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Blog – Blockhaus ABC – Holzhaus in Blockbauweise

Blockhaus bauen – Holzhaus in Blockbauweise – Haustechnik – Wohnen


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Blockhaus - Architektur - Tradition - Blockhausbau

Jedes Blockhaus als Wohnhaus, Zweitwohnsitz oder Gewerbeobjekt ist ein Unikat mit unterschiedlichen Eigenschaften und Ausstattungsmerkmalen. Sie werden in diesem Blog praxisnahe Tipps rund ums Blockhaus Bauen und Anregungen zum Thema Blockhaus, Holzhaus in echter Blockbauweise finden. Blockhaus ABC ist ein Blog zu den Themen aus der Blockhauswelt und bietet Informationen aus erster Hand über die Bauweise, aber auch über andere Themen aus dem Bereich Bauen und ökologische Bauprodukte. Möchten Sie als Blogger mitwirken und hin und wieder in unserem Blog einen informativen Gastbeitrag veröffentlichen?  


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Blockhaus zum Wohnen - ein gesundes Zuhause

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Wohnblockhaus in massiver Blockbauweise - © Blockhaus Kuusamo

Blockhaus ist für die ganze Familie eine ökologische, energieeffiziente und gesunde Wohnumwelt. Die Ökologie des echten Blockhauses ist die Summe von vielen Faktoren. Es beginnt schon mit dem Aussuchen der Baumaterialien und wirkt bis Ende des Lebenszyklus immer umweltfreundlich und ökologisch.

Das Blockhaus ist eine energieeffiziente und ökologische Wahl für alle, die sich für gesundes, umweltfreundliches Wohnen ohne Plastik interessieren. Frische, saubere Luft und naturnahe Atmosphäre tragen zu Gesundheit und Wohlbefinden bei. Ein echtes Blockhaus ist eine dauerhafte Wahl.  In Finnland, der Schweiz und Österreich sind die ältesten Holzhäuser in massiver Blockbauweise mehrere hundert Jahre alt.

Nachhaltige und energieeffiziente Bauweise

Die Raumtemperatur eines echten Blockhauses ist ganzjährig angenehm, im Sommer kühl und im Winter angenehm warm. Holz speichert die Wärme und gibt sie langsam ab. Die Blockhäuser zum Wohnen sind nicht nur im kalten Norden überlegen, sondern wegen seiner Standfestigkeit auch in Erdbebengebieten. Nach dem Erdbeben sind die echten Blockhäuser oft die einzigen erhaltenen Gebäude.

Holz und Holzhäuser der Umwelt zu Gute

Holz ist auf jeden Fall die umweltfreundlichste der heute vorhandenen Baustoffe. Es ist ein nachwachsender Rohstoff, und für die Bearbeitung des Baustoffs Holz benötigt man nur wenig Energie. Wenn Holz als Baumaterial verwendet wird, wirkt es unmittelbar auf die Höhe der Treibhausgas-Emissionen aus, und dient als Kohlenstoffsenker. In einem mittelgroßen Wohnblockhaus werden circa 30 Tonnen Holz eingebaut. Das eingebaute Holz bindet etwa die gleiche Menge an Kohlendioxid wie ein Wagen bei einer Fahrstrecke von 400 000 km erzeugt.

Das Blockhaus ist eine ökologische Lösung für den gesamten Lebenszyklus. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, und für die Bearbeitung des Baustoffs Holz benötigt man nur wenig Energie. Ein wachsender Baum absorbiert Kohlendioxid aus der Atmosphäre. Wenn das Holz für den Bau verwendet wird, wird Kohlenstoff in den Holzkonstruktionen für die Zeit des gesamten Lebenszyklus gespeichert. Das Blockhaus ist auch vollständig recycelbar und verursacht keine schädlichen Emissionen in die Umwelt während seines Bestehens.

Saubere Raumluft im Blockhaus

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Wohnblockhäuser mit besonderem Flair - © Blockhauslexikon

Die massive Holzwand gleicht die Schwankungen der Temperatur und der Feuchtigkeit in der Raumluft auf dem optimalen Niveau aus. Das Holz bindet die überschüssige Feuchtigkeit aus der Raumluft und gibt sie wieder in die Raumluft ab, wenn sie zu trocken ist. Die größten Feinde, Schimmelpilze, Hausstaubmilben, Bakterien und Viren gedeihen nicht in einem gepflegten Blockhaus und die optimale Luftfeuchte verhindert ihr Wachstum. Die Holzwand durchlässt aus der Raumluft gasförmige Schadstoffe. Die Luftfeuchtigkeit ist in den Wohnblockhäusern niedrig und deshalb ist ein Blockhaus zum Wohnen vielen Menschen mit Asthma und Schimmelempfindlichkeit die sicherste Wahl.

Blockhaus ist eine ökologische Alternative

Studien haben gezeigt, dass eine Blockwandkonstruktion in der ökologischen Betrachtung eine Klasse für sich ist. Für die Produktion eines Blockhauses wird wenig Energie verbraucht und die Kohlendioxidbelastung ist sehr gering. Energie, die für die Produktion eingesetzt wird, ist heutzutage hauptsächlich erneuerbare Energie. In der Produktion entstehen für das Heizen geeignete Nebenprodukte wie Pellets und Häcksel. Bei der Herstellung entsteht durch Wiederverwertung (z. B. Heizen)  zweimal mehr Energie als für die Produktion genötigt wird.


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Ist ein Rohbausatz wirklich ein preiswertes Schnäppchen?

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Baustelle - Beginn der Bauarbeiten - Foto Pixabay

Ein korrekter Preisvergleich ist sogar vielen Baufachleuten sehr schwierig. Für den Blockhausbau gilt, dass die nicht identischen Konstruktionen der Blockhäuser zum Wohnen kaum miteinander vergleichbar sind. Das Risiko ist groß, dass man auf einen unseriösen Anbieter mit Schnäppchen-Angebot hereinfällt.

 

Wie der eng. Sozialphilosoph John Ruskin schon in der 19. Jahrhundert feststellte: „Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgendjemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte.“ Das kluge Zitat ist heute aktueller denn je.

  

Rohbausatz billig oder preiswert?

Wer sich für ein Rohbausatz ohne Montage entscheidet, hat sich die aufwändigste Variante ein Blockhaus in Eigenleistung zu bauen ausgesucht. Neben der Eigenmontage muss der Bauherr viele Materialien eigenständig selbst besorgen.  

Wenn der Außenwandaufbau eines Schnäppchen-Hauses viel billige Dämmung, Folien, Gipskarton und wenig Holz hat, hat das Haus wenig mit einem Blockhaus zu tun. Die Konstruktionen der langlebigen Blockhäuser zum Wohnen haben keine Glas- oder Steinwolle, kein Plastik oder Styropor / EPS, aber viel Holz.

 

Welche Bauteile und Leistungen beinhaltet ein Rohbausatz im Allgemeinen nicht?

KEINE Türen, Fenster bzw. keine wohnhausfähigen Fenster- und Türelementen

KEINE Rollläden, Geschosstreppe, Parkett, Wand-/ Bodenfliesen, Profilholz etc.

KEINE Wand- und Deckenpaneele, kein Gipskarton

KEINE Geländer für Galerie, Geschosstreppe

KEINE Geländer für Balkon und Terrasse; abhängig von Wandkonstruktion und Architektur

KEINE Bauteile für die Terrasse

KEINE Materialien für den Fußbodenaufbau im EG und OG

KEINE Kanthölzer für die Dämmebene der Außenwände

KEINE Dämmung mit Zubehör

KEINE Kanthölzer für leichte Trennwände

KEIN   Dachstuhl nach Statik dabei? Häufig werden Bausätze ohne Dachstuhl geliefert.

KEINE Windschutzplatten

KEINE Montagematerialien wie Nägel und Schrauben  

KEINE Estrich-/Fliesenarbeiten, Trockenbau 

KEIN   Montagekran, keine Entladearbeiten, kein Kran fürs Entladen

KEINE Montagearbeiten der Holzbauteile

KEINE Tiefbauarbeiten (Erd-/ Kanalbau, Erschließungsarbeiten)

KEIN   Keller, keine Bodenplatte, keine Maurerarbeiten

KEINE Schutz- und Arbeitsgerüste

KEINE Gerüstarbeiten / Dachklempnerarbeiten /Dachdeckerarbeiten und Dacheindeckung

KEINE Baustelleneinrichtung, Bauabfallcontainer, mobile Baustellentoilette 

KEINE Elektro-/ Sanitär-/ Heizungsarbeiten.

 

Es entstehen weitere hohe Kosten, die die Bauherren im Budget nicht vernachlässigen dürfen. Meistens sind folgende Leistungen nicht im Preis eines Rohbausatzes berücksichtigt worden.

 

KEINE Bauleitung/Baubetreuung

KEIN   Bauantrag

KEINE Genehmigungsplanung, Baustatik

KEIN   Fundamentplan, Standsicherheitsnachweis

KEIN   Energieausweis

 

Wenn ein Energieausweis mitgeliefert wird, gilt es nur, wenn die weiteren Baumaßnahmen nach den Angaben des Energieausweises ausgeführt werden. Für alle Wohnhäuser sind viele Maßnahmen zur Energieeinsparung obligatorisch. Die Kosten einer effizienten Anlagentechnik für Heizung darf auch nicht außer Acht gelassen werden.

 

Wenn kein Energieausweis mitgeliefert wird, handelt es sich sehr wahrscheinlich nicht um ein Wohnhaus. Für ein kleines Blockbohlen-Sommerhaus gelten die zahlreichen kostspieligen Auflagen des Gesetzgebers nicht.  

 

Wenn der Außenwandaufbau eines Schnäppchen-Hauses viel billige Dämmung, Folien, Gipskarton und wenig Holz hat, hat das Haus wenig mit einem Blockhaus zu tun. Die Konstruktionen der langlebigen, wohngesunden Blockhäuser zum Wohnen haben keine Glas- oder Steinwolle, kein Plastik oder Styropor / EPS, aber viel Holz.

 

Weitere Qualitätsmerkmale eines echten Blockhauses sind Holzdübel, T-Hölzer, Spannstangen und Abdichtungsmaterial zwischen den dicken Blockbohlen/-balken, Eckverkämmungen und Kreuzecken. 

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Versicherungen für die Bauzeit

Jeder Bauherr soll den Hausbau, sich und seine Bauhelfer vor Baubeginn ausreichend versichern. Informieren Sie sich über die Konditionen bei Ihrem Versicherungspartner.  

 

Zum Einhalten der geplanten Baukosten, sollte der Bauherr sich folgende Fragen beantworten können:

  • Ist das geplante Haus für das Grundstück geeignet? Das mehrfache Umplanen ist meistens mit erheblichen Mehrkosten verbunden.
  • Wurde die von der geografischen Lage und Form des Bauwerks abhängige Schneelast in dem Angebot berücksichtigt? Gilt für mein Grundstück Sonderregelungen?
  • Dachneigung, welche Dacheindeckung ist zulässig? Kann auf dem Dach auch Photovoltaikanlage montiert werden? 
  • Brauche ich auch einen Schornstein?
  • Ist in dem Angebot die Stärke und Art der Blockbalken genau definiert? Oder handelt es sich nur um eine Blockhausoptik mit Profilbrettern oder dünnen Bohlen.  
  • Was wird dem Bauherrn angeboten? Ein Blockbohlen-Ferienhaus oder Wohnblockhaus
  • Ist der Bausatz überhaupt für ein Haus als ganzjähriger Wohnsitz geeignet? Die Bausätze für Gartenhäuser oder ähnliches sind nicht für ein Wohnhaus geeignet.
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Blockhausbau - Engmaseriges Kiefernholz - Blockbalken 275x220 mm

Handelt es sich in meinem Angebot um ein Garten- oder Wochenendhaus mit geringem Holzanteil (dünne Profilbretter oder Blockbohlen 40–70 mm) oder um ein richtiges Wohnblockhaus oder Zweitwohnhaus in echter Blockbauweise mit hohem Holzanteil (Blockbalkenstärke bis 275 mm)?

Wer einen absoluten Schnäpschen-Bausatz für ein Gartenhaus sucht, der findet sicherlich im Internet-Shop oder Baumarkt das Richtige. Mit Blockhäusern haben aber diese Holzbausätze nichts zu tun, wenn sogar 19 mm dünne Profilbretter die Außenwände bilden sollten.

  • Merkmale der langlebigen Blockbalken:
    • Kernholz von Kiefernholz ist wegen des Harzgehalts widerstandsfähiger als Fichtenholz.
    • Das langsam gewachsene Nadelholz vom Polarkreis ist langlebiger als die schnell gewachsenen Nadelhölzer aus den südlicheren Regionen in Europa. 
    • Blockbalken aus Massivholz sind rissanfälliger und preiswerter als formstabile Lamellenbalken mit gleicher Balkenstärke.
    • Blockbalken aus Fichtenholz sind preiswerter als Kiefernholz
  • Welche Raumhöhe hat das Haus des Angebots?  Die Wochenendhäuser und Gartenhäuser haben in der Regel eine viel geringere Raumhöhe als Wohnhäuser.  Die Raumhöhen von Ferienhäusern entsprechen oft nicht den Vorschriften für Wohnhäuser. Bei einem Ferienhaustyp als Wohnhaus muss häufig der fehlenden Höhendifferenz in der Kalkulation und Planung nachträglich berücksichtigt werden. 
  • Habe ich als Bauherr für die Montage professionelle Werkzeuge, Organisationstalent, genug Fachwissen, im Bau erfahrene zuverlässige Helfer und viel Zeit?

Einige alternative Montagevarianten

Für die im Bau unerfahrenen Bauherren gibt es auch andere Lösungen mit weniger Eigenleistung. Einige gängige Varianten nach Schwierigkeitsgrad:

  • Holzbausatz mit Montag nach Statik, nicht regendicht 
  • Holzbausatz mit Montage nach Statik und regendicht (Innenausbau komplett bauseitig)
  • Holzbausatz als Ausbauhaus / Mitbauhaus / schlüsselfertige Ausführung. Genaue Liefer- und Montageumfang variiert stark je nach Anbieter, Fachkenntnisse des Bauherrn und Vereinbarung. 
  • Holzbausatz mit Komplettmontage
  • bezugsfertige Ausführung.

Zufahrt

In der Regel hat der Bauherr auf seine Kosten dafür Sorge zu tragen, dass

  • eine geeignete Zufahrt für LKWs mit einem Gesamtgewicht bis 40 Tonnen,
  • ein Baustromanschluss (220 Volt) mit mindestens 16 Ampere,
  • Bauwasseranschlüsse und Entwässerungsleitungen,
  • genug trockene Lagerfläche, 
  • ein Kran und Beibringung evtl. erforderlichen Straßensperrungen vor Baubeginn vorhanden sind.

Lohnt sich dieses Sparmodell wirklich? Diese Frage kann nur der Bauherr eines Wohnhauses selbst beantworten. Unsere Antwort lautet eindeutig nein.  


Verantwortlich für diesen Artikel ist der Admin der Seite von Blockhauslexikon.de

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Estrich in Blockhäusern – Was ist zu beachten?


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Wohnblockhaus in Finnland

Blockhäuser - beziehungsweise Holzhäuser in massiver Blockbauweise - haben ihren ganz besonderen Glanz. Majestätisch, elegant und überwältigend zugleich heben sich die robusten Balken und Leisten nach oben. Im Endprodukt gibt es optisch wohl kaum einen schöneren Anblick als ein Haus aus Holz. Doch jeder, der sich schon einmal näher mit dem Thema beschäftigt hat weiß, dass es beim Bau eines Blockhauses einige Dinge zu beachten gibt. So auch beim Gießen des Estrichs. Welcher Estrich ist der richtige für Ihr Blockhaus und welche Rolle spielt das Trocknen? Im folgenden Beitrag erklären wir Ihnen auf was Sie beim Estrich in Blockhäusern achten müssen.

Verschiedene Arten von Estrich

Die wohl am häufigsten verwendeten Estricharten bestehen aus Beton oder Zement. Letzterer ist jedoch sehr schwer und aus diesem Grund für ein Blockhaus und dessen Holzböden eher weniger geeignet. Vor allem im ersten und höheren Stockwerken sollte dieser nicht eingebaut werden. Beim Betonestrich besteht zudem das Problem, dass er relativ viel Wasser mit in den Bau einbringt. Das ist gerade bei Holzbauten nicht von Vorteil, da Feuchtigkeit die Verbreitung des Blaupilzes fördert. Ein besonderer Zusatz kann allerdings dafür sorgen, dass der Wasseranteil verringert wird. Zwar ist diese Variante etwas kostspieliger, sorgt aber zeitgleich auch dafür, dass Sie früher in Ihr neues Zuhause einziehen können.

Eine weitere Alternative bietet der Teerestrich. Dieser ist zwar deutlich wasserärmer als der Estrich aus Beton, aber zugleich auch um einiges schwerer, wodurch er sich wieder weniger eignet.

Zu guter Letzt gibt es noch den sogenannten Trockenestrich. Dieser wird im Gegensatz zu den drei vorigen Varianten nicht gegossen. Er besteht stattdessen aus fertigen Platten, die im Voraus auf den Raum zugeschnitten wurden und nur noch eingebaut werden müssen. Trockenstrich bringt keine unerwünschte Feuchte in den Bau und ist zudem sehr leicht. Deswegen empfiehlt er sich besonders für die oberen Stockwerke eines Blockhauses.

 

Estrich im Blockhaus richtig trocknen

Wer sich für einen Betonestrich entscheidet, sollte dafür sorgen, dass dieser so schnell wie möglich trocknet und auch die eingebrachte Feuchtigkeit aus den Innenkonstruktionen zügig verschwindet. Zwar ist der Blaupilz nicht schädlich, jedoch sieht er recht unschön aus und zerstört die Optik der Holzoberfläche. Auch wenn Sie sich für einen schnell trocknenden Betonestrich entscheiden und ausreichend lüften sollten, empfiehlt sich die Nutzung eines Bautrockners oder Luftentfeuchters, um die Feuchtigkeit so schnell wie möglich aus dem Blockhaus zu entfernen. Solche Bautrockner ziehen die Feuchte aus dem Bau und der Raumluft. Bei manchen Anbietern erhalten Sie diese auch zur Miete, sodass Sie für eine einmalige Verwendung nicht extra einen kaufen müssen. In der Regel ist der Betonestrich nach circa 14 bis 18 Stunden so weit getrocknet, dass Sie ihn begehen und den Bautrockner darauf platzieren können. Die Trocknungsdauer ist abhängig von der während des Baus eingebrachten Feuchte und der Gesamtgröße des Objekts.  

Überlegen Sie also vorher genau, für welchen Estrich Sie sich entscheiden. Zu empfehlen ist eine Kombination aus Betonestrich fürs Erdgeschoss und Trockenestrich für die übrigen Stockwerke. Den Estrich ausgiebig trocknen sollten Sie bei den drei Flüssigvarianten ohnehin. So sorgen Sie dafür, dass Ihr Blockhaus seine beeindruckende und überwältigende Optik behält.


Verantwortlich für diesen Gastbeitrag ist der Gastautor Marius Müller


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Prüfsiegel und Prüfzeichen für Bauprodukte

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Labels, Logos und Zertifikate gibt es wie Sand am Meer

Labels, Logos und Zertifikate gibt es wie Sand am Meer. Was ein Qualitätssiegel oder Zertifikat versprechen darf, ist gesetzlich nicht geregelt. Die Zielsetzungen und Aussagen der Qualitätssiegel sind sehr unterschiedlich. Die Prüfsiegel und Prüfzeichen sollten dem Bauherrn bei der Orientierung und Aussuchen der Bauprodukte helfen. Vor einer falschen Anwendung, Fehlern bei den Eigenleistungen oder der mangelhaften bzw. fehlenden Pflege schützen die Plaketten den Bauherrn oder Hausbesitzer aber nicht. Unten ist eine kleine Auswahl von Gütesiegeln und Zertifikate, die den Bauherren von massiven Blockhäusern etwas weiterhelfen sollte.

  • Der Blaue Engel ein freiwilliges und unabhängiges deutsches Umweltzeichen
  • AgBB-Schema in Verbindung mit dem Blauen Engel. Auf freiwilliger Basis, Unterstützung durch Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt.
  • Dänisches Produktgütesiegel DIM – für das Innenraumklima.  Auf freiwilliger Basis, Unterstützung durch die Regierung.
  • Finnische Gütesiegel M1-Emission Classification of Building Materials -Klassifizierung der Emissionen aus Baumaterialien. Auf freiwilliger Basis, Unterstützung durch die für Umwelt und Land und Forstwirtschaft zuständigen Ministerien.

M1-Kennzeichen:  das M1-Kennzeichen des finnischen Innenraumklima-Verbandes und der Bauinformationsstiftung RTS. Im M1-Zertifikat wird der VOC-Wert in Einzelwerten angegeben.

Ein Produkt erhält die M1-Klassifizierung nur, wenn es spezifische Anforderungen erfüllt und von einem unabhängigen Labor untersucht wurde. Zusätzlich zu den chemischen Tests müssen die Produkte einen sensorischen Prüfungsprozess in einem Geruchsrat durchlaufen. 

Indoor Climate Label: dem Indoor Climate Label besteht darin, dass der Gehalt flüchtiger organischer Verbindungen (VOC-Wert) in einer einzigen Kennzahl ausdrückt.  

  • Allergy Friendly der britischen Organisation Allergy UK. Der „Allergy Friendly Product Award“ wird nur an Produkte verliehen, die Gesundheit und Wohlergehen von Asthmatikern und Allergikern verbessern können.
  • Österreichisches Umweltzeichen Auf freiwilliger Basis, Kennzeichnung durch das Lebensministerium.
  • Portugal LQAI-Schema Bewertung durch das Laboratorio da Qualidade do Ar Interior.  Auf freiwilliger Basis, Unterstützung durch öffentliche Einrichtungen und private Organisationen.
  • PEFC- und FSC-Zertifikat für inländische und ausländische Lieferanten gilt gleichermaßen, das Holz der Holzbausätze von Blockhäusern sollte zertifiziert sein. Hierfür stehen vor allem zwei Systeme, FSC und PEFC zur Verfügung. Beide Forstzertifikate erfüllen die Kriterien der EU-Kommission.   
  • ETA Die Europäische Technische Zulassung wird für Bauprodukte und Systeme (Bausätze)  auf der Grundlage der EU-Bauproduktenrichtlinie erteilt, wenn harmonisierte europäische Normen noch nicht vorhanden sind. Die ETA gilt als Brauchbarkeitsnachweis für diese nicht geregelten Bauprodukte und Bausätze und als Grundlage für deren CE-Kennzeichnung. Die ETA Zulassungen haben in allen EU-Mitgliedstaaten Gültigkeit. 
  • CE-Europäischen Konformitätszeichen für Bauprodukte mit der CE-Kennzeichnung wird die Übereinstimmung von Bauprodukten mit europäischen technischen Spezifikationen deklariert. Je nach Verwendungszweck sind von den Bauprodukten weitere Anforderungen zu erfüllen. Es bestehen zusätzliche nationale Anforderungen an die Verwendbarkeit und an den Übereinstimmungsnachweis. Die mit einem CE-Zeichen versehenen Bauprodukte dürfen in Deutschland unter dem Aspekt der Beseitigung von Handelshemmnissen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes ebenso verwendet werden wie die nationalen Bauprodukte mit Ü-Zeichen. 

Ein besonderer Vorteil der echten Blockhäuser ist, dass diese wegen des hohen Holzanteils klimaneutral sind und in der Regel eine sehr geringe Schadstoffbelastung aufweisen. Nach vielen Studien hat Kiefernholz gute hygienische Eigenschaften.  Das Kiefernholz hat antibakteriell wirksame Stoffe, die das Vermehren der Bakterien verhindert und sogar effizient abtötet. 

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Labor - Foto Pixabay

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Kinder auf der Baustelle: Sicherheit und Beschäftigung für Kinder beim Hausbau

Baustelle - Neubau - Kinderbetreuung - Bauen mit Nachwuchs - Foto Pexels Paola Roxanna Nemek
Bauen mit Nachwuchs - Foto Pexels Paola Roxanna Nemek

Der Bau des eigenen Blockhauses ist für Familien stets eine aufregende Zeit voller Vorfreude. Anders als herkömmliche gemauerte Häuser, hat das Blockhaus etwa den Vorteil, dass es sehr schnell aufgestellt und bezugsfertig gemacht werden kann, nachdem die notwendigen Vorbereitungen wie etwa Fundament und Wasseranschlüsse vorbereitet sind.

 

Wenn Kinder zur Familie gehören, die ab und an zum Bauplatz mitkommen, weil sie neugierig über den Fortschritt des neuen Heims sind, oder weil die Eltern nicht für jeden kurzen Baustellenbesuch eine Kinderbetreuung organisieren können, gilt: Das Wohl und die Sicherheit der Kinder auf der Baustelle hat höchste Priorität.

In diesem Beitrag finden Sie eine Reihe an Tipps dazu, was Sie beachten müssen, um den Baustellenbesuch möglichst kindersicher zu gestalten. Außerdem finden Sie hier einige Ideen dafür, wie Sie Ihre Kleinen während des Hausbaus sowohl auf der Baustelle als auch Zuhause beschäftigen können.

Die Baustelle möglichst kindersicher machen

Auf einer Baustelle gibt es zahlreiche potenzielle Gefahren, welchen Kinder ausgesetzt sein können. Daher ist es wichtig, sich als Eltern die möglichen Gefahrenquellen auf der Baustelle bewusst zu machen.

Achtung: Sobald ein Kind eine Baustelle betritt, ist es wichtig, dass es den ganzen Aufenthalt über von einer verantwortlichen Aufsichtsperson begleitet und beaufsichtigt wird.

Um den Besuch der Baustelle möglichst sicher für Kinder zu machen, finden Sie hier ein paar Tipps zur Sicherung einiger möglicher Gefahrenquellen, wie zum Beispiel:

  • Stolperfallen: Baustellen sind oft uneben, was es Kinderbeinen erschwert, das Gleichgewicht zu halten. Stellen Sie sicher, dass Ihre Kinder einen sicheren und gut beleuchteten Pfad auf dem Bauplatz haben, der stets freigeräumt bleibt, sodass sie nicht über lose Kabel, Steine oder Werkzeuge stolpern können. Ältere Kinder können darüber aufgeklärt werden, dass sie diesen gesicherten Weg nicht unbeaufsichtigt verlassen dürfen. Kleinkinder sollten von den Eltern stets an der Hand geführt oder getragen werden. 
  • Baugrube oder Aushub: Baugruben und tiefe Löcher sind ernsthafte Gefahren, von denen Sie Ihre Kinder zu ihrer Sicherheit möglichst fernhalten müssen. Diese Bereiche sollten außerdem mit stabilen Absperrungen gesichert werden. 
  • Fallende Gegenstände: Beim Errichten eines Hauses können ab und an Gegenstände unerwartet von Gerüsten oder Dächern fallen. Sorgen Sie dafür, dass sich Ihre Kinder von diesen Gefahrenbereichen fernhalten. Betreten Sie den Bauplatz nur, wenn alle der anwesenden Köpfe mit geeigneten Baustellenhelmen geschützt sind. 
  • Scharfe Werkzeuge und Materialien: Baustellen sind reich an scharfen und spitzen Gegenständen wie Nägeln, Schrauben und Werkzeug, welche ernstzunehmende Verletzungsrisiken für Kinder darstellen. Es ist wichtig, dass Werkzeuge und gefährliche Materialien vor dem Besuch der Kleinen an einem sicheren Ort außerhalb ihrer Reichweite aufbewahrt werden. 
  • Baustellengeräte: Geräte wie Akkuschrauber oder schwere Baumaschinen wie Kräne oder Bagger können für Kinder faszinierend sein, aber auch gefährlich. Klären Sie Ihre Kinder darüber auf, dass sie diese Geräte nicht berühren oder betreten dürfen. Stellen Sie außerdem sicher, dass alle Geräte stets aus sind, wenn sie nicht in Verwendung sind. 
  • Baumaterialien: Halten Sie Ihre Kinder von Materialien wie feuchtem Beton, frischen Lacken, Farben und sonstigen Chemikalien fern, wie auch von sonstigen schweren Baumaterialien, da diese gefährlich sein können.

Kinderbetreuung organisieren

Kleinkind beim Bauen - Bauklötze - Hausbau - Kinderbetreung
Kleinkind beim Bauen - Foto Pexels Tatiana Syrikova

Ganz egal, ob es sich um ein Baby oder ein Schulkind handelt: Kinder fühlen sich oft wohler, wenn sie einen geregelten Tagesablauf haben. Wenn Sie als Eltern den Bauplatz eine Zeit lang öfter besuchen müssen, kann es also sinnvoll sein, rechtzeitig eine geeignete Kinderbetreuung zu organisieren, die sich zu Hause um Ihre Kleinen kümmert. Dies ermöglicht es Ihnen, sich bedenkenlos auf die Baustelle zu konzentrieren, während Ihre Kinder in einer vertrauten und sicheren Umgebung gut versorgt sind.

Hier sind einige Möglichkeiten zur Organisation der Kinderbetreuung für den Hausbau: 

  • Familienangehörige und Freunde: Erwägen Sie, Familienangehörige oder Menschen, mit denen Sie gut befreundet sind, möglichst weit im Voraus um Unterstützung zu bitten. Wenn Babys oder Kinder schon vorher mit der Betreuungsperson vertraut sind, fällt es ihnen meist leichter, zeitweise von den Eltern getrennt zu sein. 
  • Kinderbetreuungsdienste: Informieren Sie sich so früh wie möglich vor der Bauphase über örtliche Kinderbetreuungsdienste oder Tageseltern. Diese können eine zuverlässige Option sein, um Ihre Kinder zu vereinbarten Zeiten zu beaufsichtigen. 
  • Nachmittagsbetreuung der Schule oder Kita: Falls Ihre Kinder bereits die Kita oder die Schule besuchen, könnten möglicherweise auch die dort angebotenen Betreuungsmöglichkeiten für Nachmittage eine Option sein.

Ganz gleich für welche Form der Betreuung Sie (und Ihre Kinder) sich entscheiden: Informieren Sie die Aufsichtsperson über die individuellen Bedürfnisse und Besonderheiten Ihrer Lieblinge! Falls Ihr Kind beispielsweise noch sehr klein ist und gestillt wird und Sie zu den Fütterungszeiten nicht immer bei ihm sein können, dann könnten Sie es im Vorhinein etwa an das Trinken der Muttermilch aus der Flasche gewöhnen. Zeigen Sie der Betreuungsperson dann, was rund um die Fütterung und Muttermilch-Aufbewahrung beachtet werden muss, und weisen Sie sie auf spezielle Vorlieben Ihres Babys hin.

Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder am Bauplatz und zu Hause

Bausteine - Hausplanung - Kinderbeschäftigung in der Bauzeit
Kinderbeschäftigung - Bausteine - Foto Unsplash Kelly Sikkema

Während die Eltern an der Planung und Einrichtung des Blockhauses arbeiten, ist es wichtig, dass sich ihre Kinder sinnvoll beschäftigen können. So kann einerseits Langeweile beseitigt werden, wenn die Kleinen mit auf den Bauplatz kommen. Doch zugleich kann Kindern durch Spiele und Beschäftigungen rund um das Thema ‚Hausbau‘ auch das Gefühl vermittelt werden, dass sie aktiv bei der Entstehung des Blockhauses mithelfen.

Hier sind einige Ideen zu Aktivitäten am Bauplatz und zu Hause, mit denen Sie Ihren Kindern eventuell helfen können, die Bauphase sicher und mit positiven Erfahrungen zu erleben:

  • Bauspielzeuge: Mit jeweils altersgerechtem Bau- und Konstruktionsspielzeugen kann die Entstehung des Blockhauses am Bauplatz nachgespielt werden. Das kann nicht nur großen Spaß machen, sondern auch räumliches Denken, Kreativität und Feinmotorik fördern. 
  • Beobachtung und Lernen: Nehmen Sie sich Zeit, um mit Ihren Kindern die Baustelle sicher zu erkunden. Erklären Sie etwa, wie das Blockhaus entsteht, warum ein Holzhaus nachhaltiger für die Umwelt ist, und beantworten Sie ihre Fragen. Dies kann eine äußerst lehrreiche Erfahrung sein. 
  • Kreatives Gestalten: Ermutigen Sie Ihre Kinder, ihre Kreativität einzusetzen. Lassen Sie sie zwischen Farben für Wände oder Ausstattungen wählen, oder ihre eigene Zeichnung für die Inneneinrichtung des neuen Kinderzimmers entwerfen. 
  • Sicherer Kinderbereich: Kommen die Kinder öfter mit zum Bauplatz des neuen Blockhauses, dann erwägen Sie, einen gefahrenfreien, abgesicherten Spielbereich für sie einzurichten. Darin können sie Langeweile vertreiben und zugleich unter Ihrer ständigen Aufsicht den Bau vor Ort miterleben. Wenn das Bloghaus bereits steht, kann es sich anbieten, die Spielzone im geschützten Innenbereich anzulegen. Denn falls kleinere Kinder zur Familie zu gehören, können sie dort auch Nickerchen halten, essen oder mit aufbewahrter Muttermilch gefüttert bzw. gestillt werden.
  • Letztendlich ist Kommunikation der Schlüssel: Sprechen Sie mit Ihren Kindern darüber, was auf der Baustelle passiert, und hören Sie ihre Bedenken an. Geduld und Verständnis tragen dazu bei, Ängste vor dem Umzug zu mindern und eine positive Einstellung zum neuen Heim zu fördern.

Fazit

Ein Hausbau mit Kindern kann eine Herausforderung sein, aber gleichzeitig auch eine außergewöhnliche Gelegenheit, Kindern wichtige Lektionen über Bau und Verantwortung mitzugeben. Mit der richtigen Vorbereitung und Aufsicht, kann man Kinder sicher in den Prozess der Planung und Entstehung des Blockhauses einbeziehen und sie altersgerecht am Entstehen des Traumheims teilhaben lassen.


Für diesen Beitrag ist die Autorin Kristin Hammer verantwortlich.

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Hausbau richtig absichern: Hausrat- vs. Wohngebäudeversicherung

Kosten, Leistungen, wichtige Hinweise - was Sie über die Wohngebäudeversicherung wissen müssen.

ACIO networks GmbH - © clipdealer.de
ACIO networks GmbH - © clipdealer.de

Im Jahr 2015 planten laut Statistik 3,74 Millionen deutsche Familien einen Hausbau oder -kauf. Diese Zahl zeigt, dass viele Familien gewillt sind, ein hohes Maß an Kapital zu investieren, welches dementsprechend abgesichert werden sollte. Andernfalls droht ein immenser finanzieller Verlust und nicht selten ein Bankrott.

In diesem Ratgeber erhalten Sie Tipps, wie Sie Ihre Investition richtig absichern. Sie bekommen Infos, warum man eine Wohngebäudeversicherung mit Elementarschadenklausel und eine Hausratversicherung benötigt und wie Sie das richtige Produkt finden. Sie bekommen Ratschläge, worauf Sie bei Ihrer individuellen Versicherung achten müssen. Dabei betrachten wir Fragen des ersten Fragebogens des Versicherungsantrags bis hin zu den Schadensfällen selbst. Als Beispiel für diesen Ratgeber wurde die Webseite von Versicherung-Vergleiche.de herangezogen. Hier gibt es weitere ausführliche Informationen über Wohngebäudeversicherungen.

 

Was wird durch eine Wohngebäudeversicherung abgesichert?

Zunächst ist es wichtig, den Unterschied zwischen Ihrem Wohngebäude und Ihrem sogenannten Hausrat zu klären. Stellen Sie sich vor, Sie nehmen das Dach Ihres Eigenheims ab, drehen das Gebäude um und schütteln einmal kräftig: Alles, was herausfällt - wie Möbel oder Elektrogeräte - ist Ihr Hausrat, den Sie durch eine separate Hausratversicherung absichern müssen. Alles, was zurückbleibt - beispielsweise Wände, Rohrleitungen und das Heizungssystem - sind dagegen Teil des Wohngebäudes und sind Teil der Wohngebäudehaftpflichtversicherung. Auch passgenaue Möbel, wie beispielsweise eine auf das Haus zugeschnittene Einbauküche, zählen zum Gebäude. All das können Sie mit einer Wohngebäudeversicherung schützen.

 

Gegen was kann man sein Eigenheim schützen?

Abhängig von Ihren individuellen Präferenzen entscheiden Sie selbst, gegen welche Schäden Sie Ihr Gebäude versichern möchten. In diesem Ratgeber erhalten Sie eine genaue Auflistung, auf welche möglichen Bausteine Sie zugreifen können:

- Feuerversicherung

Die Feuerversicherung war bis 1994 sogar gesetzlich vorgeschrieben, denn sie deckt den schlimmsten Fall der Fälle ab: Das Gebäude, oder ein Teil davon, wird durch einen Brand zerstört. Doch nicht nur der klassische Brand ist versichert, sondern auch Ex- und Implosionen sowie Blitzschläge. Dies gilt sowohl für direkt in Teile des Hauses einschlagende Blitze als auch für Überspannungsschäden, zum Beispiel am Heizungs- oder Stromsystem.

- Leitungswasser

Wie der Name schon sagt, deckt dieser Part alle Wasserschäden ab, die auf Ihr Leitungssystem zurückzuführen sind. Versichert sind hier zum Beispiel Schäden durch Rohrbruch. Ein weiteres Beispiel: Stellen Sie sich vor, Ihre Waschmaschine leckt. Schäden an den Wänden und dem Boden werden dann durch Ihre Wohngebäudeversicherung beglichen.

- Sturm und Hagel

Mit diesem Baustein werden Schäden abgedeckt, die infolge von Stürmen beispielsweise durch herunterfallende Äste oder umgefallene Bäume entstehen können. Dies beinhaltet alle Schäden, die durch Unwetter zustande kommen können, natürlich auch Hagelschäden.

- Elementarschaden-Versicherung

Die Bedeutung dieses Bausteins hat durch den Klimawandel stark zugenommen, da hier unter anderem Schäden durch Überschwemmung, immer häufiger auftretende Tornados versichert werden. Leben Sie in einem Gebiet, welches häufig von Hochwasser betroffen ist, sollten Sie diese Absicherung auf jeden Fall mit einbeziehen. Außerdem sind in der Elementarschaden-Versicherung noch viele andere Naturkatastrophen versichert wie Lawinen, Erdrutsch, Schneedruck und Starkregen.

 

Welche Kosten übernimmt die Versicherung im Schadensfall?

Die Leistungen Ihrer Wohngebäudeversicherung sind im Schadensfall sehr umfangreich. Im Großen und Ganzen werden alle Kosten beglichen, die zur Wiederherstellung des Ausgangszustandes nötig sind. Sie erhalten also nicht nur das Geld zum Ersetzen oder Wiederaufbauen betroffener Gebäudeteile, sondern auch Aufräumkosten und Kosten für ein Hotel, falls Ihre Immobilie vorübergehend nicht bewohnbar ist. Auch Mietausfall, Kosten für behördliche Auflagen, Reinigungsarbeiten und vieles mehr ist automatisch mitversichert. In welcher Höhe der Schaden erstattet wird, hängt von Ihrem jeweiligen Vertrag ab und lässt sich beim Abschluss individuell nach Ihren Bedürfnissen festlegen. Ein weiterer Tipp: Fragen Sie bei der Versicherung nach, ob präventive Maßnahmen ebenfalls bezuschusst werden.

 

Wie viel kostet eine Wohngebäudeversicherung?

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Barrierefreies Wohnblockhaus mit Putdach und Cityecke - Massivholzhaus - Bungalow

Natürlich sind nicht nur die Versicherungsleistungen von der Höhe des Beitrages abhängig. Weitere Kriterien sind zum Beispiel die Größe Ihres Gebäudes sowie die Einstufung in die sogenannten Bauartklassen. Diese richtet sich nach der Art Ihres Gebäudes: Planen oder besitzen Sie beispielsweise ein Block- beziehungsweise ein Fertighaus oder ein herkömmliches Massivhaus? Ist Ihr Dach spitz oder flach? Das und mehr ist ausschlaggebend für Ihre Bauartklasse und hat somit seinen Preis. Außerdem spielen der Standort und die damit verbundene Einschätzung des Risikoortes eine Rolle für die Kosten der Wohngebäudeversicherung. 

Natürlich gilt es nicht nur diese Dinge bei der Preisfindung zu beachten. Sie sollten nicht nur einseitig darauf achten, in welchen Fällen die Versicherung eintritt, sondern auch für die Einhaltung Ihrer sogenannten Obliegenheiten sorge tragen. Bei einigen Versicherungen sind zum Beispiel Klauseln enthalten, die vorschreiben, wie hoch Sie ihre Sachen im Keller lagern müssen. Ein Weiteres Beispiel ist, dass Sie dafür sorge tragen müssen, dass in Überflutungsgefährdeten Räumen eine Rückstausicherung angebracht werden sollte. Ebenso sind auch die Abflussleitungen auf dem Grundstück frei zu halten.

Fazit: Wer also ein Eigenheim besitzt, sollte sich der Gefahren bewusst sein und sich dementsprechend absichern. Eine ausführliche Informationsquelle ist die angesprochene Webseite Versicherung-Vergleiche.de. Zudem bietet dieser Versicherungsvergleich ergänzend auch Hausratversicherungen an.


Weitere Informationen:

ACIO networks GmbH

ACIO networks GmbH

Für diesen Artikel ist der

Autor Daniel Middendorf von der Firma ACIO networks GmbH verantwortlich.



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Wann darf man nicht in die Sauna?

Finnische freistehende Sauna mit Gästezimmer/Yogaraum und einem Outdoor Whirlpool - Badebottich
Finnische freistehende Sauna mit Gästezimmer/Yogaraum und einem Outdoor Whirlpool.

Ein Saunabesuch kann für Entspannung sorgen, besonders nach sportlichen Aktivitäten oder in der kalten Jahreszeit. Wenn die Körpertemperatur ansteigt, reguliert der Körper den Anstieg automatisch und man fängt an zu Schwitzen. Dies ist ein natürlicher Reinigungsprozess für den Körper, bei dem Giftstoffe ausgeschieden werden. Außerdem öffnet die Hitze die Poren und verbessert das allgemeine Hautbild. Der Temperaturwechsel zwischen Saunagängen kurbelt den Kreislauf an und stärkt die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers. Eine Blockhaus-Sauna aus Holz ist besonders gemütlich, da sie einen wohlriechenden Holzduft verströmt und zudem auch sehr langlebig ist. Außerdem ist Holz ein nachhaltiger Rohstoff, der während des Wachstums der Atmosphäre Kohlendioxid entzieht. Holzabfälle von Rinde und Stamm können für den Gartenbau oder als Heizungsmaterial weiterverwendet werden.

Aber nun zurück zur Sauna. Trotz den vielen positiven Aspekten eines Saunabesuchs gibt es gewisse Zeiten, in denen man lieber darauf verzichten sollte. Wann darf man also nicht in die Sauna?

Kein Saunabesuch bei Krankheit

Auch wenn man bekanntlich gewisse Krankheiten ausschwitzen kann, so sollte dies nicht in der Sauna getan werden. Ein Saunabesuch ist anstrengend für den Körper und ein geschwächter Organismus sollte nicht noch zusätzlich belastet werden. Bei einem grippalen Infekt arbeitet der Körper auf Hochtouren, um die Infektion abzuwehren. Außerdem besteht Ansteckungsgefahr, daher ist es besser, den Saunagang zu verschieben, wenn man krank ist.

Saunabesuch bei Allergien

Finnische Familiensauna im Wohnblockhaus - Innensauna in Holzhaus in echter Blockbauweise - Holzblockhaus - Massivholzhaus
Finnische Familiensauna im Wohnblockhaus

Wer an Schnupfen der erkältungsbedingt leidet, sollte lieber nicht in die Sauna gehen. Bei Heuschnupfen oder allergischem Schnupfen kann ein Saunabesuch jedoch sogar eine positive Wirkung haben. Eine Saunasitzung reinigt die Atemwege, indem sie die Durchblutung der Schleimhäute fördert. Besonders empfiehlt sich hier die Benutzung einer Sauna mit höherer Luftfeuchtigkeit, wie etwa eine Bio-Sauna oder ein Dampfbad.

Auch bei chronischem Husten oder Asthma kann ein Saunabesuch helfen, da Wärme die Lungenmuskulatur entspannt. Doch auf jeden Fall zuhause bleiben sollte man, wenn man an Husten oder Halsschmerzen leidet, die durch Viren oder Bakterien ausgelöst wurden. Hohe Temperaturen können in diesem Fall den Körper nämlich noch zusätzlich belasten. Selbstverständlich sollte man aufgrund der Ansteckungsgefahr bei viralen Infekten auch aus Rücksicht zu den Mitsaunierenden auf den Saunagang verzichten. Wer unsicher ist, ob die Symptome krankheitsbedingt sind oder nicht, und sich nicht sicher ist, ob ein Saunabesuch sinnvoll ist, lässt sich am besten von einer Ärztin oder einem Arzt beraten. 

Saunabesuch während der Schwangerschaft

Wer regelmäßig vor der Schwangerschaft die Sauna besucht hat, kann dies auch problemlos weiterhin tun. Gerade am Anfang der Schwangerschaft wird der Kreislauf der schwangeren Person stärker beansprucht. Daher empfiehlt es sich nicht, während der ersten drei Monate mit dem Saunieren anzufangen, wenn man nicht daran gewöhnt ist.  Nach dem ersten Trimester steht einem Gang zur Sauna prinzipiell nichts mehr im Wege, jedoch sollten Schwangere darauf achten, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Schwitzen fördert auch während der Schwangerschaft die Gesundheit, und die hohen Temperaturen aktivieren Abwehrzellen im Körper. Außerdem erweitern sich die Blutgefäße und die Muskeln entspannen sich. Auch kann ein Saunabesuch während der Schwangerschaft dabei helfen, Erkältungen abzuwehren.

Ein weiterer Vorteil des Saunierens während der Schwangerschaft ist, dass der Flüssigkeitsverlust durchs Schwitzen Wassereinlagerungen im Gewebe vorbeugen kann, die oft während der Schwangerschaft entstehen. Die hohen Temperaturen helfen dabei, die Muskulatur im Körper zu entspannen. Das gilt das auch für die Beckenmuskulatur, was möglicherweise zu einer leichteren Geburt beitragen kann. Nicht zuletzt, ist wie die Finnen schon lange wissen, ein Saunabesuch natürlich gut für die Stimmung, da der Körper dabei Endorphine ausschüttet.

Auch wenn ein Saunabesuch während der Schwangerschaft wohltuend sein kann, sollten trotzdem folgende Punkte beachtet werden, um diesen so angenehm wie möglich genießen zu können:

  • Ein warmes Fußbad regt die Durchblutung an und bereitet den Körper auf das Schwitzen in der Sauna vor.
  • Hygiene ist besonders in der Schwangerschaft wichtig, daher sollte beim Besuch in der Sauna immer ein frisches Handtuch untergelegt werden.
  • Gerade während der Schwangerschaft sollte man es mit den Saunabesuchen nicht übertreiben und sich auf einen Saunabesuch pro Woche mit maximal zwei Saunagängen beschränken.
  • Die Aufenthaltszeit in der Sauna sollte während der Schwangerschaft auf zehn Minuten begrenzt werden.
  • Auch bei der Temperatur sollte man Vorsicht walten lassen und Saunas mit niedrigeren Temperaturen, wie zum Beispiel eine Bio-Sauna, bevorzugen. Außerdem empfiehlt es sich, auf den unteren Bänken zu sitzen, wo es weniger heiß wird.
  • Da der Kreislauf in der Schwangerschaft oft weniger robust ist, sollte man nach dem Sitzen und besonders nach dem Liegen in der Sauna erst langsam aufstehen.
  • Nach dem Saunabesuch sollten Schwangere sich besser nur kurz kalt abduschen, anstatt ins Becken zu tauchen.

Bei Risikoschwangerschaften oder Komplikationen sollte jedoch eher gänzlich von einem Saunabesuch abgesehen werden. Und auch kurz vor dem Geburtstermin sollte lieber darauf verzichtet werden, da durch die Hitze unter Umständen vorzeitige Wehen ausgelöst werden könnten. Wer Zweifel hat, sollte sich vor dem Saunagang auf alle Fälle von einer Ärztin oder einem Arzt beraten lassen.

Saunabesuch während der Stillzeit

Stillen und ein Saunabesuch schließen einander nicht aus. Allerdings sollte man nach der Geburt einige Wochen warten, bis der Wochenfluss vorbei ist und eventuelle Geburtsverletzungen verheilt sind. Wenn man während der Stillzeit in die Sauna geht, kann es sein, dass während des Besuchs durch die Wärmeinwirkung etwas Milch aus der Brust ausläuft. In diesem Fall kann die Brust über einem Waschbecken oder Handtuch ausgestrichen werden. Wie nach jedem Saunabesuch sollte man gerade während der Stillzeit, nach dem Schwitzen ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen, um Dehydrierung vorzubeugen. Für das Ausgleichen des Flüssigkeitsverlustes eignen sich am besten Mineralwasser oder ungezuckerte Fruchtsäfte. Auch wenn Kaffee in der Stillzeit erlaubt ist, sollte vor und auch nach der Sauna darauf verzichtet werden, da Koffein den Kreislauf belasten kann.

Fazit

Ein Saunabesuch wird von Vielen als wohltuend und entspannend empfunden und das liegt nicht zuletzt daran, dass dabei Endorphine ausgeschüttet werden. Wer das Saunagefühl gerne so oft wie möglich erleben möchte, spielt vielleicht mit dem Gedanken, sich eine eigene Sauna im Haus oder Garten einzubauen. Eine Blockhaus-Sauna sieht nicht nur hübsch aus, sondern vermittelt auch eine gemütliche Atmosphäre. Gerade in der Schwangerschaft oder während der Stillzeit, kann ein Saunabesuch eventuelle Verspannungen lösen und zum persönlichen Wohlbefinden beitragen. Schließlich muss während der Schwangerschaft schon auf so einige Genüsse, wie zum Beispiel Kaffee verzichtet werden, jedoch ist Kaffee in der Stillzeit wieder erlaubt. Grundsätzlich kann die Sauna kann aber von den Meisten während der Schwangerschaft und Stillzeit genossen werden. Egal, ob ein Besuch in der öffentlichen oder privaten Sauna geplant ist – bei gesundheitlichen Bedenken sollte dies immer zuerst mit einer Ärztin oder einem Arzt besprochen werden.

Für das Bauen einer eigenen Sauna im Haus oder Garten als Wellnessoase ist nicht immer einfach. In der Regel ist eine Baugenehmigung erforderlich. Neben dem Bauamt gibt es da noch den Nachbarn, den Schornsteinfeger und den Elektriker, den Sie berücksichtigen müssen. 


Für diesen Beitrag ist die Autorin Kristin Hammer verantwortlich.

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Die Reinigung der Bodenabläufe und Siphons liegt in der Verantwortung des Bewohners

Eine Verzögerung der Reinigung kann zu erheblichen Wasserschäden führen. Duschwanne, Badewanne, Bodenablauf, Reinigung
Wenn das Duschwasser im Bad zurückbleibt - Foto Rudy and Peter Skitterians auf Pixabay

Wenn nach dem Duschen das Wasser auf dem Badezimmerboden, in der Duschwanne, in der Badewanne zurückbleibt oder der Bodenablauf zu riechen beginnt, müssen der Bodenablauf und der Geruchsverschluss sofort gereinigt werden.

 

Die Reinigung des Bodenablaufs und der Duschrinne vergisst man schnell und man möchte sie immer weiter in die Zukunft verschieben. Eine Verzögerung der Reinigung kann jedoch zu erheblichen Wasserschäden führen.

Verhindern Sie rechtzeitig eine Verstopfung

Die Reinigung von Bodenabläufen, Duschrinnen und Siphons ist in neuen Häusern einfach, in alten jedoch schwieriger.

Viele Menschen wissen, wie man den Rost des Bodenablaufs anhebt und den Bodenablauf von der Oberseite des Geruchsverschlusses aus reinigt, vergessen jedoch, den Geruchsverschluss aus seinem Platz zu heben. In neuen Häusern lässt sich der Geruchsverschluss meist leicht anheben. In älteren Häusern müssen Sie möglicherweise auf einen Hausmeister zurückgreifen. 

In alten Häusern ist die Reinigung von Abflüssen aus Gusseisen zumindest eine Herausforderung, in vielen Fällen sogar völlig unmöglich. Solche Bodenabläufe lassen sich zwar über einen Reinigungsstopfen reinigen, dafür sind aber oft ein paar Werkzeuge nötig. In diesen Fällen ist es oft besser, einen Servicetechniker zu rufen. 

Gießen Sie niemals Fett in die Spüle oder den Bodenablauf, da dies normalerweise schon ein Verstopfen des Siphons oder Bodenablaufs verhindert. 

Im Bodenablauf sammeln sich beispielsweise zwangsläufig Haare und anderer Schmutz   

Zur Badezimmerroutine gehört auch die Reinigung des Geruchsverschlusses und die regelmäßige Reinigung des Bodenablaufs, da sich im Abfluss zwangsläufig Haare und anderer Schmutz ansammeln. Wenn sich die organische Substanz zersetzt, können Haare und anderer Schmutz anfangen zu riechen. Eine regelmäßige Reinigung beugt der Entstehung von Verstopfungen schon im Vorfeld vor.

Wasserschäden durch Bodenabläufe, Duschrinnen und Siphons

Im schlimmsten Fall verursacht ein mit Haare, Fett und Seifenreste verstopfter Bodenablauf oder Siphon einen Wasserschaden. „Hochwasser“ beschädigt die Oberflächen der Wohnung, indem es über die Badezimmerschwelle in die Wohnung fließt. 

Noch schlimmere Schäden entstehen durch einen verstopften Bodenabfluss, wenn das unter Druck stehende Wasser durch die undichten Abflussanschlüsse abzusinken beginnt. Der Schaden wird erst sichtbar, wenn das Wasser eine Etage tiefer durch die Zwischendecke dringt. Bei großen Wasserschäden kommt es immer wieder zu Aufmachen von Konstruktionen und zeitaufwändiger maschineller Trocknung. Die Trocknung sollte sorgfältig erfolgen, damit sich später kein Schimmel in den Konstruktionen bildet.

Empfohlenes Reinigungsintervall

Das Reinigen des Bodenablaufs ist unangenehm, wenn es selten durchgeführt wird. Wenn man es oft genug reinigt, riecht es nicht so schlimm. Wenn das Putzen zur Routine wird, ist es nicht lästiger als jede andere Reinigung.

Den Bewohnern wird empfohlen, den Bodenablauf 3–4-mal im Jahr zu reinigen. Die Anzahl kann jedoch geringfügig variieren, je nachdem, wie viele Personen das Badezimmer nutzen und wie oft.

Ein zusätzlicher herausnehmbarer Filter erleichtert auch die Reinigung, da dadurch nicht so viele Haare in den Bodenablauf gelangen. Der Filter lässt sich zudem leicht wechseln und Sie können leicht erkennen, wann er voll ist und gewechselt werden muss.

Der Abwasserkanal muss wie der Rest des Hauser oder der Wohnung gewartet werden.

Die rechtzeitige Reinigung ist immer einfacher

Eine regelmäßige Reinigung beugt der Entstehung von Verstopfungen im Vorfeld vor. Die Reinigung des Bodenablaufs muss spätestens erfolgen, wenn beim Duschen auch nur noch wenig Wasser im Abfluss steht. Wenn beim Duschen nur ein Teil der Zehen unter Wasser steht, ist der Bodenabfluss verstopft.

Ist der Bodenablauf bereits verstopft, ist ein Chaos vorausgesagt. Wenn Sie rechtzeitig handeln, ist die Reinigung immer noch einfach. Warten Sie nicht, bis die Füße mit Wasser bedeckt sind und es nach dem Duschen mehrere Minuten dauert, bis der Bodenabfluss das Wasser saugt, oder ein starker Geruch aus dem Abfluss aufsteigt.

Tipps für richtige Reinigung eines Bodenablaufs

  1. Ziehen Sie die Schutzhandschuhe an. Sie schützen die Haut vor Schmutz, Mikroben und Reinigungschemikalien und machen die Arbeit weniger unangenehm.
  2. Lose Haare entfernen vom Gitter des Bodenablaufs – langhaarige Menschen müssen dies möglicherweise nach jedem Duschen tun. Heben Sie den Rost des Bodenablaufs ab und entfernen Sie Haare und lose Rückstände, beispielsweise mit Papiertüchern. Wenn der Brunnen stark verschmutzt erscheint, können Sie dort etwas Reinigungsmittel aufsprühen und eine Weile einwirken lassen.
  3.  Zum Bodenablauf: Es wird empfohlen, zuerst sauberes Wasser und dann Spülmittel aufzusprühen. Sie können den Bodenablauf beispielsweise mit einer alten, ausrangierten Spülbürste sauber bürsten. Für engere Aussparungen reicht eine alte Zahnbürste. Auch der Geruchsverschluss lässt sich abnehmen und reinigen.
  4. Platzieren Sie den gereinigten Rost zurück an ihren Platz und bringen den Müll schließlich in den Mülleimer – nicht beispielsweise in den Toilettenbecken.  

Reinigungsmittel

Reinigung mit Hausmitteln - Natron, Essig, Branntweinessig, Wasser
Reinigung mit Hausmitteln - Foto Monfocus auf Pixabay

Ein alter Tipp der älteren Generation ist, Verstopfungen mit Zutaten aus der Speisekammer zu behandeln. Manche Menschen verlassen sich auf Backpulver/Natron und Weinessig. Zunächst wird ein halber Deziliter Natron in den Abfluss geschüttet, anschließend ein Deziliter Branntweinessig. Wenn das Zischen aufhört, werden etwa zehn Liter kochendes Wasser nachgegossen. 

Zur Badezimmerroutine gehört auch die mechanische Reinigung des Geruchsverschlusses und die regelmäßige Reinigung des Bodenablaufs. Im Bodenablauf sammelt sich zwangsläufig Haare und anderer Schmutz an. Wenn sich die organische Substanz zersetzt, können sie anfangen zu riechen.

Scharfe Reinigungsmittel

Von der Verwendung scharfer Reinigungsmittel raten die Experten ab.

Die Tatsache, dass die Substanzen Schmutz schnell zersetzt, weist darauf hin, dass sie sehr wirksam und nicht unbedingt gut für die Umwelt sind. Bei regelmäßiger Reinigung reicht normales Reinigungsmittel aus. Zur Reinigung können Sie ohne Bedenken Natron und Essig ausprobieren.

Wenn Reinigungsmittel nicht funktionieren, können Sie es mit einer Saugglocke oder Spirale versuchen.

Die Reinigung der Bodenabläufe, Duschrinnen und Siphons liegt in der Verantwortung des Bewohners

Die Wartung des Bodenablaufs liegt in der Verantwortung des Bewohners. Bei einer Verstopfung droht im schlimmsten Fall ein teurer Wasserschaden.

Auch die Geruchsverschlüsse in den Waschbecken und den Bodenablauf in der Sauna sollten Sie von Zeit zu Zeit reinigen.


Für diesen Beitrag ist der Admin der Seite verantwortlich.

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Lesetipps:


In 10 einfachen Schritten zu mehr Biodiversität im Garten und auf dem Balkon

Die Artenvielfalt unserer natürlichen Umwelt nimmt kontinuierlich ab. Allein in Deutschland droht bereits über 7000 Tierarten das Aussterben. Besonders betroffen sind heimische Insektenarten. In unserer von Monokulturen und dem Einsatz von Insektenschutzmitteln dominierten Landwirtschaft, haben Insekten kaum noch eine Überlebenschance. 

Doch diesem Trend müssen Gartenbesitzer nicht tatenlos zusehen. Der Garten wird zunehmend als Schutzraum für die bedrohte Biodiversität erkannt. Jeder Einzelne kann durch einfache Maßnahmen in seinem Garten, die Artenvielfalt und Biodiversität stabil halten oder im Idealfall erhöhen. Eine erhöhte Biodiversität im Garten kann nicht nur eine Quelle der Freude und des Staunens sein, sondern auch dem Schutz unserer natürlichen Umwelt dienen.

1. Mehr Grünflächen schaffen

Ein bunter Mix - Blumen - Blumenwiese - Garten
Ein bunter Mix - Bild von toodlingstudio auf Pixabay

Ein insektenfreundlicher Garten ist vor allem eins: Grün. Gestalten Sie Ihren Außenbereich zu einer kleinen Pflanzenoase mit reichlich blühenden Gewächsen. Vermeiden Sie den Einsatz von Stein- oder Betonflächen, da diese den Insekten keine Nahrungsquellen bieten und setzen Sie Steinelemente maximal zu dekorativen Zwecken ein.

 

Nutzen Sie stattdessen Blumenbeete, Hochbeete oder Gitter, um nicht nur horizontale, sondern auch vertikale Grünflächen zu schaffen und den Insekten verschiedene Höhen und Ebenen anzubieten. Eine Kombination aus verschiedenen Strukturen und Pflanzenhöhen in Ihrem Garten schafft Mikrohabitate, die den Bedürfnissen einer Vielzahl von Insekten entsprechen. Durch blühende Stauden, Sträucher und Kletterpflanzen im Garten, entstehen bunte Lebensräume, die den Tieren ausreichend Futter und Schutz bieten.

2. Heimische Pflanzen wählen

Die Wahl heimischer Pflanzenarten ist ein entscheidender Baustein, um die Biodiversität im Garten zu erhöhen. Heimische Pflanzen haben den entscheidenden Vorteil, dass sie an das hierzulande vorherrschende Klima angepasst sind und daher kaum zusätzliches Wasser brauchen. Darüber hinaus bieten heimische Pflanzenarten eine reichhaltige Nahrungsquelle für einheimische Insekten, da sie Blüten, Früchte oder Samen aufweisen, die an die Bedürfnisse unserer Insekten angepasst sind. 

Bei der Auswahl heimischer Pflanzen lohnt es sich, auf die Vielfalt zu achten. Unterschiedliche Insektenarten haben verschiedene Lebensräume und Bedürfnisse. Ein bunter Mix aus Sträuchern, Bäumen, Stauden und Gräsern schafft einen abwechslungsreichen Lebensraum, der eine breite Palette an Lebewesen anzieht. Zudem können Sie sich für Pflanzen entscheiden, die zu unterschiedlichen Jahreszeiten blühen, um den Tieren über das komplette Jahr bei der Futtersuche zu unterstützen. 

3. Wildheit zulassen

Um die Biodiversität im Garten zu erhöhen, sollten Sie der Wildheit Raum in Ihrem Garten erlauben. Statt alles akribisch zu kontrollieren, können Sie Bereiche bewusst natürlicher halten und wilde Ecken entstehen lassen. Totholz, Steinhaufen oder Laubhaufen bieten Verstecke und Lebensräume für eine Vielzahl unterschiedlicher Tierarten. 

Außerdem können Sie Wildblumenwiesen oder Naturrasenflächen säen, um eine blühende Vielfalt zu schaffen. Diese wilden Bereiche ziehen zahlreiche Insekten an und bieten Nahrung sowie Lebensraum für Kleinsäuger und andere Tiere. Indem Sie der Natur freien Lauf lassen, schaffen Sie ein ökologisches Gleichgewicht und fördern die natürliche Artenvielfalt in Ihrem Garten.

4. Kräuter und Beeren anpflanzen

Die Anpflanzung von Kräutern und Beeren im Garten ist nicht nur eine köstliche Bereicherung für Ihre Küche, sondern trägt auch zur Erhöhung der Biodiversität bei. Kräuter wie Minze, Thymian, Salbei und Rosmarin locken mit ihren duftenden Blüten Insekten an und dienen als Nahrungsquelle für Bienen und Schmetterlinge.

Beerensträucher wie Himbeeren, Johannisbeeren und Brombeeren bieten nicht nur eine reiche Ernte, sondern auch Unterschlupf und Nistplätze für Vögel. Die leuchtenden Früchte sind eine natürliche Köstlichkeit für viele Tierarten und sorgen für ein buntes Treiben in Ihrem Garten.

Bei der Auswahl von Kräutern und Beeren ist es ratsam, auf einheimische Sorten zurückzugreifen, die an die klimatischen Bedingungen Ihrer Region angepasst sind. Achten Sie auf die richtige Pflanzzeit und den geeigneten Standort, um optimales Wachstum und einen reichhaltigen Ertrag zu gewährleisten.

5. In Etappen mähen

Eine effektive Methode, um die Biodiversität im Garten zu erhöhen, ist das Mähen in Etappen. Anstatt den gesamten Rasen auf einmal zu schneiden, kann der Mähvorgang in Abschnitte unterteilt werden. Durch das Zurücklassen von ungemähten Bereichen entstehen Rückzugsorte für Insekten und Kleintiere.

Diese Zwischenzonen bieten Nahrung, Schutz und Brutplätze. Indem Sie nicht den gesamten Rasen gleichzeitig mähen, geben Sie Pflanzen wie Klee, Löwenzahn und anderen Wildblumen die Möglichkeit, zu blühen und Samen zu bilden. Dies fördert die Vielfalt der Pflanzenarten und zieht eine Vielzahl von Insekten an, die als Bestäuber und Nahrungslieferanten eine wichtige Rolle in unseren Gärten spielen.

6. Laub zu Haufen zusammenkehren

Igel - Herbst - Natur - Umwelt - Garten - Park - Natur
Igel im Laubhaufen - Bild von Monika auf Pixabay

Anstatt jedem herunterfallenden Laubblatt hinterherzukehren, schnappen Sie sich eine Tasse Tee und ein Buch und schauen Sie dem bunten Herbsttreiben zu. Ist ausreichend Laub vorhanden, können Sie es zu kleinen Haufen zusammenkehren. Diese Laubhaufen dienen als wertvolle Lebensräume und Nahrungsquellen für eine Vielzahl von Insektenarten. 

 

Käfer, Spinnen und andere wirbellose Tiere finden in den Laubhaufen Schutz vor Kälte und Fressfeinden. Viele Schmetterlingsarten überwintern als Raupen oder Puppen im Laub. Indem Sie die Laubhaufen intakt lassen, bieten Sie den Tieren in Ihrem Garten einen Schutzraum, in dem etwa auch ein Igel problemlos überwintern kann.

7. Torffrei Gärtnern

Eine umweltbewusste und nachhaltige Gartenpraxis beinhaltet das torffreie Gärtnern. Torfabbau ist mit schwerwiegenden ökologischen Folgen verbunden, da wertvolle Moore zerstört werden, die als Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere dienen und große Mengen an Treibhausgasen speichern.

Statt auf torfbasierte Substrate zurückzugreifen, können Sie auf alternative Materialien setzen, wie beispielsweise Kompost, Rindenmulch oder Kokosfasern. Diese bieten ähnliche Eigenschaften wie Torf, sind jedoch nachhaltiger und ressourcenschonender. 

Torffreies Gärtnern trägt dazu bei, die Erhaltung sensibler Ökosysteme zu unterstützen und den ökologischen Fußabdruck Ihres Gartens zu verringern. Durch die bewusste Wahl von torffreien Produkten tragen Sie dazu bei, die kostbare Biodiversität zu schützen und eine gesündere Umwelt für kommende Generationen zu schaffen.

8. Auf Pestizide verzichten

Eine wichtige Maßnahme zur Erhöhung der Biodiversität im Garten ist der Verzicht auf Pestizide. Diese chemischen Substanzen können nicht nur schädlich für Schädlinge sein, sondern auch für nützliche Insekten, Vögel und andere Tiere. Stattdessen sollten Sie auf natürliche Methoden setzen, wie zum Beispiel den Einsatz von Nützlingen oder die Förderung eines ausgewogenen ökologischen Gleichgewichts. Mit einfachen Hausmitteln läst sich Dünger auch problemlos selbst herstellen. Durch den Verzicht auf Pestizide schützen Sie die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt in Ihrem Garten und tragen zur Erhaltung einer gesunden Umwelt bei.

9. Wasserquellen bereitstellen

Das Bereitstellen von Wasserquellen im Garten ist von entscheidender Bedeutung, um die Biodiversität zu fördern. Durch das Aufstellen von Vogeltränken, flachen Wasserschalen oder einem kleinen Teich schaffen Sie wichtige Lebensräume und Trinkmöglichkeiten für Vögel, Insekten und andere Tiere. Es ist wichtig, das Wasser regelmäßig zu erneuern, um die Hygiene zu gewährleisten. Wasserquellen ziehen eine Vielzahl von Lebewesen an und tragen zur Schaffung eines natürlichen Gleichgewichts in Ihrem Garten bei.

10. Licht ausschalten

Eine einfache Maßnahme, um die Biodiversität im Garten zu unterstützen, ist das Ausschalten von überflüssigem Licht. Zu viel künstliches Licht in der Nacht kann die natürlichen Lebensrhythmen von Tieren stören, insbesondere von nachtaktiven Insekten und Vögeln. Durch das Reduzieren von Lichtverschmutzung schaffen Sie eine natürlichere Umgebung und ermöglichen es den Tieren, ihre natürlichen Verhaltensweisen beizubehalten. Außerdem sparen Sie Energie und tragen allein dadurch zum Klimaschutz bei. Indem Sie bewusst das Licht ausschalten oder auf sanfte Beleuchtungsoptionen umstellen, leisten Sie einen Beitrag zum Schutz der lokalen Tierwelt und fördern die Biodiversität in Ihrem Garten.

Schritt für Schritt zu mehr Artenvielfalt

Ein insektenfreundlicher Garten ist nicht nur ein wunderschöner Ort, sondern auch ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Biodiversität. Indem Sie gezielt Maßnahmen ergreifen, um Insekten anzulocken und ihnen einen Lebensraum zu bieten, unterstützen Sie das natürliche Gleichgewicht und fördern die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt. Ein insektenfreundlicher Garten ist nicht nur ein Ort des Genusses für uns, sondern auch ein Zuhause für zahlreiche Lebewesen, die uns mit ihrer Schönheit und ihrer wichtigen Rolle in den natürlichen Ökosystemen bereichern.


Verantwortlich für diesen Artikel ist der Autor Marcel Eckert.


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Richtfest feiern - die besten Tipps für ein gelungenes Fest

Wer sich mit dem Bau seines Blockhauses eingehend beschäftigt, lernt mit der Zeit nicht nur den Architekten, sondern auch den Polier und die Zimmerleute kennen. Spätestens dann, wenn die Arbeit am Dachstuhl beginnt, kann man die eine oder andere Frage nach dem Richtfest erwarten. Diese jahrhundertealte Tradition sollte man als Bauherr keinesfalls ignorieren. 

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Richtkranz - Foto Pixabay

Das Richtfest ist ein Dank an die Handwerker und gleichzeitig eine Art Taufe für das neue Blockhaus. Es dient somit der Motivation aller Beteiligten und ist eine Gelegenheit, sich gegenseitig besser kennenzulernen. Was aber sollte man zum Richtfest servieren, wann sollte es stattfinden und wen lädt man ein? Wie stellt man sicher, dass sich die Gäste auf der Baustelle nicht verirren und wie kann man auf einer Baustelle einen Grillrost reinigen? Antworten auf diese und viele andere Fragen lesen Sie hier.

 

Der richtige Zeitpunkt

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Richtfest

Wenn die Zimmerleute den Dachstuhl errichtet haben, ist es Zeit, ein Richtfest zu feiern. Damit Sie nicht kurz vorher ins Schwitzen kommen, ist es sinnvoll, das Fest ein paar Wochen im Voraus zu planen und nach Absprache mit dem Polier den richtigen Zeitpunkt festzulegen. Das ist in der Regel ein Nachmittag während der Woche, an dem die Bauarbeiter normalerweise arbeiten würden. So stellt man sicher, dass alle Beteiligten kommen können. Es reicht aus, wenn Sie Ihre Gäste mündlich einladen.

 

Die passenden Gäste

Neben den Bauarbeitern, dem Bauleiter und dem Architekten sollten Sie auch einen Vertreter der Hausbaufirma, Familie, Freunde und Bekannte einladen. Sinnvoll ist es, seine zukünftigen Nachbarn ebenfalls einzuladen, um diese kennenzulernen und den ersten Stein auf dem Pfad zu einer guten Nachbarschaft zu legen.

 

Vorbereitung

Integraler Bestandteil eines Richtfestes sind nicht nur fröhliche Gäste und gutes Essen. Diese Dinge sollten Sie bei der Planung keinesfalls vergessen:  

  • Veranstaltungsort: Traditionell findet das Richtfest auf der Baustelle statt. Es kann aber bei widrigem Wetter in ein lokales Vereinslokal oder eine andere überdachte Räumlichkeit verlegt werden. Ein Richtfest auf der Baustelle hält die Kosten niedrig, sollte aber gut geplant sein. Dazu gehören Sitzgelegenheiten wie Bierbänke und Tische sowie Absperrungen, die Sie direkt vor dem Fest anbringen sollten und die verhindern, dass Gäste versehentlich unsichere Bereiche betreten. Wenn Sie am Anfang des Festes eine Baustellenbegehung mit den Gästen einplanen, ist die Gefahr, dass sie während des Festes unbeachtet herumspazieren, geringer. 
  • Richtkranz: Ein mit bunten Bändern geschmückter Richtkranz kann entweder beim Floristen bestellt oder selber gebunden werden. Je nach Region wird stattdessen eine Richtkrone oder ein kleiner Baum vom Zimmermann am Dachstuhl des Blockhauses befestigt. 
  • Geschenke: Kleine Geschenke des Bauherrn an die Handwerker – beispielsweise eine Schnapsflasche oder ein Geldgeschenk – sind gerne gesehen und garantieren eine gute Zusammenarbeit. Im Gegenzug bringen Gäste oft Geschenke für den Bau oder Hausstand oder ein symbolisches Geschenk aus Salz und Brot mit. 
  • Essen und Getränke: Der Richtschmaus ist ein wichtiger Teil des Festes, muss jedoch weder kompliziert noch teuer sein. Ein Grill mit reichlich Würstchen und Steaks sowie Kartoffelsalat und belegte Brötchen sind ausreichend. Bevor Sie sich den Kopf darüber zerbrechen, wie Sie hinterher den Grillrost reinigen, nehmen Sie Mülltüten mit, in die Sie den abgekühlten Grillrost stecken. Oft geht das Reinigen zuhause leichter, wenn das Fett angetrocknet ist.
  • Ebenso sollten Sie die Getränkewahl einfach halten: Wein, Bier, der Schnaps zum Anstoßen sowie alkoholfreie Getränke können in Flaschen serviert und so hinterher einfacher entsorgt werden.  
  • Tipp: Bewahren Sie alle Belege für Essen, Getränke und Sitzgelegenheiten auf, da Sie diese als Baunebenkosten von der Steuer absetzen können. 
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Richtfest - Foto Pixabay

Richtfest-Bräuche

Nachdem der Zimmermann den Richtkranz am Dachstuhl befestigt hat, hält er einen Richtspruch, um dem Architekten und dem Bauherren zu danken und dem neuen Blockhaus und seinen zukünftigen Bewohnern Glück und Segen zu wünschen. Danach trinkt er einen Kurzen und wirft das Glas auf den Boden. Zerspringt es, so sagt man, ist der Erfolg des Bauprojektes gesichert. Zum Schluss schlägt der Bauherr selber den letzten Nagel in das Dachgebälk.

Solange Sie die Planung einfach halten und wichtige Bräuche nicht vergessen, wird das Richtfest ein feuchtfröhlicher Höhepunkt für alle am Bau beteiligten, an den Sie sich noch lange erinnern werden.


Für diesen Artikel ist die Autorin Tamara Meier verantwortlich.


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Mit Gartenprodukten effizienter arbeiten

Gekauftes modernes Hochbeet wird bepflanzt - Garten, Gewächshaus, Hochbeet, Hobbygärtner, Gemüse, Tomaten, Offenbach, Hessen
Gekauftes modernes Hochbeet wird bepflanzt

Für einen ist das Wichtigste der Rosengarten, für den anderen seine Terrasse und für wieder einen anderen das Tomatengewächshaus. Gewächshäuser, Glashäuser und Hochbeete zieren heute zahlreiche Gärten in Städten und auf dem Lande. Viele Gartenliebhaber sind dazu übergegangen, das Gemüse und den Salat selbst anzupflanzen, das ist dann Bio pur. Wer Interesse an einem Tomatengewächshaus oder Kleingewächshaus bekundet, dem ist ein Besuch auf Gfp-international.com zu empfehlen.

 

Tomaten-und Kleingewächshäuser

Die Anschaffung eines Kleingewächshauses kann für den Hobbygärtner eine lohnende Bereicherung sein, unter anderem auch für das Anpflanzen von Tomaten und anderem Gemüse. Bei Interesse eines solchen Gewächshauses sollte jedoch bereits im Vorfeld bei der Gestaltung des Gartens dieses mit eingeplant werden, damit es nicht ewig herumsteht und den Blick auf andere Schönheiten des Gartens stört. Gewächshäuser für Tomaten sollten, wenn möglich, ebenfalls auf einem kleinen Sockel verankert werden. Das gibt Stabilität und Schutz bei Wind und Wetter. Vor dem Kauf eines solchen sollte man sich mit den Vorzügen oder den Nachteilen der auf dem Markt befindlichen Kleingewächshäuser beschäftigen. Bei den meisten reicht die Glaswand bis auf den Boden, was eine sehr gute Ausnutzung der Helligkeit zulässt. Ein weiterer Vorteil solcher Gewächshäuser ist, dass man keine Baugenehmigung benötigt.

 

Standort und Form

Der ideale Platz für das Gewächshaus ist und bleibt jener Platz, der am meisten Sonnenlicht bietet. Damit in den kühleren Monaten die Sonne besser ausgenutzt werden kann, sollte das Gewächshaus mit einer Breitseite dem Süden zugewandt sein. Ebenfalls wichtig ist, das Gewächshaus nicht zu weit entfernt vom Wohnhaus aufzubauen. Vor allem in den Wintermonaten weiß man die kürzeren Wege zu den Pflanzen zu schätzen, außerdem sind kürzere Versorgungsleitungen preiswerter.

Die optimale Form bei Gewächshäusern ist das sogenannte Satteldachhaus. Dieses bietet beste Kulturmöglichkeiten bei bestmöglicher Raumausnutzung. Kleingewächshäuser oder Tomatengewächshäuser mit schrägen Stellwänden sollten zur optimalen Ausnutzung auf einen Sockel gestellt werden, dieser verursacht allerdings zusätzliche Kosten und Arbeit. Auch bei dieser Art Gewächshaus ist nicht die Grundfläche sondern der Nutzraum von entscheidender Bedeutung. Die optimale Größe zu ermitteln stellt allerdings immer wieder ein Problem dar. Vor allem Anfänger machen leider oft den Fehler, ein zu kleines Gewächshaus anzuschaffen. Sie lassen dabei oft die Pflege der Pflanzen außer Acht. In einem zu kleinen bzw. zu engem Gewächshaus gestaltet sich die Pflege der Pflanzen viel schwieriger, als bei einem mit ausreichendem Nutzraum. Zudem können sich in einem engen Gewächshaus Schädlinge und Krankheiten schnell und oft unbemerkt ausbreiten, außerdem bereitet auch die Klimatisierung Schwierigkeiten, vor allem weil die Beheizung unwirtschaftlich ist.


Größe und Material

Die ideale Größe von Gewächshäusern für Tomaten und andere Gemüsesorten liegt bei 2,80- 3,20 m Breite und 4,40-9,20 m Länge. Bei diesen Größenverhältnissen ist eine ausreichende Versorgung mit den verschiedensten Gemüsesorten gewährleistet. Außerdem kann man mithilfe von Trennwänden zwei oder drei klimatisierte Abteilungen schaffen. Das bedeutet man kann Gemüsesorten, die unter unterschiedlichen klimatischen Voraussetzungen wachsen, gleichzeitig einpflanzen. Viele dieser Gewächshäuser kann man auf Zuwachs kaufen. Die Systeme sind so konstruiert, dass man problemlos neue Segmente anfügen kann.

Gewächshaus aus Glas mit Blumen - Garten, Gewächshaus, Hochbeet, Hobbygärtner, Gemüse, Tomaten, Offenbach, Hessen
Gewächshaus aus Glas mit Blumen

Vor allem Aluminium hat sich als der beste und dauerhafteste Werkstoff für Gewächshäuser dieser Art bewährt. Für die Qualität eines Gewächshauses ist vor allem die technische Konstruktion von Profilen und deren Stabilität verantwortlich. Für die Verglasung sind Gläser mit durchlaufenden Scheiben empfehlenswert. Als Isolierverglasung empfehlenswert sind Doppelstegplatten aus Plexiglas, zudem gibt der Hersteller auf diese zehn Jahre Garantie. Auch außerhalb der Saison erfüllen Gewächshäuser für Gemüse ihren Zweck, sie eignen sich zum Beispiel hervorragend zur  Unterbringung von Kakteen oder Pflanzen für den Steingarten. Diese Pflanzen müssen weniger vor Frost geschützt werden, da sie bedingt frostunempfindlich sind.

 

Fazit:

Letztendlich spielt es keine Rolle, für welche Art Gewächshaus man sich entscheidet. Wichtig sind vor allem der optimale Standort, die richtige Form und die beste Bauweise. Werden diese Voraussetzungen erfüllt, steht einer mehrmaligen üppigen Ernte von Gemüse während der Sommermonate nichts im Wege. Handwerklich begabte Personen können jederzeit auf preisgünstige Gewächshäuser der Selbstbauweise zurückgreifen. Auch in den Wintermonaten sollte die Temperatur nicht unter 5 °C fallen, ansonsten könnte das erfolgreiche Überwintern einiger Pflanzen in Gefahr geraten. Eine weitere gute Alternative sind die sogenannten Anlehngewächshäuser, wie der Name schon sagt werden sie immer an eine Hauswand angelehnt. Sie sind vor allem geeignet für kleine Gärten oder Terrassen. Die zusätzliche Wärme die von der Hauswand abstrahlt, hilft Energie zu sparen. 



Eine ausführliche Beratung bezüglich Gewächshäuser erfährt man unter:

Gfp-international.com 

Für diesen Gastbeitrag ist die Autorin Stefanie Fischer verantwortlich.


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11 häufige Brandgefahren - Schützen Sie Ihr Zuhause mit diesen nützlichen Tipps

In einer Umfrage wurde festgestellt, dass 2 von 3 Personen zugeben, ihre elektronischen Geräte über Nacht unbeaufsichtigt zu lassen, um sie aufzuladen. Mehr als 1 von 3 Personen lässt unvorsichtigerweise den Geschirrspüler oder die Waschmaschine an und riskiert damit Wasserschäden, wenn sie nicht zu Hause sind. Viele Menschen übersehen aufgrund von Multitasking Brandgefahren in ihren Wohnungen, was zu Unfällen führen kann. Mit einfachen Maßnahmen lassen sich solche Unfälle jedoch vermeiden.

1. Herd – bei Bedarf Technik einsetzen

Gemeinsames Kochen
Gemeinsames Kochen - Bild von Werner Heiber auf Pixabay

Haben Sie schon einmal Bolognese Soße gekocht und Wasser erhitzt, während Sie telefonierten, um dann festzustellen, dass die Soße am Boden angebrannt ist? Das ist ein häufiges Szenario, wenn wir versuchen, in der Küche Multitasking zu betreiben.

 

Der Küchenherd ist anfällig für Fehler und Vergesslichkeit, da täglich auf ihm gekocht wird. Nach Angaben des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer entstehen 40 % der Wohnungsbrände in der Küche, wobei die Hälfte davon auf dem Herd beginnt.

 

Rund um den heißen Herd werden verschiedene Dinge getan, wie Braten und Kochen. Manchmal kommt es jedoch zu Unterbrechungen, die dazu führen, dass der Herd oder das Kochfeld versehentlich angelassen wird.

 

Eine saubere und aufgeräumte Küche trägt dazu bei, die Gefahrenzonen zu minimieren. Der erste Schritt zu einer brandsicheren Küche ist ein aufgeräumter Herdbereich. Es ist wichtig, keine brennbaren Gegenstände wie Spraydosen, Papierhandtücher, Geschirrtücher oder Pizzakartons in der Nähe des Herdes aufbewahren. 

 

Sicherheitsvorrichtungen gibt es zu unterschiedlichen Preisen zwischen zehn und einigen hundert Euro zu kaufen. Die preiswerten funktionieren wie Feuermelder und schlagen Alarm im Bedarfsfall, während die teuren Geräte den Herd ausschalten und den Löschvorgang selbstständig starten können. 

2. Dunstabzugshaube – Wie entsteht ein Küchenbrand?

Um Brände in der Küche zu vermeiden, ist es wichtig, den Filter des Dampfabzugs regelmäßig zu reinigen. Beim Kochen sammelt sich im Filter schnell Fett an. Wenn ein mit Öl gefüllter Topf oder eine Pfanne auf dem Herd Feuer fängt, können die Flammen auf den mit Fett vollgesogenen Filter übergreifen und einen Brand im gesamten Dampfabzug und seiner Umgebung verursachen. Es ist sehr wichtig, den Filter sauber zu halten, um ein Missgeschick zu vermeiden.

 

Achtung! Ein Fettbrand darf niemals mit Wasser gelöscht werden!

 

Um einen Fettbrand in einem Topf oder einer Pfanne zu löschen, decken Sie ihn schnell mit einem dichten Deckel oder eine andere Pfanne ab, um das Feuer zu ersticken und die Sauerstoffzufuhr zu unterbrechen. Für größere Brände ist ein Fettbrandlöscher die beste Wahl, während für kleinere Brände eine Löschdecke geeignet ist.

3. Feuer im Freien – Überwachen Sie auch das Feuer

Feuerschale
Feuerschale - Bild von kraftbande auf Pixabay

Feuerfachleute haben festgestellt, dass das Verhältnis des modernen Menschen zum offenen Feuer gefährlich entspannt ist. Vor allem die städtische Bevölkerung scheint im Umgang mit Feuer unverantwortlich zu handeln und unnötige Risiken einzugehen.

Die Experten erinnern laufend daran, dass selbst ein kleines Feuer bei unachtsamer Handhabung zu einem großen Feuer werden kann. Ein bloßer Windstoß kann ein brennendes Feuer im Freien beispielsweise auf eine Terrasse oder Hecke fördern, wo es ein Feuer entfachen kann.

- Überlegen Sie sich daher genau, wo Sie das offene Feuer aufstellen, insbesondere wenn Kinder oder Haustiere in der Nähe sind. Das Feuer sollte niemals unbeaufsichtigt bleiben.

4. Alle Elektrogeräte im Haus – das Geräusch weist auf Gefahr hin

Aufgrund von Krankheiten oder beispielsweise dem Alter können die Funktionsfähigkeit und die Wahrnehmungsfähigkeit nachlassen. Zu diesem Zeitpunkt liegt es in der Verantwortung der Angehörigen, die Verantwortung für die Sicherheit ihrer Angehörigen zu übernehmen.

5. Einrichtungstrends können eine gefährliche Situation verursachen

 Beispielsweise stellt der Einrichtungstrend, bei dem das Küchentuch am Griff hängt, ein Sicherheitsrisiko dar. Gegenstände sollten niemals in unmittelbarer Nähe des Ofens gelagert werden.

6. Wäschetrockner, Kühlgeräte, Geschirrspüler

Überraschenderweise belegen die Wäschetrockner, Kühlgeräte und Geschirrspüler in der Häufigkeit als Brandverursacher die vordersten Plätze.   

7. Die häufigste Aufgabe im Zusammenhang mit der Sicherheit zu Hause

Das Staubsaugen der Rückwand des Kühlschranks

Ein typischer Sicherheitsfehler besteht darin, das Staubsaugen rund um und hinter dem Kühlschrank zu vergessen. Nur jeder Zweite denkt daran, die Rückwand des Kühlschranks nach Anleitung, also mindestens einmal im Jahr, abzusaugen. Das Absaugen des Staubes sollte jedoch erfolgen, da angesammelter Staub die Luftzirkulation schwächt und beim Aufheizen des Geräts zu einem Brand führen kann. 

8. Sauna

Weitere Sicherheitsprobleme sind die Nutzung der Sauna als Abstellraum oder Trockenplatz für Textilien und Schuhe, die unvorsichtige Lagerung von Waren und schlechte Raumaufteilung in der Nähe des Saunaofens.

9. Auch Haustiere verursachen Brände

Neben menschlicher Fahrlässigkeit können auch Haustiere Brände verursachen. Die Katze könnte zum Beispiel versehentlich den Herd einschalten und Gegenstände in der Nähe entzünden. Haustiere fühlen sich auch von Kerzen und Kabeln angezogen. Es ist wichtig, die Kabel regelmäßig zu überprüfen. Es ist wichtig, dass genügend Feuermelder vorhanden sind, und diese auch funktionieren.

10. Defekte Akkus oder unsachgemäß aufgestellte Elektrogeräte

Brandgeruch. Wackelkontakte. Brandgefahr auch bei ausgeschalteten Elektrogeräten.

Eine Überhitzung der Batterien von E-Bikes und -Scooter durch mechanische Beschädigung, unzureichende Luftzirkulation und zu hohe Umgebungstemperatur beim Laden kann zu schweren Bränden während des Ladevorgangs führen.

Überlastete Steckdosen

Kabelsalat
Kabelsalat - Bild von congerdesign auf Pixabay

Überlastete Steckdosen, unsachgemäß platzierte Elektrogeräte sowie defekte Kabel und Akkus sind die häufigen Brandursachen. Akkubrände, die durch menschliches Versagen verursacht werden, sind zu einer der häufigsten Ursachen für Brände geworden. 

In jedem Haushalt lauern potenzielle Auslöser für Brände. 

11. Menschliches Fehlverhalten

Experten warnen, dass die Herde eine immer wiederkehrende Gefahrenquelle in Haushalten ist. Ein Topf auf dem Herd, eine vernachlässigte Zigarette oder brennende Kerzen können bei unvorsichtigem Umgang leicht zu Bränden führen. Unachtsamkeit oder Fehlverhalten im Umgang mit diesen Gefahren ist für zahlreiche Brände am Arbeitsplatz und im privaten Bereich verantwortlich.

12. Sonstige Gefahren

Früher verursachten Wasserbetten in vielen Wohnungen schwere Wasserschäden. Jetzt hat der im Kühlschrank integrierte Eiswürfelbereiter das Wasserbett überholt.

Eiswürfelmaschinen können über einen eigenen Wassertank verfügen oder direkt an die Wasserleitung angeschlossen werden. Die größten Schäden entstehen durch letztere Geräte.


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Wissen und Gefühl der angehenden Blockhaus-Bauherren

Holzhaus in Blockbauweise im Winter
Holzhaus in Blockbauweise im Winter - Foto Pixabay

Jedes Mal, wenn man ein neues Haus betritt, kann man kaum glauben, dass es echt ist. Das Gefühl ist immer atemberaubend. Vor ein paar Jahren war die Idee des Bauherrn vom echten Blockhaus nur ein ferner Traum, aber jetzt ist sie Realität und man könnte nicht glücklicher sein, mit diesen wunderschönen Anwesen.

 

Ein Bauprojekt kann sicherlich manchmal eine Herausforderung sein, aber das Endergebnis ist es mehr als wert. Und das Beste ist, dass man es gemeinsam geschafft hat! Vom verantwortlichen Vorarbeiter über die Kundenbetreuer bis hin zu den Architekten und den verschiedenen Bauunternehmern – es bedurfte einer Teamleistung, um der Traumhaus-Wirklichkeit werden zu lassen. Natürlich brauchte es auch Geduld und die Fähigkeit, schwierige Situationen als Baufamilie zu meistern.

 

Für diejenigen, die gerade erst mit dem Bauen beginnen, haben Bauherren, die diesen Prozess bereits hinter sich haben, einige wertvolle Ratschläge parat. Hier sind einige Tipps von erfahrenen Bauherren, die dazu beitragen, den Prozess so reibungslos und erfolgreich wie möglich zu gestalten.

Bauherren, die den Bau eines Hauses planen, sollten die folgenden Tipps von erfahrenen Bauherren beachten:

1. Bei der Planung ist es wichtig, ein Grundstück zu haben, das Ihren Bedürfnissen entspricht. Vor dem Kauf ist es entscheidend, sich bei der zuständigen Baubehörde über die Randbedingungen zu informieren. Eine gute Vorbereitung und ein erfolgreicher Anfang sind entscheidend. Es ist empfehlenswert, sich von Fachleuten Ihres Vertrauens beraten zu lassen. Denken Sie daran, dass einige Ihrer persönlichen Ideen zu deutlich höheren Baukosten führen könnten.

 

Es ist wichtig zu wissen, dass mit dem Bau erst begonnen werden kann, wenn die erforderliche Baugenehmigung erteilt wurde, und dass der Beginn der Werkplanung und Produktion eines Blockhausbausatzes von dieser Genehmigung abhängt.

 

2. Eine vernünftige Planung ist das A und O. Entwerfen Sie ein Haus, das Ihren Bedürfnissen und denen der Zukunft gerecht wird. Zögern Sie nicht, bei einigen Träumen Kompromisse einzugehen, wenn Ihr Budget begrenzt ist. Vermeiden Sie die unnötige, kostspielige, mehrfache Umplanung.

 

Die Vorstellung, dass das Haus für andere interessant sein könnte, ist kein Nachteil.

 

3. Es ist wichtig, bei selbst ausgeführten Arbeiten Vorsicht walten zu lassen und sicherzustellen, dass kritische Punkte korrekt ausgeführt werden. Wenn Sie unsicher sind, sollten Sie die Hilfe eines im Blockhausbau erfahrenen Fachmanns in Anspruch nehmen, um die Qualität der Arbeit nicht zu gefährden, da es sich um die größte Investition Ihres Lebens handeln könnte.

 

Alle beteiligten Handwerker müssen bei den Arbeiten am Baukörper die Anforderungen von Statik, Brandschutz und des Blockhausbaus berücksichtigen. Bei Reklamationen sind ein Kaffee und ein anschließendes Gespräch eine gute Möglichkeit, die Situation zu klären. Es ist immer gut, mit den Zimmerleuten in Kontakt zu bleiben, auch wenn etwas schiefläuft.

 

4. Denken Sie an die Verantwortung als Eigentümer und Auftraggeber. Es ist wichtig, dass Sie während der Arbeiten auf der Baustelle erreichbar sind. Häufig gibt es auf der Baustelle Fragen, die vom Bauherrn schnell beantwortet werden sollen.

 

5. Zögern Sie nicht, um Hilfe zu bitten und nehmen Sie sie an, wenn sie angeboten wird. Viele Menschen sind gerne bereit zu helfen, sei es bei Malerarbeiten, bei der Betreuung der Kinder oder beim Kochen.

 

6. Halten Sie sich während der Bauarbeiten gesund und fit. Achten Sie darauf, dass Sie sich gesund ernähren, ausreichend schlafen und Pausen einlegen, um Körper und Geist zu regenerieren.

 

7. Genießen Sie die Momente und seien Sie stolz auf die Fortschritte und das fertige Produkt. Bauen kann eine einmalige Angelegenheit sein.

 

8. Studierten Sie alle Anleitungen des Herstellers sorgfältig und befolgen Sie von Beginn an die darin enthaltenen Anweisungen.

 

9. Wenn Sie Fragen oder Bedenken haben, wenden Sie sich immer am besten an einen der vom Hersteller autorisierten Blockhausbauspezialisten. Denken Sie daran, dass jedes Haus einzigartig ist und möglicherweise eigene bauliche Lösungen erfordert.

 

10. Die Sicherheit sollte für alle Beteiligten auf der Baustelle oberste Priorität haben.

 

11. Es ist ratsam, alle vom Blockhaushersteller gelieferten Planungsunterlagen in einem Ordner aufzubewahren, damit sie leicht zugänglich sind. Dieser Ordner sollte Hauptzeichnungen, Blockwandzeichnungen, detaillierte Konstruktionspläne, allgemeine Montageanweisungen und Pflegeanweisungen enthalten.

 

12.  Zusätzlich sollte ein separater Ordner für die Haustechnik angelegt werden.


13. Genießen Sie den Prozess und sind Sie stolz auf das fertige Produkt.  

Fazit

Winterbau - Holzblockhaus - Blockhausbau im Winter - Gartenanlage im Frühling
Foto Wolfgang Brandt - holzhaus-brandt.de

Wir glauben, dass der Bau eines Hauses ein Gleichgewicht von Wissen und Emotionen erfordert. Es ist ein Projekt, das eine Menge bautechnischer Informationen beinhaltet und gleichzeitig extreme Emotionen hervorruft. Für unsere Bauherren geht es beim Hausbau nicht nur um die Fertigstellung des ersten Hauses, sondern vielmehr um die Erfahrung, die man beim Bau eines Hauses macht. Als Experten auf diesem Gebiet bieten wir erstklassige finnische Blockhäuser an, die nach den Wünschen der Bauherren gestaltet werden können. 


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Vom Bauplan zur Wirklichkeit: Wie Sie Ihr eigenes Holzblockhaus bauen und darin wohnen

Der Bau eines Blockhauses kann eine aufregende und lohnende Erfahrung sein. Es ist eine großartige Möglichkeit, Ihre eigene Einzigartigkeit auszudrücken und gleichzeitig ein gemütliches Zuhause zu schaffen, das Ihnen und Ihrer Familie viele Jahre Freude bereiten wird. In diesem Artikel werden die Schritte zum Bau eines Blockhauses von der Planung bis zum Leben darin beschrieben.

Kauf

Hauskauf - Hausbau - Bauen
Hauskauf - Budget - Bild von Steve Buissinne auf Pixabay

Der erste Schritt beim Bau eines Blockhauses ist der Kauf des Grundstücks, auf dem das Haus gebaut werden soll. Es ist wichtig sicherzustellen, dass das Gelände für den Bau eines Wohnhauses geeignet ist und dass es alle notwendigen Genehmigungen und Zulassungen für den Bau hat bzw. bekommt. Es ist auch wichtig, das Budget für den Kauf des Grundstocks und des Blockhauses zu berücksichtigen und sicherzustellen, dass es finanzierbar ist. 

Schon vor dem Kauf des Grundstücks sollte eine gründliche Untersuchung des Geländes durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass es geeignet für den Bau eines Wohnhauses ist. Die Art des Bodens, die Drainage, der Zugang zu Wasser und Strom sowie andere Faktoren müssen berücksichtigt werden. Wenn alles in Ordnung ist, kann der Planungsprozess beginnen.

Planung

Der nächste Schritt ist die Planung des Blockhauses. Es ist wichtig, dass bereits die ersten Stritte der Planung mit dem Budget angepasst werden, um sicherzustellen, dass das Blockhaus dem Geldbeutel, den Bedürfnissen und Anforderungen entspricht. Die Planung sollte in Zusammenarbeit mit einem Architekten und einem erfahrenen Blockhausbauer durchgeführt werden. 

Es gibt viele Faktoren, die bei der Planung eines Blockhauses berücksichtigt werden müssen. Die Größe des Hauses, die Anzahl der Zimmer, die Art der Ausstattung und die verwendeten Materialien sind nur einige der Faktoren, die berücksichtigt werden müssen. Es ist auch wichtig, sicherzustellen, dass das geplante Haus den vorgeschriebenen Vorschriften und Bauvorschriften vor Ort entspricht.

Bau

Zimmermann - Bild von Jens P. Raak auf Pixabay
Zimmermann - Bild von Jens P. Raak auf Pixabay

Sobald die Planung abgeschlossen ist und die Baugenehmigung vorliegt, kann die Werkplanung und Produktion des Blockhausbausatzes beginnen.  Der Montagebeginn auf der Baustelle erfolgt ca. 12 bis 15 Monaten nach Erhalt der Baugenehmigung. Der Bau eines Hauses erfordert immer viel Vorbereitung und Arbeit, wie die Installation von Fenstern und Türen, die Fertigstellung von Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallationen, Anstrich und vieles mehr. Zum Schluss werden die Bodenbeläge verlegt.

Es ist sehr wichtig, dass der Blockhausbau von erfahrenen Blockhaus-Handwerkern durchgeführt wird, um sicherzustellen, dass die Blockhauskonstruktionen fehlerfrei von A bis Z zusammengebaut werden.

Nach der abgeschlossenen Montage der Holzbauteile ist eine fachmännische Inspektion wegen des Schwindens erforderlich. Je nach Konstruktion wird 2 oder 3 Termine in den ersten 2 Jahren erforderlich sein.

Leben im Blockhaus

Blockhaus - Naturstammhaus - Massivholzhaus - Holzhaus - Wohnblockhaus - Bauen
Rustikales Blockhaus - Foto von ArtTower auf Pixabay

Sobald das Blockhaus erreicht ist, können Sie sofort ohne „Trockenwohnen“ in Ihr neues Zuhause einziehen. Sie können nun die Vorteile des Blockhauses genießen, einschließlich der natürlichen Schönheit des Holzes und der Gemütlichkeit, die es bietet.

Das Leben in jedem Haus – auch in einem Blockhaus – erfordert jedoch eine gewisse Wartung und Pflege, um sicherzustellen, dass es in gutem Zustand bleibt. Regelmäßige Inspektionen und Wartungsarbeiten, einschließlich der Überprüfung der Dach- und Fensterabdichtungen und der Reinigung von Kaminen und Schornsteinen, sind bei jedem Einfamilienhaus erforderlich, um sicherzustellen, dass das Haus lange Freude vorbereitet.

Fazit

Das Bauen eines Holzblockhauses erfordert strenge Planung, Vorbereitung und viel Erfahrung im Blockhausbau, um sicherzustellen, dass das Blockhaus sicher und stabil ist. Der Bau eines Blockhauses kann eine wunderbare gemeinsame Erfahrung für die ganze Familie sein, und viele Jahre Freude bereiten. Wenn Sie sich für den Bau eines Blockhauses entscheiden, ist es wichtig, mit erfahrenen Blockhaus-Handwerkern und Architekten zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass Ihr Blockhaus den Bedürfnissen und Anforderungen entspricht.


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Glasversicherung: Wann ist eine Glasbruchversicherung wirklich ratsam?

Im Volksmund heißt es zwar "Scherben bringen Glück", doch wer einen Glasbruch verursacht, muss letzten Endes in der Regel hohe Kosten ausgleichen. Eine Glasbruchversicherung kann deshalb sinnvoll sein. Welche Dinge in dieser Versicherung mit eingeschlossen sind, für wen sich der zusätzliche Versicherungsschutz lohnt und welche Alternativen es zur Glasbruchversicherung gibt, erklären wir im folgenden Beitrag. 

Kaputte Fensterscheibe  - Glasversicherung - Glasbruchversicherung  - Hausratversicherung, Gebäudeversicherung, Fenster,  Glasbruch, Haftpflichtversicherungen, Türen, Schadensfall, Versicherungsschutz, Eigentümer, Terrassentür
Kaputte Fensterscheibe - Foto Pixabay

Warum kommt es immer wieder zu Glasbruch bei Immobilien?

Ein fehlplatzierter Schuss mit dem Fußball in Richtung Fenster, die umgestoßene Vase auf dem teuren Glastisch oder der starke Wind, der die Terrassentür zum Bersten gebracht hat - solche Missgeschicke können schnell passieren. Und da Glas bekannterweise nicht nur empfindlich ist, sondern auch nicht repariert werden kann, müssen die Verursacher teils hohe Wiederbeschaffungskosten begleichen. Genau hiervor kann die Glasbruchversicherung schützen, denn während Hausrat- und Haftpflichtversicherungen Glasschäden nur in bestimmten Fällen abdecken (meist Sturm, Feuer, Hagel), übernimmt die Glasbruchversicherung auch Schäden, die durch Unachtsamkeit des Versicherten herbeigeführt wurden. 

Was genau ist eine Glasbruchversicherung?

Glasbruchversicherungen übernehmen die Kosten, wenn im oder am Haus Glas- oder Kunststoffscheiben zerbersten. Dies gilt sowohl für die Verglasung am Gebäude (Fenster, Türen, etc.), als auch für verbaute Glasfronten im Mobiliar. Je nach Versicherungsunternehmen lassen sich die Gebäude- und Mobiliarverglasungen separat oder auch zusammen versichern. Wer eine Glasbruchversicherung abgeschlossen hat, kann gelassen bleiben wenn es zum Schadensfall kommt, denn für den Versicherer spielt es in der Regel keine Rolle, wodurch der Schaden entstanden ist. Bei den meisten Versicherern ist also auch grobe Fahrlässigkeit mit in den Leistungen eingeschlossen. Die Glasbruchversicherung unterscheidet sich damit erheblich zu Hausrat- oder Gebäudeversicherungen, bei denen die Schadensursache grundsätzlich geprüft wird. Ausgeschlossen sind selbstverständlich vorsätzliche Handlungen. 

Welche Dinge gehören nicht zum Versicherungsschutz?

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Fenster passgenau für jedes Fenstermaß - © profenster Weichsel GmbH

Glasbruchversicherungen greifen in der Regel nur dann, wenn ein Objekt aus Glas auch wirklich zerbrochen ist. Schrammen, Kratzer oder Absplitterungen gehören nicht zum Versicherungsschutz. Zudem kommt die Versicherung nicht auf, wenn Isolierverglasungen eintrüben. Leichte Beschädigungen oder kleine Schönheitsfehler werden also nicht übernommen. Dies hat natürlich einen bestimmten Grund: Würde die Versicherungsgesellschaft für jede minimale Beschädigung aufkommen, würde dies den Schadensaufwand erheblich in die Höhe treiben und damit auch die Prämien. Dies wäre sicherlich nicht im Interesse der Kunden, schließlich sind Glasbruchversicherungen relativ günstig. Darüber hinaus sind in der Regel auch Smartphones, Monitore oder Tablets, Brillen, Hohlgläser wie Vasen und Beleuchtungen nicht in der Glasbruchversicherung eingeschlossen. 

Für wen lohnt sich eine Glasbruchversicherung?

Für Haus- und Wohnungseigentümer kann eine Glasbruchversicherung ebenso beim Versicherungsschutz eine sinnvolle Ergänzung sein, als auch für Mieter. Die Zusatzversicherung ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn in einem Haus viel Glas verbaut wurde und die Gefahr eines Glasbruchs damit besonders hoch ist. Zwar kann eine Absicherung gegen Glasschäden in der Hausratversicherung ebenfalls enthalten sein, Standard ist dies allerdings nicht. Somit gilt grundsätzlich: Wer sich gegen sämtliche möglichen Glasschäden absichern möchte, sollte den Abschluss einer Glasbruchversicherung in Erwägung ziehen. Gleiches gilt für Verbraucher, in deren Wohnräumen besonders viel Glas vorzufinden ist. 

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Wohnzimmer mit Panoramafenster - Foto Pixabay

Welche Alternativen gibt es zu Glasbruchversicherungen?

Es ist wichtig im Vorfeld genau zu prüfen, welchen Versicherungsschutz die bereits bestehenden Policen bieten. Auch wenn Hausrat-, Gebäude- und Haftpflichtversicherungen Glasschäden in bestimmten Fällen abdecken, ist die Glasbruchversicherung trotzdem eine sinnvolle Zusatzversicherung. Egal ob das Aquarium zerspringt, Randalierer die Terrassentür zerstören, die Duschkabine mit dem Besenstiel beschädigt wird, beim Kochen das Ceranfeld zerberstet oder der Wind hochwertige Fenster mit Schallschutz zu Bruch bringt - für die Versicherungsgesellschaften spielt es keine Rolle, warum und wie der Schaden entstanden ist. Die oben genannten Versicherungen decken hingegen ausschließlich Schäden ab, die infolge von Hagel Sturm oder Feuer entstanden sind.

Das Fazit

Entscheidend bei der Frage, ob sich eine Glasbruchversicherung lohnt oder nicht, ist die individuelle Wohn- und Lebenssituation. Wer ein Haus mit vielen Glasfronten sein Eigen nennt, einen Wintergarten hat oder viel Glas innerhalb der Wohnräume besitzt, sollte auf jeden Fall über eine Glasbruchversicherung nachdenken, um im Schadensfall hohe Kosten für die Wiederbeschaffung zu vermeiden. 


Verantwortlich für diesen Artikel ist der Autor Alfred Neumann.


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Energiewende: Nachhaltige Energie im Eigenheim für mehr Umweltschutz

Die fortschreitende Technisierung der Gesellschaft führt zwangsläufig dazu, dass auch der Energiebedarf kontinuierlich ansteigt. Allerdings zeigen aktuelle Entwicklungen wie die Luftverschmutzung und der Klimawandel, dass dieser Hunger auf lange Sicht nicht allein mit der Hilfe von konventionellen Energieträgern gestillt werden kann. Aus diesem Grund ist die Energiewende heute ein zentrales Stichwort in Bezug auf die nachhaltige Zukunft.

Energiewende: Was versteht man eigentlich unter dem Begriff?

Energiewände - Umweltschutz
Energiewände - Umweltschutz

Die Energiewende bezeichnet im Wesentlich den Prozess der Umstellung hin zu einer nachhaltigen Energienutzung. So sollen statt fossilen Rohstoffen und der Kernenergie vor allem erneuerbare Energien die Versorgung sicherstellen. Ziel dieser Maßnahme ist es, die durch die konventionelle Energieversorgung entstehenden Schäden auf ein Minimum zu reduzieren. Beispielsweise sorgt die Nutzung fossiler Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas dafür, dass massive Mengen an CO2 innerhalb kürzester Zeit in die Erdatmosphäre gelangen. Durch die Änderung der chemischen Zusammensetzung der Atmosphäre verändern sich allerdings auch deren physikalischen Eigenschaften, was im Allgemeinen unter dem Schlagwort Klimawandel zusammengefasst wird. Da regenerative Energien im Gleichgewicht mit der Umwelt stehen, bieten sie die Chance, diese besorgniserregende Entwicklung einzudämmen.

Warum ist die Nutzung von regenerativen Energien vor allem für Hausbesitzer interessant?

Neben wichtigen Zielen wie der Reduzierung der CO2-Emission und der Verbesserung der allgemeinen Luftqualität können regenerative Energien auch im wirtschaftlichen Sinn viele Vorteile bringen. So können zum Beispiel elektrische Verbraucher wie Fernseher, Computer oder Küchengeräte im Haus durch Solaranlagen auf dem Dach betrieben werden, was die allgemeinen Stromkosten deutlich reduziert. Zudem kann ebenfalls die Beheizung und Warmwasserversorgung mit der Hilfe umweltfreundlicher Technologien teilweise sichergestellt werden. Weiterhin sind Häuser mit partieller Eigenversorgung weniger stark von den Preisschwankungen auf dem Rohstoffmarkt abhängig. Auch die effiziente Nutzung von Kreiselpumpen in Heizsystemen die zum Beispiel Wärme aus dem Abwasser zurückführen, sind dazu in der Lage die Höhe der Verbrauchskosten signifikant zu senken.

Welche regenerativen Energien sind in Deutschland besonders beliebt und warum?

Wind und Sonne als erneuerbare Energiequellen
Wind und Sonne als erneuerbare Energiequellen

Mit rund 29 % sind die erneuerbaren Energien schon heute (Stand 3/2018) der wichtigste Stromlieferant in Deutschland. Der größte Anteil mit 11,9% stammt hierbei aus Windkraftanlagen. Die Windenergie ist in Deutschland vor allem deshalb beliebt, da sie im Gegensatz zum Sonnenlicht zu jeder Jahreszeit in großen Mengen verfügbar ist. Ein Nachteil ist jedoch, dass leistungsstarke Windkraftanlagen eine große Höhe und viel Platz benötigen und daher für private Hausbesitzer eher ungeeignet sind. Für Wohnhäuser sind hier Photovoltaik-Anlagen deutlich attraktiver, welche insgesamt einen Anteil von 5,9 % der Bruttostromversorgung in Deutschland ausmachen. Die Solarelemente können im Gegensatz zu Windturbinen platzsparend auf Dächern montiert werden. Jedoch ist die gelieferte Energiemenge stark von den Wetterverhältnissen abhängig und damit starken Schwankungen unterworfen.

Wohnblockhaus - Holzhaus in massiver Blockbauweise - Ökologisches Holzhaus in massiver Blockbauweise -  Blockhaus als Wohnhaus  - Umweltfreundliches Bauen mit Holz
Wohnblockhaus - Holzhaus in massiver Blockbauweise

In den letzten Jahren hat ebenfalls die Energiegewinnung aus Biomasse deutlich an Relevanz hinzugewonnen. So wird mittlerweile knapp 7 % der Stromerzeugung durch die Vergärung von organischen Materialien erzeugt. Im Sinne der Umweltverträglichkeit spielt beim Hausbau jedoch nicht nur die Energieversorgung eine Rolle, sondern ebenfalls die verwendeten Baumaterialien. Beispielsweise können natürliche Baustoffe wie Holz – wie sie z.B. bei Holzhäuser in Blockbauweise verwendet werden - die Gesamtbilanz eines Hauses positiv beeinflussen, während Materialien wie Styropor und ähnliches sie massiv beeinträchtigen. Ein weiterer Vorteil von regenerativen Energien ist die Tatsache, dass diese durch die Bundesregierung gefördert werden. So ist die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit einer Vielzahl an lukrativen Programmen gefüllt. Die Grundlage der meisten Förderprogramme bildet dabei das Erneuerbare-Energien-Gesetz, welches unter anderem die Abnahme und Vergütung von Strom aus regenerativen Quellen regelt. 

Unser Fazit…

In der Gesamtbetrachtung wird schnell deutlich, dass von der Energiewende nicht nur die Umwelt profitiert, sondern ebenfalls der Mensch und dessen Geldbeutel. So können Hausbesitzer beispielsweise einen Großteil ihres Bedarfs selbst erzeugen, während überschüssige Energie gewinnbringend in das Netz eingespeist werden kann. 


Verantwortlich für diesen Artikel sind die Autoren Peter Schmidt / Deutscher Medienverlag GmbH.


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Tipps für die perfekte Gestaltung Ihres Gartenhauses

Party im Garten
Party im Garten

Die Zeiten, in denen Gartenhäuser lediglich dazu dienten, Werkzeuge, Fahrräder und Rasenmäher zu lagern, sind längst vorbei. Der Trend geht zunehmend in Richtung einer wohnlichen und gemütlichen Einrichtung. In diesem Artikel geben wir Ihnen einige Tipps für ein wohnliches und angenehmes Ambiente in Ihrem Gartenhaus.

Welche Inneneinrichtung eignet sich für ein Gartenhaus?

Auch bei schlechtem Wetter den Blick in den Garten genießen, Musik hören, Bücher lesen, entspannen, mit der Familie frühstücken oder mit Freunden Kaffee trinken - je nachdem, wie man das Gartenhaus einrichtet und wie viel Platz zur Verfügung steht, ist all das problemlos möglich.

Mögliche Elemente zur Gestaltung eines solchen Häuschens sind:

  • Sitzgelegenheiten und Tisch: Sofa, Sessel und Couchtisch, Esstisch mit Stühlen oder die klassische Eckbank - je nach Größe des Gartenhauses müssen Sie sich zwischen den einzelnen Elementen entscheiden oder können auch beides unterbringen.
  • Regale, Vitrinen und kleine Schränke:  Das Gartenhaus braucht Stauraum für allerlei Nützliches und Schönes: Bücher, eventuell Geschirr, Decken für kühlere Jahreszeiten, Spielzeug oder Dekoratives.          
  • Küchenzeile: Wenn es der Platz zulässt, ist eine Küchenzeile mit Kühlschrank, Herd, Spüle und einer Kaffeemaschine eine beliebte Ausstattung. Mit dieser Ausstattung spart man sich zudem viele Laufwege zum Haus, um Kaffee oder Nahrungsmittel zu holen.
  • Heizung: Wird das Gartenhaus auch im Winter und Herbst genutzt, darf eine Heizung nicht fehlen. Es gibt verschiedene Heizungen, die sich für ein Gartenhaus eignen, wie zum Beispiel Infrarot Heizung oder eine Elektroheizung.
  • Passende Beleuchtung: Eine geeignete Beleuchtung ist besonders wichtig, um ein wohnliches und gemütliches Ambiente zu erzeugen. Für die Beleuchtung gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die beliebteste und effektivste ist wohl das LED-Panel mit dimmbar Funktion. LED-Beleuchtung hat den großen Vorteil, wenig Strom zu verbrauchen und ist somit im Betrieb kostengünstig. Bei der Innenbeleuchtung des Gartenhauses sind mit dieser Technik kaum Grenzen gesetzt. Je nach Lichtverhältnis lassen sich die dimmbaren LED Panels dimmen, um ein möglichst angenehme Lichtverhältnisse zu erzeugen.

Welchen Bodenbelag für das Gartenhaus?

Der Boden in einem Gartenhaus muss einiges aushalten können und sehr robust sein. Ein stabiler und frostfreier Untergrund ist daher besonders wichtig, um Schimmel und Staunässe zu vermeiden. Luftzirkulation oder eine Feuchtigkeitssperre im Boden ist empfehlenswert, um den Boden zu schützen. Während Laminat aufgrund seiner hohen Feuchtigkeitsempfindlichkeit nicht als Bodenbelag verwendet werden sollte, bieten Holzdielen, PVC, Fliesen oder Vinyl eine Vielzahl von Möglichkeiten.

Das Gartenhaus als Partyraum

Hobbykeller war gestern, das Gartenhaus als Partylocation hat mehr zu bieten, nämlich Partys und Feiern mitten im grünen Garten! Meist wird der Außenbereich um das Gartenhaus mit einbezogen. Ob Bar, gemütliche Kneipe oder als edle Weinstube:  Ein Gartenhaus kann zahlreiche Formen annehmen, ganz nach Ihren individuellen Vorstellungen. Für eine solche Location braucht es die richtige Ausstattung und Möblierung, um seinen Zweck gerecht zu werden. Zur Ausstattung eines Partyhauses gehören vor allem eine Theke und einige Barhocker oder Sitzgelegenheiten.  Hinter dem Tresen sollten Stauraum für Gläser und Getränke geschaffen werden, ein Kühlschrank und eine Musikanlage sind ebenfalls unverzichtbar und wichtiger Bestandteil eines Party-Gartenhauses. Je nach verfügbarem Platz können zudem noch weitere Elemente wie zum Beispiel eine Dart Scheibe, ein Fernseher oder ein Billardtisch platziert werden.   


Für diesen Artikel ist die Autorin Nadja Jerzenbeck verantwortlich.


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Gartenhütte
Gartenhütte

Schäden am Haus durch Sträucher an der Hauswand oder zu niedrige Sockel

Zerstören Sie nicht versehentlich die Konstruktionen Ihres Hauses mit dem falschen Sparen oder der Gedankenlosigkeit! Ein einfacher Fehler oder falsche Pflege kann die Bauteile Ihres Bauwerks schnell zerstören. Zu niedrige Haussockel und schöne Bepflanzungen an der Wand können zum Schicksal eines Hauses oder einer Gartenlaube werden. Zu häufig werden fehlerhafte Darstellungen des Sockels für Häuser im Internet und in den Zeitschriften vorgestellt, die sich an Bauherren richten. In den Abbildungen liegen die untersten Bauteile aus Holz auf dem nassen Boden oder sind sogar in der Erde vergraben worden. Die Ausführung des Sockels ist zu niedrig.

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Mit hohem Fundament schützen Sie Ihr Haus gegen Wetterkapriolen

Das Fundament muss hoch genug sein, um zu verhindern, dass Schmelz- und Regenwasser unter die Fußbodenkonstruktion gelangen kann oder die Wände feucht halten.

Normalerweise verrät ein unangenehmer Geruch etwas Schlechtes im Gebäude – der Grund ist oft unter der Fußbodenkonstruktion am Haussockel zu finden.

Eine dicke Blockbohle behält ihre Formstabilität, wenn die Konstruktion richtig geplant und installiert wurde, aber ein dünnes Brett verliert seinen Halt schnell. Die Hauptursachen für den Verfall sind:

  • die zu niedrigen Sockel und Zierpflanzen an der Hauswand
  • das undichte Dach
  • die nicht ordnungsgemäße Ausführung der Öffnungen an der Außenhaut
  • die Wartung des Blockhauses schlug im ersten Jahr fehl.

Bei der Planung der Bauteile eines Blockhauses müssen ausreichend hohe Balken unter- und oberhalb der Öffnung berücksichtigt werden. Zu niedrige Sockel verursacht die größten Probleme. Sichern Sie, dass das Schmelz- und Regenwasser immer vom Haus abwärts fließt. 

Bauen Sie ausreichend hohe Haussockel (min. 35–40 cm) ab Oberkante Gelände und pflanzen Sie keine Bäume und Sträucher an der Hauswand. Die Bepflanzung der Büsche an der Hauswand beschädigen die untersten Wandbereiche. 

Das Blockhaus ist schön anzusehen und vor allem eine dankbare Bauweise, wenn es in Ordnung ist und ordentlich gebaut wurde. Andererseits, wenn etwas schiefläuft, kann sich die Konstruktion schnell zersetzen. Falsch geplante Öffnungen mit unsachgemäßer Montage kann das Gebäude stark schaden.  Weitere Probleme entstehen durch zu dünne Wandstärke. Die Wände verlieren ihre Formstabilität und beginnen sich anzudrehen, wodurch die schädliche Feuchtigkeit in die Wandkonstruktion eindringen kann. Oberhalb und unterhalb der Öffnungen müssen ausreichende Anzahl von stabilisierende Blockbalken vorhanden sein.

Kann ein lang leer gestandenes Blockhaus noch saniert werden?

Wenn das Dach dicht ist und der vorhandenen Sockel des Hauses ausreichend hoch ist, kann ein massives Blockhaus, das sich in einem schlechten Zustand befindet, meistens von Fachleuten saniert werden. 

Im Prinzip kann ein schlecht gepflegtes Gebäude von geschickten Handwerkern fast neuwertig wiederhergestellt werden. Wenn das Blockhaus korrekt geplant, gebaut und ordnungsgemäß gewartet wird, sollten Sie sich darüber keine Sorgen machen. Richtig gebaute Blockhäuser haben eine gute Raumluft und eine nachgewiesene lange Lebensdauer.

Zufriedenheit der Bewohner

Insbesondere die jüngeren Altersgruppen glauben an einen hochwertigen Zweitwohnsitz als nachhaltige Investition. Nach einer Umfrage der finnischen Stiftung für Stadtentwicklung (KAKS) halten sogar 52 Prozent der Befragten ein Zweitwohnsitz am See oder am Meer für eine im Allgemeinen sehr oder ziemlich gute Investition.

Jedes Gebäude, egal wie sie gebaut werden, sollten in gutem Zustand sein. Nur gepflegte Häuser können bestenfalls eine gute Investition sein. Viele Leute sind der Meinung und finden, dass ein Blockhaus in der Nähe von Sport- und Freizeitzentren, an einem Berghang, an einem See oder am Meer für eine sehr oder ziemlich gute Investition sei.


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Individuelle Holzhäuser in echter Blockbauweise: komfortables Wohnen mit natürlichem Charme!

Ein individuelles Wohnhaus in echter Blockbauweise hat nicht nur einen optischen Charme, sondern ist vor allem auch eine hervorragende Vorsorge für das Alter! Und nicht nur das: Auch Familien mit Kindern profitieren von dieser Art des gesunden Bauens, da Blockhäuser oftmals ebenerdig sind und sich auch kleinere Kinder mit Großeltern dort unbeschwert und sicher bewegen können. Was diese Bauweise so besonders macht und welche Eigenschaften ein Blockhaus besitzt, erfahren Sie in diesem Beitrag!

Die Blockbauweise kurz und bündig erklärt

Diese Bauweise wird auch 'Blockwerk' genannt und ist eine sehr traditionelle Art zu bauen. In der Tat gibt es sogar Nachweise dafür, dass diese Bautechnik bereits in prähistorischen Zeiten in Europa gegenwärtig war. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Denn in unseren Breitengraden war Holz schon immer ein leicht verfügbarer Rohstoff. Zudem ist ein Blockhaus schnell und einfach aufgebaut und hält meist über Generationen hinweg, hat also eine extrem hohe Lebensdauer. Blockbauten gibt es in ganz unterschiedlichen Größen und Ausfertigungen, sie können Platz für eine Person, aber auch für eine Großfamilie bieten. Diese Häuser stehen wie kaum ein anderes Bauwerk für Naturverbundenheit und ein Leben in Einklang mit der Natur und der Umgebung. Entsprechend hoch ist die Lebensqualität für Bewohner eines Blockhauses, das mit seiner Gemütlichkeit und seinem unwechselbaren Charme nicht nur in der Schweiz, Österreich oder in nordischen Ländern überzeugt, sondern auch bei uns in Deutschland. Mit ihrem naturnahen Äußeren wirken die oftmals einstöckigen Holzhäuser wie aus einer anderen Zeit, jedoch können sie durchaus mit moderneren Bauweisen mithalten sind Allergiker freundlich und nicht minder komfortabel! Die Konstruktionsweise eines echten Blockhauses ist ebenso stabil wie die eines aus Stein und Beton gebauten Hauses und entspricht selbstverständlich auch dem modernen Energiestandard. Die Wohnblockhäuser mit fast 100 % Holzanteil sind klimafreundlich und binden Kohlendioxid effizient. Ob auf dem Land oder in Stadtnähe: Wohnen in einem Blockhaus verbindet einen naturnahen Lebensstil mit einem zeitgemäßen Wohnstandard! 

Blockhäuser: Diese Arten gibt es

Wenn Sie sich für den Kauf eines Blockhauses interessieren, sollten Sie sich zuerst über die unterschiedlichen Konstruktionen und Varianten informieren. Denn je nach Familiengröße, Wohnort oder Lebensstandard gibt es verschiedene Möglichkeiten, die perfekt zu Ihnen passen. Im Wesentlichen wird zwischen fünf Bauweisen unterschieden: den Rundbohlen-Blockhäusern, den Naturstamm-Blockhäusern, Doppelblock-Haus, Blockhaus mit Thermowand und den einschaligen Vierkantbohlen-Blockhäusern mit Massivholz (Lamellenbalken). Die Preise orientieren sich nach der eingebauten Holzmenge, Holzqualität, Sonderwünschen und Montageumfang.


Das Vierkantbohlen-Wohnblockhaus

Lamellenbalken garantieren luftdichte, passgenaue Konstruktionen

Eine etwas schnellere Art ein Wohnblockhaus zu bauen, ist die industrielle Herstellung der Blockhausbausätze mit Vierkantbohlen. Diese werden auch Blockbohlen genannt und können mit passgenauen Profilen, vorgebohrten Kabelkanälen und Eckverkämmungen industriell hergestellt werden. Vierkantbohlen sind, wie der Name schon sagt, nicht rund, sondern rechteckig. Die hochwertigen Lamellenbalken sind stabil und ermöglichen die Realisierung von moderner Holzhausarchitektur. Ein Vierkantbohlen-Blockhaus wirkt optisch sehr frisch und hat auch von außen eine beinahe glatte Wand-Oberfläche. Dennoch sind sie ebenso charmant wie Häuser mit Rundbohlen und können in den unterschiedlichsten Eckverbindungen verbaut werden. Ob jung oder alt, in einem Wohnblockhaus in massiver Vierkantblockbauweise ohne Plastik fühlt sich jeder rundum wohl!

 

Einschalige Massivholzhäuser

Formstabile Lamellenbalken

Wohnblockhäuser

  • Hohe Formstabilität und Passgenauigkeit
  • Fast setzungs- und rissfrei
  • Fast 100 % aus Holz und somit klimafreundlich
  • Einschalige Wandaufbau ist meistens eine gute Alternative für Allergiker und Asthmatiker
  • Außenwand in massiver Blockbauweise hat keine Folien, feuchteempfindliche oder ölhaltige Wärmedämmung.

Moderne Blockhäuser

Fortschrittliche Blockwand für moderne Architektur

Neuartige Eckverkämmung mit formstabilen 275x220 mm dicken Lamellenbalken für anspruchsvolle Architektur
Neuartige Eckverkämmung mit formstabilen 275x220 mm dicken Lamellenbalken für anspruchsvolle Architektur
Dicke Lamellenbalken mit neuartiger Eckkonstruktion  für moderne Architektur
Dicke Lamellenbalken mit neuartiger Eckkonstruktion für moderne Architektur
  • Moderne Architektur mit anspruchsvollen Grundrissen möglich.

Klassische Blockhäuser

Klassische Blockwand mit rustikaler Eckverkämmung

Traditionelle Eckverkämmung mit fast setzungsfreien 275x220 mm dicken Lamellenbalken
Traditionelle Eckverkämmung mit fast setzungsfreien 275x220 mm dicken Lamellenbalken
Lamellenbalken 275x220 mm sind dauerhaft formstabil und passgenau
Lamellenbalken 275x220 mm sind dauerhaft formstabil und passgenau
  • Entlastung der Erdatmosphäre von CO2
  • Luftfeuchtigkeitsregulierende Wirkung der Holzwände wird nicht mit Folie blockiert.


Wohnblockhaus mit Thermowand

Qualitätsmerkmale der Konstruktion von der Außenwand

  • Formstabile Lamellenbalken ca. 135 mm Breite
  • Holznagel zur Fixierung der Blockbalken
  • Dichtungsmaterial in den Eckverkämmungen, Kreuzecken und zwischen den Blockbalken
  • Dämmebene ca. 145 mm mit Zellulose oder Holzfaser
  • Innenseite mit Holzverkleidung, Steigung und Profil mit dem Lamellenbalken angepasst. 
Wohnhaus mit 135mm breiten formstabilen Lamellenbalken und 145mm Dämmebene
Wohnhaus mit 135mm breiten formstabilen Lamellenbalken und 145mm Dämmebene
Wandaufbau mit Thermowand
Wandaufbau mit Thermowand


Einschaliges Rundbohlen-Blockhaus

Diese Häuser zeichnen sich vor allem durch die typisch runden Bohlen aus, aus denen die Wände gefertigt sind. Aufgrund dieser naturnahen Optik sind Rundbohlen-Blockhäuser vor allem bei Naturliebhabern wie Förstern und Jägern begehrt. Die industriell produzierten Rundbohlen sind im Regelfall zwischen 21 und 25 cm dick und haben eine äußerst charmante Ausstrahlung, da sie ihren natürlichen Ursprung erahnen lassen, aber dennoch gepflegt und gemütlich wirken. Daher sind sie vor allem in Urlaubsregionen beliebt, zum Beispiel in Ski- oder Wanderorten. 

 

 

Nachteile der urigen Rundblockbauweise

Nachteil der Rundbohlenweise ist die hohe Wartungsaufwand in den ersten zwei Jahren nach Fertigstellung wegen der materialbedingten starken Setzung durch Verdichtung der Wandkonstruktion und der Trocknung des Rundholzes. Je nach Profil, Holz-, Montagequalität und Wetter in der Bauzeit bewegt sich die Setzung bei einer Wand mit industriell produzierten Rundbohle von 5 bis 7 cm pro Meter Wandhöhe.

 

Bauteile der industriell produzierten Rundbohlenhäuser sind passgenauer als der in Handarbeit gefertigten Naturstammhäuser.

 

Risse

Wegen der natürlichen Eigenschaften des Holzes trocknet das Holz am Kreisumfang der Rundbohle etwa doppelt so schnell wie in der Richtung des Radius. Weil das Trocknen an der Oberfläche vom Baumstamm beginnt, übersteigen die Spannungen die Zugfestigkeit des Holzes und es entstehen Risse. Fast riss- und setzungsfreie Wandkonstruktion eines Rundbohlenhauses kann nur mit deutlich teureren Rundbohlen aus Lamellenholz erzielt werden.


Das Naturstammhaus in Handarbeit

Blockhausbauer bei der Arbeit

Naturstammhaus - Baustelle - Zimmermann bei der Arbeit - Profil und Eckverkämmungen werden auf der Baustelle eingearbeitet

Eckverkämmungen in Handarbeit

Blockhaus - Blockhausbau - Naturstammhaus - Baumstammhaus - Holzbau - Zimmermann - Blockhausbauer

Eckverkämmung

Blockhausbau - Naturstammhaus - Baumstammhaus - Baustelle - Holzhütte  -  Handarbeit - Holzbau - Hausbau - Handwerk
Naturstammhaus Baustelle - Foto Pixabay
Baumstammhaus - Naturstammhaus - Holzhandwerk - Blockhausbauer -  Massivholzhaus - Blockhausmanufaktur - Holz - Bauen - Innenansicht - Wohnzimmer
Wohnzimmer im Naturstammhaus - Foto Pixabay

Das Naturstammhaus - auch als Baumstammhaus bekannt - ist gewissermaßen der Urtyp der Holzbauweise, da es aus naturbelassenen Baumstämmen gefertigt wird, die nur entrindet und leicht verarbeitet werden. Das Äußere eines Naturstammhauses wirkt sehr robust und rustikal und überzeugt mit ihrer Natürlichkeit. Trotz seiner Einfachheit kann ein Naturstammhaus heute den ganzen Querschnitt an zeitgemäßem Komfort bieten und entspricht den Anforderungen eines modernen Lebensstandards.

Je nach Anbieter werden Naturstammhäuser entweder direkt vor Ort auf der Baustelle aus den Baumstämmen errichtet oder in einer Montagehalle vorfertigt und dann auseinandergenommen und auf der Baustelle wieder zusammengebaut. 

 

Nachteile der Naturstammhäuser

  • Naturstammhäuser sind in einigen Baugebieten häufig nicht erwünscht und der Bauantrag wird von der Genehmigungsbehörde (dem Bauamt) den Bauantrag nicht genehmigt. 
  • Bauherren, die sich speziell für ein Naturstammhau oder Rundbohlenhaus interessieren, sollten schon bei der Grundstückssuche darauf achten, was im jeweiligen Bebauungsplan - auch B-Plan genannt - geregelt ist.
  • Die Konstruktionen der Naturstammhäuser lassen den Bauherrn wenig Raum für planerische und architektonische Freiheit.
  • Dicke Wandkonstruktion reduziert die Wohn-/Nutzfläche.
  • Der deutlich höhere Bau- und Planungsaufwand führt dazu, dass die Material- und Montagekosten für ein Naturstammhaus wesentlich höher sind als für ein Holzrahmenhaus. Die urigen Naturstammhäuser haben den höchsten Anteil an Holz und sind die teuerste und arbeitsaufwändigste Variante beim Blockhausbau.
  • Ein weiterer Nachteil ist die hohe Wartungsaufwand in den ersten zwei bis fünf Jahren wegen der Setzung der Wandkonstruktionen. Das Gewicht presst die Naturstämme beim Trocknem zusammen.

"Kelo-Häuser" gehören zu der Untergruppe von Naturstammhäusern

Das finnische Wort Kelo ist die Bezeichnung für abgestorbenes uraltes Kiefernholz, das eine silbergraue Patina hat. Das Keloholz gilt als eine teure Rarität. Die Baumstämme aus Keloholz werden ebenso, wie Naturstammhäuser komplett in Handarbeit errichtet.


Typische Blockhaus "Imitate" mit wenig Holz

Einige wichtige Merkmale für eine grobe Analyse, wie man beim ersten Blick die Spreu vom Weizen trennt:

  • von 40 bis 90 mm dünne Bohlen aus Vollholz (Kern in der Mitte) oder kerngetrennt
  • Bohlen aus Vollholz und Fichte sind besonders anfällig fürs Biegen und führt zur undichten Außenwandkonstruktion
  • starke Rissbildung
  • Dichtbänder zwischen den Balken und in den Kreuz- und Eckverkämmungen werden überhaupt nicht geplant, falsch oder gar nicht eingebaut 
  • Holznagel oder Fixierstifte und Spannstangen zum Fixieren der Blockbohlen fehlen oder wurden falsch eingebaut
  • starke Setzung von 4 bis 7 cm je Meter Wandhöhe
  • In den ersten zwei Jahren hoher Wartungsaufwand der Konstruktionen.

Gartenlauben und Nebengebäude mit Blockhausoptik

- Dünne Bretter

Gerätehaus - Abstelle - Holzhütte - Gartenhaus - Billiges Haus - Was kostet ein Haus
Gerätehaus
Gartenlaube aus Baumarkt - Sommerhaus - Holzhütte - Eigenleistung -  Mit wenig Geld bauen - Wandaufbau - Qualität - Bausatz - Holz
Gartenlaube

Preiswerte, nicht formstabile, dünne Vollholzbohle

Dünne Bohlen aus rissanfälligem Vollholz
Dünne Bohlen aus rissanfälligem Vollholz

Preiswerte Holzhäuser mit dünner Verschalung an der Fassade

- Dünne Bohlen als Fassade

Holzhaus mit Blockhausoptik mit wenig Holz
Wohnhaus mit Blockhausoptik
Holzhaus mit Blockhausoptik mit wenig Holz
Holzhaus mit Blockhausoptik


Wie entstehen die Preisunterschiede?

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Ein hochwertiger Lamellenbalken 275x220 mm ist dreimal dicker als eine dünne Bohle 92x165 mm und kostet entsprechend mehr

Im Hausbau aus Holz handelt es sich um die Entscheidung, ob wenig Holz mit viel billige Dämmung oder viel hochwertiges formstabiles Holz ohne Dämmung und Plastik. Soll Holz der Grundbaustoff für Wände und Decken sein oder lieber ein anderes Baumaterial und andere preiswertere Bauweise?

 

Der Holzanteil eines echten wertbeständigen Blockhauses in massiver Blockbauweise ist deutlich höher als eines Holzfertighauses oder Holzhauses mit Ständerwerk und dünnen Blockbohlen- oder Bretterverschalung. Die Wände eines Holzfertighauses hat nur die Holzrahmen nach Statik mit senkrechten Stielen und waagerechten Riegeln aus Holz. Der Fassade wird mit dünnen Bohlen, Paneelverkleidung aus Holz, Putz- oder Klinkerfassade ausgeführt. Der Innenraum wird mit einem preiswerten mineralischen oder ölhaltigen Dämmmaterial gedämmt und meistens mit OSB- und Gipsfaserplatten verkleidet. Auf diese Weise entsteht eine preiswerte Außen- und Innenwand für das Holzfertighaus. Der Zusammenbau der Wände erfolgt Schritt für Schritt auf dem Grundstück. 

Auch wenn der Auswahl der Hauskonstruktionen so manches Sparpotential mit sich bringt, der „eine“ entscheidende Kostenfaktor ist nicht die Bauweise allein.

Viel Gewicht auf die Gesamtkosten eines Einfamilienhauses haben die Größe, die Planung, die Qualität und Menge des eingebauten Holzes, die Ausbaumaterialien und der Eigenleistungsanteil und vor allem die Wahl der Ausstattung und Sonderleistungen.

 Die Kosten für das Fundament, Dacheindeckung und Haustechnik unabhängig von der Bauweise bleibt gleich. 

Das Baumaterial eines wohngesunden Wohnblockhauses in echter Blockbauweise ist fast 100 % aus Holz. Es werden keine Plastik oder feuchteempfindliche Dämmmaterialien eingebaut. Das Raumklima bleibt dauerhaft gut. 

Blockhäuser bauen: altersgerechtes Wohnen mit traditionellem oder ultramodernem Charme

Barrierefreies Bauen und Wohnen - Generationsgerechtes Bauen - Wohnen mit Großeltern  - Barrierefreie Hausplanung - Rollator - Rollstuhlfahrer - Bungalow - Wohnhaus - Einfamilienhaus
Generationsgerechtes Bauen und Wohnen - Foto Pixabay

Wenn Sie auf der Suche nach einem altersgerechten Wohnsitz sind, ist ein Blockhaus eine tolle Lösung. Je nach Größe verursacht es kaum mehr Arbeit und finanzielle Belastung als eine Eigentumswohnung. Generationsrechtes Bauen wird mit einem Holzhaus problemlos möglich, diese Variante bringt sogar einige Vorteile mit sich. Auf Wunsch kann das Häuschen einstöckig erbaut werden, sodass alle Räume ebenerdig liegen und ohne Treppensteigen erreichbar sind. Zudem wird auch kein späterer Umbau mit einem Treppenlift notwendig. Die Varianten sind so vielseitig, dass es für jeden Lebensstandard die ideale Lösung gibt. Der Einbau von Sauna und Bad im Erdgeschoss ist zum Beispiel durchaus möglich, ebenso wie mindestens ein Schlafzimmer im Erdgeschoss. Durch die ebenerdige Bauweise ist der Hauseingang für Rollstuhlfahrer und den Rollator bequem zu erreichen und Türen können beliebig breit eingebaut werden. Windfang und Diele bieten auch nach dem Einrichten genug Platz für das Durchfahren mit Rollstuhl oder Rollator. Wie bei einem herkömmlichen Neubau werden auch bei einem Blockbau Ihre persönlichen Wünsche berücksichtigt. 

Barrierefreies Bauen mit Weitsicht – auch in jungen Jahren eine interessante Option!

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Barrierefreie Planung gilt als Vorsorge und bietet Sicherheit - Foto Pixabay

Auch für jüngere Bauherren ist diese Art des Hausbaus eine interessante Möglichkeit. Denn ein ebenerdiges Holzhaus ist nicht nur eine gute Vorsorge für später, sondern bietet auch Sicherheit, falls durch einen Unfall plötzlich alles anders ist und barrierefreier Wohnraum essenziell wird. Und nicht nur das: Auch für Babys und kleinere Kinder ist ein ebenerdiger Bungalow eine großartige Option, die beliebig viel Platz und Komfort für das gemeinsame Familienleben bieten kann. Denn lästiges Treppensteigen bleibt Ihnen so erspart und die Kinder können sich gefahrlos im Haus bewegen. Ob für junge Eltern, Singles oder Senioren – die Blockbauweise ist eine echte Alternative, die sowohl ökologisch und nachhaltig als auch langlebig und komfortabel ist.


Dieser Artikel wurde in Zusammenarbeit mit immo-zentrum.de erstellt. Als Immobilienmakler ist immo-zentrum.de in folgenden Bereichen tätig: Immobilien, Neubauvorhaben und Baufinanzierung. 


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Bilder:

Blockhauslexikon, Kuusamo Hirsitalot Oy, Pixabay, MS, Holzbau Wolfgang Brandt


4 erstaunliche LED-Fakten, die Sie noch nicht kannten

LED Panel - Ledpanel - Lichtplanung - LED-Beleuchtung
LED-Lampe

Dass die LED-Technologie eine besonders fortschrittliche Art der Beleuchtung ist, ist hinlänglich bekannt. Ebenso die vielen Vorteile bei der monatlichen Stromrechnung, die robuste Verarbeitung, die lange Lebensdauer sind bekannte Vorteile, wegen derer viele Menschen auf LED-Beleuchtung umrüsten. Es gibt aber auch Spannendes und Wissenswertes abseits dieser Vorzüge. Erweitern Sie Ihr LED-Wissen mit den folgenden erstaunlichen Fakten.

Die Vorteile der geringen Wärmeerzeugung

Haben Sie mal Ihre Hand an eine Halogenlampe oder eine herkömmliche Glühbirne gehalten, die ein paar Stunden vor sich brannte? Wenn Sie sich sogar versehentlich mit der Hand berührt haben, wissen Sie, dass sich diese Leuchtmittel ganz schön aufheizen und somit für eine hohe Umgebungswärme sorgen. Bei LED-Lampen ist dies nicht der Fall, weswegen sie nicht nur sehr energieeffizient sind, sondern bevorzugt auch in den Bereichen eingesetzt werden, in denen gewöhnliche Glühbirnen für Schweißperlen auf der Stirn sorgen. Das betrifft praktisch alle, die regelmäßig im Rampenlicht stehen, egal, ob Musiker, Schauspieler, Moderatoren oder andere Künstler.

LEDs verblassen nicht mit der Zeit

Glühlampen verlieren mit der Zeit immer mehr an Helligkeit und büßen somit auch an Farbtemperatur ein. Anhand des abgestrahlten Lichts kann einer Glühlampe also angesehen werden, wie lange sie bereits im Einsatz war. LEDs zeichnen sich in dieser Hinsicht durch konstante Gleichmäßigkeit aus. In den meisten Fällen dauert es mindestens 25.000 Betriebsstunden – je nach LED-Leuchtmittel auch mehr – bis die anfängliche Helligkeit nicht mehr bei 100 % liegt. An der Farbtemperatur ändert das jedoch nichts. Hintergrund ist der niedrige Stromverbrauch, der auch bei Spannungsschwankungen oder Erschütterungen die Lichtwiedergabe nicht beeinträchtigt. Planen auch Sie auf LEDs umzurüsten? Auf Ledpanelgrosshandel.de finden Sie eine umfangreiche Auswahl an LED-Lampen für jeden Bereich, egal, ob in den eigenen vier Wänden, im Büro, Einzelhandel oder für weitläufige Firmengelände.

Weniger reizvoll für Insekten

Besonders auf Balkonen, Terrassen und im Garten wirkt LED-Außenbeleuchtung weniger anziehend auf Insekten als andere Beleuchtungsmethoden. Das liegt daran, dass LED-Technologie weniger Wellenlängen für Motten und andere nachtaktive Insekten bietet. Hinzu kommt der exakt definierte Abstrahlwinkel, der weniger Streueffekte zulässt und somit das Licht somit nur auf einen klar abgegrenzten Bereich trifft.

Langsameres Ausbleichen von Tapeten

Ein weit verbreiteter Mythos über LED-Lampen besagt, dass aufgrund der elektrischen Lichterzeugung gefährlicher Elektrosmog entsteht. Doch das ist schlichtweg falsch. Tatsache ist, dass LEDs so gut wie gar keine Strahlung abgeben – im Gegensatz zu Halogen! Aufgrund der fehlenden UV- und Infrarotstrahlung sind LED-Lampen sogar für Tapeten, Fotos, Gemälde und andere Wanddekoration, da sie durch die Beleuchtung weniger stark verblassen.


Für diesen Artikel ist der Autor Lenn Hegemann /  Ledpanelgrosshandel.de verantwortlich.


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Blockhaus als Einfamilienhaus mit ökologisch nachhaltigen Lösungen

Wohnblockhaus in Hessen - Blockhaus, Holzhaus, Blockhausbau, Energiesparhaus, Wohnhaus, Immobilien, Planung, Neubau, Hausbau, Holzbau, Blockhäuser, Holzhäuser,  Nullenergiehaus
Wohnblockhaus in Hessen - Foto © Blockhauslexikon.de

Blockhaus als Wohnhaus ist in vielen Regionen immer noch eine Rarität und oft eine wahre Sehenswürdigkeit. Einer der Gründe hierfür sind sicherlich die oft komplizierten Regeln von Bau- und Planungsrecht, die den Bau eines Blockhauses als Eigenheim verhindern.

Holzhäuser in Blockbauweise für Wohnzwecke sind jedoch seit Jahrhunderten gebaut worden. Blockhäuser aus massiven Holzbalken kann als einer der ältesten Bauweisen angesehen werden. Im Laufe der Jahrhunderte hat das Blockhaus eine sehr starke Entwicklung von einer einfachen Wohnhütte zu einem modernen ökologischen Wohnhaus durchlaufen. Langlebiges Blockhaus als Wohnhaus erfüllt alle zeitgenössischen Anforderungen für ein modernes Einfamilienhaus. Ein echtes Blockhaus hat viele ökologische Vorteile. Die Blockbauweise ist heute mehr als gleichwertig mit anderen Bauweisen, vorausgesetzt, dass die Planung, Montage und die spätere Hauspflege nach den Anforderungen für Blockhäuser ausgeführt werden.

Blockhaus-Konstruktionen für Wohnhäuser

Die Hersteller von Wohnblockhäusern entwickeln laufend innovative neue Lösungen und investieren viel in die Produktentwicklung und moderne Produktionsstätten. Der Schwerpunkt der Produktentwicklung ging lange Zeit nur um den immer stärkeren Blockbalken. In jüngster Zeit haben viele Hersteller mehr Aufmerksamkeit auf die Entwicklung der Konstruktionen gegeben, um montagefreundliche Lösungen zu entwickeln, die von größter Bedeutung in dem Bauablauf sind.

In der Vergangenheit konnte der Bauherr oft sogar selbst die Planung der Verbindungen von Wandkonstruktionen des Gebäudes in dem Fußboden- und Dachbereichs vornehmen. Die Konstruktionen wurden auf sehr unterschiedlicher Weise durchgeführt und das Zusammenspiel der realisierten Konstruktionen war oft äußerst fraglich.

Blockhausbau heute

Das Angebot der erfahrenen Hersteller beinhaltet eine breite Auswahl von maßgeschneiderten Blockhäusern mit vielfältiger Konstruktionsauswahl von der individuellen Planung bis zur Komplettmontage, alles aus einer Hand.

Die großen Blockhaus-Hersteller haben heutzutage ihre eigenen erprobten Konstruktionen mit speziellen Lösungen. Die Details können stark unterschiedlich sein und variieren natürlich von Hersteller zu Hersteller. Der Umfang und die Qualität der Planung von einzelnen Häusern aller Hersteller sind sehr unterschiedlich und auch abhängig von dem tatsächlichen Lieferumfang. Es ist jedoch eindeutig festzustellen, dass die überwiegende Mehrheit der Fehler selbst in der Bauphase auf der Baustelle verursacht wurde; die Bauteile wurden schlecht, fahrlässig oder nicht richtig montiert.

Vielen ist nicht bewusst, was für ein Großprojekt ein Eigenheim überhaupt ist. Verdeckte Kosten, fehlende Reserven, ungünstige Darlehensstruktur – falsche Entscheidungen bezahlt man unter Umständen sehr lang. Der Traum von den eigenen vier Wänden wird nicht zum Albtraum, wenn man das Projekt richtig anpackt. 

Wohne und lebe ökologisch im Massivholzhaus

Eine Lösung für die individuellen Wünsche der Baufamilien und die Anforderungen der Behörden können in der Praxis meistens umgesetzt werden.

Um bequem und ökologisch zu leben, ist ein Blockhaus dafür eine großartige Wahl. Ein mit fachmännischer Montage und moderner Technik produziertes Blockhaus ist luftdicht und energieeffizient. Die gute Wärmespeicherfähigkeit der massiven Holzblockwand gleicht die Raumtemperatur gleichmäßig aus.

Im Frühjahr und Herbst ist die Blockwand in der Lage, die Wärme von direkter Sonneneinstrahlung zu speichern. Im Sommer wird die Kühle in der Nacht gespeichert. Die massiven Blockholzwände regulieren die Raumtemperatur und helfen so die Kosten von Heizen und Kühlen zu reduzieren, und tragen so beim Sparen von Energiekosten bei.


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Ökologisches Blockhaus und Blockbalken

Architektenhaus in Blockbauweise - Designhaus - Wohnblockhaus in Finnland - Blockhaus bauen - Blockhausbau - Blockhaus in Weiß
Wohnblockhaus in Finnland

Die Wahl eines Baumaterials für ein langlebiges Blockhaus hängt von vielen Faktoren ab. Der erste Grund ist sicherlich die Wärme und gemütliche Atmosphäre eines Blockhauses. Auf der anderen Seite ist Holz ein ökologischer Rohstoff und in der Herstellung energiesparend. Die Verarbeitung der dicken Blockbalken als Baustoff haben die Finnen traditionell in Finnland immer beherrscht. Die Blockhäuser, die industriell passgenau produziert werden, haben die alte Tradition mit den Möglichkeiten durch neue Chancen der Entwicklung vereint. Die industriell gefertigten Blockhäuser von heute haben die alte Tradition mit den neuen Lösungen ergänzt. 

Heute werden immer mehr dicke Lamellenbalken produziert, weil die formstabilen Balken eine Vielzahl von Möglichkeiten für die Umsetzung des Projekts anbietet. Der Bauherr kann zwischen vielen verschiedenen Optionen wählen. Erhältlich sind Rundbohlen und quadratische Blockbalken

Rundbohlen

Rundholz ist in der Regel aus einem Stück Kiefernholz, entweder gedrechseltes oder gehobeltes Baumaterial, für die Wände eines Wohnblockhauses oder Ferienhauses. Rundholz ist auch für den Bau eines frei stehenden Einfamilienhauses geeignet. Rundbalken für ein Wohnhaus mit einem einschaligen Wandaufbau sollten einen Querschnitt von 230 mm betragen. Die Voraussetzungen eines Holzhauses in der anspruchsvollen Rundblockbauweise müssen immer individuell nach den jeweiligen Haustypen überprüft werden.

Rundholz wird vor allem in ländlichen Regionen, angesagten Feriengebieten und Naturschutzgebieten als Baumaterial verwendet. Ein uriges Rundbohlenhaus passt sich ideal der umliegenden Landschaft an.

Blockbalken aus Vollholz oder Lamellenbalken

Vierkantbalken (Vollholzbalken) bestehen aus einem Stück gehobeltem massivem Kiefernholz, Lamellenbalken aus mehreren zusammengeklebten Lamellen aus Kiefer oder Fichte. Lamellenbalken sind ein ideales Baumaterial für große Gebäude, Architektenhäuser und Designhäuser. Die geleimten, formstabilen Lamellenbalken verziehen sich nicht, und die Rissbildung und Setzung der Konstruktionen sind geringfügig.

Nach den neuesten Regeln im Bauwesen sollten die Vierkantbalken für die massiven Blockhäuser zum Wohnen mindestens 200 - 230 mm Stärke betragen. Wegen der GEG-Vorschriften empfehlen wir den Bauherren von Einfamilienhäusern in massiver Blockbauweise mindestens 230 mm dicke Lamellenbalken. Besser wäre jedoch 275 mm, oder als Alternative eine Wandkonstruktion aus Lamellenbalken 135 × 170 mm² mit zusätzlicher innerer Thermowand.

Wegen der unterschiedlichen Ausstattung des Maschinenparks von verschiedenen Herstellern gibt es leichte Unterschiede in Formen, Balkenstärke und Steigung der Vierkantbalken.

Vierkantbalken werden viel als Wandmaterial auf den Baugebieten eingesetzt. Auf den Baugebieten können die Eckverkämmungen des traditionellen Blockhauses kürzer gestaltet werden. Mit kurzer Eckkonstruktion sieht das Haus nach außen beim ersten Blick wie ein normales Holzhaus aus.

Im Blockhaus kann man leicht atmen

Ein massives Blockhaus bietet der Familie die beste Raumluft. Eine Blockbalkenwand reguliert effektiv Luftfeuchte und Temperaturschwankungen der Innenräume. Dabei bleibt die unerwünschte Wirkung von Bakterien, Viren und Staub auf die Qualität der Innenraumluft sehr niedrig. 

Eine in einem Blockhaus verbrachte Nacht hat von vielen Häuslebauern einen Blockhausfan für das ganze Leben geformt.

Holz ist ein wiederwertbarer Wertstoff

Das Holz der Holzbausätze sollte PEFC oder FSC zertifiziert sein.  Beide Forstzertifikate erfüllen die Kriterien der EU-Kommission. 

Am Ende seines Lebenszyklus kann das Holz recycelt oder als erneuerbare Energie verfeuert werden. Durch die richtige Entscheidung jetzt fördert der Bauherr die ökologische Lebensweise der künftigen Generationen.


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Traumhafte Wohlfühl-Ausstattung für das Blockhaus

Friseursalon im Naturstammhaus - Blockhaus - Blockhausbau - Massivholzhaus - Holzhaus in Blockbauweise - modern - klassisch - Architektenhaus -Foto Pixabay/Emma_McLoughley
Friseursalon im Naturstammhaus - Foto Pixabay/Emma_McLoughley

Blockhäuser überzeugen durch Gemütlichkeit und Natürlichkeit. Genau wie beim Menschen kommt es jedoch nicht nur auf das Äußere an, die inneren Werte - in diesem Fall die Einrichtung - spielen eine entscheidende Rolle, ob wir uns wohlfühlen oder nicht. Wie lässt sich das Innere eines Blockhauses gestalten, um es zu einem wahren Wohlfühlparadies zu machen?

Natürlichkeit auch bei der Innenausstattung

Möbel aus Massivholz und natürlichen Stoffen kommen in Blockhäusern besonders gut zur Geltung. Sie kreieren ein angenehmes, ruhiges Ambiente, welches Geborgenheit vermittelt und zum Entspannen und Wohlfühlen einlädt. Holzmöbel verströmen zudem häufig einen harmonischen Duft, der beruhigend auf das Gemüt wirkt. Viel Holz im Innenraum sorgt zudem für ein angenehmes, warmes Licht. Die Inneneinrichtung sollte jedoch mit farblich passenden Stoffen ergänzt werden, beispielsweise in Form von Decken oder Kissen, Wandbehängen oder Vorhängen. Dadurch wird das Erscheinungsbild gelockert und auch die Farben der Stoffe wirken auf Stimmung und das Wohlbefinden ein. Rot- und Orangetöne wirken aufheiternd und anregend, während Grüntöne vor allem entspannen und ausgleichen und Blautöne für Ruhe und Klarheit sorgen. Gezielt eingesetzt sind sie ein wichtiger Faktor, um für maximales Wohlbefinden zu sorgen.

Möbel zum Wohlfühlen

Neben der üblichen Raumausstattung gibt es weitere Möbel, die einzig und allein dem Zweck dienen, das Wohlbefinden zu steigern. Allen voran sind dies natürlich Massage- und Entspannungssessel. Sie sind hervorragend dazu geeignet, nach einem langen, anstrengenden Tag zur Ruhe zu kommen, die Füße hochzulegen und gegebenenfalls eine wohltuende Massage zu genießen. Gerade letztere haben eine besonders positive Wirkung auf das Wohlbefinden, vor allem bei Menschen, die zu chronischen Verspannungen neigen. Durch die Massage wird die Muskulatur gelockert, die Durchblutung wie auch der Lymphfluss angeregt und auch auf das Nervensystem hat sie in der Regel beruhigende Auswirkung. Ein Massagesessel sorgt dafür, dass man sie jederzeit genießen kann, ohne dabei von den Verfügbarkeiten und Öffnungszeiten eines Wellness-Salons abhängig zu sein. Doch es gibt noch weitere Einrichtungsgegenstände, die die Herzen von Wellness-Freunden höher schlagen lassen. Infrarotkabinen beispielsweise erzeugen Wärme, die tief in das Gewebe eindringt und dadurch für tiefe, anhaltende Entspannung sorgt. Gerade in kälteren Gegenden kann dies besonders wohltuend und erholsam sein. Wellness-Möbel sind jedoch in jedem Fall eine lohnende Investition, da sie nicht nur für angenehme Stunden sorgen, sondern auch die Gesundheit positive beeinflussen können, indem sie dem Körper helfen zu entspannen und seine Balance wiederzuerlangen. 

Pflanzen

Lebende Grünpflanzen sorgen nicht nur für ansprechende optische Akzente, manche Arten können sogar zu einer Verbesserung des Raumklimas beitragen und unerwünschte Stoffe aus der Luft filtern. In dieser Hinsicht haben sich unter anderem das Einblatt, der Bogenhanf oder die Efeutute bewährt, die sich allesamt in Blockhäusern sehr gut machen und zu einem ästhetischen Gesamtbild beitragen. 

Fazit

Blockhäuser bieten ein herrliches Wohngefühl, welches durch die passende Innenausstattung noch verstärkt wird und so für ein entspannendes, behagliches Ambiente zu jeder Jahreszeit sorgt. Massagesessel und Infrarotkabinen ergänzen die übliche Ausstattung wunderbar und verwandeln das Haus in eine Wellness-Oase. Mit natürlichen Möbeln und Stoffen können hervorragend Akzente gesetzt werden, die die Wohlfühlatmosphäre unterstreichen; Grünpflanzen runden diese ab und können sogar das Raumklima verbessern. 


Für diesen Artikel ist die Autorin Nadja Jerzenbeck verantwortlich.



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Blockhäuser: Das sind die Vorteile gegenüber Steinhäusern

Echte Blockhäuser in massiver Blockbauweise mit dicken Blockbalkenwänden haben ihren Ursprung in den skandinavischen Ländern, doch mittlerweile werden sie auch in Deutschland immer beliebter: Blockhäuser aus Holz. Optisch verbinden viele diese Bauweise mit einer hohen Gemütlichkeit und Romantik. Doch um sich von dem herkömmlichen Steinhaus oder Fertighaus mit wenig Holz abzuwenden, fehlt vielen Bauherren der Mut. Hier sind einige gute Gründe, um sich für die älteste Holzbauweise zu entscheiden!

 

Nachhaltige Bauweise

Holz ist ein natürlicher Rohstoff und zumindest in Europa fast im Überfluss vorhanden. Da bei Blockhäusern nur Nadelhölzer aus Fichten- oder Kiefernholz zum Einsatz kommt, gibt es keine allzu langen Transportwege und somit wenig CO₂-Emissionen. Fehlerfrei gebaute Blockhäuser mit hohem Holzanteil haben zudem eine hohe Lebensdauer und bieten damit eine gute Ökobilanz. Voraussetzung für die Langlebigkeit ist immer ein ausreichend hohes Fundament ab Oberkante Gelände und die echte Blockbauweise. Moderne Blockhäuser sind hochwertige Häuser, deren Baumaterial dicke industriell produzierte passgenaue Balken bis 275 mm sind. Es werden auch noch heute arbeitsaufwändig nach alter Handwerkstradition rustikale Blockhäuser mit dicken Baumstämmen errichtet. Diese Häuser werden Naturstammhäuser genannt. Holzhäuser, die wenig Holz mit Bretter-  oder dünner Blockbohlenschalung und Folien in der Wandkonstruktion haben, haben nichts mit der wohngesunden, langlebigen Blockbauweise zu tun. 

Der Energieaufwand für den Bau eines Blockhauses ist im Schnitt deutlich geringer als der bei konventionellen Bauweisen. Ein weiteres Plus: Nebenprodukte wie Späne oder Rinde werden nicht als Abfall betrachtet, sondern weiterverwertet. Auch der Abriss oder Rückbau eines echten Blockhauses mit hohem Holzanteil ohne ölhaltige giftige Baustoffe verläuft ressourcenschonend.

 

Energieeffizientes Wohnen

Zu einer umweltfreundlichen Bauweise gehört eine hohe Energieeffizienz. Diese ist bei Blockhäusern gegeben: Sie haben eine prima Wärmedämmung und beste Dämmeigenschaften, da Holz Wärme schlecht leitet. So kann Hitze im Sommer nicht gut ins Heim eindringen, innen bleibt es angenehm kühl, und im Winter dringt die Heizluft nicht so stark nach außen wie bei anderen Bauweisen. 

Dadurch kann die Raumtemperatur in einem Blockhaus generell niedriger gehalten werden als in einem Steinhaus und die Energiekosten fallen geringer aus. In den Blockhäusern kommen die Bewohner in der Regel mit einer zwei Grad geringeren Raumtemperatur aus als die Bewohner der Steinhäuser und finden die Temperatur trotzdem „mollig warm“. Mit der Nutzung von smarten Wearables kann beim Wohnen noch mehr Energie eingespart werden. Eine intelligente Heizungssteuerung per Smartphone spart zum Beispiel Kosten ein. Übrigens: Ein Holzhaus in massiver Blockbauweise allgemein kann leicht als Energiesparhaus gebaut werden und bietet damit attraktive finanzielle Fördermöglichkeiten!

 

Wohnblockhaus in massiver Blockbauweise – Gutes Raumklima

Aus den besonderen Eigenschaften von Holz ergibt sich ein besseres Raumklima als bei Steinhäusern – Wird zudem auf natürliche Dämmstoffe wie Zellulose zurückgegriffen, haben Allergiker ihr ideales Zuhause gefunden. Holz kann nicht nur Gerüche und Schadstoffe absorbieren, sondern auch die Luftfeuchtigkeit auf natürliche Weise regulieren und zu einem gewissen Anteil in seinen Poren speichern und wieder abgeben.

Bei gemauerten Massivhäusern kommt häufig das Problem der Schimmelbildung auf. Feuchtigkeit kondensiert an den Wänden und unschöne oder sogar gefährliche Schimmelpilze siedeln sich an. Ein echtes Blockhaus in massiver Bauweise ist für Schimmel nur wenig anfällig. Auch der Staubgehalt in der Raumluft ist in einem massiven Blockhaus erheblich geringer als in den Steinhäusern und Fertighäusern mit geringem Holzanteil. Dies wird auf die elektrostatischen Eigenschaften des Holzes zurückgeführt.

 

Kurze Bauzeit

Stein auf Stein zu setzen ist ein langwieriger Prozess und oft ergeben sich bei der konventionellen Bauweise erheblich längere Bauzeiten als ursprünglich geplant. Trocknungszeiten der Wände oder vom Estrich müssen eingehalten werden und verzögern so das Voranschreiten des Projekts. Verbliebene Baufeuchte ist ein gefürchtetes Problem bei Hausherren.

Anders sieht das beim Blockhaus aus: Innerhalb weniger Wochen kann das Traumobjekt bereits stehen und ist einzugsbereit –  das Aufeinanderzulegen der vorgefertigten Bausätze mit dicken Lamellenbalken oder großen Baumstämmen erfolgt von den Blockhausprofis eben ruckzuck. Blockhäuser können auch im Winter errichtet werden. Trocknungszeiten spielen bei der natürlichen Bauweise außerdem eine geringe Rolle, da Putz oder gemauerte Innenwände so gut wie keine Anwendung finden. 

 

Pflegeaufwand der Putz- und Holzfassade

Steinhaus mit Putzwand  muss auch gepflegt werden - Foto Pixabay
Steinhaus mit Putzwand muss auch gepflegt werden - Foto Pixabay

Auch bei der späteren Instandhaltung ist ein Blockhaus nicht so pflegebedürftig, wie es viele befürchten. Es benötigt generell weniger Zuwendung als andere Holzhäuser. Wer sein Holzhaus unabhängig von der Bauweise unbehandelt lässt, bildet es sich mit der Zeit eine natürliche graue Patina. Das Entstehen der ungefährlichen Patina durch Bläue kann ohne Hilfsmittel mehrere Jahre andauern und kann zeitweise sehr unschön aussehen. 

Der Anstrich wird bei einem Holzhaus häufiger vorgenommen als bei einem Steinhaus, aber die Gesamtkosten sind deutlich niedriger über die ganze Lebensdauer berechnet. Den Anstrich kann jeder selbst kostengünstig ausführen. 

 

Holzhäuser mit ausreichend hohen Fundamenten sind langlebig!

In den Bildern unten sehen Sie uralte Blockhäuser in Finnland. Die Häuser sind sehr langlebig, wenn die Fundamente ausreichend hoch ab Oberkante Gelände sind. Es kann auch keine Feuchtigkeit beim Starkregen unter die Fußbodenkonstruktion von außen eindringen. 

Die Fundamente müssen bei allen Holzhäusern unabhängig von der Bauweise ausreichend hoch ab Oberkante Gelände (je nach Haustyp, Bauort und Region mindestens 35–40 cm) sein.  Nur so können die durch das Regen-, Spritz- oder Schmelzwasser nass gewordene Wände aus Holz unverzüglich trocken werden. Damit die Holzhäuser langlebig bleiben, sollten auch die Traufen an allen Seiten ca. 80 cm breit sein.

Das zu niedrig eingebaute Fundament gilt in der Regel nichts anderes als einen Fehler bei der Ausführung. Wegen des technischen Holzschutzes der Fundamente kann der Bauherr oder Gartenarchitekt nicht selbst bestimmen, wie weit es über den Grundstücksboden ragt. Die Fundamente dürfen nicht bis Unterkante Holzkonstruktion zugeschüttet werden.

Individuelle Wohnatmosphäre

Nicht zuletzt darf man neben den Kosten und der Umweltfreundlichkeit einen großen Punkt nicht aus den Augen verlieren: Jeder sollte sich in seinem neu gebauten Zuhause wohlfühlen und es lieben! Blockhäuser haben einen unverwechselbaren Charme, strahlen Wärme sowie Geborgenheit aus und haben einen enormen Wiedererkennungswert. Besonders in Kombination mit einer Ofenheizung oder einem Kamin werden sich die Eigentümer und deren Gäste an kalten Tagen unvergessliche Abende verschaffen. 

Dass ein Blockhaus immer gleich aussieht und vor allem von innen wenig Gestaltungsmöglichkeiten bietet, ist ein Vorurteil. Mit Gipskarton oder Werkstoffplatten aus Holz lassen sich kinderleicht ganze Zimmertrennwände als Hingucker auskleiden, streichen, tapezieren oder fliesen, wie bei allen anderen Häusern auch. 


Verantwortlich für diesen Artikel ist der Autor Stefan Dorfmann.


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Preisvergleich im Internet - der Vergleich der Angebote

Wer ein Blockhaus als Wohnhaus bauen will, hat viel Auswahl von klassischer bis moderner Art. Die Preise variieren stark je nach Architektur und Qualität der Konstruktionen. 

Die massive echte Blockbauweise mit dicken Blockbohlen ohne billige Dämmstoffe mit Plastik ist die ursprünglichste, gesündeste und älteste Art, ein Wohnhaus zu errichten. Ein Blockhaus ist ein Haus, das überwiegend mit dicken Außenwänden aus Holz gefertigt wird.

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Die Gretchenfrage aber wird bleiben: "Wieviel kostet ein Haus wirklich?"

Die Online-Preise im Internet sind in der Regel Ab-Preise, die nichts über die mit dem Bau verbundenen Nebenkosten, Qualität, den tatsächlichen Lieferinhalt oder den Gesamtpreis aussagen. Außerdem wird der tatsächliche Lieferumfang mit Endpreis meistens verdeckt. Die Anfangspreise der Blockhausbausätze beinhalten die Lieferung von Holzteilen, deren sehr unterschiedliche Inhalte nicht miteinander vergleichbar sind. 

Die Lieferungen der Holzbauteile umfassen nicht Gebäudeanschlüsse, Dacheindeckung, Fundamente/Keller, Wasser- und Elektroinstallationen, Fliesenarbeiten, Endbehandlung der Oberflächen oder Einrichtungen von Bad und Küche. Die Wärmepumpe oder Fotovoltaikanlage, der Saunaofen, der Kamin und die Schornsteine sind nicht in der Lieferung von Holzbausätzen enthalten, müssen jedoch bei den Gesamtfinanzierungskosten berücksichtigt werden. 

Die massive, einschalige Blockwand nutzt und speichert die Wärme der Sonne. Das echte Blockhaus kann in der Abwesenheit auch ohne Heizung überwintern. Jetzt kehren Holzfachleute zu der einschaligen, dicken Blockwand ohne Dämmebene mit Folien zurück. Man möchte sich von der Notwendigkeit des kontinuierlichen Heizens in der Abwesenheit loslösen.

Ein echtes Blockhaus aus Massivholz hält seinen Wert

Es ist oft zu hören, dass ein Blockhaus zerlegt und neu installiert werden kann. Die neue Generation von Blockhäusern werden aber so fest gebaut, dass es unwirtschaftlich ist, sie zu zerlegen und wieder zusammenzubauen. Wenn es sich um ein kleines massives Ausstellungshaus ohne Gebäudetechnik handelt, kann es wahrscheinlich abgebaut werden. Manchmal findet man auf den Gartenausstellungen kleine Sommerhäuser, die ohne Abdichtungen und Holznägel provisorisch zusammengebaut wurden. Diese Häuser haben aber nichts mit den Wohnhäusern als Wohnsitz zu tun. 

Aufwändiges Blockhaus

Holzhaus - Blockhaus - Wohnblockhaus - Gästehaus - Architektenhaus - Blockhausbau
Exklusives Wohnblockhaus und Gästehaus

Einfaches Gartenhaus

Gartenhaus - Sommerhaus - Gerätehaus - Gartensauna -
Gartenhaus

In der Regel haben alle Hersteller zahlreiche Typenhäuser, deren Grundrisse und Ansichten online eingesehen werden können.

Die erfahrenen Hersteller produzieren auch anspruchsvolle Architektenhäuser nach den eigenen Zeichnungen des Bauherrn.

Bei dem Preisvergleich muss zwischen Wohnhäusern und Freizeithäusern scharf unterschieden werden. Handelt es sich bei Ihrem Traumhaus um ein Blockbohlenhaus mit Holzrahmenkonstruktion (vergleichbar mit Fertighaus), die mit dünner Blockbohlen-Verschalung außen verkleidet wird oder um ein echtes ökologisches Blockhaus

Kostenschätzung

Bei Hauskauf lohnt es sich, Lieferinhalte und Baumaterialien genau zu vergleichen. Beispielsweise im Blockhausbau können die Balkenstärken stark variieren. Das dickere Holz reduziert den CO₂-Fußabdruck, erhöht deutlich die Langlebigkeit und Qualität des Blockhauses. Diese guten Eigenschaften wirken sich direkt aber auf den Preis des Hauspakets aus. Der Preis eines Wohnblockhauses hängt stark von der Stärke der Blockbohlen ab. Der tatsächliche Preis ist direkt abhängig von der eingebauten Menge an Holz, die für das Gebäude verwendet wird.

Als Faustregel gilt, dass der Bauherr des Holzbausatzes mit dünnen Blockbohlen (z. B. BxH 95 × 170 Leimholz) mit mindestens vier bis fünf und mit dicken Blockhölzern (BxH 275 × 220 Lamellenbalken) mit drei multiplizieren sollte, um die realistische Gesamtbaukosten einsetzen zu können. Der Gesamtpreis wird auch von der Lage und den Bedingungen der Baustelle und der Ausstattung des Hauses beeinflusst. Es spielt eine sehr große Rolle, ob das Gebäude nur ein bescheidenes Sommerhaus wird, oder ob es für eine ganzjährige Nutzung als ein winterfestes, hochwertiges Wohnhaus / Zweitwohnsitz bestimmt ist.

Darüber hinaus können Sonderwünsche, aufwändige Konstruktionen und deren zeitaufwändige Montage die endgültigen Gesamtkosten des fertigen Gebäudes erheblich erhöhen.

Die tatsächlichen Baukosten können erst ermittelt werden, wenn das Grundstück vorhanden ist, und die Randbedingungen für die Baugenehmigung des Grundstücks bekannt sind.


Für diesen Beitrag ist Team Blockhauslexikon verantwortlich.


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Massivholzmöbel der Superlative

Wir legen heute einen immer größeren Wert darauf, dass Produkte, die uns im Alltag begleiten, nicht nur gut aussehen und uns gefallen, sondern dass sie auch eine Reihe an anderen Anforderungen wie nachhaltig, naturgebunden, gesundheitsfördernd oder trendy erfüllen. Wir leben schnelllebig in stressigen Zeiten und gerade im Hinblick auf die Work-Life-Balance umgeben wir uns gern von Produkten, die Gemütlichkeit, Ruhe und einen wohltuenden Gegensatz zu der sich stets verändernden globalisierten Welt darstellen.

Wohnen mit modernen Holzmöbeln im Blockhaus macht Spaß und Lust auf mehr!

Massivholz – eine denkbare Alternative für Innen und Außen

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Naturholzmoebel-Kiefer - © Massiv-aus-Holz.de

Einen solchen Gegenpol bieten uns hochwertige Produkte aus natürlichem Rohstoff wie Massivholz an. Dazu zählen wir sowohl Bauhausprodukte wie Massivholzmöbel, denn beide werden in massiver und robuster Bauweise angefertigt und sorgen für eine gemütliche und gesunde Atmosphäre im Raum, da der natürliche Rohstoff Massivholz auch nach guter Trocknung weiterhin atmet.

Selbstverständlich nehmen die Vorteile des massiven Rohstoffes Holz bei einem Blockhaus eine andere Dimension als bei einem massiven Kleiderschrank ein. Das Prinzip ist aber dasselbe: Es geht um die Frage und Einstellung, mit welchen Produkten wir uns im Alltag umgehen. Für beide genannten Produktgruppen Blockhaus und Massivholzmöbel steht der umweltfreundliche und naturnahe Aspekt im Vordergrund. In ihrer massiven Bauweise bewähren sie sich über Jahrzehnte, ja, man könnte wagen, über Jahrhunderte, in einer Qualität, die sich über Jahre hält.

Das Blockhaus ist die älteste und ursprünglichste Bauart, die sich auf das Mittelalter zurückdatieren lässt. Massivholzmöbel, deren Form- und Farbgebung in den unterschiedlichen Epochen variieren, finden ebenfalls seit denn und eh Platz in unserem Schlafzimmer, Esszimmer, Wohnzimmer oder im Arbeitszimmer.

Selbstverständlich haben die massiven Holzmöbel von vor 100 Jahren mit den modernen Holzmöbeln von heute wenig gemeinsam. Das Design und die Farben wurden an die Ansprüche trendbewusster Verbraucher angepasst. So werden traditionelle Massivholzmöbel neu interpretiert und in das moderne Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Arbeitszimmer integriert. Sie sind funktionell, praktisch und verströmen aber immer noch den Flair der guten alten Zeiten.

Massivholzmöbel – modern und flexibel bei Maßanfertigung nach Wunsch

Der große Mehrwert massiver Holzmöbel steigt, wenn für die Herstellung der Möbel Gehölze aus der Region verwendet werden und die Veredelung der Holzoberfläche nach der Fertigstellung der Holzmöbel mithilfe unbedenklicher Wachse und Öle erfolgt.

Beim Erwerb von Massivholzmöbeln, die nicht gerade in einem asiatischen Land hergestellt und über den Seeweg nach Deutschland transportiert wurden, erkaufen wir uns auch die Möglichkeit individueller Anfertigung eines Möbelstückes. Möbelhersteller, die ihre traditionellen Werkstätten im Europa-Raum haben, bieten uns nicht selten die kostenlose Option an, nahezu jedes Möbel nach unseren Wünschen von Form, Größe und Farbausführung herzustellen.

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Weisse Landhausmoebel - © Massiv-aus-Holz.de

Die Flexibilität von Möbelanbietern aus dem europäischen Raum bietet durchaus weitere Vorteile: Die Möbel werden nicht nur maßgenau angefertigt, sondern wir haben auch die Qual der Wahl bei Beschlägen, Griffen oder der Gestaltung des Innenlebens in den Schränken und Kommoden. Der Möbelanbieter Massivholzmöbel Rose aus Neubrandenburg, der seenreichen Mecklenburgischen Seenplatte, geht einen Schritt weiter: Die Kunden können ihre Massivholzmöbel soweit individualisieren, dass jeder ein Möbel nach seinem eigenen Wohnstil ohne zusätzliche Kosten finden kann. Beim Stöbern im Onlineshop werden einzelne Produkte und Optionen entdeckt. Möchten Sie unter Ihrem Bett nicht mehr staubsaugen wollen, kann ein Bett immer mit oder ohne Füße erworben werden. Für den Landhausstil sind zahlreiche Verschnörkelungen am Design kennzeichnend. Ist das nicht Ihr Fall, kann ein Kleiderschrank beispielsweise ohne den oberen Zierbogen bestellt werden. Wird eine Variante des Wunschmöbels vermisst, wird das Anliegen mitgeteilt und umgehend und unkompliziert nach einer möglichen Lösung gesucht.

Es ist sicher: Kreativ Wohnen mit modernen Massivholzmöbeln macht Spaß und Lust auf mehr!


Weitere Informationen: Massiv-aus-Holz.de

Für diesen Gastbeitrag ist die Autorin Justyna Rose verantwortlich.



Tierhaltung im Blockhaus – was ist zu beachten?

Haustiere sind gut für die Psyche. Schmusen, streicheln, spielen – tierische Mitbewohner machen einfach Spaß. Für eine artgerechte Tierhaltung im Eigenheim müssen jedoch vor der Anschaffung einige Dinge beachtet werden. Neben der richtigen Hygiene und Sicherheit sollten auch Vorkehrung für das Wohl des Tieres getroffen werden. So kann man z.B. eine Hundehütte bauen, sich an DIY Katzenspielzeug versuchen oder den Vogelkäfig einrichten. Die besten Tipps zur Tierhaltung im Blockhaus erfahren Sie bei uns...

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Katzen im Haus - Foto Pixabay

Viel Platz und Auslauf

Hunde und Katzen sind die beliebtesten Haustiere der Deutschen. Die Gemeinsamkeit der flauschigen Vierbeiner: sie brauchen viel Platz. Beide Tierarten benötigen außerdem Auslauf, daher sollten sie die Möglichkeit haben, das Haus zu verlassen. Für Katzen genügt hier in der Regel schon eine Katzenklappe, denn sie erlaubt es den Tieren, selbstständig das Haus zu verlassen und wieder einzutreten.

Für Hunde ist dies meist nicht ganz so leicht, da sie oft zu groß dafür sind. Da ist ein Garten schon praktischer, denn dort können sich Hunde frei bewegen und ggf. auch übernachten. Wichtig ist es, dass dem Hund stets genügend frisches Trinkwasser zur Verfügung steht. Wenn der Hund zurück ins warme Blockhaus darf, sollten sein Fell vor der Tür gründlich ausgeschüttelt und die Pfoten getrocknet werden. Gerade im nasskalten Winter ist sonst schnell das ganze Haus voll mit Dreck und schlammigen Abdrücken. Vor allem auf dem Holzboden ist dies ärgerlich, da sich hier der Dreck schnell in Ritzen und Rillen absetzt und die Reinigung erschwert.

Oberstes Gebot: Hygiene und Sauberkeit

Dem Umgang mit Hygiene sollte bei Anwesenheit von Haustieren besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Schnell können sich Erreger und Parasiten im Fell festsetzen und somit ins Haus gelangen. Sprechen Sie daher – am besten vor der Anschaffung – mit einem Tierarzt über mögliche Risiken und deren Vorbeugung.

Im Alltag sind sorgfältige Hygiene und Sauberkeit oberstes Gebot. Waschen und desinfizieren Sie daher stets die Hände nach jedem Kontakt mit den Tieren, vor allem vor dem Umgang mit Lebensmitteln. Suchen Sie sich einen geeigneten Ort für die Hundedecke oder das Katzenklo. Dies sind keine Orte zum Spielen für Kinder und sie gehören schon gar nicht in die Küche. Schaffen Sie sich außerdem am besten eine wasserfeste Unterlage an – Urinflecken lassen sich nur sehr schwer vom Holzboden entfernen. Säubern Sie Käfige, Ställe oder Terrarien regelmäßig mit heißem Wasser und Handschuhen. Für Impfungen und zur Prophylaxe sollten Sie zudem regelmäßig den Tierarzt für eine Untersuchung aufsuchen.

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Der Hund macht kleine Pause - Foto Pixabay

Erste Hilfe für das Haustier

Auch das Thema Sicherheit muss mit Haustieren neu überdacht werden. Schaffen Sie sich zum existierenden Erste-Hilfe-Kasten am besten eine weitere Box für das Tier an und statten jene entsprechend aus. Hierzu gehören steriles Verbandszeug, Desinfektionsmittel und Elektrolyttabletten für akuten Durchfall. Außerdem sollte sie eine Zeckenzange, eine Schere, sowie Gummihandschuhe enthalten.

Abgesehen davon können Sie sich genau überlegen, wie Sie dem Tier ein schönes Zuhause gestalten wollen. In erster Linie soll es sich nämlich wohlfühlen können. Ob Sie dann selbst Katzenspielzeug basteln, einen Vogelkäfig mit selbstgebauten Elementen ausstatten möchten oder all dies in der Tierfachhandlung kaufen wollen, bleibt Ihnen überlassen. In jedem Fall sollte es dem jeweiligen Tier angemessen sein – wenden Sie sich diesbezüglich an Fachhandlungen oder den Tierarzt, falls Sie sich unsicher sind.


Verantwortlich für diesen Artikel ist der Autor Lukas Schüz.


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Auch im Blockhaus kuschelige Momente vor dem Kamin

Der Brennstoff Holz spielt heute eine wichtigere Rolle als je zuvor. Der Grund ist, dass Öl und Gas mit Lieferschwierigkeiten im Preis stark steigen und somit zu günstigeren Heizmethoden gegriffen wird. Gerade Holz ist als Brennstoff geeignet, da es umweltfreundlich und günstig ist. Zusätzlich gehört es zu den nachwachsenden Rohstoffen, wodurch ein gleichbleibender Preis gesichert wird. Selbstverständlich kommt der Brennstoff Holz nicht nur in einer Pelletheizung zum Einsatz, sondern auch der Kamin ist ein perfekter Ort für die Verbrennung. Neben den Heizmöglichkeiten eines Kamins, versprüht dieser auch eine angenehme Atmosphäre und ein uriges Gefühl. Deshalb ist es kein Wunder, dass Kamine immer beliebter werden.

 

Offener Kamin im Wohnzimmer - ©  MB Fire
Offener Kamin im Wohnzimmer - © MB Fire


Welcher Kamin darf es sein?

Heute gibt es verschiedene Kaminarten und Brennstoffe, die zum Einsatz kommen können. Bei der Anschaffung eines Kamins spielen drei wichtige Punkte eine Rolle: Die Anschaffungskosten, die laufenden Kosten und die Vorliebe des Einzelnen. Schon vor dem Kauf eines Kamins sollte man sich entscheiden, ob zum klassischen Holzkamin gegriffen werden soll, oder das Modell mit Ethanol oder Bio-Ethanol bevorzugt wird. Die gängigsten Arten sind die Kaminöfen, welche mit Brennholz, Holzpellets oder Kohle beheizt werden. Praktischerweise gibt es in diesem Bereich die größte Auswahl. Vom gemütlichen, klassischen und schlichten Kaminofen bis zum modernen, edlen und eleganten Kamin ist alles vertreten, was das Herz begehrt. Ansonsten kann zu einem Kaminofen gegriffen werden, welcher mit Flüssiggas beheizt wird. Allerdings fallen diese meist in den Bereich der „Dekokamine“ und sind somit nur im geringen Maße zum Heizen verwendbar. Insofern ist ein Kamineinsatz für Holz die richtige Wahl, wenn er zum Heizen verwendet werden soll.

 

Was muss vor dem Kauf eines Kaminofens beachtet werden?

  • Wie sind die baulichen Gegebenheiten?
  • Wird ein Schornstein benötigt und ist dieser vorhanden?
  • Wurden alle gesetzlichen Bestimmungen zum Bau eingehalten?
  • Angebote von verschiedenen Herstellern zum Kaminofen einholen.
  • Kleinteile kaufen, wie Rohre, Verbindungsstücke und Rosette.
  • Alle Schornstein-, Dach- und Wandanschlüsse müssen in einem massiven Blockhaus gleitend ausgeführt werden.
  • Rechtzeitig eine feuerfeste Bodenplatte und einen Funkenschutz kaufen.
  • Kaminleistung immer an den vorhanden Raum und der Isolation anpassen.
  • Kaminart und Brennmaterial wählen.
  • Zubehör, wie Kaminbesteck und Kaminholzschale, kaufen.
  • Der Schornsteinfeger muss den Kaminofen abnehmen. 

Einen Bausatz wählen

Kaminbausatz U-Form - © MB Fire
Kaminbausatz U-Form - © MB Fire

Bei den heutigen Anbietern gibt es eine bunte Auswahl an schicken Kaminen. Natürlich weiß man nicht genau, welcher Kamin es sein soll. Praktisch sind Kaminbausätze, da man so den perfekten Kamin in wenigen Schritten und in Eigenregie zusammenstellen kann. Durch Kaminbausätze können die diversen Faktoren des Kamins eigenhändig bestimmt werden. Das bedeutet, das Material, der Brennstoff, die Größe, die verwendeten Dekorationen und vieles mehr. Insofern kann ein Kamin entstehen, welcher den eigenen Wünschen entspricht. Zusätzlich kann er der Dekoration eines Raumes oder der Baustruktur eines Hauses angepasst werden.  Grundsätzlich lässt sich in jedes Holzhaus in massiver Blockbauweise auch ein Kaminofen einbauen. Allerdings sind bei der Planung die speziellen Anforderungen der Bauweise zu berücksichtigen.

 

Die Kleinigkeiten für einen Kamin

Ein wichtiger Punkt beim Kamineinsatz ist das Zubehör. Ohne dieses ist die Benutzung des Kamins gefährlich und aufwändig. Vor allem das Kaminbesteck mit Besen, Schürhaken, Schaufel und Zange, ist wichtig, wenn ein mit Holz befeuerter Kamin gewählt wird. Ansonsten können die alte Asche und die Reste des Holzes nicht aus dem Kamin entfernt werden, ohne großen Schmutz aufzuwirbeln. Darüber hinaus wird das Besteck während des Verbrennungsprozesses verwendet, um Holzscheite in die richtige Position zu bringen. Am besten wird zu dem Besteck ein passender Ständer gekauft. Dieser ist schick anzusehen und kann das Besteck vom Boden fernhalten. Somit kommen Ruß und Asche nicht auf teure Möbelstücke oder den Teppich. Darüber hinaus ist eine Holzschale oder ein Korb zu empfehlen. In diesem können einige Holzscheite und Anmachholz gelagert werden. Natürlich ist ein mit Holz befeuerter Kamin etwas mehr Aufwand, da immer wieder neues Holz benötigt wird. Allerdings muss dieses heute nicht mehr selbst gehackt werden, sondern es gibt spezielle Lieferdienste, welche diese Aufgabe übernehmen. Ansonsten kann das Hacken und Stapeln von frischen Holz eine beruhigende, wenn auch anstrengende Aufgabe sein. Dennoch können mit einem Kamin hohe Heizkosten eingespart werden.


Weitere Informationen: Mbfire.com

Für diesen Gastbeitrag ist die Autorin Stefanie Fischer verantwortlich.


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Wandgestaltung im Blockhaus – wie Sie farbliche Harmonie schaffen

Die Wandgestaltung eines Blockhauses sollte man sorgfältig planen. So sollten die Farbtöne zur Holzart passen und dennoch der persönliche Geschmack in die Einrichtung einfließen. Es gibt mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten, ein Holzhaus modern und stilvoll zu gestalten. Neben der Planung und Gestaltung stellt sich die Frage, wie man dazu passend den Haushalt organisieren kann. Die besten Tipps erfahren Sie hier. 

Tapeten und Wandfarbe für individuelle Vielfalt

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Blockhaus nach moderner Art - Trennwände mit Tapete

Bei einem Blockhaus steht das Holz im Vordergrund: die Wände und Decken, sowie meist auch Türen und Interieur bestehen in Blockhäusern häufig aus Holz. Vielen ist heutzutage eine hohe Präsenz des natürlichen Baumaterials zu rustikal. Der Trend geht hin zur individuellen Gestaltung – es soll bitteschön nicht jeder Raum gleich aussehen.

 

... Und das ist auch richtig so. Ein Blockhaus erstrahlt erst dann in seiner vollen Pracht, wenn sich das natürliche Element Holz mit einer modernen Einrichtung und Gestaltung des Bewohners verbindet. Um dies zu verwirklichen, gibt es mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten. So lassen sich die Holzwände nach eigenem Gusto gestalten, streichen oder tapezieren. Dies schafft Abwechslung und bietet Raum für die eigene Kreativität.

Bei der Gestaltung der massiven Holzhäuser sollte darauf geachtet werden, dass die Vorzüge des Holzes erhalten bleiben: angenehme Holzoberfläche, Neutralisierung von Gerüchen, antibakterielle Wirkung des Kiefernholzes, Feuchtigkeitsregulierung und geringer Staubgehalt der Raumluft im Blockhaus. 

Achten Sie auf die Helligkeit des Raumes!

Das naturbelassene Kiefernholz kann im Blockhaus auch mit bunten Tapeten, Fliesen oder Anstrich kombiniert werden. Die Trennwände sind meistens so konstruiert,  dass eine sehr individuelle Gestaltung der Zimmerwände nach rustikaler oder moderner Art möglich ist.

Wer eine Wand nachträglich im Blockhaus tapezieren möchte, muss eine von der Blockwand komplett entkoppelte Lattung als Unterkonstruktion für die Befestigung der Holzfaser-, Gipskarton oder Fermacellplatten errichten. Ein weiterer Vorteil: Die Außenwandkonstruktion kann gleichzeitig gedämmt werden, wenn erforderlich.

Blockhausbau - Jugendzimmer - Blockhaus - Außenwände - Lamellenbalken - Holzhaus - Tapete, Lasur, Holzanstrich, Farbe, Kinderzimmer, Reinigung, Bienenwachs, Leinöl - Architektenhaus - Bayern - Saarland - Baden-Württemberg - Biohaus - Ökohaus - Naturhaus
Jugendzimmer im Blockhaus, Außenwände mit 275x220 mm Lamellenbalken, lasiert

Bei der Auswahl von Farben und Mustern sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt. So lässt sich auch im Blockhaus problemlos ein Kinderzimmer, Gästezimmer oder ein modernes Wohnzimmer individuell herrichten. Dennoch sollten Sie stets darauf achten, dass die Farbauswahl zu der Gesamtoptik des Hauses passt. So sollten die Grundfarben mit der Helligkeit des Raumes zusammenstimmen: dunkle Töne in einem dunklen Raum können schnell einengend wirken. Wer einzelne Bauelemente streichen möchte, kann auch zu leicht transparenten Farben, Leinöl oder Bienenwachs greifen – so schimmert die Holzmaserung noch durch die Farbe hindurch und der Charme des Blockhauses bleibt erhalten. Der Innenanstrich der Außenwände in massiver, einschaliger Blockbauweise wird mit wasserdampfdurchlässigen Farben, die keinen Schutzfilm auf der Holzoberfläche bildet, durchgeführt.

Instandhaltung der Farben durch Reinigung und Pflege

Damit der persönlich gestaltete Innenraum auch langfristig ansprechend bleibt, ist eine sorgfältige Instandhaltung, Pflege und Reinigung essenziell. Ordnung ist nach wie vor das wirksamste Mittel, wenn man den Haushalt organisieren will. In einem aufgeräumten Haus harmoniert die Inneneinrichtung mit der farblichen Gestaltung am besten und man kann sich immer wieder daran erfreuen. 

Um die verarbeiteten Farben an Wänden und Balken zu erhalten, ist eine regelmäßige Reinigung ebenso wichtig. Gerade in Familien- oder Gästehäusern kommen Wände, Türen oder Geländer immer wieder mit schmutzigen Händen in Kontakt. Damit keine bleibenden Flecken entstehen, sollten Sie jene Flächen immer wieder vorsichtig wischen und abtrocknen. Denn so geschmackvoll Sie Ihr Blockhaus auch einrichten – nur wenn es sauber ist, können die Farben auch elegant miteinander harmonieren.


Verantwortlich für diesen Artikel ist der Autor Lukas Schüz.


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Formschöne Objekte sorgen für Ordnung im Garten - Gerätehaus, Mülltonnenbox, Gartenbox

Ein schöner und gepflegter Garten ist oft der ideale Ort, wo man Ruhe und Entspannung findet. Um solche Phasen der Erholung mit allen Sinnen genießen zu können, sind vorher viele sorgfältigen Arbeiten nötig: Rasenmähen und Pflege der Gemüsebeete, Laub harken und Unkraut jäten sind nur einige Beispiele. Die Gerätschaften hierfür sind unterschiedlich. Sie alle sollten auch trocken und sicher untergebracht werden. Ideal dafür eigenen sich qualitativ hochwertige und optisch ansprechend gestaltete Gartenhäuschen und Geräteschränke, die sich nahtlos in das Gesamtbild des Gartens einfügen. Auch andere zweckmäßig konstruierte Objekte wie Unterstände für Fahrräder, Boxen für Mülltonnen oder für Auflagen für Gartenmöbel können im Garten an entsprechenden Plätzen wunderbar platziert werden und sorgen damit stets für Ordnung und Sauberkeit. Wer sich nicht sicher ist, ob Gartenboxen oder ein Gartenhaus auch wirklich in seinen Garten passt, der kann auf der Website von Biohort.com ein wenig experimentieren. Man benötigt nur ein Foto des eigenen Gartens. Dort kann man dann die verschiedenen Objekte platzieren und schauen, ob sie in die grüne Oase passen.

 

Individuelle Ausführungen – langlebig und wartungsfrei

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Garagebox von Biohort im Einsatz - © Biohort

Ein Metallgerätehaus zeichnet sich in erster Linie durch sein Material aus. Feuerverzinkter und polyamid-einbrennlackierter Stahl hat sich seit Jahrzehnten so bewährt, dass Hersteller hierauf eine Garantie von 20 Jahren geben. Diese Aufbewahrungsremisen gibt s in vielen Größen und Farben. Sie sind praktisch ein Leben lang wartungsfrei und müssen auch nie gestrichen werden. Lediglich die Scharniere der Türen und Fenster sollte man einmal im Jahr ölen. Ein Metallgerätehaus sollte nach dem individuellen Gebrauch konzipiert sein. Es gibt zum Beispiel Ausführungen mit oberen Lichtbändern, die zu jeder Tagesszeit ausreichend Helligkeit verbreiten. Verdeckt liegende Ventilationskiemen sorgen für eine permanente Belüftung und beugen damit einer Schimmelbildung vor.

 

Luxuriöses Gartenhaus als Werkstatt oder Hobbyraum

Vom kleinen platzsparenden Geräteschrank aus lebenslang wartungsfreiem Stahlblech bis zum komfortablen Nebengebäude in unterschiedlichen Größen gibt es zahlreiche komfortable Objekte, die einen Garten verschönern und die Zeiten der Ruhe und Entspannung für seinen Besitzer zum echten Erlebnis machen. Fast luxuriös mutet zum Beispiel ein isoliertes und geräumiges Gartenhaus an, das aus stranggepressten Aluminiumprofilen und Sandwichelementen besteht. Das ist durch seinen hohen Wärmedämmwert sogar ideal dazu geeignet, den Raum behaglich aufzuheizen. Der isolierte Kern dieses Gartenhauses besteht aus 40 mm Styropor. Ein solches Haus eignet sich nicht nur zum Aufbewahren von Geräten, sondern lässt sich auch als Hobbyraum oder Werkstatt hervorragend nutzen.


Große Produktpalette ermöglicht optimale Nutzung des Gartens

 Durch verschiedene Produkte kann man Garten Ordnung schaffen und dadurch für ein wesentlich schöneres Gesamtbild sorgen, als wenn Gebrauchsutensilien überall verstreut aufbewahrt werden. Zu diesen Produkten zählen nicht nur Gartenhäuser, sondern auch Mülltonnenboxen und funktionelle Behälter für jeden Zweck, Fahrradständer in mehreren Varianten und regenwasserdichte Aufbewahrungsboxen in formschönem Design. Die praktischen Gartenboxen sind abschließbar und auch zum Aufbewahrung auf der Terrasse vom Blockhaus und im Garten bestens geeignet. Auf die Qualität und Ausführung sollte schon geachtet werden, ansonsten werden die Boxen und Gartenhäuser bald selbst zum Schandfleck.

 

Praktisches Kaminholzregal als optisches Highlight

Zylinderschloss bei einer Auflagenbox - Garten, Gerätehaus, Gartenhütte, Gartenbox ,   Hobbyraum, Kaminholzregal, Rollatorgarage, Aufbewahrungsbox, Fahrradständer, Keller
Zylinderschloss bei einer Auflagenbox - © Biohort

Ein echtes Highlight und ein echter Hingucker ist ein schönes Kaminholzregal im gepflegten Garten. Diese Art der Aufbewahrung von Brennholz für den Kamin hat sich nicht nur in der Praxis glänzend bewährt, sondern lässt sich sowohl an der Hauswand als auch auf freier Fläche ideal realisieren. Auch ein solches Kaminholzregal sollte aus feuerverzinktem Stahlblech und hochwertigen Alu-Profilen gefertigt sein. Schrauben und Scharniere aus Edelstahl beugen nachhaltig einer Rostbildung vor. Die Tiefe dieses formschönen Objektes erlaubt das Stapeln von zwei Reihen Brennholz, wenn die einzelnen Scheite nicht länger als 35 cm sind. Ein massiver Alurohrrahmen sorgt für eine gute Seitenstabilität und eine integrierte Regenrinne an der Vorderseite schützt das Brennholz vor Regen.

 

Aufbewahrungsboxen – formschön, funktionell und sicher

 Optisch ansprechend und gerne genutzt sind auch dekorative Aufbewahrungsboxen in edlem Design. Während die Seitenwände aus verzinktem Stahlblech viel aushalten, besteht der Deckel aus pulverbeschichtetem Aluminium und ist ebenso widerstandsfähig. Diese belüfteten Boxen sind regenwasserdicht und mit einem Drehknebel-Zylinderschloss gesichert. Eine weitere Möglichkeit, schlichtweg alle denkbaren Utensilien wie Spielzeug, Sportartikel und sonstige Gebrauchsgegenstände unterzubringen, ist die so genannte Freizeit-Box, die zwar etwas schlichter gehalten, dennoch aber äußerst funktionell und witterungsbeständig ist.


Weitere Informationen: www.biohort.com

Verantwortlich für diesen Beitrag ist die Gastautorin Stefanie Fischer


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Fenster und die individuelle Gestaltung der Fassade von Blockhäusern

Massive Holzhäuser mit viel Liebe zum Detail.  Es geht auch in Farbe, optisch an die Umgebung Ihres Blockhauses angepasst. Gestalten Sie nach Lust und Laune mit Farbe. Die außergewöhnliche, ansprechende Blockhausarchitektur und Individualität Ihres Hauses kann kontrastreich durch die farbliche Abstimmung von Fenstern und Fassade unterstrichen werden.  

Fenster prägen die Fassade und geben dem Blockhaus ein Gesicht

Auch bei der Blockhausplanung spielt die Auswahl der geeigneten Fenster bereits eine wichtige Rolle. Im Prinzip gibt es drei Fensterbauarten: Holzfenster, Holz-/Alufenster und Kunststofffenster. Im Vordergrund sollten jedoch die optischen, technischen und funktionellen Aspekte stehen.

 

Die Fenstereinbauten im Blockhaus müssen nach gewissen Faustregeln fachgerecht ausgeführt werden. Es ist zu empfehlen, dass ein erfahrener Fenster-Fachbetrieb die Montage und später die zeitaufwändigen Einstellungs- und Wartungsarbeiten selbst durchführt.  


Für diesen Beitrag ist Team Blockhauslexikon verantwortlich.


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Ratgeber Energie: 10 große Irrtümer beim Energiesparen

Wer durch gezielte Maßnahmen den Energieverbrauch seines Eigenheims reduziert, spart langfristig nicht nur bares Geld ein, sondern leistet gleichzeitig ebenfalls einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz. Im Laufe der Zeit hat der Energiespartrend jedoch ebenfalls einige Mythen zum Vorschein gebracht, die sich bei genauerem Hinsehen als Irrtümer entpuppen.

Wieso entstehen immer wieder Irrtümer in Bezug auf das Energiesparen?

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Stromkosten sparen

Die immer knapper werdenden Ressourcen haben in der Vergangenheit dazu geführt, dass die Energiekosten in einigen Bereichen drastisch angestiegen sind. Um dieser Kostenbelastung entgegen zu wirken bleibt die Reduzierung des Verbrauchs für Hausbesitzer nicht selten die einzige Gegenmaßnahme. Häufig passiert es hierbei jedoch, dass wie bereits oben angeführt vermeintliche Einspartricks im Endeffekt gar nicht zu einer Verbrauchsreduzierung führen. Irrtümlicherweise werden manche Punkte auch von diversen Unternehmen für Ihre Pressearbeit in den Medien zur Erhöhung der Aufmerksamkeit genutzt. Daher soll in  folgende Checkliste zeigt welche, welche die weitverbreitetsten Irrtümer in diesem Zusammenhang sind bzw. worauf dabei zu achten ist...

Die 10 größten Irrtümer in Bezug auf das Energiesparen:

Mythos 1: Elektrische Verbraucher ausschalten

Zwar lässt sich durch das Abschalten von Elektrogeräten in der Tat der Stromverbrauch reduzieren, allerdings ist das Ausschalten dabei nur die halbe Miete. So verbrauchen die integrierten Trafos auch im ausgeschalteten Zustand kontinuierlich Strom, weshalb immer auch der Netzstecker gezogen werden sollte.

Mythos 2: Lüften mit gekippten Fenstern spart Wärmeenergie

Viele Verbraucher denken, dass der verringerte Luftdurchlass von gekippten Fenstern den Verlust von Heizungswärme effektiv verringert ohne dabei auf eine Durchlüftung verzichten zu müssen. In der Praxis erweist sich regelmäßiges Stoßlüften mit weit geöffneten Fenstern über einen Zeitraum von wenigen Minuten jedoch als deutlich effizienter aus.

Mythos 3: Duschen spart Wasser

Ob beim Duschen wirklich Wasser im Vergleich zum Baden eingespart wird, ist in erster Linie von der Dauer des Duschvorgangs abhängig. Bei einem handelsüblichen Duschkopf laufen in knapp 7 Minuten rund 100 Liter Wasser durch die Leitung, was in etwa der Füllmenge einer Badewanne entspricht. Duschen spart also nicht zwangsläufig Wasser.

Achten Sie auch auf die richtige Einstellung der Eckventile unter dem Waschbecken. Wenn der vorhandene Warmwasserzähler bei der Kaltwasserabnahme läuft,  soll die Einstellung der Eckventile nachjustiert werden.  

Mythos 4: Hauptsache Energiesparlampe

Wie bei fast allen Produkten, existieren auch bei Energiesparlampen große Unterschiede. So verbraucht eine Energiesparlampe zwar nur geringfügig mehr Strom als eine LED-Leuchte, allerdings sind Leuchtdioden im direkten Vergleich deutlich langlebiger. Auf diese Weise ist die Gesamtenergiebilanz von Energiesparlampen deutlich schlechter als bei LED-Leuchtmitteln.

Mythos 5: Mit der Hand spülen verbraucht weniger Wasser

Moderne Geschirrspülmaschinen arbeiten heute absolut effizient und holen aus jedem Wassertropfen die maximale Reinigungsleistung heraus. Hier kann die Handwäsche in Bezug auf den Wasserverbrauch in der Regel nicht mithalten.

Mythos 6: Abtauen von Gefrierschränken dient nur der Sauberkeit

Bereits eine ein Zentimeter dicke Eisschicht kann dafür sorgen, dass der Stromverbrauch von Gefrierschränken um 50 Prozent anwächst. Da die Geräte rund um die Uhr laufen, sollten Mehrkosten dieser Art durch regelmäßiges Abtauen vermieden werden.

Mythos 7: Flachbildschirme verbrauchen kaum Energie

Auch diese Aussage ist sehr pauschal und führt daher nicht immer zu einer maximalen Einsparung im Haus. So gelten beispielsweise auch Plasma- und LCD-TVs als günstige Flachbildschirme obwohl diese deutlich mehr Energie verbrauchen als ein Gerät mit LED-Technik. 

Mythos 8: Dreifachverglasungen sparen dreimal mehr Energie

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Diese Rechnung ist schlichtweg falsch, da die Isolationswirkung bei dreifachverglasten Fenstern im Vergleich zu Einfachverglasungen sogar deutlich größer ist. So wird der Energieverlust im direkten Vergleich um bis Faktor 12 reduziert.

Mythos 9: Eine bessere Dämmung erhöht die Schimmelgefahr

Die Schimmelbildung in Häusern ist in erster Linie von den Baufehlern oder dem Feuchtigkeitsgehalt und der Durchlüftung abhängig. Nur wenn diese Faktoren nicht stimmen, erhöht sich die Gefahr der Schimmelbildung und ganz unabhängig an der Dämmung.

Mythos 10: Bei voll aufgedrehtem Thermostat wird der Raum schneller warm

Wird ein Thermostat bis zum Anschlag aufgedreht, so ändert sich nicht die Geschwindigkeit der Erwärmung, sondern lediglich die Länge der Heizintervalle. Aus diesem Grund sollten Thermostate immer nur stufenweise erhöht werden.

Das Fazit

In der Gesamtbetrachtung wird schnell deutlich, dass es durchaus zahlreiche Faktoren gibt, die dem Verbraucher eine vermeintliche Einsparwirkung vorgaukeln. Maßnahmen dieser Art sollten daher unter allen Umständen vermieden werden. 


Verantwortlich für diesen Artikel sind die Autoren Per Schwarz/ Nord Display GmbH


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Die 10 beliebtesten Parkettarten

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Spielen auf dem Fußboden - Foto Pixabay/Lukas

Wer gerne seinen Fußboden mit Parkett auslegen möchte, der sollte sich grundlegend mit den Arten befassen. Welche gibt es und wie kann man diese am besten nutzen. Nicht jedes Parkett ist für Bad und Küche geeignet. Deswegen sollte man sich als Heimwerker genauer mit den Arten befassen. 

Parkettarten: Welche gibt es und welche Merkmale haben sie

Parkett ist nicht gleich Parkett. Das sollte man sich als Heimwerker bewusst werden. Damit das richtige Parkett ausgewählt wird, möchten wir hier über die vielschichtigen Arten informieren. 

Mehrschichtparkett

Mehrschichtparkett wird auch als Fertigparkett beschrieben. Es besteht aus versiegelten Dielen oder vereinzelten Stücken, die wohnfertig sind. Das heißt für jeden Heimwerker, dass man dieses Parkett einfach verlegen kann. Damit das Parkett fugenfrei auf dem Boden verlegt werden kann, muss der Hersteller die Nut- und Federverbindung ordentlich verarbeitet haben. Ist das nicht der Fall, wird das Verlegen des Parketts zu einem Problem. Mehrschichtparkett ist durch seine solide Verarbeitung meist etwas dicker als beispielsweise Laminat. Wer nun an eine Renovierung mit Fertigparkett interessiert ist, dem können wir mitteilen, dass es wegen seiner Dicke (10 und 14 mm) oftmals nicht besonders gut geeignet. Alternativ kann man tafelförmiges Mosaikfertigparkett mit einer Dicke unter 10 mm nutzen. Dieses muss jedoch verklebt werden. 

Vorteilhaft ist, dass Fertigparkett überwiegend kostengünstiger ist als ein massiver Holzboden. Das liegt daran, dass die Unterkonstruktion meist aus Nadelholz besteht und nur die obere Schicht aus gewünschtem edel Holz.

Diese Form vom Parkett bietet die Möglichkeit schwimmend oder verklebt verlegt zu werden. Außerdem bietet das Parkett eine hohe Haltbarkeit und Stabilität. Ideal ist, dass man weder das Parkett abschleifen muss und auch eine Behandlung mit Wachs oder Öl ist nicht notwendig.

Landhausdiele

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Landhausdielen - Foto Pixabay/Pexels

Wer seinen Bodenbelag gerne selber verlegen möchte, der kann gerne zu den mehrschichtigen Landhausdielen greifen. Sie sind als Parkettboden leicht zu verlegen und als vorgefertigte Elemente zu bekommen. In Kombination mit einer hellen Beleuchtung entsteht ein wohnlicher Raum, der zum Entspannen einlädt.

Landhausdielen lassen sich in vielen Ausführungen finden. Sie sind leicht zu kombinieren und passen sowohl in den Landhausstil als auch in die moderne Einrichtung. Vorteilhaft ist, dass sich Landhausdielen mehrfach abschleifen lassen, da die Laufschicht recht dick ist. Zudem sind die Dielen pflegeleicht und vertragen auch das regelmäßige feuchte Wischen. 

Zwei-Schicht-Boden

Wer ein Altbaugebäude renovieren möchte, der kann zum Zwei-Schicht-Boden greifen. Dieses Parkett wird sehr gerne bei Renovierungsarbeiten verwendet. Denn es lassen sich mit diesem Modell Höhendifferenzen ausgleichen. Den Zwei-Schicht-Böden kann man in den Holzarten Nussbaum, Eiche und Räuchereiche erhalten. Natürlich haben Hersteller dieses Bodens verschiedenen Designs und Oberflächen im Sortiment.

Massivholzparkett

Eine Schicht aus massivem Hartholz zeichnet das Massivholzparkett aus. Wer dieses Parkett verarbeiten möchte, der darf darauf achten, dass es üblicherweise beim Verlegen vollverklebt wird. Nach dem Verlegen kann es dann entsprechend behandelt werden. Dazu wird, dass Massivholzparkett abgeschliffen und anschließend mit Lack, Wachs oder Öl behandelt. 

Massivholzparkett hat sehr viele Vorteile, da es eine hohe Robustheit aufweisen kann. Die Haltbarkeit wird auf mindestens 10 Jahre geschätzt. Als Heimwerker kann man über das gewünschte Verlegemuster eigenständig entscheiden. Ideal ist ebenfalls, dass man den Boden mehrfach renovieren und auffrischen kann, ohne ihn neu verlegen zu müssen. 

Massivholzparkett ist üblicherweise in einer Breite von 160-200 mm zu bekommen. In der Dicke kann man den Bodenbelag mit 22 mm finden. Aufgrund dieser gigantischen Spanne kann man das Parkett in verschiedenen Preisklassen finden.

Beim Verlegen und auch beim Renovieren des Parketts muss einiges beachten werden:

  • Beim Abschleifen maximal 0,5 mm der Nutzschicht abtragen. Dadurch wird nur gering die Nutzfläche abgetragen und man kann das Parkett viele Jahre nutzen.
  • Sollte man sich für eine Fußbodenheizung entscheiden, dann verlegt man am besten Mosaikparkett. Zeitgleich sollte man eine Holzart wählen, die der Hitzeeinwirkung standhalten kann. Eichenparkett, Nussbaumparkett ist sehr zu empfehlen.

Wir empfehlen, das Verlegen des Massivholzparketts von einem Fachmann machen zu lassen.

Industrieparkett

Das Industrieparkett wird eigentlich Hochkantlamellen-Parkett genannt. Wie auch das Mosaikparkett besteht dieses aus einzelnen Holzlamellen. Diese sind jedoch hochkant angeordnet. 

Das Industrieparkett ist robust und preisgünstig. Durch eine Dicke von 22 mm kann man diese Parkettform recht oft abschleifen, weswegen eine lange Lebensdauer ermöglicht wird.

In Verwendung ist das Parkett meist in öffentlichen Gebäuden, denn es kann eine hohe Belastbarkeit ertragen. Wer das Parkett für den Wohnraum nutzen möchte, kann auf eine große Auswahl zurückgreifen. Aber Achtung: Dieses Parkett ist ungenormt.

Stabparkett

Wer bis heute noch nichts von dem Stabparkett gehört hat, der hat jetzt die Chance dazu. Denn es handelt sich um ein sehr flexibles Produkt. Zusammengesetzt wird dieses Parkett aus vielen einzelnen Stäben, wodurch eine große Bandbreite an Mustern entsteht. Auch diese Art hat eine beachtliche Materialdicke, die bei 22 mm liegt. Die Breite der Parkettstäbe variiert jedoch.

Stabparkett bietet deswegen eine sehr große Vielfältigkeit, was die Gestaltungsmöglichkeit betrifft. Außerdem kann das Stabparkett aus unterschiedlichen Holzarten und Farben bestehen, wodurch jeder sein individuelles Design erstellen kann. Um die einzelnen Stäbe herum stellen Feder und Nut die feste Verbindung dar. 

In folgenden Mustern kann das Parkett verlegt werden:

  • „Englischer Verband“
  • „unregelmäßiger Verband“
  • „Schachbrettmuster“

Wichtig beim Verlegen ist, dass der Untergrund zu 100 % ebenerdig ist. 

Mosaikparkett

Das Mosaikmuster wurde hier im Ratgeber bereits mehrfach benannt. Nun wollen wir uns das Mosaikparkett genauer ansehen. Es besteht aus Holzlamellen, die eine Dicke von 8 mm ergeben. Damit ist dieses Parkett wesentlich dünner als beispielsweise das Stabparkett. Das Mosaikparkett wird meist in Würfelform verlegt. 

Mosaikparkett ist langlebig und ein echter Klassiker. Zu bekommen ist es in zahlreichen Holzarten und Sortierungen. Auch die Verlegemuster sind variabel, sodass jeder etwas für seinen Geschmack finden wird.

Welche Vorteile kann man mit diesem Parkett erhalten? Die geringe Bauhöhe des Parketts ermöglicht es jedem, eine Fußbodenheizung zu verlegen. Außerdem ist die Langlebigkeit besonders hervorzuheben.

Eichenparkett

Eiche - Eichenparkett - Eichenholz - Holz -  Fußböden - Neubau - Innenausbau
Eiche - Foto Pixabay/Konevi

Eichenholz ist das in Deutschland am meisten verwendete Holz. Deswegen greifen auch Parketthersteller auf dieses Holz zurück. Rund 75 % des Produktionsanteils wird auf Eichenparkett angewendet.

 

Eichenholz ist als Bodenbelag geradezu geeignet. Die Eigenschaften des Holzes sprechen für sich. Es ist hart, schwer und besitzt eine hohe Dichte, wodurch der Abnutzungswiderstand gering ist. Aus diesem Grund kann man das Eichenparkett im Grunde überall finden.

Selbst in Feuchträumen kann man das Eichenparkett finden. Deswegen wird es in Badezimmer und Küchen ideal verwendet. Eichenholz wächst in heimischen Forsten und ist damit ökologisch unbedenklich.

Mittlerweile kann man eine ganze Menge an verschiedenen Varianten finden. Das Eichenparkett kann man in verschiedenen Farben finden.

Erwerben kann man das Eichenparkett in folgenden Varianten: 

  • Klassisches Eichenparkett: Es handelt sich um ein Zwei-Schicht-Parkett, mit dem sich Höhendifferenzierungen gut ausgleichen lassen.
  • Modernes Eichenparkett: Eine besondere Optik unterstreicht dieses Parkett. Es ist beispielsweise in Titan-Blau zu bekommen.
  • Dunkles Eichenparkett: Hierbei handelt es sich um ein Parkett, welches sehr dunkel ist und eine urige Optik hinterlässt.

Buchenparkett

Parkett - Parkettfußboden - Buchenparkett - Holzfußboden - Buche - Holz
Buchenparkett - Foto Pixabay/PIRO

Wegen seiner hellen Farbe war das Buchenparkett, welches aus Buchenholz hergestellt wird, sehr lange beliebt. Das Parkett wird vor allem von heimischen Hölzern gewonnen und ist deswegen umweltfreundlich. Verwenden sollte man es unter keinen Umständen bei feuchten Räumen, da dieses Parkett keine Nässe verträgt.

Starke Beanspruchungen setzen diesem Boden zusätzlich zu, da Buchenholz ehr ein weiches Parkett ist. Deswegen sollte man es nicht in Küchen anwenden. Bei der Reinigung muss man auf viele Dinge achten. Empfehlenswert ist ein leistungsstarker Staubsauger. 

Olivenholzparkett

Olivenholz - Olivenholzparkett -Fußboden - Parkett - Holzparkett - Parkett verlegen - Holz
Olivenholz - Foto Pixabay/Stefan Schweihofer

Liebhaber des mediterranen Wohnstils werden dieses Parkett wegen seiner Optik lieben. Neben der schönen Erscheinung kann man sich auf eine strapazierfähige Oberfläche freuen. Bei einer guten Behandlung und Pflege kann das Parkett eine enorm lange Haltbarkeit aufweisen.

 

Aufgrund der vielen guten Eigenschaften kann man dieses Parkett für den Wohnbereich perfekt nutzen. Auch da, wo viel Publikumsverkehr herrscht, ist es angesehen. 

Das sollte man beim Verlegen beachten und wissen

Wer seinen Bodenbelag austauschen möchte, der steht vor der Wahl der Qual. Denn es gibt sogar im Bereich Parkett viele unterschiedliche Sorten und Farben. Wer sich für Parkett entscheiden möchte, der sollte beim Verlegen auf einiges achten. 

Viele Haushalte überlegen sich, ob Laminat eine gute Alternative zum Parkett ist. Grundlegend lässt sich eines sagen, Parkett ist aufwendiger zu verlegen. Jedoch kann es eine wesentlich höhere Stabilität aufbringen und eine längere Haltbarkeit.

Zusätzlich lassen sich Schäden am Parkett leichter beheben, da sie einfach weggeschliffen werden können. Parkett lässt sich zusätzlich fugenlos verlegen, wodurch ein Eindringen von Wasser und Feuchtigkeit verhindert wird. Bei Laminat kann das wesentlich schneller passieren und es kommt zum Aufquellen der Materialien. 

Das richtige Werkzeug zum Verlegen des Parketts

Um Parkett selber verlegen zu können, sollte der Werkzeugkoffer eine gewisse Ausstattung besitzen. Eine gute Werkzeugauswahl sollte so zusammengestellt werden, dass kleine und große Reparaturen und Aufgaben leicht erledigt werden können. 

Bei der Zusammenstellung der Werkzeuge sollte man vor allem auf die Qualität achten. Es spielt nicht die Quantität eine Rolle, sondern die Qualität. Minderwertige Werkzeuge gehen nicht nur schneller kaputt, sie tragen auch ein Verletzungsrisiko.

Das gehört in den Werkzeugkoffer:

  • Hammer
  • Lattenhammer
  • Schlagklotz
  • Zugeisen
  • Akkuschrauber
  • Stichsäge
  • Schleifpapier
  • Feilen
  • Schlitz- und Kreuzschraubenzieher
  • Sägen
  • Inbus- und Ringschlüssel
  • Schrauben
  • Dübel
  • Nägel
  • Wasserwaage
  • Bohrmaschine
  • Kneif- und Rohrzangen

An die eigene Sicherheit denken

Wer als Heimwerker sein Parkett selber verlegen möchte, der sollte unbedingt an seine eigene Sicherheit denken. Besonders wichtig ist es, an die Schutzbrille und die Handschuhe denken. Zusätzlich sollte man unbedingt daran denken seine Gelenke und besonders die Knie zu schützen. Die passende Ausrüstung kann man wie auch sein Werkzeug im Baumarkt kaufen.


Für diesen Artikel ist der Autor Andreas Maurer verantwortlich.



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Wasserschäden im Haus beseitigen

Allgemeines zu Wasserschäden in Einfamilienhäusern

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Frost - Foto Pixabay

Blockhäuser in massiver diffusionsoffener Bauweise haben im Gegensatz zu Häusern aus Massivstein kaum Probleme mit Wasseransammlungen und Feuchtigkeit. Es gibt dennoch Möglichkeiten, wie auch in ein Blockhaus Feuchtigkeit und Wasser eindringen kann. 

Tritt ein Wasserschaden auf, muss unabhängig von der Bauweise schnell gehandelt werden, da sich der Schaden sonst ausweiten kann. Wie Sie einen Wasserschaden im Einfamilienhaus aus Holz am besten beseitigen, lesen Sie im Folgenden.

Wie Feuchtigkeit in Ihr Haus kommt

Hausbesitzer klagen meistens über folgende Ursachen, die zu einem Wassers- oder Schimmelschaden führen:

  • Durch einen Wasserschaden im Haus (z. B. defekte Spül- oder Waschmaschine, Schäden an Aquarium oder Wasserbett, Wasserrohrbruch oder Wasserüberschwemmung wegen vorstoppte Wasserabflüsse. 
  • Durch Zu-/Abluftanlagen entsteht wegen Installations- oder Wartungsfehler Kondenswasser. Auch die undichte Gebäudehülle ist häufig eine Ursache für die Feuchteschäden wegen der unkontrollierten Luftströmungen.
  • Wasserschaden durch undichtes Dach z. B. wegen Frostschäden, Starkregen, verstopfte Regenrinnen und Fallrohre. 
  • Verstopfte Grundstücksentwässerungssysteme. 
  • Schäden wegen Hochwasser oder zu geringe Fundamenthöhe.
  • Der unterste Holzbalken des Hauses hat Schäden durch Spritz- und Schmelzwasser, weil der Bauherr selbst oder sein Gartenarchitekt die erforderliche freie Fundamenthöhe nach Fertigstellung der Außenanlagen nicht eingehalten hat. Das Fundament eines Wohnhauses sollte immer mindestens 35, besser 40 cm frei sichtbar sein! "Die Holzkonstruktionen eines Hauses dürfen nie die Erde küssen!" 
  • Wasserschaden - es sammelt sich Feuchtigkeit im Keller, da es während der Bauzeit stark geregnet hat.
  • Mit dem Innenbau wird häufig zu früh begonnen. Obwohl der Nassestrich noch nicht trocken ist, wird der Fußbodenbelag auf dem noch leicht feuchten Estrich verlegt. 
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Bodenplatte - Foto Pixabay

Feuchtigkeit entsteht oft während der Bauphase

Lüftung in der Bauzeit

Mit Nassestrich kommt Feuchtigkeit ins Haus. Estrich und alle eingebauten Bauteile und  fertiggestellten Konstruktionen einer Gebäudehülle, die z. B. durch Regen nass geworden sind, müssen mit Bautrockner oder durch starkes Lüften getrocknet werden.  

Hat der Bauherr durch eine feuchte Bodenkonstruktion (nasser Estrich) Wasser mit ins Haus gebracht, sollte die Feuchtigkeit schnellstmöglich abgeführt werden. Die überflüssige Feuchtigkeit kondensiert sich ohne Bautrockner besonders schnell an den Steinwänden eines Hauses oder Wohnkellers. 

Hohe Luftfeuchtigkeit durch Estrich kombiniert mit Wärme verursacht in Holzhäusern - auch im Blockhaus - leicht unästhetische graugrüne schwer entfernbare Flecken auf den fertigen Holzoberflächen.

Im Blockhaus ist es äußerst wichtig, dass nach Estrichlegen die hohe Luftfeuchtigkeit durch dauerhaftes kräftiges Lüften möglichst schnell auf den normalen Stand reduziert wird, damit keine Farbflecken durch Bläue entstehen. Wenn das kräftige Lüften nicht ausreicht, sollen Sie hier auch elektrische Bautrockner anwenden. (Keine Heizelemente mit Gasbetrieb benutzen). 

Mit der Beplankung der Wände und dem Belegen des Fußbodens z. B. mit Laminat, Holzdielen, Vinyl, Fliesen oder ähnliches darf unabhängig von der Bauweise erst dann weitergemacht werden, wenn im Haus keine Feuchtigkeit mehr vorhanden ist. 

Beim guten Bauwetter ist ein Blockhaus nach Fertigstellung sofort bezugsfertig, wenn wiederum bei einem Steinhaus ohne Bautrockner immer eine längere Trocknungszeit erforderlich ist.

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Rohbau - Foto Pixabay

Wasserschäden entfernen

Zum Glück sind Wasserschäden in einem massiven Blockhaus sofern keine Folie verbaut wurde weniger problematisch als in einem Massivhaus aus Stein oder Beton. Das Holz saugt das Wasser nicht so wie Konstruktionen aus Beton und trocknet bei sofortiger guter Lüftung schnell von selber aus.

Wenn gedämmte Bauteile von Fertighäusern mit wenig Holz großflächig nass geworden sind, ist meistens das Öffnen der Konstruktionen und ein Bandtrockner erforderlich.

Bei großen Wasserschäden muss die Feuchtigkeit schnellstmöglich abgeführt und die Temperatur im Holzhaus gesenkt werden, damit keine unästhetische bläuliche oder blaugraue Verfärbung des Holzes durch hohe Luftfeuchtigkeit und Wärme entsteht.  

Wie entsteht die Bläue?

Alte Holzkirche in Blockbauweise mit Patina  - Blockhaus, Holzhaus, Holz,  Haus,  Planung, Bläue, Holzschutz, Wartung, Bauen, Fertighaus, Steinhaus, Schwedenhaus, Niedrigenergiehaus, Energiesparhaus, Deutschland
Alte Holzkirche in Blockbauweise mit Patina - Foto Pixabay

Bläuliche unästhetische Verfärbungen auf dem Holz entstehen durch hohe Luftfeuchtigkeit und Wärme. Die Verfärbung wird von Bläuepilzen verursacht. Es handelt sich dabei nicht um eine Holzfäule. Der Pilze ernährt sich lediglich von Zucker, Stärke und Eiweiß der Zellen vom Splintholz. Die Bläuepilzen greifen nicht die eigentliche Holzsubstanz an. Solche Verfärbungen können auch in der Bauzeit bei warmen Wetter verbunden mit hoher Luftfeuchtigkeit sowohl auf der Innen- als auch auf der Außenfläche aus Holz erscheinen. 

Wenn ein Holzhaus in der Außenbereich unbehandelt bleibt, würde sich das Holz  mit der Zeit eine dunkelgraue Patina annehmen, wie die Kirche (Bild) in Blockbauweise. Die Farbänderung kann auch chemisch beschleunigt werden.

Wie entstehen Wasserflecken?

Wasserflecken im Innenbereich entstehen normalerweise während des Baus, noch bevor das Haus versiegelt wird, oder aufgrund eines fortlaufenden Wasserlecks. Sie können besonders hässlich sein. 

Wasserflecken auf den Oberflächen entstehen in der Regel wegen des Trecks in dem ausgelaufenen Wasser und sind meistens nicht mit dem reinen Wasser zu entfernen. Holzseife aus dem Baumarkt gilt als ideale Reinigung und Pflege für kleine geölte, gewachste und geseifte Holzoberflächen.  Für das Entfernen einer kleinen Flecke kann sogar schon ein paar Tropfen Sonnenblumenöl und einer Prise Salz ausreichen. 

Was können die Besitzer eines Blockhauses tun?

Der erste Schritt besteht darin, herauszufinden, wie tief die Feuchtigkeit bereits in das Holz eingedrungen ist.

  • Wenn die Verfärbung nicht tief in das Holz eingedrungen ist, versucht man die unästhetische Farbänderung durch Bläuepilz schleifen, abschaben oder mit speziellen Produkten chemisch zu entfernen.
  • Wenn sich die Verfärbung tief ins Holz eingedrungen ist, können die Wände mit einem deckenden diffudionsoffenen Anstrich gestrichen werden.
  • Eine weitere Möglichkeit ist, dass man die unschöne Wand hinter der entkoppelten Unterkonstruktion versteckt. Die Unterkonstruktion mit Dämmung und Dampfsperre wird für die Befestigung der Holzfaser-, Gipskarton- oder Fermacellplatten beplankt und anschließend tapeziert oder gestrichen.  

Das Kondensationsprinzip eines Bau- und Gebäudetrockners

Ein Gebäudetrockner nimmt Feuchtigkeit aus der Luft auf. Man kann sich das so vorstellen, wie einen leistungsstarken Luftentfeuchter, der nach dem Kondensationsprinzip arbeitet.

Das Wirkprinzip in vier Schritten

  1. Zunächst wird die feuchte Luft mittels eines eingebauten Ventilators aus dem Raum abgezogen und durch den Gebäudetrockner geleitet. 
  2. Dann wird die feuchte Luft durch einen Verdampfer – sozusagen durch gekühlte Eisenbleche - geleitet. Die Feuchtigkeit in der Luft kondensiert dabei auf den Eisenblechen.
  3. Anschließend wird das Kondensat gesammelt und über ein Reservoir abgelassen.
  4. Die trockene Luft verlässt den Bautrockner. Durch dieses Verfahren steigt die Lufttemperatur um etwa zwei Grad. Im Holzhaus ist in der Zeit die Raumtemperatur möglichst kühl zu halten. Die Trocknungszeit Ihres Projekts hängt von der Feuchtigkeit in Ihrem Gebäude und auch von der Innentemperatur ab. 

In jedem Fall bietet Ihnen ein Bautrockner die effizienteste Lösung, um Ihr Keller, Wohnkeller oder Projekt schnell und sicher trocken zu bekommen. Der Bautrockner hilft dabei, dass die Feuchtigkeit des Wasserschadens oder Nassestrich nicht an die Wände kondensiert. Die Räume werden schneller trocknen und dadurch mögliche Schimmelbildung und Farbänderungen an Holz durch Bläu verhindert. Ein guter Gebäudetrockner für Hausbau  folgt nämlich dem zeitlich natürlichen Trocknungsprozess: Dem Kondensationsprinzip. Und dieses kann als eine sichere Methode zur Feuchtigkeitsbekämpfung angesehen werden.


Verantwortlich für diesen Artikel ist der Autor Constantin Lücke.


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Die 5 besten Tipps für ein besseres Wohngefühl

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Ein traditionelles Wohnblockhaus in der Schweiz - Foto Pixabay

Das allgemeine Wohlbefinden liegt sicherlich jedem von uns am Herzen. Gesunde Ernährung, Bewegung an der frischen Luft und ausreichend Zeit für Freunde, Familie und Hobbys haben einen entscheidenden Einfluss auf das körperliche und seelische Wohlbefinden. In Vergessenheit gerät dabei allzu oft, dass wir einen Großteil unserer Zeit innerhalb der eigenen vier Wände verbringen und sich auch auf unser Wohlbefinden auswirkt. Abseits von Feng Shui und anderen konkreten Einrichtungstheorien gibt es viele Möglichkeiten, mit welchen sich die Wohnatmosphäre oft mit kleinen Veränderungen deutlich angenehmer gestalten lässt. 

1. Gesundes Raumklima schaffen

Ein Zimmer alleine kann noch keine gute Laune schaffen, Du kannst die Wahrscheinlichkeit aber durch Beachtung einiger Grundprinzipien erhöhen. Viel Licht und helle Farben lassen jeden Raum bekanntlich wesentlich größer Wirken. Die Stimmung eines Raumes kann weiterhin durch zahlreiche Aspekte beeinflusst werden, insbesondere die Beleuchtung hat einen entscheidenden Einfluss auf die Atmosphäre eines Raums. Warmweißes Licht schafft dabei eine angenehmere Stimmung als Tageslicht-weißes Licht. Einzelne Lichtquellen können punktuelle Akzente setzen. Auch Pflanzen beeinflussen das Raumklima weiterhin positiv, Du solltest Dir also bestenfalls ein paar stille Mitbewohner zulegen, es gibt auch Zimmerpflanzen für Menschen ohne grünen Daumen. 

2. Funktional und zweckmäßig Einrichten

Alles an seinen Platz. Nicht ohne Grund haben Wohnungen in der Regel mehrere Zimmer, selbst in Lofts wird die Fläche meist in verschiedene Bereiche unterteilt. Es ist von großem Vorteil, jedem Raum tatsächlich eine eigene Funktion zuzuordnen und möglichst zweckmäßig einzurichten. Dabei spielt die Größe Deiner Wohnung praktisch keine Rolle, auch der kleinste Raum kann zu einem perfekten Zuhause werden.

Multifunktionale Möbel sind sicher eine Möglichkeit um Platz zu sparen, in vielen Altbauwohnungen lässt sich auch die Höhe der Räume maximal ausnutzen. Auch wenn insgesamt nur wenig Platz zur Verfügung steht, das Schlafzimmer solltest Du bestenfalls einzig und alleine als solches Nutzen. Klar, gegen Kleiderschränke und Co. ist nichts einzuwenden, unnötig überfrachten oder gar zur Abstellkammer verkommen lassen, solltest Du es aber nicht. Schließlich verbringen wir alle etwa ein Drittel unseres Lebens mit Schlafen.

3. Ankerpunkte platzieren

Im Blockhaus wohnen, bedeutet gesundes Wohnen - Blockhausbau - Allergikerhaus - Ökohaus - Biohaus - Niedersachsen - Harz - Wann ist ein Holzhaus ein echtes Blockhaus? Sind alle Holzhäuser gesund? Bauen mit Holz - Holzbaus - Deutschland
Wohnblockhäuser mit besonderem Flair - © Blockhauslexikon

Mit Ankerpunkten sind Gegenstände gemeint, die an bestimmten Orten in der Wohnung platziert werden. Wichtig dabei ist, dass diese Gegenstände ein positives Gefühl bei Dir auslösen. Es können Auszeichnungen, Pokale oder Urkunden auf die Du besonders stolz bist, motivierende Sprüche oder auch Poster sein. Diese Anker solltest Du unübersehbar an geeigneten Stellen platzieren, sodass Du oft positiv erinnert wirst. Dieser Tipp eignet sich auch insbesondere für Morgenmuffel und solche die öfter mit dem falschen Bein aufstehen. Schlechte Stimmung ist in der eigenen Wohnung fehl am Platz. Der Tagesbeginn stellt in vielen Fällen die Weichen für den ganzen Tag und sollte daher möglichst zu Deinem Vorteil verlaufen. Vorausgesetzt, dass Du ausgeschlafen bist, fehlt Dir vielleicht oft noch ein letztes Quäntchen Motivation um den Tag anzugehen. Eine bewusst angegangene Morgenroutine (was nicht bedeutet halbwach in Richtung Kaffeemaschine zu kriechen), kann entscheidend dazu beitragen, dass Du optimal in den Tag startest. Deine Wohnungseinrichtung kann diese Routine positiv unterstützen. Eine Hantelstange im Türrahmen, ein Whiteboard für den Lernplan oder eine Yoga-Ecke sind hier nur Beispiele für entsprechende Ankerpunkte.

4. Ordnung halten mit der 60-Sekunden-Regel

Eine saubere, aufgeräumte Wohnung ist Grundvoraussetzung für das Wohlbefinden. Wenn Du auch dazu neigst, die kleinen Dinge aufzuschieben und am Ende wieder einen ganzen Tag damit verbringst Ordnung ins Chaos zu bringen, solltest Du Dich ab sofort an die 60 Sekunden-Regel halten. Diese besagt, dass Du alles, was Du innerhalb von 60 Sekunden erledigen kannst, sofort angehen und nicht aufschieben solltest, das Geschirr ist nach dem Essen schnell abgespült, das Bett ist innerhalb von 60 Sekunden gemacht und auch die 2, 3 Wäschestücke lassen sich innerhalb einer Minute nahezu beiläufig in den Korb befördern.

5. Mach einen Frühjahrsputz!

Auch wenn es sich fast altmodisch anhört, ein Frühjahrsputz ist die ideale Gelegenheit frischen Wind in die Wohnung zu bringen und das Wohngefühl für das neue Jahr zu optimieren. Neben dem gründlichen Reinigen von Fenstern, Schrankoberseiten und anderen eventuell vernachlässigten Stellen, kannst Du in diesem Zusammenhang auch gleich die Wohnung umstellen und so für einen neuen Look sorgen. Auch mit kleinen Veränderungen, etwa dem Umstellen eines Sofas lässt sich schnell ein ganz anderer Gesamteindruck schaffen. So lassen sich die Vorsätze für das laufende Jahr durch eine Umgestaltung bestimmter Zimmer mitunter bekräftigen.

Fazit

Der eine lebt lieber in einer Dachgeschosswohnung, der andere im Erdgeschoss, Möbel- und Designtrends ändern sich alle Jahre aufs Neue. Natürlich sind auch die Einrichtung und Gestaltung der Wohnung eine sehr individuelle und im wahrsten Sinne des Wortes persönliche Sache, dennoch kann sich jeder von den genannten Tipps inspirieren lassen. Eine optimale Wohnsituation sollte vor allem die beiden Grundbedürfnisse des Menschen, Sicherheit und Geborgenheit bieten. Vielleicht hast ja auch Du nach dem Lesen dieses Textes direkt Lust auf eine Veränderung mit langfristiger Erhöhung Deines Wohngefühls. 

 

Lesetipps 


Für diesen Artikel ist die Autorin Kerstin Schmidt verantwortlich.


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Wie integriere ich eine Garage stilvoll in das Setting eines Blockhaus-Ambientes?

Ein barrierefrei geplantes Blockhaus ganz in Weiß - Massivholzhaus bauen, Holzhaus planen - Deutschland - Architektenhaus - Bungalow j
Ein barrierefrei geplantes Blockhaus ganz in Weiß © Kuusamo

Aufgrund der vielen Argumente dafür haben Sie sich für ein schönes Holzhaus in Blockbauweise entschieden. Nun steht ein Blockhaus, gefertigt aus gewachsenen Stämmen, umringt von Pflanzen und Bäumen auf Ihrem Grundstück. Es schmiegt sich harmonisch in den naturbelassenen Garten. Die malerische Umgebung rundet den harmonischen Eindruck zusätzlich ab.  Es könnte so schön sein… Das Problem? Die Garage. Als grauer Betonklotz zerstört sie leider jegliches Ambiente, das durch Blockhaus und Garten aufgebaut worden ist. Doch das Auto soll untergebracht werden, schließlich soll es für Vandalismus, Wind und Wetter geschützt werden. Wie also vorgehen? Ist der Betonklotz die einzige Lösung oder gibt es Alternativen, um die idyllische Umgebung zu erhalten? Dabei gibt es verschiedene Hersteller und Lösungen für das “Garagenproblem“. Welche Garage dann letztendlich gewählt wird, das liegt vor allem an den eigenen Wünschen und dem Budget.

Im Folgenden haben wir die besten Lösungen im Bereich Garage und Blockhaus etwas näher beleuchtet:

Garage aus Holz: Passend, pittoresk, aber nicht preiswert

Nichts passt besser zu einem Blockhaus als eine Holzgarage. Die Holzart und -farbe lassen sich an die des Hauses angleichen, so wird die Garage vom Makel zur schönen und dennoch funktionellen Ergänzung für das Grundstück. Zur Garage aus Holz kann man auf vielfältige Weise kommen: Von Grund auf selber bauen, einen Zimmermannsbetrieb beauftragen oder einen Bausatz zur Hilfe nehmen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Eine Holzgarage behält das natürliche Gesamtbild des Grundstücks bei und fügt sich wunderbar in die Umgebung ein. Wird die Garage aus dem gleichen Material wie das Haus gebaut, ergänzen sich beide und fügen sich auf wunderbare Weise zusammen. Holz als natürlicher Rohstoff ist besonders umweltbewusst. Bei der Herstellung werden keine Abgase produziert und Abfallprodukte können wiederverwendet werden.

Doch auch die Nachteile einer Garage aus Holz lassen sich nicht von der Hand weisen: Wie Sie es wahrscheinlich schon von Ihrem Blockhaus kennen, ist auch eine Garage aus Holz nicht die preisgünstigste Alternative. Wird ein Bauunternehmen beauftragt, kann das ganz schön ins Geld gehen. Günstige Bauunternehmer können sich dagegen als Scharlatane herausstellen. Es müssen also Profis ans Werk, um eine ideale Isolation der Garage zu garantieren. Oft versuchen sich Hobby-Handwerker auch selbst beim Bau der Holzgarage um Geld zu sparen, doch endet das oft in wackeligen Konstruktionen, in denen Fahrzeuge und andere Maschinen Nässe und Feuchtigkeit ausgesetzt werden. Schimmel kann so sehr leicht entstehen.

Carport: Unauffällig, aber kein All-round-Schutz

Wohnblockhaus mit Carport  - Bauausführung Lerg Holzhaus - Hessen - Garage, Carport, Doppelgarage - Massivholzhaus - Ökologisch Bauen
Wohnblockhaus mit Carport in Hessen © Blockhauslexikon

Carports werden immer häufiger als wahre Alternative zu Garagen aufgeführt – und auch in unserem Fall könnte ein Carport eine gute Lösung für das Garagenproblem darstellen. Doch was ist ein Carport überhaupt? Der Begriff stammt aus dem Amerikanischen und bedeutet wörtlich übersetzt „Autohafen“. Ein Carport ist also ein Unterstand, ein Hafen, an dem das Auto abgestellt werden kann. Carports bestehen meist aus einem Dach und 2-4 Standpfeilern. Sie können direkt an das Haus angebaut werden oder auch frei auf dem Grundstück stehen.

Die Vorteile eines Carports liegen vor allem im Preis. Carports sind in der Anschaffung meist um einiges günstiger als Garagen jeglicher Art. Auch sind sie durch ihre geringe Größe eher unauffällig und unaufdringlich. Sie schmiegen sich meist sehr gut in die restliche Umgebung ein und ziehen wenig Aufmerksamkeit auf sich. Die offene Bauweise verleiht dem Gesamteindruck durch die offene Bauweise eine Leichtigkeit und Eleganz, die bei regulären Garagen wegfallen würden. Auch können schädliche Abgase besser abfließen und Feuchtigkeit effizienter abgeführt werden. Auch wird die Errichtung von Carport meist weitaus leichter genehmigt als die von Garagen.

Doch die Nachteile eines Carports sind natürlich nicht von der Hand zu weisen. Wegen der typischen Beschaffenheit von Carports bieten sie natürlich weit weniger Schutz als reguläre Garagen. Diebstahl, Vandalismus oder Beschädigungen durch Tier wie z.B. Mader können genauso vorkommen, wie Defekte durch Wettereinflüsse. Auch bieten Carports keine Privatsphäre; die Unterbringung von Maschinen, Gartenwerkzeug oder Ähnlichem, das nicht nass werden darf, ist nicht möglich.

Fertiggarage: Preiswert, schnell aber Abstriche in der Optik

Eine klassische Fertiggarage passend zu Massivhaus, Schwedenhaus oder Fertighaus - Planen - Bauen - Hausbau - Hauskauf - Grenzbebauung  - Grundstück - Hausplanung - Deutschland - Entwurfsplanung - Baugenehmigung
Eine klassische Fertiggarage, Copyright: Hundhausen GmbH

Der letzte Lösungsvorschlag für unser Garagendilemma lautet Fertiggarage. Kurz zur Definition: Beton-Fertiggaragen sind Garagen, die aus Stahlbeton-Fertigteilen hergestellt werden. Für diese Fertigteile wird mit Stahl bewehrter Beton hergestellt, da dieser eine besonders hohe Tragfähigkeit und lange Lebensdauer hat. Fertiggaragen werden mit einem speziellen Transportfahrzeug im Ganzen geliefert und können ohne umlaufendes Fundament befestigt werden.

Die Vorteile einer Fertiggarage liegen vor allem im Preis und der einfachen Montage Fertiggaragen sind um einiges preisgünstiger als Garagen aus Holz oder gemauerte Garagen. Sie unterscheiden sich preislich gesehen nicht viel von Carports bieten aber einiges mehr an Schutz. Im Gegensatz zur Unterbringung in einem Carport leisten KFZ-Versicherungen deswegen auch oft bei der PKW-Unterbringung in (Fertig-)Garagen Nachlässe auf die Versicherungssumme. Ein klarer Vorteil von Fertiggaragen ist auch die einfache und schnelle Montage. Fertiggaragen sind meist innerhalb einer Stunde fertig aufgestellt. Das heißt das Grundstück wird nicht zur vorübergehenden Baustelle, wie es bei gemauerten Garagen der Fall wäre. In Sachen Grenzbebauung und  Baugenehmigung erweisen sich Fertiggaragen meist auch als unkomplizierter als gemauerte Garagen oder Garagen aus Holz. Auch lassen sich Fertiggaragen leicht mit Extras wie elektrischen Garagentoren, Regalen, Dachbegrünung oder sogar Solaranlagen ausstatten, was sie multifunktional macht. Multifunktional sind Fertiggaragen auch in der Hinsicht, dass sie auch als Technikraum für Haustechnik verwendet werden können. Ist ein Keller keine Option, ist eine Fertiggarage eine preiswerte und barrierefreie Option zur Lagerung von technischem Equipment oder Apparaturen.

Aber auch Fertiggaragen kommen mit Nachteilen. Vor allem bei sehr billigen Anbietern gibt es sehr unansehnliche Exemplare, die in keiner Weise zur Architektur Ihres Blockhauses passen. Mittlerweile gibt es zwar auch viele Hersteller, die Fertiggaragen anbieten, die sich in Form und Design individuell anpassen lassen, wie die Garagen vom Hersteller Hundhausen. Doch eine Holz-Fassade wird auch dort nicht wirklich möglich sein. Das erschwert die Integration einer Fertiggarage auf dem Grundstück mit Blockhaus enorm, wobei es natürlich immer die Möglichkeit gäbe, die Fertiggarage im Anschluss an die Errichtung mit Blockpaneelen verkleiden zu lassen. Wohnen Sie auf einem schwer zugänglichen Grundstück in ländlicher Umgebung, wie bei Blockhäusern des Öfteren der Fall, kann dies weiterhin auch Probleme bei der Lieferung der Fertiggarage geben. Da die Lieferfahrzeuge von Fertiggaragen, schwere LKWs, viel Platz zum Abladen und Wenden brauchen. Ist dieser nicht vorhanden kann die Fertiggarage nicht geliefert werden.



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Weitere Lesetipps

Pfosten- und Laserwasserwagen: Die ultimativen Helfer beim Hausbau

Baustelle - Laserwasserwaage - Holzbausatz, Ausbauhaus, München, Bayern, Eigenleistung, Montage, Holzhaus bauen, Wasserwage, Laser Wasserwaage, Richtwaage, Maurerwaage, Baierbrunn, Thüringen, Mecklenburg, Vorpommern, Saarland
Baustelle - Laserwasserwaage - Foto Pixabay

Auf der Baustelle muss es mit geraden Dingen zugehen, damit alles passt: Mauern, Außen- und Innenwände, Fliesen und Parkett, Regale und Schränke. Wo eine handelsübliche Wasserwaage nicht mehr hilft, bietet der Baumarkt spezielle Helfer an. Dazu zählen die Pfosten-Wasserwaage und die Laser-Wasserwaage. Worum es sich bei den beiden Werkzeugen genau handelt und wann sie effektiv eingesetzt werden können, erklärt Baumarkt.net 

Für die perfekte senkrechte Ausrichtung: die Pfosten-Wasserwaage

Um mit einer Wasserwaage ein senkrecht stehendes Objekt exakt auszurichten, muss in der Regel wenigstens eine Person tatkräftig zur Seite stehen, um die Waage festzuhalten. Eine mühselige und leider auch ungenaue Angelegenheit mit zumindest lästigen Folgen. Mit dem Einsatz einer Pfosten-Wasserwaage kann der Heimwerker solche Probleme von vornherein vermeiden. Die Wasserwaage wird direkt am Winkel eines auszurichtenden Objekts befestigt. Pfosten-Wasserwaagen werden daher auch als Winkel-Wasserwaagen bezeichnet. 

Pfosten-Wasserwaagen sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Bei den preisgünstigen Modellen ist der rechte Winkel fixiert, bei höherwertigen Wasserwaagen können die beweglichen Schenkel aufgeklappt werden. Wer gebräuchliche Kanthölzer ausrichten möchte, wird mit den rechtwinkligen Pfosten-Wasserwaagen zufrieden sein. Für die die flexible Anwendung bei auszurichtenden Objekten mit unterschiedlichem Kantenverlauf ist die aufklappbare Version allerdings die bessere Wahl.

Die Vorteile einer Pfosten-Wasserwaage

Da die Wasserwaage direkt am auszurichtenden Objekt befestigt werden kann, hat der Handwerker beide Hände frei, um zum Beispiel die Kreuzmaße eines Rahmens zu nehmen und die rechteckige Ausrichtung zu prüfen oder um Zaunlatten oder ähnliches am Pfosten zu fixieren. Pfosten-Wasserwaagen sind darüber hinaus handlich und auch auf engem Raum - zum Beispiel in Nischen - verwendbar. 

Die klassische Wasserwaage perfektioniert: die Laser-Wasserwaage

Laser-Wasserwaagen senden einen deutlich sichtbaren Lichtstrahl aus und ermöglichen eine Orientierung über bis zu 20 Meter hinweg. Damit schlägt die moderne Version den Klassiker im wahrsten Sinne des Wortes um Längen. Bei Laser-Wasserwaagen unterscheidet der Fachmann zwischen Punktlaser und Laserlinie, die je nach Bedarf eingeschaltet werden können. 

Die angegebene maximale Reichweite einer Laser-Wasserwaage bezieht sich immer auf den Punktlaser. Nach dem Umschalten auf Laserlinie reduziert sich die Reichweite häufig auf ein Viertel dessen. Je preiswerter eine Laser-Wasserwaage angeboten wird, desto größer können die Toleranzen für Abweichungen sein. Für exakte Messungen auch auf Reichweiten von 20 Metern sind höherwertige Waagen notwendig, die entsprechend teurer in der Anschaffung sind.

Gute Modelle verfügen über zwei Libellen - einmal für die waagerechte Messung, einmal für die Höhenmaße. Mit einer gegebenenfalls dritten vorhandenen Libelle lassen sich 45 Grad-Winkel ausloten. Manche Modelle verfügen über Libellen, die flexibel eingestellt werden können.

Wofür eine Laser-Wasserwaage auf der Blockhaus Baustelle?

Im Blockhausbau ist eine gute Laser-Wasserwaage von Anfang an ein wichtiges Prüfgerät zur horizontalen und vertikalen Ausrichtung der Konstruktionen. Bei der Montage der Blockbalken eines Blockhauses muss die vertikale und horizontale Richtung nach jeder Balkenlage überprüft werden. Erst wenn alles korrekt ist, darf die nächste Balkenlage montiert werden. 

Fazit:

Passionierte Heimwerker wissen ebenso gut wie Profi-Handwerker, dass es auf der Baustelle nie genug Unterstützung geben kann. Die ideale Ausrichtung in senkrechter und/oder waagerechter Ausrichtung ist in fast jeder Situation das A und O, um bauliche Fehler zu vermeiden und langfristige Folgen zu verhindern.

Pfosten-Wasserwaagen und Laser-Wasserwaagen überzeugen in zum Teil unterschiedlichen Einsatzbereichen. Ihre grundlegende Aufgabe erfüllen sie jedoch gleichermaßen. Es spielt keine Rolle, ob Sie die Eckpfeiler eines einfachen Gartenhäuschens ausrichten oder mehrere Hängeschränke auf gleicher Höhe anbringen möchten - Wasserwaagen sind für die exakte Arbeit unverzichtbar.

Pfosten- und Laser-Wasserwaagen arbeiten nach demselben Prinzip wie die klassische Wasserwaage, deren Ursprünge bis in das alte Ägypten zurückreichen.


Verantwortlich für diesen Artikel ist der Autor Klaus Fischer.



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Wie führt man ein Gutachten für ein Blockhaus richtig durch?

Die Inspektion oder Begutachtung eines Blockhauses stellt für Käufer einen wesentlichen Schritt dar. Denn Sie gibt Aufschluss über den aktuellen Zustand des Objekts und bewahrt Sie davor, Fehlinvestitionen zu tätigen. 

Als Käufer einer Bestandsimmobilie müssen Sie besondere Sorgfalt walten lassen, um keine Fehlinvestition zu tätigen. Deshalb ist es sinnvoll, einen professionellen Gutachter bzw. Sachverständigen mit der Inspektion zu beauftragen. Alternativ können Sie die Begutachtung auch selbst durchführen. In diesem Beitrag beantworten wir wichtige Fragen rund um die Inspektion von Blockhäusern und zeigen Ihnen, wie Sie anhand der folgenden Inspektions-Checkliste sich selbst einen schnellen Überblick über den Gesamtzustand des Gebäudes verschaffen können.

Baumängel und falsche Pflege gehören (leider) dazu