Hygiene der Sauna im Blockhaus

Besonders in der kalten Jahreszeit macht eine eigene Sauna im Blockhaus große Freude. Perfekt für den Kurzurlaub zwischendurch, ist sie äußerst gesund und zudem ideal für einen entspannenden Ausgleich vom Alltag. Um möglichst lange Spaß an der Heim-Sauna zu haben, ist jedoch auch regelmäßige Pflege unabdingbar – nur so ist auch langfristig ausreichende Hygiene gewährleistet. Nehmen Sie daher die gründliche Reinigung der Sauna unbedingt in Ihre Frühjahrsputz Checkliste auf und befolgen Sie unsere Tipps für die richtige Pflege. 

Schonende Reinigung mit einem feuchten Tuch

Saunaofen  in der Saunakabine - Foto Pixabay
Saunaofen in der Saunakabine - Foto Pixabay

Durch das Austreten von Schweiß setzen sich mit der Zeit immer mehr Haut- und Stoffwechselpartikel auf den Holzoberflächen der Sauna ab. Jene führen langfristig zu Verfärbungen und unangenehmen Gerüchen. Um dies zu verhindern, muss die Heimsauna regelmäßig gereinigt und gepflegt werden. Das Holz von Saunen ist feuchtigkeitsempfindlich. Wischen Sie den Fußboden trocken und säubern Sie die Sauna daher immer nach dem Saunagang. Sorgen Sie durch Lüften dafür, dass die Feuchtigkeit vollständig entweichen kann.

 

Für eine schonende Reinigung reicht in der Regel ein feuchtes Tuch. Wischen Sie damit die Holzoberflächen ab und entfernen Sie Rückstände sowie feine Partikel. Wenn Sie die Oberflächen außerdem noch desinfizieren möchten, können Sie die Sitzgelegenheiten mit einem Spezialreiniger aus dem Saunabedarf behandeln. Grobe Verfärbungen können bei Bedarf auch mit einem feinkörnigen Schleifpapier abgeschliffen werden.

Grundreinigung mindestens einmal pro Jahr

Einmal jährlich sollte die Sauna grundgereinigt werden. Ein guter Zeitpunkt hierfür ist das Ende des Winters, da üblicherweise besonders in den kalten Monaten am häufigsten sauniert wird. Ein ordentlicher Frühjahrsputz tut Ihrer Sauna gut und sorgt für lang anhaltende Pflege.

Zu diesem Anlass können Sie Kalk- oder Wasserrückstände am Saunaofen entfernen. Nehmen Sie hierzu eine feste Bürste mit einem Gemisch aus Zitronensäure und Essig und putzen Sie den Ofen gründlich. Zu diesem Anlass schichten Sie am besten auch die Saunasteine neu auf und entfernen herabgefallene Gesteinssplitter sowie Staub. Auch die Wandverkleidung sollte mindestens einmal jährlich gereinigt werden. Saugen Sie einfach die Rillen der Holzplanken ab und wischen Sie die Oberflächen mit einem leicht feuchten Tuch.

Regelmäßiges Lüften für wenig Feuchtigkeit

Sauna  in einem Einfamilienhaus - Foto Pixabay
Sauna in einem Einfamilienhaus - Foto Pixabay

Wie bereits erwähnt: zu viel Feuchtigkeit schadet Ihrer Sauna. Verwenden Sie bei der Reinigung daher nie einen Wasserschlauch oder gar einen Hochdruckreiniger. Trocknen Sie außerdem niemals Wäsche oder andere feuchte Sachen über dem Saunaofen. Neben der entstehenden Feuchtigkeit besteht hierbei zudem Brandgefahr!

 

Der Saunaboden sollte nach jeder Benutzung feucht gewischt werden. Bei Bedarf kann er auch gescheuert werden. In Zeiten, zu denen die Sauna nicht genutzt wird, öffnen Sie das Ablassventil und lassen Sie die Sauna-Tür am besten stets angelehnt, so kann die Feuchtigkeit entweichen und die Luft ausreichend zirkulieren. In der Regel ist unter der Tür bereits ein Sauna-Lüftungsschlitz für die notwendige Zuluft vorgesehen. Die Zufuhr von Frischluft in die Sauna-Kabine ist essentiell, wenn Sie Ihre Heim-Sauna schonen möchten. Sorgen Sie daher stets dafür, dass Ihre Sauna genügend gelüftet wird, lassen Sie nach Möglichkeit Außenfenster im Saunabereich nach dem Saunieren für mehrere Stunden geöffnet bis alles trocken ist. So schonen Sie sowohl das Holz als auch die verbaute Technik – und sorgen für eine langfristige Erhaltung Ihrer Sauna-Oase im Blockhaus. 


Verantwortlich für diesen Artikel ist der Autor Lukas Schüz.


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