Die 5 besten Tipps für ein besseres Wohngefühl

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Ein traditionelles Wohnblockhaus in der Schweiz - Foto Pixabay

Das allgemeine Wohlbefinden liegt sicherlich jedem von uns am Herzen. Gesunde Ernährung, Bewegung an der frischen Luft und ausreichend Zeit für Freunde, Familie und Hobbys haben einen entscheidenden Einfluss auf das körperliche und seelische Wohlbefinden. In Vergessenheit gerät dabei allzu oft, dass wir einen Großteil unserer Zeit innerhalb der eigenen vier Wände verbringen und sich auch auf unser Wohlbefinden auswirkt. Abseits von Feng Shui und anderen konkreten Einrichtungstheorien gibt es viele Möglichkeiten, mit welchen sich die Wohnatmosphäre oft mit kleinen Veränderungen deutlich angenehmer gestalten lässt. 

1. Gesundes Raumklima schaffen

Ein Zimmer alleine kann noch keine gute Laune schaffen, Du kannst die Wahrscheinlichkeit aber durch Beachtung einiger Grundprinzipien erhöhen. Viel Licht und helle Farben lassen jeden Raum bekanntlich wesentlich größer Wirken. Die Stimmung eines Raumes kann weiterhin durch zahlreiche Aspekte beeinflusst werden, insbesondere die Beleuchtung hat einen entscheidenden Einfluss auf die Atmosphäre eines Raums. Warmweißes Licht schafft dabei eine angenehmere Stimmung als Tageslicht-weißes Licht. Einzelne Lichtquellen können punktuelle Akzente setzen. Auch Pflanzen beeinflussen das Raumklima weiterhin positiv, Du solltest Dir also bestenfalls ein paar stille Mitbewohner zulegen, es gibt auch Zimmerpflanzen für Menschen ohne grünen Daumen. 

2. Funktional und zweckmäßig Einrichten

Alles an seinen Platz. Nicht ohne Grund haben Wohnungen in der Regel mehrere Zimmer, selbst in Lofts wird die Fläche meist in verschiedene Bereiche unterteilt. Es ist von großem Vorteil, jedem Raum tatsächlich eine eigene Funktion zuzuordnen und möglichst zweckmäßig einzurichten. Dabei spielt die Größe Deiner Wohnung praktisch keine Rolle, auch der kleinste Raum kann zu einem perfekten Zuhause werden.

Multifunktionale Möbel sind sicher eine Möglichkeit um Platz zu sparen, in vielen Altbauwohnungen lässt sich auch die Höhe der Räume maximal ausnutzen. Auch wenn insgesamt nur wenig Platz zur Verfügung steht, das Schlafzimmer solltest Du bestenfalls einzig und alleine als solches Nutzen. Klar, gegen Kleiderschränke und Co. ist nichts einzuwenden, unnötig überfrachten oder gar zur Abstellkammer verkommen lassen, solltest Du es aber nicht. Schließlich verbringen wir alle etwa ein Drittel unseres Lebens mit Schlafen.

3. Ankerpunkte platzieren

Im Blockhaus wohnen, bedeutet gesundes Wohnen - Blockhausbau - Allergikerhaus - Ökohaus - Biohaus - Niedersachsen - Harz - Wann ist ein Holzhaus ein echtes Blockhaus? Sind alle Holzhäuser gesund? Bauen mit Holz - Holzbaus - Deutschland
Wohnblockhäuser mit besonderem Flair - © Blockhauslexikon

Mit Ankerpunkten sind Gegenstände gemeint, die an bestimmten Orten in der Wohnung platziert werden. Wichtig dabei ist, dass diese Gegenstände ein positives Gefühl bei Dir auslösen. Es können Auszeichnungen, Pokale oder Urkunden auf die Du besonders stolz bist, motivierende Sprüche oder auch Poster sein. Diese Anker solltest Du unübersehbar an geeigneten Stellen platzieren, sodass Du oft positiv erinnert wirst. Dieser Tipp eignet sich auch insbesondere für Morgenmuffel und solche die öfter mit dem falschen Bein aufstehen. Schlechte Stimmung ist in der eigenen Wohnung fehl am Platz. Der Tagesbeginn stellt in vielen Fällen die Weichen für den ganzen Tag und sollte daher möglichst zu Deinem Vorteil verlaufen. Vorausgesetzt, dass Du ausgeschlafen bist, fehlt Dir vielleicht oft noch ein letztes Quäntchen Motivation um den Tag anzugehen. Eine bewusst angegangene Morgenroutine (was nicht bedeutet halbwach in Richtung Kaffeemaschine zu kriechen), kann entscheidend dazu beitragen, dass Du optimal in den Tag startest. Deine Wohnungseinrichtung kann diese Routine positiv unterstützen. Eine Hantelstange im Türrahmen, ein Whiteboard für den Lernplan oder eine Yoga-Ecke sind hier nur Beispiele für entsprechende Ankerpunkte.

4. Ordnung halten mit der 60-Sekunden-Regel

Eine saubere, aufgeräumte Wohnung ist Grundvoraussetzung für das Wohlbefinden. Wenn Du auch dazu neigst, die kleinen Dinge aufzuschieben und am Ende wieder einen ganzen Tag damit verbringst Ordnung ins Chaos zu bringen, solltest Du Dich ab sofort an die 60 Sekunden-Regel halten. Diese besagt, dass Du alles, was Du innerhalb von 60 Sekunden erledigen kannst, sofort angehen und nicht aufschieben solltest, das Geschirr ist nach dem Essen schnell abgespült, das Bett ist innerhalb von 60 Sekunden gemacht und auch die 2, 3 Wäschestücke lassen sich innerhalb einer Minute nahezu beiläufig in den Korb befördern.

5. Mach einen Frühjahrsputz!

Auch wenn es sich fast altmodisch anhört, ein Frühjahrsputz ist die ideale Gelegenheit frischen Wind in die Wohnung zu bringen und das Wohngefühl für das neue Jahr zu optimieren. Neben dem gründlichen Reinigen von Fenstern, Schrankoberseiten und anderen eventuell vernachlässigten Stellen, kannst Du in diesem Zusammenhang auch gleich die Wohnung umstellen und so für einen neuen Look sorgen. Auch mit kleinen Veränderungen, etwa dem Umstellen eines Sofas lässt sich schnell ein ganz anderer Gesamteindruck schaffen. So lassen sich die Vorsätze für das laufende Jahr durch eine Umgestaltung bestimmter Zimmer mitunter bekräftigen.

Fazit

Der eine lebt lieber in einer Dachgeschosswohnung, der andere im Erdgeschoss, Möbel- und Designtrends ändern sich alle Jahre aufs Neue. Natürlich sind auch die Einrichtung und Gestaltung der Wohnung eine sehr individuelle und im wahrsten Sinne des Wortes persönliche Sache, dennoch kann sich jeder von den genannten Tipps inspirieren lassen. Eine optimale Wohnsituation sollte vor allem die beiden Grundbedürfnisse des Menschen, Sicherheit und Geborgenheit bieten. Vielleicht hast ja auch Du nach dem Lesen dieses Textes direkt Lust auf eine Veränderung mit langfristiger Erhöhung Deines Wohngefühls. 

 

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Für diesen Artikel ist die Autorin Kerstin Schmidt verantwortlich.


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