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Polarkiefer:

Polarkiefernholz wächst in Finnland im Bereich des 65. Breitengrades (da, wo die Rentiere zu Hause sind :-). Polarkiefernholz hat durch die kurze Wachstumsperiode sehr dicht aufeinander folgende Jahresringe, ein hohes Eigengewicht, hohe Dichte, einen starken angenehmen Duft. Etwa 2/3 des Querschnitts ist von deutlich röterer Farbe und sehr harzhaltig, daher natürlicherweise wasserbeständiger. Die Farbe des Holzes ist von dessen Wuchsort und den Umweltbedingungen abhängig, als Faustregel gilt: je heller das Holz, desto weiter südlich des Polarkreises ist es gewachsen. Das bearbeitete Kiefernholz ist bei Polarholz mindestens 80-100 Jahre alt und älter, je nach der Blockbohlenstärke (ein Jahresring entspricht einem Jahr).


Hölzer aus weiter südlich gelegenen Gebieten wie z.B. dem Baltikum entsprechen qualitativ nicht dem hochwertigen Polarkiefernholz und dürften auch nicht so deklariert werden.



Rundblockbohlen,

Rundstammbohlen, Rundbohlen: Sie sollten mindestens einen Durchmesser von 170 mm aufweisen. Um die Rissbildung steuern zu können, sollte die Rundblockbohle unterseitig mit einer Nut (Entlastungsschnitt) versehen sein (siehe Bild).

 

Die Steigung der Rundblockbohlen ist herstellerabhängig und liegt zwischen 130 und 180 mm, je nach Durchmesser der Rundblockbohlen. Industriell bearbeitete Rundbohlen haben im Allgemeinen - je nach Hersteller - einen maximalen Durchmesser von 230 bis 250 mm.

Sollen Wohnblockhäuser ohne Zusatzdämmung der Außenwände realisiert werden, ist meist mindestens eine Rundbohlenstärke ab ca. 210 mm,  meistens 230 mm nötig.