ist es wichtig, den Unterschied zwischen Ihrem Wohngebäude und Ihrem sogenannten Hausrat zu klären. Stellen Sie sich vor, Sie nehmen das Dach Ihres Eigenheims ab, drehen das Gebäude um und schütteln einmal kräftig: Alles, was herausfällt - wie Möbel oder Elektrogeräte - ist Ihr Hausrat, den Sie durch eine separate Hausratversicherung absichern müssen. Alles, was zurückbleibt - beispielsweise Wände, Rohrleitungen und das Heizungssystem - sind dagegen Teil des Wohngebäudes und sind Teil der Wohngebäudehaftpflichtversicherung. Auch passgenaue Möbel, wie beispielsweise eine auf das Haus zugeschnittene Einbauküche, zählen zum Gebäude. All das können Sie mit einer Wohngebäudeversicherung schützen.

 

Gegen was kann man sein Eigenheim schützen?

Abhängig von Ihren individuellen Präferenzen entscheiden Sie selbst, gegen welche Schäden Sie Ihr Gebäude versichern möchten. In diesem Ratgeber erhalten Sie eine genaue Auflistung, auf welche möglichen Bausteine Sie zugreifen können:

- Feuerversicherung

Die Feuerversicherung war bis 1994 sogar gesetzlich vorgeschrieben, denn sie deckt den schlimmsten Fall der Fälle ab: Das Gebäude, oder ein Teil davon, wird durch einen Brand zerstört. Doch nicht nur der klassische Brand ist versichert, sondern auch Ex- und Implosionen sowie Blitzschläge. Dies gilt sowohl für direkt in Teile des Hauses einschlagende Blitze als auch für Überspannungsschäden, zum Beispiel am Heizungs- oder Stromsystem.

- Leitungswasser

Wie der Name schon sagt, deckt dieser Part alle Wasserschäden ab, die auf Ihr Leitungssystem zurückzuführen sind. Versichert sind hier zum Beispiel Schäden durch Rohrbruch. Ein weiteres Beispiel: Stellen Sie sich vor, Ihre Waschmaschine leckt. Schäden an den Wänden und dem Boden werden dann durch Ihre Wohngebäudeversicherung beglichen.

- Sturm und Hagel

Mit diesem Baustein werden Schäden abgedeckt, die infolge von Stürmen beispielsweise durch herunterfallende Äste oder umgefallene Bäume entstehen können. Dies beinhaltet alle Schäden, die durch Unwetter zustande kommen können, natürlich auch Hagelschäden.

- Elementarschaden-Versicherung

Die Bedeutung dieses Bausteins hat durch den Klimawandel stark zugenommen, da hier unter anderem Schäden durch Überschwemmung, immer häufiger auftretende Tornados versichert werden. Leben Sie in einem Gebiet, welches häufig von Hochwasser betroffen ist, sollten Sie diese Absicherung auf jeden Fall mit einbeziehen. Außerdem sind in der Elementarschaden-Versicherung noch viele andere Naturkatastrophen versichert wie Lawinen, Erdrutsch, Schneedruck und Starkregen.

 

Welche Kosten übernimmt die Versicherung im Schadensfall?

Die Leistungen Ihrer Wohngebäudeversicherung sind im Schadensfall sehr umfangreich. Im Großen und Ganzen werden alle Kosten beglichen, die zur Wiederherstellung des Ausgangszustandes nötig sind. Sie erhalten also nicht nur das Geld zum Ersetzen oder Wiederaufbauen betroffener Gebäudeteile, sondern auch Aufräumkosten und Kosten für ein Hotel, falls Ihre Immobilie vorübergehend nicht bewohnbar ist. Auch Mietausfall, Kosten für behördliche Auflagen, Reinigungsarbeiten und vieles mehr ist automatisch mitversichert. In welcher Höhe der Schaden erstattet wird, hängt von Ihrem jeweiligen Vertrag ab und lässt sich beim Abschluss individuell nach Ihren Bedürfnissen festlegen. Ein weiterer Tipp: Fragen Sie bei der Versicherung nach, ob präventive Maßnahmen ebenfalls bezuschusst werden.

 

Wie viel kostet eine Wohngebäudeversicherung?

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Barrierefreies Wohnblockhaus mit Putdach und Cityecke - Massivholzhaus - Bungalow

Natürlich sind nicht nur die Versicherungsleistungen von der Höhe des Beitrages abhängig. Weitere Kriterien sind zum Beispiel die Größe Ihres Gebäudes sowie die Einstufung in die sogenannten Bauartklassen. Diese richtet sich nach der Art Ihres Gebäudes: Planen oder besitzen Sie beispielsweise ein Block- beziehungsweise ein Fertighaus oder ein herkömmliches Massivhaus? Ist Ihr Dach spitz oder flach? Das und mehr ist ausschlaggebend für Ihre Bauartklasse und hat somit seinen Preis. Außerdem spielen der Standort und die damit verbundene Einschätzung des Risikoortes eine Rolle für die Kosten der Wohngebäudeversicherung. 

Natürlich gilt es nicht nur diese Dinge bei der Preisfindung zu beachten. Sie sollten nicht nur einseitig darauf achten, in welchen Fällen die Versicherung eintritt, sondern auch für die Einhaltung Ihrer sogenannten Obliegenheiten sorge tragen. Bei einigen Versicherungen sind zum Beispiel Klauseln enthalten, die vorschreiben, wie hoch Sie ihre Sachen im Keller lagern müssen. Ein Weiteres Beispiel ist, dass Sie dafür sorge tragen müssen, dass in Überflutungsgefährdeten Räumen eine Rückstausicherung angebracht werden sollte. Ebenso sind auch die Abflussleitungen auf dem Grundstück frei zu halten.

Fazit: Wer also ein Eigenheim besitzt, sollte sich der Gefahren bewusst sein und sich dementsprechend absichern. Eine ausführliche Informationsquelle ist die angesprochene Webseite Versicherung-Vergleiche.de. Zudem bietet dieser Versicherungsvergleich ergänzend auch Hausratversicherungen an.


Weitere Informationen:

ACIO networks GmbH

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Für diesen Artikel ist der

Autor Daniel Middendorf von der Firma ACIO networks GmbH verantwortlich.



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Warum Sträucher an der Hauswand oder zu niedrige Sockel eines Hauses fatale Folgen haben kann

Zerstören Sie nicht versehentlich die Konstruktionen Ihres Hauses mit dem falschen Sparen oder der Gedankenlosigkeit! Ein einfacher Fehler oder falsche Pflege kann die Bauteile Ihres Bauwerks schnell zerstören. Zu niedrige Haussockel und schöne Bepflanzungen an der Wand können zum Schicksal eines Hauses oder einer Gartenlaube werden. Zu häufig werden fehlerhafte Darstellungen des Sockels für Häuser im Internet und in den Zeitschriften vorgestellt, die sich an Bauherren richten. In den Abbildungen liegen die untersten Bauteile aus Holz auf dem nassen Boden oder sind sogar in der Erde vergraben worden. Die Ausführung des Sockels ist zu niedrig.

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Mit hohem Fundament schützen Sie Ihr Haus gegen Wetterkapriolen

Das Fundament muss hoch genug sein, um zu verhindern, dass Schmelz- und Regenwasser unter die Fußbodenkonstruktion gelangen kann oder die Wände feucht halten.

Normalerweise verrät ein unangenehmer Geruch etwas Schlechtes im Gebäude - der Grund ist oft unter der Fußbodenkonstruktion am Haussockel zu finden.

Eine dicke Blockbohle behält ihre Formstabilität, wenn die Konstruktion richtig geplant und installiert wurde, aber ein dünnes Brett verliert seinen Halt schnell. Die Hauptursachen für den Verfall sind die zu niedrigen Sockel und Zierpflanzen an der Hauswand, das dritte das undichte Dach, das vierte die nicht ordnungsgemäße Ausführung der Öffnungen an der Außenhaut, das fünfte die Wartung des Blockhauses schlug im ersten Jahr fehl.

Bei der Planung der Bauteile eines Blockhauses müssen ausreichend hohe Balken unter- und oberhalb der Öffnung berücksichtigt werden. Zu niedrige Sockel verursacht die größten Probleme. Sichern Sie, dass das Schmelz- und Regenwasser immer vom Haus abwärts fließt. 

Bauen Sie ausreichend hohe Haussockel (min. 35-40 cm) ab Oberkante Gelände und pflanzen Sie keine Bäume und Sträucher an der Hauswand. Die Bepflanzung der Büsche an der Hauswand beschädigen die untersten Wandbereiche. 

Das Blockhaus ist schön anzusehen und vor allem eine dankbare Bauweise, wenn es in Ordnung ist und ordentlich gebaut wurde. Andererseits, wenn etwas schiefläuft, kann sich die Konstruktion schnell zersetzen. Falsch geplante Öffnungen mit unsachgemäßer Montage kann das Gebäude stark schaden.  Weitere Probleme entstehen durch zu dünne Wandstärke. Die Wände verlieren ihre Formstabilität und beginnen sich zu verziehen, wodurch die schädliche Feuchtigkeit in die Wandkonstruktion eindringen kann. Oberhalb und unterhalb der Öffnungen müssen ausreichende Anzahl von stabilisierende Blockbalken vorhanden sein.

Kann ein lang leer gestandenes Blockhaus noch saniert werden?

Wenn das Dach dicht ist und der vorhandenen Sockel des Hauses ausrechend hoch ist, kann ein massives Blockhaus, das sich in einem schlechten Zustand befindet, meistens von Fachleuten saniert werden. 

Im Prinzip kann ein schlecht gepflegtes Gebäude von geschickten Handwerkern fast neuwertig wiederhergestellt werden. Wenn das Blockhaus korrekt geplant, gebaut und ordnungsgemäß gewartet wird, sollten Sie sich darüber keine Sorgen machen. Richtig gebaute Blockhäuser haben eine gute Raumluft und eine nachgewiesene lange Lebensdauer.

Zufriedenheit der Bewohner

Insbesondere die jüngeren Altersgruppen glauben an einen hochwertigen Zweitwohnsitz als nachhaltige Investition. Nach einer Umfrage der finnischen Stiftung für Stadtentwicklung (KAKS) halten sogar 52 Prozent der Befragten eine Zweitwohnsitz am See oder am Meer für eine im Allgemeinen sehr oder ziemlich gute Investition.

Jedes Gebäude, egal wie sie gebaut werden, sollten in gutem Zustand sein. Nur gepflegte Häuser können bestenfalls eine gute Investition sein. Viele Leute sind der Meinung und finden, dass ein Blockhaus in der Nähe von Sport- und Freizeitzentren, an einem Berghang, an einem See oder am Meer für eine sehr oder ziemlich gute Investition sei.


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Hygiene der Sauna im Blockhaus

Besonders in der kalten Jahreszeit macht eine eigene Sauna im Blockhaus große Freude. Perfekt für den Kurzurlaub zwischendurch, ist sie äußerst gesund und zudem ideal für einen entspannenden Ausgleich vom Alltag. Um möglichst lange Spaß an der Heim-Sauna zu haben, ist jedoch auch regelmäßige Pflege unabdingbar – nur so ist auch langfristig ausreichende Hygiene gewährleistet. Nehmen Sie daher die gründliche Reinigung der Sauna unbedingt in Ihre Frühjahrsputz Checkliste auf und befolgen Sie unsere Tipps für die richtige Pflege. 

Schonende Reinigung mit einem feuchten Tuch

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Saunaofen in der Saunakabine - Foto Pixabay

Durch das Austreten von Schweiß setzen sich mit der Zeit immer mehr Haut- und Stoffwechselpartikel auf den Holzoberflächen der Sauna ab. Jene führen langfristig zu Verfärbungen und unangenehmen Gerüchen. Um dies zu verhindern, muss die Heimsauna regelmäßig gereinigt und gepflegt werden. Das Holz von Saunen ist feuchtigkeitsempfindlich. Wischen Sie den Fußboden trocken und säubern Sie die Sauna daher immer nach dem Saunagang. Sorgen Sie durch Lüften dafür, dass die Feuchtigkeit vollständig entweichen kann.

 

Für eine schonende Reinigung reicht in der Regel ein feuchtes Tuch. Wischen Sie damit die Holzoberflächen ab und entfernen Sie Rückstände sowie feine Partikel. Wenn Sie die Oberflächen außerdem noch desinfizieren möchten, können Sie die Sitzgelegenheiten mit einem Spezialreiniger aus dem Saunabedarf behandeln. Grobe Verfärbungen können bei Bedarf auch mit einem feinkörnigen Schleifpapier abgeschliffen werden.

Grundreinigung mindestens einmal pro Jahr

Einmal jährlich sollte die Sauna grundgereinigt werden. Ein guter Zeitpunkt hierfür ist das Ende des Winters, da üblicherweise besonders in den kalten Monaten am häufigsten sauniert wird. Ein ordentlicher Frühjahrsputz tut Ihrer Sauna gut und sorgt für lang anhaltende Pflege.

Zu diesem Anlass können Sie Kalk- oder Wasserrückstände am Saunaofen entfernen. Nehmen Sie hierzu eine feste Bürste mit einem Gemisch aus Zitronensäure und Essig und putzen Sie den Ofen gründlich. Zu diesem Anlass schichten Sie am besten auch die Saunasteine neu auf und entfernen herabgefallene Gesteinssplitter sowie Staub. Auch die Wandverkleidung sollte mindestens einmal jährlich gereinigt werden. Saugen Sie einfach die Rillen der Holzplanken ab und wischen Sie die Oberflächen mit einem leicht feuchten Tuch.

Regelmäßiges Lüften für wenig Feuchtigkeit

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Sauna in einem Einfamilienhaus - Foto Pixabay

Wie bereits erwähnt: zu viel Feuchtigkeit schadet Ihrer Sauna. Verwenden Sie bei der Reinigung daher nie einen Wasserschlauch oder gar einen Hochdruckreiniger. Trocknen Sie außerdem niemals Wäsche oder andere feuchte Sachen über dem Saunaofen. Neben der entstehenden Feuchtigkeit besteht hierbei zudem Brandgefahr!

 

Der Saunaboden sollte nach jeder Benutzung feucht gewischt werden. Bei Bedarf kann er auch gescheuert werden. In Zeiten, zu denen die Sauna nicht genutzt wird, öffnen Sie das Ablassventil und lassen Sie die Sauna-Tür am besten stets angelehnt, so kann die Feuchtigkeit entweichen und die Luft ausreichend zirkulieren. In der Regel ist unter der Tür bereits ein Sauna-Lüftungsschlitz für die notwendige Zuluft vorgesehen. Die Zufuhr von Frischluft in die Sauna-Kabine ist essentiell, wenn Sie Ihre Heim-Sauna schonen möchten. Sorgen Sie daher stets dafür, dass Ihre Sauna genügend gelüftet wird, lassen Sie nach Möglichkeit Außenfenster im Saunabereich nach dem Saunieren für mehrere Stunden geöffnet bis alles trocken ist. So schonen Sie sowohl das Holz als auch die verbaute Technik – und sorgen für eine langfristige Erhaltung Ihrer Sauna-Oase im Blockhaus


Verantwortlich für diesen Artikel ist der Autor Lukas Schüz.


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Lesetipps:


Richtfest feiern - die besten Tipps für ein gelungenes Fest

Wer sich mit dem Bau seines Blockhauses eingehend beschäftigt, lernt mit der Zeit nicht nur den Architekten, sondern auch den Polier und die Zimmerleute kennen. Spätestens dann, wenn die Arbeit am Dachstuhl beginnt, kann man die eine oder andere Frage nach dem Richtfest erwarten. Diese jahrhundertealte Tradition sollte man als Bauherr keinesfalls ignorieren. 

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Richtkranz - Foto Pixabay

Das Richtfest ist ein Dank an die Handwerker und gleichzeitig eine Art Taufe für das neue Blockhaus. Es dient somit der Motivation aller Beteiligten und ist eine Gelegenheit, sich gegenseitig besser kennenzulernen. Was aber sollte man zum Richtfest servieren, wann sollte es stattfinden und wen lädt man ein? Wie stellt man sicher, dass sich die Gäste auf der Baustelle nicht verirren und wie kann man auf einer Baustelle einen Grillrost reinigen? Antworten auf diese und viele andere Fragen lesen Sie hier.

 

Der richtige Zeitpunkt

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Richtfest

Wenn die Zimmerleute den Dachstuhl errichtet haben, ist es Zeit, ein Richtfest zu feiern. Damit Sie nicht kurz vorher ins Schwitzen kommen, ist es sinnvoll, das Fest ein paar Wochen im Voraus zu planen und nach Absprache mit dem Polier den richtigen Zeitpunkt festzulegen. Das ist in der Regel ein Nachmittag während der Woche, an dem die Bauarbeiter normalerweise arbeiten würden. So stellt man sicher, dass alle Beteiligten kommen können. Es reicht aus, wenn Sie Ihre Gäste mündlich einladen.

 

Die passenden Gäste

Neben den Bauarbeitern, dem Bauleiter und dem Architekten sollten Sie auch einen Vertreter der Hausbaufirma, Familie, Freunde und Bekannte einladen. Sinnvoll ist es, seine zukünftigen Nachbarn ebenfalls einzuladen, um diese kennenzulernen und den ersten Stein auf dem Pfad zu einer guten Nachbarschaft zu legen.

 

Vorbereitung

Integraler Bestandteil eines Richtfestes sind nicht nur fröhliche Gäste und gutes Essen. Diese Dinge sollten Sie bei der Planung keinesfalls vergessen:  

  • Veranstaltungsort: Traditionell findet das Richtfest auf der Baustelle statt. Es kann aber bei widrigem Wetter in ein lokales Vereinslokal oder eine andere überdachte Räumlichkeit verlegt werden. Ein Richtfest auf der Baustelle hält die Kosten niedrig, sollte aber gut geplant sein. Dazu gehören Sitzgelegenheiten wie Bierbänke und Tische sowie Absperrungen, die Sie direkt vor dem Fest anbringen sollten und die verhindern, dass Gäste versehentlich unsichere Bereiche betreten. Wenn Sie am Anfang des Festes eine Baustellenbegehung mit den Gästen einplanen, ist die Gefahr, dass sie während des Festes unbeachtet herumspazieren, geringer. 
  • Richtkranz: Ein mit bunten Bändern geschmückter Richtkranz kann entweder beim Floristen bestellt oder selber gebunden werden. Je nach Region wird stattdessen eine Richtkrone oder ein kleiner Baum vom Zimmermann am Dachstuhl des Blockhauses befestigt. 
  • Geschenke: Kleine Geschenke des Bauherrn an die Handwerker – beispielsweise eine Schnapsflasche oder ein Geldgeschenk – sind gerne gesehen und garantieren eine gute Zusammenarbeit. Im Gegenzug bringen Gäste oft Geschenke für den Bau oder Hausstand oder ein symbolisches Geschenk aus Salz und Brot mit. 
  • Essen und Getränke: Der Richtschmaus ist ein wichtiger Teil des Festes, muss jedoch weder kompliziert noch teuer sein. Ein Grill mit reichlich Würstchen und Steaks sowie Kartoffelsalat und belegte Brötchen sind ausreichend. Bevor Sie sich den Kopf darüber zerbrechen, wie Sie hinterher den Grillrost reinigen, nehmen Sie Mülltüten mit, in die Sie den abgekühlten Grillrost stecken. Oft geht das Reinigen zuhause leichter, wenn das Fett angetrocknet ist.
  • Ebenso sollten Sie die Getränkewahl einfach halten: Wein, Bier, der Schnaps zum Anstoßen sowie alkoholfreie Getränke können in Flaschen serviert und so hinterher einfacher entsorgt werden.  
  • Tipp: Bewahren Sie alle Belege für Essen, Getränke und Sitzgelegenheiten auf, da Sie diese als Baunebenkosten von der Steuer absetzen können.

 

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Richtfest - Foto Pixabay

Richtfest-Bräuche

Nachdem der Zimmermann den Richtkranz am Dachstuhl befestigt hat, hält er einen Richtspruch, um dem Architekten und dem Bauherren zu danken und dem neuen Blockhaus und seinen zukünftigen Bewohnern Glück und Segen zu wünschen. Danach trinkt er einen Kurzen und wirft das Glas auf den Boden. Zerspringt es, so sagt man, ist der Erfolg des Bauprojektes gesichert. Zum Schluss schlägt der Bauherr selber den letzten Nagel in das Dachgebälk.

Solange Sie die Planung einfach halten und wichtige Bräuche nicht vergessen, wird das Richtfest ein feuchtfröhlicher Höhepunkt für alle am Bau beteiligten, an den Sie sich noch lange erinnern werden.


Für diesen Artikel ist die Autorin Tamara Meier verantwortlich.


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Weitere Lesetipps


Individuelle Holzhäuser in echter Blockbauweise: komfortables Wohnen mit natürlichem Charme!

Ein individuelles Wohnhaus in echter Blockbauweise hat nicht nur einen optischen Charme, sondern ist vor allem auch eine hervorragende Vorsorge für das Alter! Und nicht nur das: Auch Familien mit Kindern profitieren von dieser Art des gesunden Bauens, da Blockhäuser oftmals ebenerdig sind und sich auch kleinere Kinder mit Großeltern dort unbeschwert und sicher bewegen können. Was diese Bauweise so besonders macht und welche Eigenschaften ein Blockhaus besitzt, erfahren Sie in diesem Beitrag!

Die Blockbauweise kurz und bündig erklärt

Diese Bauweise wird auch 'Blockwerk' genannt und ist eine sehr traditionelle Art zu bauen. In der Tat gibt es sogar Nachweise dafür, dass diese Bautechnik bereits in prähistorischen Zeiten in Europa gegenwärtig war. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Denn in unseren Breitengraden war Holz schon immer ein leicht verfügbarer Rohstoff. Zudem ist ein Blockhaus schnell und einfach aufgebaut und hält meist über Generationen hinweg, hat also eine extrem hohe Lebensdauer. Blockbauten gibt es in ganz unterschiedlichen Größen und Ausfertigungen, sie können Platz für eine Person, aber auch für eine Großfamilie bieten. Diese Häuser stehen wie kaum ein anderes Bauwerk für Naturverbundenheit und ein Leben in Einklang mit der Natur und der Umgebung. Entsprechend hoch ist die Lebensqualität für Bewohner eines Blockhauses, das mit seiner Gemütlichkeit und seinem unwechselbaren Charme nicht nur in der Schweiz, Österreich oder in nordischen Ländern überzeugt, sondern auch bei uns in Deutschland. Mit ihrem naturnahen Äußeren wirken die oftmals einstöckigen Holzhäuser wie aus einer anderen Zeit, jedoch können sie durchaus mit moderneren Bauweisen mithalten sind Allergiker freundlich und nicht minder komfortabel! Die Konstruktionsweise eines echten Blockhauses ist ebenso stabil wie die eines aus Stein und Beton gebauten Hauses und entspricht selbstverständlich auch dem modernen Energiestandard. Die Wohnblockhäuser mit fast 100 % Holzanteil sind klimafreundlich und binden Kohlendioxid effizient. Ob auf dem Land oder in Stadtnähe: Wohnen in einem Blockhaus verbindet einen naturnahen Lebensstil mit einem zeitgemäßen Wohnstandard! 

Blockhäuser: Diese Arten gibt es

Wenn Sie sich für den Kauf eines Blockhauses interessieren, sollten Sie sich zuerst über die unterschiedlichen Konstruktionen und Varianten informieren. Denn je nach Familiengröße, Wohnort oder Lebensstandard gibt es verschiedene Möglichkeiten, die perfekt zu Ihnen passen. Im Wesentlichen wird zwischen fünf Bauweisen unterschieden: den Rundbohlen-Blockhäusern, den Naturstamm-Blockhäusern, Doppelblock-Haus, Blockhaus mit Thermowand und den einschaligen Vierkantbohlen-Blockhäusern mit Massivholz (Lamellenbalken). Die Preise orientieren sich nach der eingebauten Holzmenge, Holzqualität, Sonderwünschen und Montageumfang.


Das Vierkantbohlen-Wohnblockhaus

Lamellenbalken garantieren luftdichte, passgenaue Konstruktionen

Eine etwas schnellere Art ein Wohnblockhaus zu bauen, ist die industrielle Herstellung der Blockhausbausätze mit Vierkantbohlen. Diese werden auch Blockbohlen genannt und können mit passgenauen Profilen, vorgebohrten Kabelkanälen und Eckverkämmungen industriell hergestellt werden. Vierkantbohlen sind, wie der Name schon sagt, nicht rund, sondern rechteckig. Die hochwertigen Lamellenbalken sind stabil und ermöglichen die Realisierung von moderner Holzhausarchitektur. Ein Vierkantbohlen-Blockhaus wirkt optisch sehr frisch und hat auch von außen eine beinahe glatte Wand-Oberfläche. Dennoch sind sie ebenso charmant wie Häuser mit Rundbohlen und können in den unterschiedlichsten Eckverbindungen verbaut werden. Ob jung oder alt, in einem Wohnblockhaus in massiver Vierkantblockbauweise ohne Plastik fühlt sich jeder rundum wohl!

 

Einschalige Massivholzhäuser

Formstabile Lamellenbalken

Wohnblockhäuser

  • Hohe Formstabilität und Passgenauigkeit
  • Fast setzungs- und rissfrei
  • Fast 100 % aus Holz und somit klimafreundlich
  • Einschalige Wandaufbau ist meistens eine gute Alternative für Allergiker und Asthmatiker
  • Außenwand in massiver Blockbauweise hat keine Folien, feuchteempfindliche oder ölhaltige Wärmedämmung.

Moderne Blockhäuser

Fortschrittliche Blockwand für moderne Architektur

Neuartige Eckverkämmung mit formstabilen 275x220 mm dicken Lamellenbalken für anspruchsvolle Architektur
Neuartige Eckverkämmung mit formstabilen 275x220 mm dicken Lamellenbalken für anspruchsvolle Architektur
Dicke Lamellenbalken mit neuartiger Eckkonstruktion  für moderne Architektur
Dicke Lamellenbalken mit neuartiger Eckkonstruktion für moderne Architektur
  • Moderne Architektur mit anspruchsvollen Grundrissen möglich.

Klassische Blockhäuser

Klassische Blockwand mit rustikaler Eckverkämmung

Traditionelle Eckverkämmung mit fast setzungsfreien 275x220 mm dicken Lamellenbalken
Traditionelle Eckverkämmung mit fast setzungsfreien 275x220 mm dicken Lamellenbalken
Lamellenbalken 275x220 mm sind dauerhaft formstabil und passgenau
Lamellenbalken 275x220 mm sind dauerhaft formstabil und passgenau
  • Entlastung der Erdatmosphäre von CO2
  • Luftfeuchtigkeitsregulierende Wirkung der Holzwände wird nicht mit Folie blockiert.


Wohnblockhaus mit Thermowand

Qualitätsmerkmale der Konstruktion von der Außenwand

  • Formstabile Lamellenbalken ca. 135 mm Breite
  • Holznagel zur Fixierung der Blockbalken
  • Dichtungsmaterial in den Eckverkämmungen, Kreuzecken und zwischen den Blockbalken
  • Dämmebene ca. 145 mm mit Zellulose oder Holzfaser
  • Innenseite mit Holzverkleidung, Steigung und Profil mit dem Lamellenbalken angepasst. 
Wohnhaus mit 135mm breiten formstabilen Lamellenbalken und 145mm Dämmebene
Wohnhaus mit 135mm breiten formstabilen Lamellenbalken und 145mm Dämmebene
Wandaufbau mit Thermowand
Wandaufbau mit Thermowand


Einschaliges Rundbohlen-Blockhaus

Diese Häuser zeichnen sich vor allem durch die typisch runden Bohlen aus, aus denen die Wände gefertigt sind. Aufgrund dieser naturnahen Optik sind Rundbohlen-Blockhäuser vor allem bei Naturliebhabern wie Förstern und Jägern begehrt. Die industriell produzierten Rundbohlen sind im Regelfall zwischen 21 und 25 cm dick und haben eine äußerst charmante Ausstrahlung, da sie ihren natürlichen Ursprung erahnen lassen, aber dennoch gepflegt und gemütlich wirken. Daher sind sie vor allem in Urlaubsregionen beliebt, zum Beispiel in Ski- oder Wanderorten. 

 

 

Nachteile der urigen Rundblockbauweise

Nachteil der Rundbohlenweise ist die hohe Wartungsaufwand in den ersten zwei Jahren nach Fertigstellung wegen der materialbedingten starken Setzung durch Verdichtung der Wandkonstruktion und der Trocknung des Rundholzes. Je nach Profil, Holz-, Montagequalität und Wetter in der Bauzeit bewegt sich die Setzung bei einer Wand mit industriell produzierten Rundbohle von 5 bis 7 cm pro Meter Wandhöhe.

 

Bauteile der industriell produzierten Rundbohlenhäuser sind passgenauer als der in Handarbeit gefertigten Naturstammhäuser.

 

Risse

Wegen der natürlichen Eigenschaften des Holzes trocknet das Holz am Kreisumfang der Rundbohle etwa doppelt so schnell wie in der Richtung des Radius. Weil das Trocknen an der Oberfläche vom Baumstamm beginnt, übersteigen die Spannungen die Zugfestigkeit des Holzes und es entstehen Risse. Fast riss- und setzungsfreie Wandkonstruktion eines Rundbohlenhauses kann nur mit deutlich teureren Rundbohlen aus Lamellenholz erzielt werden.


Das Naturstammhaus in Handarbeit

Blockhausbauer bei der Arbeit

Naturstammhaus - Baustelle - Zimmermann bei der Arbeit - Profil und Eckverkämmungen werden auf der Baustelle eingearbeitet

Eckverkämmungen in Handarbeit

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Eckverkämmung

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Naturstammhaus Baustelle - Foto Pixabay
Baumstammhaus - Naturstammhaus - Holzhandwerk - Blockhausbauer -  Massivholzhaus - Blockhausmanufaktur - Holz - Bauen - Innenansicht - Wohnzimmer
Wohnzimmer im Naturstammhaus - Foto Pixabay

Das Naturstammhaus - auch als Baumstammhaus bekannt - ist gewissermaßen der Urtyp der Holzbauweise, da es aus naturbelassenen Baumstämmen gefertigt wird, die nur entrindet und leicht verarbeitet werden. Das Äußere eines Naturstammhauses wirkt sehr robust und rustikal und überzeugt mit ihrer Natürlichkeit. Trotz seiner Einfachheit kann ein Naturstammhaus heute den ganzen Querschnitt an zeitgemäßem Komfort bieten und entspricht den Anforderungen eines modernen Lebensstandards.

Je nach Anbieter werden Naturstammhäuser entweder direkt vor Ort auf der Baustelle aus den Baumstämmen errichtet oder in einer Montagehalle vorfertigt und dann auseinandergenommen und auf der Baustelle wieder zusammengebaut. 

 

Nachteile der Naturstammhäuser

  • Naturstammhäuser sind in einigen Baugebieten häufig nicht erwünscht und der Bauantrag wird von der Genehmigungsbehörde (dem Bauamt) den Bauantrag nicht genehmigt. 
  • Bauherren, die sich speziell für ein Naturstammhau oder Rundbohlenhaus interessieren, sollten schon bei der Grundstückssuche darauf achten, was im jeweiligen Bebauungsplan - auch B-Plan genannt - geregelt ist.
  • Die Konstruktionen der Naturstammhäuser lassen den Bauherrn wenig Raum für planerische und architektonische Freiheit.
  • Dicke Wandkonstruktion reduziert die Wohn-/Nutzfläche.
  • Der deutlich höhere Bau- und Planungsaufwand führt dazu, dass die Material- und Montagekosten für ein Naturstammhaus wesentlich höher sind als für ein Holzrahmenhaus. Die urigen Naturstammhäuser haben den höchsten Anteil an Holz und sind die teuerste und arbeitsaufwändigste Variante beim Blockhausbau.
  • Ein weiterer Nachteil ist die hohe Wartungsaufwand in den ersten zwei bis fünf Jahren wegen der Setzung der Wandkonstruktionen. Das Gewicht presst die Naturstämme beim Trocknem zusammen.

"Kelo-Häuser" gehören zu der Untergruppe von Naturstammhäusern

Das finnische Wort Kelo ist die Bezeichnung für abgestorbenes uraltes Kiefernholz, das eine silbergraue Patina hat. Das Keloholz gilt als eine teure Rarität. Die Baumstämme aus Keloholz werden ebenso, wie Naturstammhäuser komplett in Handarbeit errichtet.


Typische Blockhaus "Imitate" mit wenig Holz

Einige wichtige Merkmale für eine grobe Analyse, wie man beim ersten Blick die Spreu vom Weizen trennt. 

  • von 40 bis 90 mm dünne Bohlen aus Vollholz (Kern in der Mitte) oder kerngetrennt
  • Bohlen aus Vollholz und Fichte sind besonders anfällig fürs Verziehen und führt zur undichten Außenwandkonstruktion
  • starke Rissbildung
  • Dichtbänder zwischen den Balken und in den Kreuz- und Eckverkämmungen werden überhaupt  nicht geplant, falsch oder gar nicht eingebaut 
  • Holznagel oder Fixierstifte und Spannstangen zum Fixieren der Blockbohlen fehlen oder wurden falsch eingebaut
  • starke Setzung von 4 bis 7 cm je Meter Wandhöhe
  • In den ersten zwei Jahren hoher Wartungsaufwand der Konstruktionen.

Gartenlauben und Nebengebäude mit Blockhausoptik

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Gerätehaus
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Preiswerte nicht formstabile, dünne Vollholzbohle

Dünne Bohlen aus rissanfälligem Vollholz
Dünne Bohlen aus rissanfälligem Vollholz

Preiswerte Holzhäuser mit dünner Verschalung an der Fassade

- Dünne Bohlen als Fassadenschalung

Holzhaus mit Blockhausoptik mit wenig Holz
Wohnhaus mit Blockhausoptik
Holzhaus mit Blockhausoptik mit wenig Holz
Holzhaus mit Blockhausoptik


Wie entstehen die Preisunterschiede?

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Ein hochwertiger Lamellenbalken 275x220 mm ist dreimal dicker als eine dünne Bohle 92x165 mm und kostet entsprechend mehr

Im Hausbau aus Holz handelt es sich um die Entscheidung, ob wenig Holz mit viel billige Dämmung oder viel hochwertiges formstabiles Holz ohne Dämmung und Plastik. Soll Holz der Grundbaustoff für Wände und Decken sein oder lieber ein anderes Baumaterial und andere preiswertere Bauweise.

 

Der Holzanteil eines echten wertbeständigen Blockhauses in massiver Blockbauweise ist deutlich höher als eines Holzfertighauses oder Holzhauses mit Ständerwerk und dünnen Blockbohlen- oder Bretterverschalung. Die Wände eines Holzfertighauses hat nur die Holzrahmen nach Statik mit senkrechten Stielen und waagerechten Riegeln aus Holz. Der Fassade wird mit dünnen Bohlen, Paneelverkleidung aus Holz, Putz- oder Klinkerfassade ausgeführt. Der Innenraum wird mit einem preiswerten mineralischen oder ölhaltigen Dämmmaterial gedämmt und meistens mit OSB- und Gipsfaserplatten verkleidet. Auf diese Weise entsteht eine preiswerte Außen- und Innenwand für das Holzfertighaus. Der Zusammenbau der Wände erfolgt Schritt für Schritt auf dem Grundstück. 

Auch wenn der Auswahl der Hauskonstruktionen so manches Sparpotential mit sich bringt, der „eine“ entscheidende Kostenfaktor ist nicht die Bauweise allein.

Viel Gewicht auf die Gesamtkosten eines Einfamilienhauses haben die Größe, die Planung, die Qualität und Menge des eingebauten Holzes, die Ausbaumaterialien und der Eigenleistungsanteil und vor allem die Wahl der Ausstattung und Sonderleistungen.

 Die Kosten für das Fundament, Dacheindeckung und Haustechnik unabhängig von der Bauweise bleibt gleich. 

Das Baumaterial eines wohngesunden Wohnblockhauses in echter Blockbauweise ist fast 100 % aus Holz. Es werden keine Plastik oder feuchteempfindliche Dämmmaterialien eingebaut. Das Raumklima bleit dauerhaft gut. 

Blockhäuser bauen: altersgerechtes Wohnen mit traditionellem oder ultramodernem Charme

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Generationsgerechtes Bauen und Wohnen - Foto Pixabay

Wenn Sie auf der Suche nach einem altersgerechten Wohnsitz sind, ist ein Blockhaus eine tolle Lösung. Je nach Größe verursacht es kaum mehr Arbeit und finanzielle Belastung als eine Eigentumswohnung. Generationsgerechtes Bauen wird mit einem Holzhaus problemlos möglich, diese Variante bringt sogar einige Vorteile mit sich. Auf Wunsch kann das Häuschen einstöckig erbaut werden, sodass alle Räume ebenerdig liegen und ohne Treppensteigen erreichbar sind. Zudem wird auch kein späterer Umbau mit einem Treppenlift notwendig. Die Varianten sind so vielseitig, dass es für jeden Lebensstandard die ideale Lösung gibt. Der Einbau von Sauna und Bad im Erdgeschoss ist zum Beispiel durchaus möglich, ebenso wie mindestens ein Schlafzimmer im Erdgeschoss. Durch die ebenerdige Bauweise ist der Hauseingang für Rollstuhlfahrer und den Rollator bequem zu erreichen und Türen können beliebig breit eingebaut werden. Windfang und Diele bieten auch nach dem Einrichten genug Platz für das Durchfahren mit Rollstuhl oder Rollator. Wie bei einem herkömmlichen Neubau werden auch bei einem Blockbau Ihre persönlichen Wünsche berücksichtigt. 

Barrierefreies Bauen mit Weitsicht – auch in jungen Jahren eine interessante Option!

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Barrierefreie Planung gilt als Vorsorge und bietet Sicherheit - Foto Pixabay

Auch für jüngere Bauherren ist diese Art des Hausbaus eine interessante Möglichkeit. Denn ein ebenerdiges Holzhaus ist nicht nur eine gute Vorsorge für später, sondern bietet auch Sicherheit, falls durch einen Unfall plötzlich alles anders ist und barrierefreier Wohnraum essenziell wird. Und nicht nur das: Auch für Babys und kleinere Kinder ist ein einstöckiges Haus eine großartige Option, die beliebig viel Platz und Komfort für das gemeinsame Familienleben bieten kann. Denn lästiges Treppensteigen bleibt Ihnen so erspart und die Kinder können sich gefahrlos im Haus bewegen. Ob für junge Eltern, Singles oder Senioren – die Blockbauweise ist eine echte Alternative, die sowohl ökologisch und nachhaltig als auch langlebig und komfortabel ist.


Dieser Artikel wurde in Zusammenarbeit mit immo-zentrum.de erstellt. Als Immobilienmakler ist immo-zentrum.de in folgenden Bereichen tätig: Immobilien, Neubauvorhaben und Baufinanzierung. 


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Bilder:

Blockhauslexikon, Kuusamo Hirsitalot Oy, Pixabay, MS, Holzbau Wolfgang Brandt


Garteninspiration: Alles über den Taxus

Dir fehlt die Inspiration, wirklich etwas aus deinem Garten zu machen? Keine Sorge. Du musst das Rad nicht selbst erfinden. Wie wäre es zum Beispiel mit einem hübschen Taxus? In diesem Artikel erfährst du alles Wissenswerte zu dieser besonderen Pflanze. Und hoffentlich können wir dich dazu inspirieren, direkt den Spaten aus der Garage zu holen und einen Taxusstrauch zu pflanzen.

Über den Taxus (Eibe)

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Taxus (Eibe) - Foto Pixabay

Der Taxus ist eine Heckenpflanze, die man vor allen an seinen dunkelgrünen Nadeln erkennt. Schau dich einmal in der Nachbarschaft um und du wirst viele Eiben (so lautet der deutsche Name) finden. Viele Gartenbesitzer mögen diesen Strauch vor allem, weil er so pflegeleicht ist. Er wächst relativ schmal und man muss ihn – je nach Sorte – nur selten schneiden. Die Sorten Taxus Baccata und Taxus Media Hillii wachsen relativ langsam. Der Taxus Media Hicksii hingegen ist eine schnell wachsende Sorte. 

Einen Taxus als Hecke pflanzen (Eibenhecke )

Eiben werden oft als Hecke gepflanzt, weil der Strauch sehr dicht und kompakt wächst. Die Nadeln wachsen sehr dicht nebeneinander und die Äste haben viele Verzweigungen. Es ist unmöglich, durch eine vollgewachsene Taxushecke hindurchzuschauen. Sie bildet daher einen besonders blickdichten Sichtschutz. 

Die richtige Sorte wählen

Beim Kauf eines Taxus ist es wichtig, die richtige Sorte zu wählen. Dabei kommt es vor allem darauf an, zu welchem Zweck du die Pflanze anpflanzt. Möchtest du eine hohe Hecke? Dann solltest du eine schnell wachsende Sorte wie den Taxus Media Hicksii auswählen. Diese Sorte wächst nämlich schneller als viele andere Eibensorten. Wenn du lieber eine niedrige Hecke haben möchtest, dann ist der Media Hicksii keine besonders gute Wahl. Sie macht viel zu viel Arbeit. Für eine niedrige Hecke eigenen sich der Baccata oder der Media Hillii besonders gut. Sie wachsen relativ langsam und du musst sie nicht so oft schneiden.

Für jeden Garten

Eiben passen aufgrund ihrer klassischen Form und ihres zeitlosen Aussehens in jeden Garten. Man findet den Strauch daher oft in großen Park- und Gartenanlagen von Herrenhäusern und Schlössern. Aber auch in kleineren Gärten passt der Taxus hervorragend. Dieser zeitlose Strauch macht auch in einem modernen Garten eine gute Figur.

Wann sollte ich meine Hecke schneiden?

Natürlich möchtest du wissen, wie du deinen Taxus richtig pflegst. Ein wichtiger Teil der Pflege dieser Pflanze ist das Schneiden. Der beste Zeitpunkt zum Schneiden ist im Juni. Wenn du eine schnell wachsende Sorte wie den Media Hicksii hast, kannst du ihn noch einmal im September beischneiden. Regelmäßiges Schneiden hält die Pflanze gesund! Wenn du eine hohe Hecke wachsen lässt, schneide nur die Seiten des Strauchs bei. Die Hecke sieht dann wieder ordentlich aus und kann trotzdem weiterhin in die Höhe wachsen.


Verantwortlich für diesen Artikel ist der Autor HeckenpflanzenTotal .


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