Tierhaltung im Blockhaus – was ist zu beachten?

Haustiere sind gut für die Psyche. Schmusen, streicheln, spielen – tierische Mitbewohner machen einfach Spaß. Für eine artgerechte Tierhaltung im Eigenheim müssen jedoch vor der Anschaffung einige Dinge beachtet werden. Neben der richtigen Hygiene und Sicherheit sollten auch Vorkehrung für das Wohl des Tieres getroffen werden. So kann man z.B. eine Hundehütte bauen, sich an DIY Katzenspielzeug versuchen oder den Vogelkäfig einrichten. Die besten Tipps zur Tierhaltung im Blockhaus erfahren Sie bei uns...

Katzen im Haus - Foto Pixabay
Katzen im Haus - Foto Pixabay

Viel Platz und Auslauf

Hunde und Katzen sind die beliebtesten Haustiere der Deutschen. Die Gemeinsamkeit der flauschigen Vierbeiner: sie brauchen viel Platz. Beide Tierarten benötigen außerdem Auslauf, daher sollten sie die Möglichkeit haben, das Haus zu verlassen. Für Katzen genügt hier in der Regel schon eine Katzenklappe, denn sie erlaubt es den Tieren, selbstständig das Haus zu verlassen und wieder einzutreten.

Für Hunde ist dies meist nicht ganz so leicht, da sie oft zu groß dafür sind. Da ist ein Garten schon praktischer, denn dort können sich Hunde frei bewegen und ggf. auch übernachten. Wichtig ist es, dass dem Hund stets genügend frisches Trinkwasser zur Verfügung steht. Wenn der Hund zurück ins warme Blockhaus darf, sollten sein Fell vor der Tür gründlich ausgeschüttelt und die Pfoten getrocknet werden. Gerade im nasskalten Winter ist sonst schnell das ganze Haus voll mit Dreck und schlammigen Abdrücken. Vor allem auf dem Holzboden ist dies ärgerlich, da sich hier der Dreck schnell in Ritzen und Rillen absetzt und die Reinigung erschwert.

Oberstes Gebot: Hygiene und Sauberkeit

Dem Umgang mit Hygiene sollte bei Anwesenheit von Haustieren besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Schnell können sich Erreger und Parasiten im Fell festsetzen und somit ins Haus gelangen. Sprechen Sie daher – am besten vor der Anschaffung – mit einem Tierarzt über mögliche Risiken und deren Vorbeugung.

Im Alltag sind sorgfältige Hygiene und Sauberkeit oberstes Gebot. Waschen und desinfizieren Sie daher stets die Hände nach jedem Kontakt mit den Tieren, vor allem vor dem Umgang mit Lebensmitteln. Suchen Sie sich einen geeigneten Ort für die Hundedecke oder das Katzenklo. Dies sind keine Orte zum Spielen für Kinder und sie gehören schon gar nicht in die Küche. Schaffen Sie sich außerdem am besten eine wasserfeste Unterlage an – Urinflecken lassen sich nur sehr schwer vom Holzboden entfernen. Säubern Sie Käfige, Ställe oder Terrarien regelmäßig mit heißem Wasser und Handschuhen. Für Impfungen und zur Prophylaxe sollten Sie zudem regelmäßig den Tierarzt für eine Untersuchung aufsuchen.

Der Hund macht kleine Pause - Foto Pixabay
Der Hund macht kleine Pause - Foto Pixabay

Erste Hilfe für das Haustier

Auch das Thema Sicherheit muss mit Haustieren neu überdacht werden. Schaffen Sie sich zum existierenden Erste-Hilfe-Kasten am besten eine weitere Box für das Tier an und statten jene entsprechend aus. Hierzu gehören steriles Verbandszeug, Desinfektionsmittel und Elektrolyttabletten für akuten Durchfall. Außerdem sollte sie eine Zeckenzange, eine Schere, sowie Gummihandschuhe enthalten.

Abgesehen davon können Sie sich genau überlegen, wie Sie dem Tier ein schönes Zuhause gestalten wollen. In erster Linie soll es sich nämlich wohlfühlen können. Ob Sie dann selbst Katzenspielzeug basteln, einen Vogelkäfig mit selbstgebauten Elementen ausstatten möchten oder all dies in der Tierfachhandlung kaufen wollen, bleibt Ihnen überlassen. In jedem Fall sollte es dem jeweiligen Tier angemessen sein – wenden Sie sich diesbezüglich an Fachhandlungen oder den Tierarzt, falls Sie sich unsicher sind.


Verantwortlich für diesen Artikel ist der Autor Lukas Schüz.


Sie interessieren sich für Blockhäuser zum Wohnen, Bauweise und Blockhausbau? 


Kommentar schreiben

Kommentare: 0